DEP0031652DA - Verfahren zur Herstellung von Transportbehältern, insbesondere Kisten, Kästen u.dgl. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Transportbehältern, insbesondere Kisten, Kästen u.dgl.

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DEP0031652DA
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DE
Germany
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plates
profile strips
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grooves
sides
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Expired
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English (en)
Inventor
Wolf Hirth
Original Assignee
Hirth, Wolf, Stuttgart
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Description

Es ist bekannt, Transportbehälter, insbesondere Kisten, Kästen u.dgl. aus Holz herzustellen, wobei die die Seiten, den Boden und Deckel bildenden Bretter durch Nageln, Schrauben o.dgl. miteinander verbunden werden. Mitunter werden derartige Behälter durch in geeigneter Weise befestigte Eisenbänder, Profile oder Metallbeschläge verstärkt.
Ferner ist bekannt, solche Behälter aus glatten oder sonstwie geformte Metallblechen herzustellen, die gegebenenfalls unter Zwischenschalten von Profilstäben oder Beschlagteilen durch Nieten, Schrauben oder Schweissen miteinander verbunden sind.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung derartiger Behälter aus einem Rahmenwerk aus Profilleisten, die mit Längsnuten zur Aufnahme der die Seiten, den Boden und Deckel bildenden Platten versehen sind. Die Verbindung von Profilleisten und Platten erfolgt durch Verleimen, zweckmässig mit Klebstoffen hoher Festigkeit und Feuchtigkeitsbeständigkeit, wie z.B. Kunstharzen. Profilleisten und Platten bestehen vorzugsweise aus
Leichtmetall, jedoch können auch andere Werkstoffe wie z.B. Holz, Hartfaserplatten, Sperrholz o.dgl. verwendet werden.
Nach diesem Verfahren können ausserordentlich leichte Behälter mit nach bisherigen Verfahren nicht erzielbarer Festigkeit und Steifigkeit hergestellt werden. Die Verbindung des Rahmenwerkes mit den Seiten-, Boden- und Deckelplatten durch die beschriebene Nut-Verleimung ist den bisher angewendeten Verbindungsarten auch hinsichtlich Feuchtigkeitsbeständigkeit und Dichtheit überlegen. Behälter gemäss der Erfindung können infolge ihres einfachen Aufbaus in einem Bruchteil der für die Herstellung üblicher Behälter notwendigen Zeit und mit einem Mindestaufwand an Werkzeugen hergestellt werden.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung veranschaulicht die beigefügte Zeichnung.
Fig. 1 ist eine Vorderansicht mit teilweisem Schnitt,
Fig. 2 eine Draufsicht,
Fig. 3 ein Schnitt nach Linie A-B der Fig. 1,
Fig. 4 ein Schnitt in grösserem Masstab durch die in Fig. 3 durch einen Kreis bezeichnete Bodenkante des Behälters.
Behälter und Deckel bauen sich auf einem Rahmenwerk aus Profilleisten a, b, c mit Längsnuten d auf, in die die Ränder der die Seiten, den Boden und den Deckel bildenden Platte e mit einem geeigneten, vorzugsweise wasserfesten Klebstoff eingeleimt werden.
Die Platten können in bekannter Weise mit Sicken m o.dgl. zur Erhöhung der Steifigkeit versehen werden. Anstelle der durch die Hilfsleisten b unterteilten Platten können auch durchgehende Platten verwendet werden, in diesem Fall wird die Hilfsleiste b durch eine entsprechende Sicke ersetzt.
Die Platten an den Schmalseiten des Behälters besitzen durch Prägen o.dgl. hergestellte Vertiefungen f zur gelenkigen Befestigung der Griffe g. Die Scharniere h zur Befestigung des Deckels sind ebenso wie die Verschlussbeschläge i am Rahmenwerk des Behälters bzw. des Deckels durch Nieten, Schrauben oder Schweissen befestigt.
An den Ecken des Behälters sind zweckmässig Verstärkungsbeschläge k angebracht, die die Stossfugen der Profilleisten vor Aufspalten schützen und die in den Eckpunkten zusammenlaufenden zwei bzw. drei Profilleisten miteinander verbinden sollen.
Bei Verwendung von Klebstoff, zu deren Abbinden erhöhte Temperaturen notwendig sind, kann bei gleichzeitiger Verwendung aushärtbarer Leichtmetallegierungen der Abbinde- und Aushärtevorgang in einem Arbeitsgang ausgeführt werden.
Die längsgenuteten Profilleisten werden zweckmässig durch Strangpressen hergestellt, sodass sich eine weitere Bearbeitung erübrigt und die Profilleisten beim Zusammenbau des Behälters nur auf Länge geschnitten zu werden braucht. Die den Deckel und den oberen Rand des Behälters bildenden Profilleisten c haben zweckmässig an ihren Berührungsflächen ineinander passende Stufen n zur Erzielung eines dichten Abschlusses.
Um das Einpassen der Platten e in die Profilnuten d zu erleichtern und an den Leimstellen einen genügend hohen Anpressungsdruck zu gewährleisten, können anstelle von Einstoffplatten sogenannte Verbundplatten aus dünnen Blechen mit einer elastisch nachgiebigen Zwischenlage aus Schaumstoffen o.dgl. verwendet werden. Hierbei werden die Dicken der Verbundplatten zweckmässig um ein geringes grösser gewählt als die Weite der Profilnuten d und die Plattenränder beim Einpassen in die Nuten etwas in Dickenrichtung zusammengedrückt, wodurch an den Verbindungsstellen eine Pressung erzeugt und ein besonders gutes Abbinden des Klebstoffes bewirkt wird. Zur bequemeren Einführung der Verbundplatten in die Profilnuten können die Nuten nach aussen hin etwa erweitert werden, was bei Verwendung von Strangpressprofilen durch entsprechende Ausbildung der Pressmatrize erreicht werden kann und zusätzliche Spanbearbeitung der Profile überflüssig macht.

Claims (10)

1.) Verfahren zur Herstellung von Transportbehältern u.dgl., dadurch gekennzeichnet, dass sie aus einem Rahmenwerk aus Profilleisten aufgebaut werden, die mit Längsnuten versehen sind, welche die die Seiten, den Boden und den Deckel bildenden Platten aufnehmen.
2.) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Platten in die Nuten dicht eingekittet (eingeklebt) werden.
3.) Nach Anspruch 1 oder 2 hergestellter Behälter, dadurch gekennzeichnet, dass die Profilleisten und Platten aus Leichtmetall bestehen.
4.) Behälter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die die Seiten, den Boden und den Deckel bildenden Platten zur Erhöhung der Steifigkeit mit Sicken o.dgl. versehen sind.
5.) Behälter nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Scharniere, Verschlussteile und Eckbeschläge an dem von den Profilleisten gebildeten Rahmenwerk befestigt sind, wobei die Eckbeschläge die zwei bzw. drei, in den Endpunkten zusammen laufenden Profilleisten miteinander verbinden.
6.) Behälter nach Anspruch 3 oder den weiteren Unteransprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass die Profilleisten aus Strangpress-Profilen bestehen.
7.) Behälter nach Anspruch 3 oder den weiteren Unteransprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass die an zwei gegenüberliegenden Seiten angebrachten Griffe an in den Platten durch Prägen hergestellten Vertiefungen gelenkig befestigt sind.
8.) Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass bei Verwendung aushärtbarer Leichtmetallegierungen und bei erhöhter Temperatur abbindender Klebstoffe das Aushärten und Abbinden in einem Arbeitsgang bewirkt wird.
9.) Behälter nach Anspruch 3, 5, 6 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass die die Seiten, den Boden und den Deckel bildenden Platten aus einer Kombination von dünnen metallischen Aussenlagen und einer elastisch nachgiebigen Mittellage aus Schaumstoffen o.dgl. bestehen und die Dicke dieser Platten um ein geringes grösser ist als die Weite der entsprechenden Profilnuten.
10.) Behälter nach Anspruch 3 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Nuten der Profilleisten sich von innen nach aussen erweitern.

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