DEP0028309DA - Treibscheibenbelag aus Aluminiumlegierungen. - Google Patents

Treibscheibenbelag aus Aluminiumlegierungen.

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DEP0028309DA
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traction sheave
aluminum alloys
lining made
magnesium
copper
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English (en)
Inventor
Hans Dr. Fischer
Original Assignee
Fischer, Hans, Dr., Essen
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Description

Es ist bekannt, metallische Werkstoffe, insbesondere Aluminium und Aluminiumlegierungen, als Treibscheibenbeläge für Haspel und Fördermaschinen zu verwenden. Bei diesen Belägen besteht eine Beziehung zwischen Härte und Verschleiss einerseits und zwischen Härte und Reibzahl andererseits. Für Treibscheibenbeläge werden nach dem Handbuch der Technik, Bd. 2 Nr. 7 vom Juli 47 ("Die praktisch unterschiedliche Bedeutung von Reibzahl und Umschlichtungsbogen bei Riemen und Seiltrieben" von Patentanwalt Dipl.Ing. Otto Ohnesorge) Reibzahlwerte von mindestens 0,35 verlangt, jedoch in der Praxis Reibzahlen von etwa 0,5 benutzt. Die bekannten Beläge weisen jedoch einen zu grossen Verschleiss auf.
Die Erfindung hat eine Legierung zum Gegenstand, die sich durch die Art ihre Gefügeaufbaus durch einen geringen Verschleiss bei hohen Reibzahlen auszeichnet. Das Gefüge der Legierung nach der Erfindung ist durch Zusätze von Kupfer, Silicium und Mangan bzw. Zink zum Aluminium als Grundstoff feinkristallin und dadurch einerseits hart und andererseits mit hoher Reibzahl griffig. Die Härte kann durch
Differenzierung des Gehalts an Kupfer bzw. Magnesium feinvariiert werden. Die Hauptzusatzelemente sind Silicium und Kupfer. Die Legierung darf geringe Beimengungen an Zink und Eisen sowie gegebenenfalls variierte Zusätze von Magnesium von 0,1 - 0,6 % enthalten, ohne dass die vorgenannten guten Eigenschaften beeinträchtigt werden.
Die Legierung nach der Erfindung ist auch insofern von besonderer Bedeutung, weil zu ihrer Herstellung Stoffe aus Altmetall-Schrotten und -Abfällen verwendbar sind und somit nicht von Reinmetallen als Grundstoffen ausgegangen werden muss.
Auf dem Versuchsstand und in der Praxis eingesetzte Beläge aus Legierungen nach der Erfindung haben ergeben, dass die Beläge Reibzahlen von über 0,5 und wesentlich geringeren Verschleiss als bisher bekannte Metallbeläge aufweisen.
Eine Legierung in folgender Zusammensetzung hat sich besonders bewährt:
Aluminium
Kupfer 1,0 - 1,6 %
Silicium 5 - 6 %
Zink 0,2 - 0,4 %
Eisen bis zu 0,6 %
Mangan bis zu 0,5 %
Zur Erhöhung der Härte kann Magnesium im Gehalt von 0,05-0,6 % maximal schwanken.

Claims (2)

1.) Treibscheibenbelag aus Aluminiumlegierungen, gekennzeichnet durch den einen feinkristallinen Gefügeaufbau der Legierung bewirkenden Zusatz von Kupfer, Silicium, und gegebenenfalls Zink, Mangan und Magnesium, z.B. in folgender Zusammensetzung:
Aluminium
Kupfer 1,0 - 1,6 %
Silicium 5 - 6 %
Zink 0,2 - 0,4 %
Eisen bis zu 0,6 %
Mangan bis zu 0,5 %
Magnesium in Spuren.
2.) Treibscheibenbelag nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Legierung zur Erhöhung der Härte dosierte Zusätze von Magnesium im Gehalt von 0,05 bis 0,6 % maximal enthält.

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