DEP0027133DA - Träger für Schaltelemente in elektrischen Geräten - Google Patents
Träger für Schaltelemente in elektrischen GerätenInfo
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Description
Zusatz zu Patent ... (Patentanmeldung p 10 742)
Das Hauptpatent ... (p 10 742) bezieht sich auf einen Träger für Schaltelemente in elektrischen Geräten mit haftenden Leitschichten als Verbindung zwischen den Schaltelementen. Bei gewissen Ausführungsformen werden zwischen den Leitschichten haftende Isolierschichten vorgesehen, z.B. bei Abschirmungen, Leitungskreuzungen und dergl. Die Erfindung bezieht sich auf die elektrische Verbesserung des Schaltungsaufbaues, insbesondere in hochfrequenztechnischer Hinsicht. Sie ist gekennzeichnet durch kapazitätsarme Ausbildung, Anordnung und Bemessung der Leitschichten und/oder der Isolierschichten, und zwar an den Stellen, wo mindestens zwei Leitschichten übereinander oder dicht benachbart geführt sind, z.B. bei Abschirmungen, Leitungskreuzungen und dergl. Erfindungsgemäß wird dies durch luft- oder gashaltige Isolierstoffe erzielt, die in Form von haftenden Schichten zwischen die Leitschichten eingefügt sind, vorzugsweise werden Lacke oder paste- bzw. masseartige Isoliermaterialien mit schaumiger Struktur und/oder kleiner Dielektrizitätskonstante (in der Grössenordnung der der Luft) verwendet, sog. Schaumlacke. Das Prinzip der Erfindung ermöglicht eine hochfrequenztechnisch einwandfreie Betriebsweise der Schaltung durch kapazitätsarme Leitungsführung, was z.B. bei abgeschirmten Gitterleitungen von Bedeutung ist. Es wird praktisch zunächst eine erste Leitschicht, z.B. zum Gitter des Verstärkerrohres, auf den Träger aufgebracht, darüber der Schaumlack in einer geeigneten Stärke (z.B. in der Grössenordnung von 1 mm) auf dessen Oberfläche dann eine zweite Leitschicht, z.
B. zur Abschirmung, vorgesehen wird. Die erste Leitschicht (zum Gitter) wird zweckmässigerweise mit einer möglichst kleinen Oberfläche, d.h. besonders schmal ausgeführt, um kleine Leitungskapazitäten zu erzielen; selbstverständlich unter Berücksichtigung der Strombelastbarkeit. Bei Leitungskreuzungen ist die Aufbauweise analog. Für den Schaumlack eignen sich die im Hauptpatent angegebenen Isolierstoffe. Die schaumige Struktur wird durch Erzeugung von Luft- oder Gasbläschen erhalten, die in der flüssigen Masse erzeugt werden, z.B. durch backpulverähnliche Mittel wie Amoniumsalze (Amoniumkarbonat) oder dergl. Diese Mittel (Salze) werden beigemischt und ergeben bei der Einbrenntemperatur des Lackes gasförmige Bestandteile. Der Schaumlack wird dabei möglichst so ausgebildet, dass er nach dem Aufbringen und Erhärten eine glatte Oberfläche besitzt, zur Aufnahme von weiteren Leitschichten. Es kommen im Übrigen gemäss der Erfindung auch kompakte Werkstoffe in Betracht, die aufgrund ihrer Materialeigenschaften eine kleine Dielektrizitätskonstante (etwa wie die der Luft) besitzen. Die Aufbringung der Schichten erfolgt ganz allgemein durch Anstreichen, Aufspritzen, Aufgiessen oder Aufkleben.
Die Erfindung und dazugehörige Einzelheiten sind anhand der Abbildung beispielsweise erläutert.
In der Abbildung ist ein Teil des Trägers 1 abgebrochen dargestellt mit der abgeschirmten Gitterleitung eines Verstärkerrohres am Röhrensockel 2. Die eigentliche Gitterleitung wird durch die möglichst dünne und schmale Leitschicht 3 gebildet. Darüber befindet sich eine z.B. ca. 1 mm dicke Isolierschicht 4 aus Schaumlack und einem sonstigen porösen Isolierstoff mit kleiner Dielektrizitätskonstante (in der Grössenanordnung wie die der Luft). Diese trägt auf der Oberfläche die wiederum als haftende Leitschicht aufgebrachte Abschirmschicht 5, welche gegebenenfalls an einer nicht sichtbaren Stelle mit Masse bzw. Erde in Verbindung steht. Die Schaumlackschicht oder die analoge Isolierschicht 4 kann auch abgerundete oder abgeschrägte Kanten am Rand besitzen, damit die darauf aufgetragene Abschirmschicht 5 die Leitschicht 3 allseitig umhüllt.
Claims (2)
1. Träger für Schaltelemente in elektrischen Geräten, vorzugsweise Rundfunkgeräten, mit auf dem Träger haftenden Leitschichten als Verbindung zwischen Schaltelementen nach Patent ... (p 10 742), gekennzeichnet durch kapazitätsarme Ausbildung, Anordnung und Bemessung der Leitschichten (3, 5), und/oder der dazwischenliegenden Isolierschichten (4), z.B. bei Abschirmungen, Leitungskreuzungen und dergl.
2. Träger nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch aus luft- oder gashaltigem Isolierstoff bestehende haftende Isolierschichten (4), vorzugsweise mit schaumiger Struktur (Schaumlack) und/oder kleiner Dielektrizitätskonstante (in der Grössenordnung der der Luft).
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