DEP0026630DA - Vorrichtung zur selbsttätigen Frequenzkorrektur - Google Patents
Vorrichtung zur selbsttätigen FrequenzkorrekturInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur selbsttätigen Korrektur der Wiederholungsfrequenz eines Impulsgenerators in Bezug auf die Wiederholungsfrequenz von Synchronisierungsimpulsen.
Uebliche Synchronisierungsschaltungen dieser Art haben den Nachteil, dass die korrigierte Generatorfrequenz beim Wegfall der Synchronisierungsschwingung sehr schnell, z. B. bereits innerhalb der Zeitdauer einer einzigen Periode, auf ihre natürliche Frequenz zurückfällt.
Dieser Nachteil wird erfindungsgemäss dadurch beseitigt, dass die Synchronisierungsimpulse und die vom Impulsgenerator erzeugten Impulse, falls die Summe der entsprechenden Impulsbereiten kleiner als die einer einzigen Periode der mittleren Wiederholungsfrequenz des Impulsgenerators entsprechende Zeitdauer ist, multiplikativ gemischt werden und dass die Ausgangsspannung der Mischstufe über ein Tiefpassfilter einem die Wiederholungsfrequenz des Impulsgenerators ändernden Regelorgan als Regelspannung zugeführt wird
Das Tiefpassfilter besitzt vorzugsweise eine Zeitkonstante, die sehr viel, z. B. 100 mal grösser als eine Periode der Impulswiederholungsfrequenz ist.
Es ist infolgedessen beim Wegfall der Synchronisierungsimpulse ein allmählicher Rückgang der korriegierten Wiederholungsfrequenz des Impulsgenarators auf ihre natürliche Wiederholungsfrequenz gewährleistet; der Impulsgenerator "erinnert" sich gemeinsam noch einige Zeit der Synchronisierungsfrequenz.
Bei einer geeigneten Ausführungsform der Vorrichtung gemäss der Erfindung wird die Ausgangsspannung des Tiefpassfilters als negative Gittervorspannung dem Impulsgenerator oder einem den Impulsgenerator steuernden Regelorgan, z.B. einer Reaktanzröhre, zugeführt. Eine höhere negative Gittervorspannung bewirkt z.B. eine Zunahme der Frequenz des geregelten Oszillators.
An die Impulsmischstufe wird eine solche negative Vorspannung angelegt, dass lediglich, wenn die Synchronisierungsimpulse und die vom synchronisierten Impulsgenerator erzeugten Impulse gleichzeitig an der Mischstufe auftreten, eine Ausgangsspannung erhalten wird.
Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung näher erläutert, in der
Fig. 1 das Blockschema einer Vorrichtung gemäss der Erfindung darstellt,
Fig. 2 und 3 einige Diagramme zur Erläuterung der Wirkung dieser Vorrichtung zeigen und
Fig. 4 ein Schaltbild einer Vorrichtung gemäss der Erfindung zeigt.
Bei der in Fig. 1 dargestellten Vorrichtung bezeichnet 1 eine Mischröhre, deren Ausgangsspannung über einen Frequenzer 2 und ein Tiefpassfilter 3 als negative Gittervorspannung dem Steuergitter eines zu synchronierenden Impulsgenerators 4 zugeführt wird, während die vom Impulsgenerator 4 erzeugten Impulse teilweise zur Mischröhre 1 zurückgeführt und mit den Synchronisierungsimpulsen multiplikativ gemischt werden. Die Mischröhre 1 besitzt eine solche negative Vorspannung, dass lediglich wenn die zu mischenden impulsförmigen Spannungen gleichzeitig an der Mischröhre 1 auftreten, eine Ausgangsspannung erhalten wird.
Zur Erläuterung der Wirkung der in Fig. 1 dargestellten Vorrichtung sind in Fig. 2 einige Spannungs-Zeitdiagramme dargestellt. Fig. 2a stellt den Spannungsverlauf der der Mischröhre 1 zugeführten Synchronisierungsimpulse als Funktion der Zeit dar. Die vom Impulsgenerator 4 erzeugten Impulse, die beim Nichtvorhandensein der Regelspannung z.B. eine niedrigere Wiederholungsfrequenz als die Synchronisierungsimpulse besitzten, haben den in fig. 2b angegebenen Verlauf. Die nach der Mischung der in den Fig. 2a und 2b dargestellten Impulse erhaltene Ausgangsspannung, die in Fig. 2c dargestellt ist, liefert eine negative Gittervorspannung, die umsomehr zunimmt, je mehr die Wiederholungsfrequenz des Impulsgenerators eine stärkere Neigung zum Unterschreiten der Wiederholungsfrequenz der
Synchronisierungsimpulse zeigt. Eine Zunahme der negativen Gittervorspannung am Steuergitter des Impulsgenerators hat eine Zunahme der Wiederholungsfrequenz des Impulsgenerators bis zum Erreichen von Synchronismus zur Folge.
Für Synchronismus sind in Fig. 3 die der Fig. 2 entsprechenden Spannungs-Zeitdiagramme dargestellt. Die Fig. 3a, 3b und 3c stellen den Verlauf der Synchronisierungsimpulse bezw. der vom Impulsgenerator 4 erzeugten Impulse bezw. der der Mischröhre 1 entnommenen Impulse dar. Die in Fig. 3c dargestellten Impulse liefern über das Tiefpassfilter 3 eine solche negative Gittervorspannung am Impulsgenerator 4, dass der Synchronismus erhalten bleibt.
Falls durch irgendwelche Ursachen die Synchronisierungsimpulse ganz wegfallen, so geht die Wiederholungsfrequenz des synchronisierten Impulsgenerators langsam, abhängig von der Zeitkonstante des Tiefpassfilters, auf ihre natürliche Impulswiederholungsfrequenz, d. h. die beim NMichtvorhandensein einer Regelspannung auftretende Impulswiederholungsfrequenz, zurück.
Wenn die Synchronisierungsimpulse nicht vollständig wegfallen, sondern wenn ihre Wiederholungsfrequenz geändert wird, so wird, von dem Zustand ausgehend, bei dem Synchronismus erreicht ist, abhängig von einer Zu- oder Abnahme der Wiederholungsfrequenz der Synchronisierungsimpulse die Breite der der Mischröhre entnommenen
Impulse grösser bezw. kleiner. Dementsprechend nimmt auch die negative Gittervorspannung und somit die Wiederholungsfrequenz des Impulsgenerators zu bezw. ab.
Der Aenderung der Wiederholungsfrequenz der Synchronisierungsimpulse soll jedoch eine Grenze gesetzt werden, da infolge der Zeitkonstante des Tiefpassfilters die Wiederholungsfrequenz des synchronisierten Impulsgenerators nur langsam der Aenderung der Wiederholungsfrequenz der Synchronisierungsimpulse folgen kann. z.B. bei einer zu raschen Abnahme der Wiederholungsfrequenz der Synchronisierungsimpulse wird die Hinterflanke eines Synchronisierungsimpulses mit der Vorderflanke eines vom Impulsgenerator erzeugten Impulses zusammenfallen. Der nach Mischung erhaltene Impuls besitzt dann eine Maximalbreite und am Impulsgenerator tritt eine höhere negative Gittervorspannung auf, welche die Wiederholungsfrequenz des Impulsgenerators zu- anstatt abnehmen lässt. Der Synchronismus geht in diesem Fall vollkommen verloren.
Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 wird an die Eingangsklemmen 5 und 6 eine z. B. sinusförmige Synchronisierungsschwingung angelegt und über den Widerstand 7 einem der Steuergitter 8 einer als Multivibrator geschalteten Doppeltriodenröhre 9 zugeführt. Um spontanes Oszillieren der Schaltung zu verhindern, ist parallel zu einem Gitterableitungswiderstand 10 ein Kondensator 11 geschaltet. Die vom Multivibrator erzeugten impulsförmigen Spannungen werden über einen Gitterkondensator 12 und einen Ableitungswiderstand 13 dem Steuergitter 14 einer Mischröhre 15 zugeführt.
Die Ausgangsspannung der Mischröhre 15 wird über eine Zweielektrodenröhre 16 und ein aus einem Widerstand 17 und einem Kondensator 18 bestehendes Tiefpassfilter dem Steuergitter 19 einer als Impulsgenerator geschalteten Röhre 20 zugeführt.
Der Impulsgenerator 20 ist ein Generator der Transitrontype der bekanntlich eine Mehrgitterentladungsröhre, z.B. eine Fünfelektrodenröhre, aufweist und bei dem eine kapazitive Kopplung zwischen Schirm- und Fanggitter vorgesehen ist, während die Regelspannung am Steuergitter die Wiederholungsfrequenz der erzeugten in der bereits angegebenen Weise steuert.
Die dem Fanggitter 21 des Impulsgenerators 20 entnommene impulsförmige Spannung erhält, nach Begrenzung durch die Zweielektrodenröhre 22, die in Fig. 2b angegebene Form und wird dem dritten Gitter 23 der Mischröhre 15 zugeführt.
Die Zweielektrodenröhren 16 und 22 können ohne Nachteil durch eine Doppeldiode ersetzt werden.
Die beschriebene Frequenzkorrekturvorrichtung, bei der der Impulsgenerator 20 sich der Wiederholungsfrequenz der Synchronisierungsimpulse eine Zeitlang "erinnert", ist unter anderem von Wichtigkeit beim Fernsehen, um beim Wegfall des Synchronisierungssignals Synchronismus zu sichern und ausserdem bei Synchronisierung der hinzugefügten Empfangsträgerwellenfrequenz in Einseitenbandempfangssystemen, wenn durch selektive Schwundwirkung die zu empfangende Trägerwelle ganz oder teilweise wegfällt, sowie in Radar-Folgeapparaturen.
Claims (3)
1. Vorrichtung zur selbsttätigen Korrektur der Wiederholungsfrequenz eines Impulsgenerators in Bezug auf die Wiederholungsfrequenz von Synchronisierungsimpulsen, dadurch gekennzeichnet, dass die vergleichenden impulsförmigen Spannungen multiplikativ gemischt werden und die Ausgangsspannung der Misschstufe über ein Tiefpassfilter einem die Wiederholungsfrequenz des Impulsgenerators ändernden Regelorgan als Regelspannung zugeführt wird.
2. Vorrichtung nach anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Tiefpassfilter eine Zeitkonstante besitzt, die sehr viel, z.B. um 100 mal grösser als eine Periode der Impulswiederholungsfrequenz ist.
3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 oder 2, mit einer rückgekoppelten, gittergesteuerten Elektronenröhre als Impulsgenerator, bei der sich die Impulswiederholungsfrequenz mit der negativen Gittervorspannung ändert, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausgangsspannung des Tiefpassfilters dem Impulsgenerator als negative Gittervorspannung zugeführt wird.
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