DEP0024347DA - Dielektrikum für elektrische Kondensatoren - Google Patents
Dielektrikum für elektrische KondensatorenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Dielektrikum für elektrische Kondensatoren und Verfahren zu seiner Herstellung.
Ein Dielektrikum soll eine gute Isolierfähigkeit und eine hohe Dielektrizitätskonstante DK besitzen und mechanisch zu dünnen Platten und Folien verarbeitbar sein. Seit langem werden hierfür Glimmer-, Papier- und homogene Kunststoffolien verwandt, von denen die ersteren als Naturprodukt oft schwer zu beschaffen sind, die letzteren nur eine mässige DK besitzen. In neuerer Zeit werden auch keramische Massen mit sehr hoher DK als Dielektrikum für Festkondensatoren verwandt, mit denen aber nur verhältnismässig niedrige Kapazitätswerte darstellbar sind; die kleinste Dicke beträgt immer einige Zehntel Millimeter, während Kondensatorfolien aus den erstgenannten Werkstoffen ein oder wenige hundertstel Millimeter dick sind.
Nach der vorliegenden Erfindung wird ein als Dielektrikum für elektrische Kondensatoren geeigneter Werkstoff dadurch hergestellt, dass ein Werkstoff von hoher DK zu Pulver zerkleinert und mit einem geeigneten isolierenden Bindemittel zu Platten oder Folien verarbeitet wird.
Bei einer Ausführungsform des Erfindungsgedankens wird ein keramischer Werkstoff mit hoher DK (z.B. einem (Epsilon) = 80, Handelsname "Condensa C") zu einem Pulver von maximal 0,02 mm Korngrösse zerkleinert, mit einem ebenfalls gepulverten, isolierenden Bindemittel ("Trolitul") im Raumverhältnis 1:1 gemischt und in der in der Kunststofftechnik üblichen Weise (Giess-, Press- oder Spritzverfahren usw.) unter Anwendung von Druck und Wärme zu einer Folie von 0,03 mm Dicke verarbeitet. Wenn die DK des Bindemittels (Epsilon) = 4 ist, so beträgt die DK der so hergestellten Folie in erster Näherung das Mittel derjenigen der beiden Komponenten, also (Epsilon) = 42, das ist das 10,5-fache des Wertes einer homogenen Trolitulfolie. Um den gleichen Betrag kann bei etwa gleicher Spannungsfestigkeit das Volumen des damit hergestellten Kondensators verkleinert werden.
Eine andere Ausführungsform des Erfindungsgedankens besteht darin, die Komponente mit hoher DK in Pulverform auf eine Trägerfolie oder zwischen solche aufzutragen; dabei kann ein geeignetes Bindemittel etwa in Lackform angewandt werden oder das Pulver in die zweckmässig erwärmten Folien eingewalzt werden, sodass diese selbst die Bindung bewirken.
Claims (3)
1. Dielektrikum für elektrische Kondensatoren, dadurch gekennzeichnet, dass es aus einem Isolierstoff mit hoher Dielektrizitätskonstante, z.B. einem keramischen Stoff, und einem Isolierstoff mit guter mechanischer Verarbeitbarkeit, z.B. einem isolierenden Kunststoff, besteht.
2. Verfahren zur Herstellung eines Dielektrikums für elektrische Kondensatoren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Isolierstoff mit hoher Dielektriziätskonstante zu Pulver zerkleinert, mit einem isolierenden Bindemittel vermischt und zu dünnen Platten oder Folien verarbeitet wird.
3. Verfahren zur Herstellung eines Dielektrikums für elektrische Kondensatoren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Isolierstoff mit hoher Dielektrizitätskonstante zu Pulver zerkleinert und gegebenenfalls unter Zusatz eines Bindemittels auf oder zwischen die Trägerfolien aufgebracht wird.
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