DEP0023112DA - - Google Patents
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- whey
- caramel
- powder
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Description
Jagdstrasse 12 Sürnberg, den lifn■ ftnc T
Patentanmeldung.
Terfahreit zur Herstellung τοη kakao ähnlich en Molken—
karamell^- Produkten.
Anmelder u. Erfinder ι Dr. Max Schulz, Nürnberg,
Jagdstrasse 12.
Da süße und saure Molke einen nickt Jedermann zusagenden Geschmack
hat, ist alles Mögliche versucht worden, die Molke irgendwie zu aromatisieren,
um sie so in eine Form zu überfahren, die marktfähige Produkte
herzustellen ermöglichten, TJ*a· hat man Tersucht, karameip^rtige
Erzeugnisse aus Molke herzustellen. An sich war es bekannt, daß ebenso
wie Rübenzucker auch der Milchzucker bei Erhitzung auf höhere Temperaturen
karamelpfcleiert und sogenannten Karameprzucker ergibt. Da
der Milchzucker aber zur Karamell! sie rung sehr hohe Temperaturen benötigt,
bei der er schon leicht Terkohlt, hat man in der Praxis Molke
nur in feuchtem Zustand karameliisiert. Gebräuchlich war ein Verfahren,
eingedickte Molke, sogenannte Molkenpaste, längere Zeit auf Temperaturen
τοη 80 - 100° C zu erwärmen und dadurch zu karamellsieren.
Aus dieser karame^alsierten eingedickten Molke stellte man dann durch
Extrahieren oder Filtrieren klare !»Ssungen her, die weiter m.r Herstellung
τοη Brauselimonaden, zur Herstellung: von Molkenessig oder auch τοη
Zuckercouleur Terwendet wurden. Der ©eschmack derartig karameVfcl sierter
Molke ist aber leicht brandig. Terstärkt wird der brandige β-eschmack
noch, wenn man neutralisierte Molke erhitzt, die besonders zum Bräunen,
d.h. zum EaramellXisieren neigt. Ss tritt dann nicht nur eine Karame^i-E
ie rung des Milchzuckers, sondern auch eine Bräunung des vorhandenen
Batriumlaetats ein, die einen malzähnlichen Geschmack verursacht, der
aber noch einen unangenehmen Beigeschmack hat. Aus diesem Grunde wurde
die Herstellung eines Nährmittels aus Malzmehl und neutralisierter
Buttermilch, -outer K8etung auf einem Zwei walzentrockner nach den
ersten Tersuchen wieder aufgegeben· Öemäes vorliegender Erfindung
wurde daher veresw&ht, das lösten der Molke in trockenem Zustand
vorzunehmen. Tom Erfinder wurde früher schon ein Terfahren ausgearbeitet,
Molkenpaste zusammen mit Kartoffel-Stärkemehl und Mehl
erst zu trocknen und dann im rösten und dadurch kochfeste Kährmittel
herzustellen· Dabei wurde festgestellt» dass diese Fährmittel
einstündige Erhitzung auf 110 - 120° aushalten, ohne dass eine Bräunung eintritt. Bei weiteren Tersuohen wurde dann festgestellt,
dass wenn man die Molke zunächst auf einem Walzentrockner trocknet, sodass ein stückiges ^-lactοsehaltiges TrockenerZeugnis entsteht
und dann diese stückige Molke 1*4 Stunden bei 130 - 160° mit Heißluft
röstet, dass man dann nicht einen brandigen röstkaffeeähnlichen
G-eschmack erzielt, sondern einen typisch kakaoähnliohen Molkenkaramellgeschmack.
Auf dieser Entdeckung ist das folgende Terfahren aufgebaut. Mb hat zur Toraue Setzung, dass die Molke nicht sauer ist
und auch nicht mit Alkalien, z.B, Hatron oder Ammoniak neutralisiert
1st· Me kakaoähnliohe Karame^adsierung beruht wax zum feil auf einer
£aramel2lsie:rung#des Milchzuckers. Bs ist zum grösseren feil eine Anröstung der BiweiBstoffe und sonstigen organischen Stoffe der frockenmolke·
Me 1-4 Stunden auf 13© - 160° erhitzte Sroekenmolke wird
gemahlen, d.iu in Pulverform überfuhrt und in dieser form mit Magermilch-, Tollmilchpulver uaw· vermischt eirfel· auch mit Zucker oder
Süßstoff nachgesUSt, mit künstlichen Aromen, wie Vanille, nacharomatisiert
und dann als pulverförmiges Produkt zur BeTStellung von lährgetränken
in den Handel gebracht. für bestimmte Terbrauchszwecke ist
es zweekmässiger, aus diesem pulverfSrmigen MolkenkaramelS^einen Karamel^sirup
herzustellen oder auch eine teigähnliche Masse, die sich mit Wasser oder Milch kalt verrohren lässt. Zu diesem Zwecke wird das
pulverförmige Erzeugnis einfach mit Wasser angerührt und zerkleinert,
wie dies bei ier Schokoladeherstellung üblich ist. Me Herstellung dieser Earameü^aste zeigt besonders deutlich den Unterschied zu der
karamell si ert en Solkenpaste, da es zur Herstellung der Earamel3^paste
nach vorliegendem Terfahren unbedingt notwendig ist, die Molke zunächä
zu trocknen, in trockner form wie Kakao heiss zu rosten und dann wieder aufzulösen« Durch lediglich feuchtes Erhitzen der ursprünglichen
Molkenpaste erreicht man niemals den kakaoähnlichen G-eschmaek. Sin
wesentliches Merkmal ist auch dass die ISstung mit Heissluft erfolgt
■and nicht durch direkte Wärmeübertragung durch Metallplatte!!! im
letzteren Fall würde man nämlich kaffeeähnliche Produkte erhalten,
die einen unangenehmen brandigen Geschmack haben. ITm den Salzgeschmack
des ifiolkenkaramelZs herabzusetzen, kann man auch nach Irgendwelchen Verfahren entsalzte Kolke verwenden oder man macht zu
dem Endprodukt Zusätze, so dass der G-esamtanteil des ffiolkenkaramells
bei den Nährmitteln herabgesetzt wird« Als Zusätze haben sich besonders bewährt Kakao, geröstete Sicheln» sogenannter Eichelkakao
oder auch geröstete Kolanüsse* Diese Mischung bedeutet nicht lediglich eine Streckung von z.B. Kakao, sondern - da Kako stopfend wirkt»
Molkenkarame^Z' aber nicht - bezw. im G-egenteil sogar leicht abführend
- die üSglichfceit, kakaoähnliohe Getränk» hsysiUBtellen, die
nicht stopfen* Sine weitere Ausführung des Te rf ahrens besteht darin,
dass man die Titamine der Molke, die durch den Böstprozess zerstört
werden könnten, vorher durch Adsorption an Bleicherden entfernt und
nach Durchführung des Bb* st processes wieder zusetzt oder anderweitig
verwertet. Es gelingt also gemäss vorliegendem ferfehren, aus Kolke
oder unter Verwendung von Molke ein hervorragendes kakaoähnliches Molkengetränk: herzustellen. Wenn man kakäoähnliche MolkenkaramelZ^·
Erzeugnisse herstellen kann, ist es ferner naheliegend, durch Zusatz von Fett, wie z·!* Butterfett, Kakaobutter» Brdnussfett oder
Hokttsfett usw. schokoladeähnliche Erzeugnisse herzustellen. Unter
Zugabe von Zucker erhält man Produkte, die andersartig sind wie
Schokolade, aber sehr viele diätetische Torteile haben und aleH
ramel neben ancJoi'rr Schokolade aus geschmacklichen und
diätetischen Gründen Existenzberechtigung haben.
Claims (1)
- Patent ansprechePatentanspruch 1Terfahren zur Herstellung von kakaoähnliohen Holkenkaramell-IProduktendadurch, gekennzeichnet« dass Molke zunächst getrocknet wird und dann "bei SEemperaturen ron 130 - 160° mit Heißluft 1-4 Stunden geröstet,» dann durch ffeinroahlrang in Pulverform oder durch Anteigen in Sirupform überführt wird,Patentanspruch 2Terfahren gemäss Patentanspruch 1 dadurch gekennzeichnet» dass dieses Molkenkaramel^Eonaentrat in Pulver- oder Sirupform zur Herst ellung von pulverfSrmigen oder flüssigen lährmitteln oder Milchgetränken bemrt.ät -wird, indem es mit Milchprodukten wie a.B. Biagermdlchpulver, Buttermilchpulver oder Tollmilchpulver vermischt wird·Patentanspruch 5Terfahren gemäss Patentanspruch 1-2 dadurch gekennzeichnet, dass der Salzgesohmack des MolkenkaramelXs durch vorherige Batsalssung der Molke oder durch Aromazueätze wie Kakao, geröstete Eicheln oder geröstete Eolanüöse, herabgemildert und andererseits der Nährwert des Getränkes verbessert wird·Patentanspruch 4Terfahren geaäss Anspruch 1-3 dadurch gekennzeichnet! dass Aromastoffe, wie Tanille und Süßungsmittel, wie Zucker, Süßstoff usw· jsur Terbesserung des Produktes herangezogen werden.Patentanspruch 5Terfahren 1-4 dadurch gekennzeichnet, dass die hitaeempfindlichen Titamine der Molke vor dem trocknen der Molke durch Adsorption an Bleicherden entfernt evtl. nach der Röstung dem Fertigprodukt wieder sugesetst werden»Patentanspruch 6Terfahren gemäss Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass mit Hilfe von Fett aus dem Molkenkarame^ diätetische schokoladenartige Srzeugnisse hergestellt werden.
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