DEP0021624DA - Verfahren zur Herstellung von Möbeln, Theken und anderen, einem verwandten Gebrauchszweck dienenden Gegenständen - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Möbeln, Theken und anderen, einem verwandten Gebrauchszweck dienenden GegenständenInfo
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Description
log/48 T^niJl^Jfearbrticlcea ,den 3.11.48
Verfahren zur Herstellung van 2äöbelafTliel:©a und anderea^ei«= S
Ji nem verwandten GaTarauchsawecls dienenden Gag3n3tändan und einem
Ji nem verwandten GaTarauchsawecls dienenden Gag3n3tändan und einem
Satz von Einzelteilen zur Ausübung des Verfahrens«
Die Erfiniung betrifft HttMH zunächst ein Verfahren zur Herste! lung von Möbeln»Theken und anderen,einem verwandten Gebrauchs®
zweck dienenden GegenständeneDas neue und erfinderische Merkmal des Verfahrens besteht darin,daß an einem z.B„ mehrfach bei einem
Möbelstück z.Be bei einer Theke anzuwendenden Pormrahmen , Poraträger u,s.we einer bestimmten9allerdings von Pail zu Pail
verschiedenen Gestaltung die für das betrBMöbelstück fertig zu« geschnittenen und bearbeiteten VerkleidungΠχαά Innenteile z.B*
aus HolzplattenjPreßplatten oder Verkleidungen aus einem anderen geeigneten Stoff mittels irgend eines Mittels zeBemit Schrauben,
Hakeä uesewe befestigt v/erden und so Formrahmen,Pormtrtlger mit
den Verkleidungsstücken zu einem fertigen Möbelstück verbunden werden«
35er Satz von Einzelteilen,die zur Zusammenfügung eines Möbelstückes dienentbesteht erstens aus mehreren Pormrahmen oder Porm^
trägern,die für ein und dasselbe Möbel,sooft sie auch angewendet werden,die gleiche oder nahezu gleiche Form und Gestaltung haben,
und besteht zweitens aus Pertigstücken der Verkleidung,die seTei2 unter sieh gleieh,zeTeil aber auch versjiieden sein kennen«
Soll ein MöbeltätÜ<ök}z»Beein Schrankseine Theke u.s.w, in mehrfacher Ausführung hergestellt werden,so werde- euch für ^sdes
Stück genau die gleichen Foi-mrahmen in jeweils der gleichen An zahl und auch die gleichen Yerkleidungsstücke ebenfalls in einer
für Jedes Mb*bel*üik gleichen Anzahl erforderlich«
Die Verkleidungen können eine solche Außenfläche &ufw@isensäaß sis aim© weiteres dsn £xford@rnissen,die an ein Möbel gestellt
alao zeB* sehön poliert ,lackiert,^ebeiat usw·
usv:. sein.Die Verkleidung übernimmt dabei sowohl die Aufgabe», den Zusammenhalt der Möbel zu gewährleisten,also eine statische
Aufgabe f als auch genügt sie einem fe'.stetischen Bedürfnis»
Die die statische Aufgabe übernehmende Verkleidung mu£ nicht oelbst von vornherein ein schönes Aussehen haben,sondern kann
als Unterlage dienen?um irgend welche schmückende Teile daran irgend wie zu befestige»»Erwähnt ceien aufzuklebende Sapeten^Iiinl£Usta9Gemäldesdie
auch cit Glas überdeckt sein können und in besonders abnehmbaren Rahmen sich befinden.Hierdurch hat man die
Möglichkeit,ohne besondere Schwierigkeiten und Kosten die bildlichen Darstellungen zu wechseln,um sie z.B«dem Stil und den Erfordernissen
des jeweiligen Raumes anzupassen«Man kann die tragende Zwischenschicht des Möbelstückes z.E«einer Theke mit Stein—
gut-oder Glasplättchen verkleiden,was besonders für Metzgereien und ähnliche Betriebe in Betracht kommt»
Die Formrahmen oder Formträger v/erden vorzugsweise aus Metall hergestellt ζ·Ββ aus zusammengeschweißten Flacheisen auch aus
Aluminium usw,Es liegt aber auch im Bereiche des Erfindungsge— dankens sdie Fotorahmen und Formträger aus einem g:j.eß-oder preßfähigen
Kunststoff herzustellender die erforderliche Biegefestigkeit besitzt«
Bisher wurden Möbelstücke in der Weise hergestelätsdaß die Holzteile mit den üblichen Holzverbindungsartenswie Verzinken^Verzapfen us$w, zusammengefügt irarden«Dies bedingtsdaß die Möbel
in der Möbel-schreinerei oder -Fabrik im wesentlichen fertigge stellt werden mußtenfwenn sie auch aus einzelnen Möbelteilen best eheruDemgegenüber fallen bei der Massenherstellung der Fofcmrahmen,der
Ferntr£ger uad der einaelnen Stücke der Verkleidung die Kosten für die Helsverbindungea forteAußer der Verbilligung ia
der Herstellung werden anch "beratende Ersparnisse gemacht durch den geringen Eauniifieii die Teile des Sataes .aur Zusammenstellung
der Möbeletfeko bei der lagerung uni beim .jjraaspört erfordern,,
diesen Vorteilen kommt noch hinzusdaß der Käufer die einzelnen Teile des Satzes zu dem fertigen Möbelstück selbst
gemäß einer Anleitung in einer " Selbstbanweise H zusammensetzen kenn.
Die Zeichnung veranschaulicht mehrere AusfVhrungsbeispiele sowohl der Formrahiaen als auch einer Theke.
zeigt schaubildlich einen Pormrahraen,der mit besonderen Ansetzen zum Anschrauben von Stirnflächen einer
Theke versehen ist«
ff*
ff*
stellt den gleichen Pormrahmen,jedoch ohne die besonderen Ansätze dar,ebenfalls schaubildlicjju
gibt eine Ansicht auf die Breitseite von einundzwanzig verschiedenen Pormrahmen wieder,die entsprechend abge*·
wandelte Thekenformen ermöglichen* ist eine Stirnansicht auf eine einfache Thekeβ
-O 5 zeigt eine Vorderansicht auf eine Theke mit einem nach vorn regenden Längsbrett.
stellt diese Theke von der Seite dar«, ^
ist ein Waagerecht schnitt nach der Linie A-B derjpro.5<. Die Zusammensetzung des Pormrahmens aus einseinen zusammengeschweißten
Bandeisen erhellt aus der ZeichnungeAn die AnsLtze 1 , 2 φ 3 und 4 mit Löchern werden die Stirnbretter einer Theke
mi'c Holzschrauben von innen her angeschraubt „Die Schrauben treten nicht außen pus den Verkleidungs-und Haltebrettern herau
Statt besondere Ansätze 1 bis 4 an dem Pormrahmen anzubringen» kann man auch aa den Rahmen nach ÄbJjÄimng 2tder abgesehen von
den Ansätzen,dem der Abbildung 1 völlig gleich ist,besondere Schellen mit jöchern für Schrauben an den Pormrahmen anklemmen
und mittelbar so die Yerkleidungs-und Haltsbretter der Stirn·» wäad© einer Theke as den betrsPormrahnen anschrauben«»
Bei Säekea ist @s wünachensw@rt&wenn der Fußsoekel et^wa^surüektrittjdamit
die Sehuhapits©3S s.Be ägs kaufenden Publikuas
Publikums nicht defl unteren Teil der Theke verkratzea oder sonst wie verunziereneDeshalb treten die Fußstücke 5 und 6 des Form*»
rahaens ein Stück 3urückeDer S tut ζ arm 7 dient dazu,vor der Theke
noch ein waagerechtes Brett anschrauben zu konneneWis mannigfach die Formrahmen für eine Theke sein können,zeigt die Zueammenstellung
von einundzwanzig verschiedenen Fonnrahmen der«Ab* ΜπΟϋξ 3 β Eat sprechend diesen Abarten der Formrshmen sind auch
die mit Yerkleidungs~und Haltebrettem versehenen Theken verschiedenerer Grundgedanke der Erfindung,mittels des Zusammenschraubens
oder sonstigen Zusammenfügens von Formrahmen oder Formträgern unä Verkleidungsbrettern ,die gleichzeitig Haltebretter
sind,ist in allen Fallen gewahrt« Die obere Thekentischplatte 9»öle auch aus mehreren Einzelteilen bestehen kann,ist
auf den waagerechten Armen Io befestigt*Die Voräerwand 11sdie
zweckmäßiger Weise ebenfalls aus mehreren Stücken besteht,die sich jeweils auf der Mitte des Vorderschenkels 12 stoßen,nat an
den Stellenfwo die Arme 7 sind,entsprechende SchlitzeeAuf den
Vordersehenkeln 12 befinden sich dicht nebeneinander je zwei Löcher Ij,zwischen denen die Stoßstellen benachbarter Verkleidungs-unä
Hcltefcretter verlaufen »Über diesen Stoßstellen 14 köstn#a Deckleisten befestigt werden,die zum Halten beitragen,da
die von innen her durch die Löcher 13 eingedrehten Schrauben die Deckleisten mit erfasseneDie Formrahmen aach Abbildungen 1 und
2 weisen in etwa halber Höhe eine Querverbindung 15 aus Bandeisen auf^^rstens den Fonnrahmen selbst versteift und dazu diene»
kann,ein waagerechtes Zwischenbrett 16 zu tragemDie untere Querverbindung 17,ebenfalls aus ^e^eisenrist zur Auflage für den
Boden 18 bestimmt.Die Stirnwandbretter 19»die Seokelbretter eind in gleieher f@iae an den Formrahmen befestigt»
Wie in Sonderheit aus AbbJsYSungen 5 und ? hervorgeht f~kl mit dem Sata von Einselformrahmen und Einzelbrettern
Längs susammengestillt werden« den "bisher gtnannttn V@rtiilen hat dtr
Erfindungsgegenstazid noch die einer schöneren und freieren Foragestaltung,was
besonders aus den Einzeldarstellungen der Ab- «feg 3 hervorgeht.So zeigen die Fοrsreim en in der fritten Reihe
nach oben ragende Zusatztriiger mit waagerechten Stützaraen, die sich zum Auflegen von Glasplatten eignen.Die Verbindung dieser
Formträger mit den Formrahmen erspart einen besonderen Aufbau,wie er bisher üblich war,und ermöglicht es in z.B.besonders
eingebrachten Rinnen,die an den nach oben ragenden Formtrilgern befestigt sind,Glasplatten einzuschieben.
Claims (1)
- Patentanspruch«Verfahren zur Herstellung von Möbeln, Theken und anderen, einem verwandten Gebrauchszweck dienenden Gegenständen, dadurch gekennzeichnet, daß an einem z.B. mehrfach bei dem Möbelstück k.B. der 2heke anzuwendenden Formrahmen (l bis 7 und 10,15 und 17) oder Formträger a.s.w. einer bestimmten, allerdings von Fall zu Pail verschiedenen Gestaltung die für das betreffende Möbelstück fertigzugeschnittenen und bearbeiteten Verkleidungen und Innenaus
teile ZeB1, Holzplatten, Preßplatten oder einem anderen geeigneten Stoff mit irgend einem Mittel z.B. mit Schrauben, Haken usw. befestigt werden und so Formrahmen oder Formträger mit den "Verkleidungsstücken zu einem fertigen Möbelstück verbunden werden.
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