DEP0021530DA - Verfahren zur Erzielung einheitlicher Meßeigenschaften bei Drehstromzählern mit zwei und drei Meßsystemen etwa gleicher Bauart - Google Patents

Verfahren zur Erzielung einheitlicher Meßeigenschaften bei Drehstromzählern mit zwei und drei Meßsystemen etwa gleicher Bauart

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DEP0021530DA
DEP0021530DA DEP0021530DA DE P0021530D A DEP0021530D A DE P0021530DA DE P0021530D A DEP0021530D A DE P0021530DA
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DE
Germany
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meter
approximately
same design
measuring systems
phase electricity
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Application number
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Inventor
Siegfried Dr.-Ing. Nürnberg Franck
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Siemens Schuckertwerke AG
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Publication date

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Description

Sisaene-Sokaokertwerke ■Aktie n%9 eelle ohaft
PA 9/215/104
'PA/13 4Βΐ4 0β' 11. Nov. 19*8
Verishyen zur Erzielung einheitlicher MesgeigensehaiteH bei Drehströaaählern mit zwei und drei Mesaystemen etwa gleicher Bauart,
Für Drehst rem gibt ee im wesentlichen zwei Zähler art en, den Drei« und den Vierleiterzähler« Der Dreileiterzähler hat zwei Mess«· syst erne in Aaronsohal tu ng, der Vierle iterzähle r drei Messyste-. me in Sternsohaltunge Bei der Maseenfertigung solcher Zähler ist man bestrebt, möglichst gleichartige Messyeteme für beide Zählerarten zu benützen, um die Fertigung zu vere infaohen, muss aber dann den Mangel in Kauf nehmen, dass ei oh die beiden Zählkarten hlnsioh.t2.ioh Pehlerkurve, Ankerleistung und Fehler bei eiu- und gleiohseitiger Belastung nioht unwesentlich voneinander tan« tersohe iden. Will man aber hinsi chtIioh ihrer Meeseigensohaiten gleichartige Zähler erzielen, dann muss man verschiedener*- tige Triebeyateme verwenden»
Die Erfindung hat die Aufgabe, bei Beibehaltung im wesentlichen gleicher Triebsysteme auch gleiche Messeigensohaften für beide Zähler art en zu erzielen» Natürlich müssen die Messjöbeiae dann Un* tersohiede aufweisen. Diese sollen aber für die MagsenfertIgung möglichst geringfügig sein,
;'rfindung-sgemäss erhält man bei der gestellten Forderung dadurch die beste Lösung, dass man den sogen,Eigenverb rauch eine β Masssysteme des Zählers mit zwei Systemen um etwa 50$ grösser macht als den eines Systems des Zählers mit drei Systemen, und dass das System des Zählers mit zwei Systemen einen magnetischen Nebenschluss zum StrQmtriebpfad erhält, der die Fehierkurve um
1/6 bis 1/4 des Eigenfeiilars hebt«, Die beiden Zähler haben dann ■gleichen Eigenverbrauchs gleiche abgegebene AnkerleistUBgsl glelohe '.DOhierkurve und gleiche Messuntersohiede zwischen ein- und gleichseitiger Belastung, Dor Eigenverbrauoh eines Systeme für :inen Zähler mit zwei Systemen kann' leioht durch Herabsetsung Aar Windungssahl und'-damit entsprechende Erhöhung dee Spannungstrieb f lussee erhöht werden. Der magnetische Nabenschlug® ist bei-· s ;ij Isweise ein kleiner lamellierter Eise,nteil, der bei dem einen '."ystem, eingesetzt, bei' den anderen weggelassen Wirdlf Die Unterschiede der beiden Systeme bestehen deshalb nur in der Spannungsv:iGklung und in dem Pehlen oder Vorhandensein des magnetischen 'leb enschlusseSe Im übrige η könne ηbeide ZMhlerartenl abgesehen von, der Zahl der Triebsysteme und der Zahl der AnschlusskleiHsjenl vollkomme η gleichartig sein, also z.B.' euch hinsichtlich der orerasmagnete , der Getriebe usw», sie haben dann auch gleiche 'Tjrehzahlr , 1 '.·.,- ';'/"·'.·'"'.■
%ur Erläuterung der Erfindung mögen folgende Überlegungen dienen: Cin Dreileiterzahler mit zwei MessyBtemen würde bei Zugrundele»- · 'icing gleicher Messystemej gleichen Drehinomentsij gleicher Drehzahl r.nd gleichen Eigenverbrauchs je System genau den doppelten Fehle r eiiies Vierleiterdrehetromzählers mit drei Messwerkeii haben$ vie eich unschwer naohweisen lässt,: Wollte man bei beiden Zähler-» er ten gleiche Fehler erreichen, so könnte man z.B· den .Quotients ij ous dem Produkt: Nenndrehmoment und^Nenhdrehga.hl^etBilf ^Uroh ·' Ligenverbrauch Je Messwerkj beim Dreileiterzähler halb so gr&si machen wie beim Visrleitirzahler0 Erhöht man nun den' Elgenverw. ·-'.. brauch je ·. Messwerk des Drei le it erzähle rs um 50$,.'' wo wird'der Gesarnteigenverbrauoh bei beiden Zählerarten gleioh gross* Der' Zäh-» lerfehler 1st aber dann beim Dreileiterzähler 4/5«fach grösser ' als be im Vierleite rsähler,* Der DrJeiiei%erz'ia&e** "na^'Vaberf e Inih meeε teohnlsoheη Vorteil gegenüber dem Vierleiterzahleri dass nämlioia die' Uhtersbh1 iede''zwiscnen den Angaben bei ein«-'und gleic! seitiger Belastung kleiner sind als beim Vierleiterzähler* ßo:irr; letzteren fallen die Feloler bei einseitiger'Belastung auf 1/3 des Wertes bei gleichseitiger Belastung, beim DreiIeiterzahler dagegen^nur^aui die Halfter - d sh^.,\die cDiffei»enz ist beim Dreile it'. r-7, übler um 1/2 - 1/3 = 1/6· des Fehlers kleiner als beim Vior-IeiterzShler0 Nun wird erfindungsgeraäss dieser letztere Fehler
beim Drstteite»zähle» «iiguas^en einer bessere η Pshlerteurve uergrö Sflertl indem a an öen Syeteaen des Dreileitersählers einen . magnetischen Nebenschluss gibt, der die Pehlerkurve us 1/6 bis 1/4 des Eigenfahlere im Berei«h der hohen Zählerlasten hebt· Keoh der Theorie dieser Nebenechlttete kann dies nur dadurch gesehenen^ dass ean im Bereich der gr&seeren Zählerlasten den Strömtriebfluge aehr als proportional Bit de» Strom anwachsen läset. Da der Neb ensehlu se au oh bei einseitiger Belastung , beJ der nur die halbe" Strondämpfung wirksan istf die Feh^erkurve um den gleichen Betrag wie bei gleiohseitiger Belastung hebts wird der Messunterschied ^wischen ein- und gleichseitiger Belastung duroh ein^n Nebensohluse grösser. Beim OreiIei t eraäh}.e.r wird also reit anderen Worten die Pehlerkurve, die, w^e oben angegeben ist, ungünstiger ist als die des Vier« ' l,::iterzählers, ve rbessert und der des letztgenannten Zählere ^ 'ige gl ionen auf Kosten des Me β ε unto re cn ie de s zwischen ein- und gleichseitiger Belastung, der he im Dreile it e rs ahle r vergröesert wird, mit der Folge, dass bei beiden Znhlern auch der Me β sunt er , chied fcwisoheη ein- und gleichseitiger Belastung gleich wird. Durch die Erhöhung des Eigenverbrauchs im Spannungskreis je -System wjrd auoh die Spannungs ab häng ig ke it der beiden Zählerarten angeglichen, die bei g 1 e ic he ο. Ei ge nve rb rau ch sonst beim Vierleitersähler grösser wäre. ·> ,
Die Erfindung bietet den Vortoilj dass duroh geringfügige, in d Massenfertigung leicht beherrschbare Untersohiede der Messsyeteffle für den Drei- und Vierleiterdrehstromzähler einheitlich .Messeigensohaften erzieIt werden können.
1 Pate nt an sp ru oh
O Figuren

Claims (1)

  1. Pate ntansprach;
    Verfahren zur Uraielung einheitlicher Messeigenechafton bei ;^rehstroujzählern mit zwei (JJreilsiterziIhler) und drei 'Kosssysteinen (Tierleiterzähler) etwa gleicher Bauart, dadurch gekennzeichnet s dass der sogenannte Eigenverbrauch eines Messystems des Dreileitersählers um etwa 50$ (z.B.duroh Herabsetzung ·"er Windungszahl der Spannungswicklung)( grösser gemacht wird als der eines Systems des Vierleiterz'Ihle re, und dass nur das System des Dreileite rzählers einen bei hohen Zählerlasten ge sät ti ten magnetischen Nebe ηεchluss zum Btromtriebpfad erhält, der die fehlerlsurve um l/6 bis 1/4 des Eig-jnf ehlers hebte

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