DEP0019386DA - Anlage für die Erzeugung von Gleichstrom hoher Spannung mittels Kondensatoren veränderbarer Kapazität - Google Patents

Anlage für die Erzeugung von Gleichstrom hoher Spannung mittels Kondensatoren veränderbarer Kapazität

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DEP0019386DA
DEP0019386DA DEP0019386DA DE P0019386D A DEP0019386D A DE P0019386DA DE P0019386D A DEP0019386D A DE P0019386DA
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Heinrich Dipl.-Ing. Dölz
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S-C - r ? Γ. n r -r,r iß η 1 a g a .^Ir afc, ^3"^^VtHJ
die Atoaforschung sind auch heute noch Hochspanriungsanlagen für hohe Gleichspannungen von größerer Bedeutung*, als allgemein angenommen '."»ird. Sie haben gegenüber den Sshrfaeh-Besehieunlstmgs-Anlagen (Zyklotrons, Betatrons, Synchrotrons, Linearteschleunigarr. Us·».T den Vorteil, daß sie einen kontinuierlichen Saiiehsnatrca anlassen? während die Mehrfach-Beschleunigurigs-Apparatursn nur Stroiaimpuise abgaben. Dieser Vorteilt ist für' ce stimmte atoinphyai-Isalisehe Untersuchungen bedeutsam. Auf der anderen Seite besteht i.z Nachteil, daß seitot die größten Van de Graaff-Sanigeneratoren höchstens 5 TI (Millionen Volt) liefern, was gegenüber lan ^c5St3a heute in Betrieb befindlichen Sehrfach-Eeachleuniggrn sehr Tseni lS ist j bei denen ja Teiichenenergien von 100«..200 SeV (Millionen HIsIrtronenvolt) erzielt -»erden. Im Allgaseinsn sind dia Teiich·?;:- ströae bei den Hochspannungsaniageη etwas größer als bei den Siehrfach-3e sohleunlgem, «ms ein Tieitersr Vorteil der 3oehspar.nunr.aanlagen ist.
Die Erfiniang hat nun dia Erseugung hoher Gleichspannungen sur Grundlage, die die 5 XZ-Grenae -ve it übe ra ehre i t e u/rS e i geei/jneter DaMgnslonierung sind Anlagen für 50 JV und sehr möglich. Dabei können Ströme Sis au 1 aA. je nach Versuehsdauers bei sehr Kursen Versuelisdauern von wenigen Sekunden sogar erheblich gr^Sere Ströme, erreicht werden. Dia Versuehadauer schsarJct Je nach gewünschter Stroitstiirke zwischen wenigen Minuten und ?C.. .40 Minuten.» Banaoh muß der Vorgang für ils Spannungserseugung neu eingeleitet werden. In den meisten -Fällen reichen diese Versuchsdauern aus« Bei geeigneter Kombination von 2 oder mehr Anlagen Isnn man aueh einen Dauerstrom υ rs ie lan, ■saa aoer normaler Weise nicht nötig ist^ £r2**$~y« Hoehspannuns kann in jedem beliebigen Medium erlügt '.verdsn, ird jedoch vorzugsweise im Vakuum hergestellte Zf ^/geschieht Ir. der Weise, dall ein Plattenkondensator bei Icle ine ai Plattenabstand alt niederer Spannung aufgeladen λ ird und daJ danach der ?11~ ·;-.? anstand soweit verrr Viert :virdt bis die gesünschta hohe Gi^io spannung erraicht ist., Dieses Verfahran ist an sich pnyni.nliacbeIiannt, allerdings technisch in dieser Fora bisher nicht angewendet τ> ο Tden-Oit dsn heutigen technic cha η .VIi*: te In ist ein
Vakuun ^cn 13"~5 10~° aa ~£g durchaus herstellbar. Die ?rrai:n-
bare ■Felistirka dürfta alt 5*13° Volt ca nicht su noes '·>η„_π- ■■ sain. Diese Feldstirka setzt selbst ve rs tindlioh iia Veraenda.",^· hoehglanapnlisrter rlcnder.sur.or-?la tt.iaus 3 ine η _'or.i-ir3tan_ voraus. Ult i-ar Zeit <sird nan duro.1 der. lau 3sicher ...:1a/-;.. SrfanrunlJan äasneln, sodai nan ait der Feiistirxa .-cor. niier ja he η χαπη. ■sas 3ioh auf dia 33u£r vi3ä ier ,inlarsr j ins-1,5 nji.rr.. Die theoretische lurohbrucha ? ?1i31 Ar *o in Viiuura li-s^t :ü ri. IvI·-* Vol t in. .-!^jsu^d-iu—^r.■;-\?:, "':^·^^'-τ-ί·'.r.r.■.:: ^»-^-^U
Spannung für die Teilchenbeschleunigung, über eine längere Zeit In der Weise konstant gehalten, indei^Ssr Plattenabstand während der Entladung über eine vom Strom oder der Spannung oder einer anderen Messgröße beeinflusste Regelanordnung in bestimmter Weise vergrößert w^rd^ Bekanntlich ist ja der Strom bei der Entladung eines Kondensators:
χ - _ = - CgS - Dj^. . Will sian ü und i konstant halten, so ergibt die Integrations
c = C0 - ' (i)
wobei Co die Kapazität des Kondensators am Anfang der Entladung bedeutet. Es ist zweckmäßig, für die bis sum Zeitpunkt t entnommene Ladungsmenge Q = i-t einzuführen, sodaß
(2)
die grundlegende Beziehung^für den funktionalen Verlauf der Äpasität darstellt, den der Sondensator erhalten muß, damit Strm and Spannung wikrsnd der Satladang konstant bleiben, lan kann grundsätzlich dem Strom und der Spannung während der SatlaAang eisen beliebigen gewünschten Verlauf geben, was unter Umständen interessant sein kann. Dann warden die ma thematische η BeaieMmieen, selbstverständlich etwas komplizierter. Die^Beeinf los sung des Spasntings- und Strontverlaufes während der Entladung eiB*s Eondeneatoraduxoh Verändern seiner Kapazität während des Entladevorganges ist »eines Wissens neuartig in der Technik. Ähnliche Oberlegongen kann man auch für den Ladevor^gang eines SoniemsatoiB anstellen, was für manche technischen Anwendungen wichtig sein kann.
IehMn wir für die Berechnung der Kondensator-Abmesaungen ideale Verhältnisse an, d.h., daß die Feldstarke zwischen den Platten groß ist gegen die Feldstärke im AuSenraum und daß Effekte an den Plattenrändern vernachlässigt werden können, und bezeichnen wir mit:
Jfat Feldstärke zu Beginn der Entladung a a Verhältnis des Plattenabstandes zu einem beliebigen Zeitpunkt t der Entladung zu dem Plattenabstand am
Anfang der Entladung
D 3 PlattendurohTaesser
ζ a Zahl der Platten des äondansators
so ©rgibt sich D aus
cm (? /
Der Durchmesser ist von der Spannung unabhängig und ia wesentlichen eine Foaaition der entnehabaran IadungaMnge Q. Fttr die Wahl des aaxiaal erreichbaren Verhältnisses a, also für das Verhältnis a aa Ende des Sntiadungavorgangaa, aacherwir uns klar, daß:
a ψ
wenn F die Plattenfiiche des ^ondensators and £ die 'Elektrisltätskonstante ist. Für die sazixal bei konstanter Spannung
entnehmbare Stroiamenge oder Ladungsmenge wird a = oo , und es ist:
Qaax = F-r^(z-l) = C-U . (5)
Bie Plattengeaciiwindigkeit, mit der die Platten auseinandergesogen werden müssen, wächst hyperbolisch an, und hier nicht »•lter ausgeführte Rechnungen ergeben, daS es nicht mehr sinnvoll istψ wenn aan a größer als a = 4 wählt. Es werden mit a = 4 75 H der saxiiaai aar Verfügung stehenden StroHmenge entnommen.
Aaa rein geometrischen Gründen muß aber a oft wesentlich kleiner als a * 4 gehalten werden. Am Ende der Entladung soll der Platten™ abstand immer noch in einem vernünftigen Verhältnis zum Plattendazehaesser stehen.
Beseichnen wir das Verhältnis des maximalen Piattenabstandes am Ende der Entladung zum Plattendurchmesser mit b, so erhalten wir ein Kxiteriua
da« ans angibt, ob die Formel (3) das Verhältnis b im Endpunkt der Entladtxng unter oder überschreitet. Xst Z> a(a—1;, so würde bei festangenommenem a das Verhältnis b unterschritten , d.h., wir können Formel (3) zur Berechnung des Plattendurohsses aers anwenden.
Ist Ämgagaa £ <a(a-l), so würde ^ei fest angenommenem a das Verhältnis b überschritten, und wir müssen eine andere Forme1 taCTULsiettent die eich aus hier nicht weiter ausgeführten BaxMiiiffingexL sa
D .^{1 ♦ dl") « jJ2£S^(l ^l + 4Z')cm (7)
Bei JC a a(a-l) ergeben beide Formeln gleiche Werte. Iia vernünftiger Wert für das Verhältnis b ist "o ~ 0,5. d.h., der sstxlmal zulässige Plattenabstand soll den halben Plattendurohatesaer tunlichst nicht unterschreiten.
Ois exLtnehmbsjne Ladungssenge Q begrenzt Ie nach zugelassenem Strost die Versuchs dauer; denn es ist Q = i-t. Kleine Ströme ergeben lange Versuchs dauern, Große Ströme kürzere.
Water Basataisae von 2 Sonde ns a t ο ranor dnunge η kann man jjedcea, eisen Cauerstrom bed konstanter Spannung erzielen. Während der Entladung des einen Kondensators wird jeweils der zweite Kondensator beladen und auf hohe Spannung gebracht. Sin Umschaltmeoha-PlssinB sorgt für die Umschaltung der kondensatoren. Die Umschaltung kann sogar überlappen, soda! kein Sprung des Sntladestrooe auftritt.
Die Bewegung der Sondensatorplatten nach der Be ladung, um der. ICondensator auf hohe Spannung su bringen, und die Bewegung der Platten während der Entladung erfordert erhebliche Xrafte. Auch $J4 hei der Beladung der ^Conde as a torp Iat ten mit niederer Sysarmnnjg treten große Kräfte auf. Die Bewegung der iondenaatorplatten geschieht daher über ".crdftige Servomotoren, bei sehr groden Anlagen über hydraulische Pressen, die sich selbstverständlich außerhalb des Vakuums befinden. 3ie zu bewegenden Platten haben sweckmäSig Srdpotential. Sie sind an 2agstar-gen befestigt, die vakuumdicht in den Hochspannungsraua eisgef\±r~ sind. Vorteilhaft ist at, das Jetriebe zwischen Servomotor---. aal Se^fasgea in eis Vorvakuum eiasttbaaas und die Antria bsweXlen dor Servomotoren vakuumdicht in diesea Vorvaku-λ «inaufUhren. dauernd laufende üoc hvakuuapuape:i sorgen f~r i_s
Auirechterhaltung der Vakua. Die Regelanordnungen für die Konstanthaltung des Entladestroms beeinflussen die Servomotoren derart, ipß die Vergrößerung des Plattenabstandes den gewünschten •f MTtirH prm"! tan Verlauf nimmt. Die bei der Beladung der Kondensatoren auftretenden Kräfte, die den Plattenabstand zu verkleinern versuchen, werden während der Beladungi z.B. durch laufende Überwachung der Kapazität, kontrolliert. Diese Kontrollaeßgrö'Se wirkt über eine Regelanordnung auf die Servomotoren, soda3 während der Beladung keine Veränderung des Plattenabstandes oder gar eine Berührung der Platten miteinander eintritt. Ea ist zweckmäßig, während der Beladung mit der Ladespannung kontinuierlich hochzufahren.
IMait non die auftretenden großen Kräfte nicht auf die Aufhängung der Hochspannungselektrode wirken, wird man vorteilhaft einen Dreiplattenkondensator (z=3) wählen, dessen Mittelplatte die Hochapannungaelektrode ist und dessen Außenplatten Erdpotential haben. Bei gleichmäßiger Vergrößerung der beiden Plattenabstände anlachen den Außenelektroden und der dazwischen liegenden Hoehspannangselektrode treten dann keine merklichen Kräfte an 4er Aufhängung auf. Die Aufhängung der Hochspannungselektrode kann in diesem Falle aus verhältnismäßig dünnen Isolatoren, z.B. Glasstäben, bestehen.
Für die Berechnung der auftretenden Kräfte sind zwei Phasen zu unterscheiden. Die erste Phase ist die Beladung mit niederer Spannung und die Spannungserzeugung durch Vergrößerung des Plattenabstandes . Die Kraft zwischen zwei Platten ergibt sich zu:
F = 3,54-IO™13 JtLyliL kg (S)
(V/omr ca»
F ist die Plattenfläche. In der zweiten Phase, der Phase der Entlmiungy wird die Spannung konstant gehalten, Jedoch vergrößert sich der Plattenabstand laufend, sodaß die Feldstärke immer Btthr abnimmt. Die Kraft zwischen zwei Platten 1st in der »alten Phase somit auf alle Fälle kleiner als in der ersten Sbase, sie interessiert daher nicht in erster Linie und soll hier nicht formelrnäBig angegeben werden.
Um nach der Beladung durch Vergrößerung des Plattenabstandes die hohe Spannung zu erzeugen, müssen die Servomotoren Arbeit leisten. Diese Arbeit ist gle ich dem Energie inhalt des Kondensators am Ende des Spannungserzeugungs-Vorgänges abzüglich der kleinen elektrischen Energie, die der kondensator bei der Beladung erhält. In den praktisch vorkommenden Fällen ist die Beladungsenergie verschwindend klein gegenüber der Arbeit, die für die eigentliche Spannungserzeugung durch Vergrößerung de3 Plattenabstandes aufgewendet werden muß. Sie ist daher in der Berechnung der Arbeit vernachlässigt worden. Durch Multiplikat!order Formel (5) mit U/2, bzw. durch Multiplikation der Formel (3) mit dem Plattenabstand am Ende des Spannungaerzeugungs-Vorgänge3 und der Zahl der Platten (z-1) erhält aan für die Arbeit:
λ PU ,„ , > , Λ-2. P U V/cm, _ , , m-r;r η -τ=. , ~-β P "J VZcaz7 -\ A =* ~ ' ^g'7'~g~* ' = - 7^ -7 ■ jy U-V
KIh ' a,
Die Leistung der Servomotoren ergibt sich dann zu:
Erwähnt sei noch, daß die durch die Spannungserzeugung im VakQiam erzielten kleinen Abmessungen dieser Anlagen nur sinnvoll sind, wenn man den Entladungsvorgang möglichst im gleichen Vaiaiim sich abspielen lässt, in dem die Spannung erzeugt wird. Mar bei kleineren Spannungen wird man alt besonderen Entladungsröhren und getrennten Vakua noeh vorteilhaft arbeiten können, bei höheren Spannungen soll aber die Hutzanwendung der Spannung vornehmlieh im gleichen Vakuum erfolgen, in welchem die Hoch-•pannangaelektrode sich befindet.
angegeben. Als Vergleich diene einer der größten Bandgene rart; ore η, der Roand-Hlll-Generator in Massachusetts, dessen beide Elektroden ( eine positive und eine negative )einen Durchmesser von/je 455 cm haben. Die beiden Elektroden rohen, auf zwei 670 cm hohaii und 183 dicken Textolitsyllndern. Bei 5,1 MV maximaler Spannung swlsehen den beiden Elektroden liefert der Generator/1 mA.
BtiBgtcl A: Forderungen: " e ™" e 1n^
1,2'
lang oder
Beladungsspannung
Zeit für die Spannungaerzeogung
Srreohnete Werte:
100 ,«A 2 Min. 12 s lang)
12 ca
!,04· IO5 kg « 204 to 4080 mks - O9Oll KSh 4- Mf d.h., für jede der beiden am bewegenden Kondesatorplatten ist ein Servomotor von 2 W vorsuaehen.
Der Pia 11 enalw/and bei der Beladung ist d = 0,2 mm, χα B#gian der/Entladung ist er 1 = 1 ca and as Ende der Sntladans haben die Platten von der Hochapannungaelektrode e£Öe Entfernung von I mwy « 4 ca.
50 MV = 5•IO7 V
5„6·104#Αβ (z.B. IQO/iA lang oder 1 mA 36 s lang)
β Min.
n: wie in Beispiel A, jedoch
30 3
innate Yertez
D * 263 ca c
P - 6,12·103 kg « 612 to
A » 1,225•IO5 mkg =. 0,334 XIh i a 40 Mf hier gilt daa in Beispiel
A Gesagte. 10 ca und Ims ■ 40 cm
J « 500 MV s 5-iO8 V
10,8.104,*Va (z.B. IOO^A 18 Mir.
2280 to
mkg = 12,42 Kffh hier gilt das in Beispiel A Gesagte. ^
In Abb. 1 ist beispielhaft eine Anlage des Erfindungsgegenstandes eohemetisch dargeetelit. DIa HochEpannungaeldktrode 1, ein rotations-Syaae irischer, außen se tall ie eher Körper mit einer Ringwulst zur VerBeidung störender großer Feldstärken, ist mittels 4 Stäben 2,3,4, 5 aas hochfestem Isoliermaterial mit guten Eigenschaften hinsieht-Iioh des Verhaltens im Vakuum, z.B. mittels Glasstäben, an dem geerdeten Stahlbleohgehäuse 6 befestigt. Die HochspannungseIektrode wird man aus Gründen der Gewichtsersparnis zweckmäßig hohl ausführen und innen durch Zugstäbe versteifen, damit die Kräfte P die Elektrode nloht auetoulea.
Djb· geerdeten Qegenplatten 7 and 8, die mit der Hochspannungselektrode den variablen Kondensator für die Spannungserzeugung und den Sntladungsvorgang bilden, sind an Zugstangen 9 und 10 befestigt, diB in das QeMee 6 vakuumdicht eingeführt sind und in die Getriebe-Utaten 11 und 12 münden. In den Ge trie be kästen wird ein Vorvakuum mm etwa 10~5 μ Hg durch die Vakuumpumpe 13 laufend aufrecht erhalten.» Auf diese leise iat es möglich, das Hauptvakuum im Gehäuse ■Ittels der Vataepuape 14 auf 10~5... .IO"0 na Hg zu bringen, ohne daß an die vakuumdichten Einführungen der Zugstangen 9 und 10 in daa Gehäuse 6 extrem hohe Anforderungen gestellt werden müssen.
Die Ant r Ie bswe lie η 15 und 16 der Servomotoren 17 und 18 sind wiederum vakuumdicht in die Ge trie be käs ten 11 und 12 eingeführt und besorgen über die Getriebe 19 und 20 die Bewegung der Kondensatorplatten 7 und 8. Selbstverständlich können die Getriebe 19 und 20 auch außerhalb der Ge triebekästeη 11 und 12 untergebracht werden, aodaß die Getriebekästen lediglich die Zugstangen 9 und enthalten, was unter Daständen vorteilhafter sein kann.
Die Beladung der HochspannungseIektrode erfolgt mittels der Beladungselektrode 21, die im wesentlichen aus einer kleinen kreisfBralgen, außen abgerundeten Hetallscheibe ?% 22 besteht, die an der Zugstange 23 befestigt ist.- Die Zugstange 23 ist vakuumdicht in dem Flansch 24 aus Isoliermate rial verschiebbar angeordnet und kann soweit verschoben werden, bis die Scheibe 22 die Hochapannungselektrode berührt und beladet, hun oben genannten Gründen enthält der Flanaeh 24 zwischen den beiden Lagerungen der Zugstange 23 tin Vorvakuua.
Die Beladungseinrichtung 25, die in der Abb. nur. als Kasten angedeutet 1st, sorgt dafür, daß die Beladung bei kleinem Plattenabstand kont lnuie r 1 ich erfolgt. Eine während der Be ladung abgeleitete as β »größe, z.B. die Kapazität des Kondensators, wird von dor Beladungseinriohtung 25 auf die hier ebenfalls nur als Kasten angedeutete Regeleinrichtung 26 gegeben, die die Servomotoren 17 und 18 so beeinflusst, daß die zwischen den Platten auftretenden Kräfte kompensiert werden und somit die Kapazität und der Plattensee tand während der Beladung konstant bleiben. Sach der Beladung ■ird die Beladungselektrode soweit zurückgezogen, bis die Scheibe
in die gezeichnete Lage gekommen ist, in der sie einen möglichst glätten übergang alt der Innenwand des Gehäuses 6 bildet. Außer» dem wird die Beladungselektrode nach der Beladung geerdet "bzw. alt dem Gehäuse elektrisch verbunden. Der darauf folgende Spannungserzeagangsvorgang spielt sich so al», daß die Platten 9 und 10 über die Getriebe 19 und 20 von den Servomotoren 17 und 18 soweit von der Hoohspannungselaktrode 1 weggezogen werden, "bis die Kapazität •Xit4Rprechend verkleinert ist und die gewünschte hohe Gleichspannung erreicht ist. j -yji+tyA**&*?
Wx den. Entladungsvorgang ist schematisch eine dör«nquelle 277 '»! e^^vj/mJ und ein· zu untersuchendes Präparat 28 angedeutet. Der Entladungsvoryang spielt sich nun so ab, daS der in der Jonenquelle 27 gesessene Jonenstrom der Regeleinrichtung 26 zugeführt wird, die bei Schwankungen des Jonenstroms, also vornehmlich beim Absinken des Jonenstrams, Begelimpulse auf die Servomotoren so lange gibt, so lange der Jonenatrom kleiner oder größer als der Sollstrom ist. Die Servomotoren 17 und 18 bewegen über die Getriebe 19 und 20 die Kondensatorplatten 9 und 10 in der"1 Weise, daß der Scllstrom konstant bleibet, bzw. einen gewünschten Verlauf nimmt.
Di* angedeutete Jonenquelle 27 und das Präparat 28 sind nur ein Beissiel für die Ilntladungsmöglichkeit des Kondensators. Zweck- «aJiger wird es sein, die Teilchenquelle für die Protonen oder Elektronen in die Hochspannungselektrode zu verlegen und optisch βα kontrollieren und zu regeln, während das Präparat bzw. die Äaexäamg für die anzustellenden Versuche mit dem Gehäuse verbunden ist. Das bietet versuchstechnische Vorteile. Das Auswechseln der PrUjamte kann ohne Zerstören des Vakuum im Gehäuse 6 stattfinden. Außerdem Mim man die Ttechleunigten Teilchen durch fenster inrf den freien Raum gelangen lassen und so weitere Versuchsmögllchkei'ten
Abb. 2 stellt eine Möglichkeit der Beladung dar, bei der die Selivisrlgkelt in der Einhaltung des außerordentlich kleinen Plattenabstandes bsi der Beladung (siehe Beispiele A...C) vermieden wird. IMtel werden die SIondensatorplatten 29 und 30 zunächst zur Berührung gebracht. Bis Platten bilden damit mit den Relais 31 und 32, der HiederspaTiTiungaquelle 33 von nur wenigen Volt und mit Kontakt 310 des Belais 31 einen Stroakreis, der durch den Druckknopf 34 eingeschaltet werden kann, lach Betätigen des Druckknopfe3 34 sprechen die Relais 31 und 32 an und bleiben nach Loslassen des Bruekknopfes 34 über den Zontakt 310 angesprochen. Außerdem sohlleBt Kontakt 320 des durch den Kondensator 35 abfallverzögerten Relais 32 und bereitet über den Widerstand 36 die Hochspannungsquelle 37 für die Beladung vor.
Iird nunmehr die Platte 30 von der Platte 29 langsam weggezogen, so wird In dem Augenblick, wo die Platten ihre Berührung lösen, zunächst das Relais 31 abfallen, wodurch der Kontakt 310 dieses Relais die Elektrode 30 an die hohe Xadeapannung legt. Kurz danach wirf auoh das abfallverao'gert© Bslais 32 abfallen and seinen Kontakt 320 öffnen, sodaß die Ladespansung 37 von der Elektrode "2rO abgeschaltet wird. Die Verzögerung des Relais 32 läßt sich so bemessen, daß die Zeit zwischen dem Abfallen des Relais 31 und des Relais 32 ausreicht, um die Elektrode 30 voll zu beladen.
Bei Verwendung dieser Schaltung in einer Hochspannungsanlage, z.3. in der Anlag® dar Abb. 1, wird man dia von Mittelpunkt des Kontaktes 310 ausgehende Iaitaag über die Beladungselektrode 22 (Abb.l) der Hoohspannungselaktrode 1 (Abb.l) anführen and wird nach dem Beladungsvorgang die Beladungaelektrode in die gezeichnet* Lage (Abb.l· zurückziehen. Die in Abb. 2 angegebene Möglichkeit

Claims (1)

  1. hat den Vorteil, daß man garnicht mehr auf den auSerorientlieh geringen Plattenabstand "bei der Beladung zu achten braucht, der ja bei großen Plattendurchmessern erhebliche Schwierigisiten mit sich bringt. Man läßt einfach über die Servomotoren die Platten 9 und 10 (Abb.l) sich bis zur Berührung mit der Hochspannungselektrode 1 (Abb.l) in das Vakuum hineinbewegen und zieht sie danach langsam wieder über die Servomotoren von der Hochspannungseleitrode ab. Die Beladung erfolgt dabei mit Hilfe der in Abb.2 geschilderten 'Relais-Schaltung ganz automatisch.
    Patentansprüche. .
    4") jwwyww»-^ ; ■^m^^^ms^P^^^^T dadureh'^getennzeiehnet, daß der IS^^^- / SSflade st rom. bzw. der Iadestrom oder auch die Entlade- bzw. lade- ^iAti ^Mmi- ,spannung einea auf Gleichspannung auf ge lade ne nHconde n3 at ors dadurcA AfcyVi konstant gehalten wird, bzw. einen bestimmten gewünschten Verlauf j ,,j nipt,, daß während der Entladung bzw. der ladung des Kondensators I JCaA&^Vfe/l Aeesen Kapazität geändert wird.^ t /m .fi*tl*.0trtÄ4A\
    ysftj »a #iEftBfe-»» r a##feggeaB«»galinlage nach Anspruch l,d.g., daß die -zur Beeinflussung des Entlade— bzw. Ladestroms notwendige Änderung der Kapazität durch· Antriebemittel geschieht, die über vom Strom oder der Spannung oder einer anderen Messgröße beeinflusste^
    BegBleinrichtungen gesteuert werden.
    ¥aafrajnTH>WftgB^jnlage nach Anspruch 1 d.g., daß ein
    enaator verwandet wird, dessen Miltelplatte die
    .plattei
    Hochspannungselektrode ist.
    - 'eirr nach Anspruch 1 d.g. naator 's ich im Vakuum befindet. 9
    daß der
    ^!.^^^^^^^^»-^Mt^aMifflM^^alagg nach Anspruch 1 d.g., daß die j zur Veränderung der Kapazität des Kondensators notwendigen Zuführungsorgane und auch die Mittel, zur Beladung des Kondensators über ein Vorvakuum in das Vakuum eingeführt werden, in welchem sich der Kondensator befindet.
    ung des Kondensators bei großer Kapazität, ζ.B.. kleinem Plattenabstand, mit niederer Spannung erfolgt und danach der kondensator durch t . Vergrößern des Plattenabstandes mittels Servomotoren, auf die gewünschte hohe Gleichspannung für den Beginn des Entladevorganges gebracht wird.
    ■Se*
    ge nach Anspruch 1, d.g. , daß die
    ^^^^^^^^^wiwm^^^^^x^^ßnla.ß;® nach Anspruch 1 c Jlwährend der 3eladung auftretenden Kräfte, die den ν des Kondensators zu verkleinern versuchen, über Se
    ige nach Anspruch It d.g., daß die
    Plattenabatand Servomotoren
    kompensiert werden, die über Regelanordnungen gesteuert werden, welche von einer Messgröße, z.B. der Kapazität des Kondensators, beeinflusst' sind.
    daß
    f W^pg ^fa-^-r-^e^ggs^^a^^nlage nach Anspruch I d.g. , dai
    >»lni-^nr Μιΐί»ιι ■■ilml zunächst die Pia:teV aur" Fe
    gebracht
    •••»erden und danach langsam voneinander entfernt; werden und daß la Augenbiicic des Loslöaena der Platten voneinander ein •Stromkrsia geöffnet wird, der über eine Relais—Schaltung den Kondensator kurzzeitig an die Ladespannung lagt.
    MmmmmaM 9:: Hocaapanrivxngsanlage nach Anspruch l.d.g., daß die hei der Beladung mAi, d#c Iadeepannung- langsam ^ÜSAÜi i in
    Aaywewh 10 s Hochspannungaanlage nach Anspruch 1, d.g., daß die Beladung durch eine Beladungseiektrode erfolgt, die aur Beladung bis «ar Berührung alt der aufzuladenden Elektrode des KOndensators in das Vakuum eingeschoben wird und nach der Beladung wieder so weit; suruckge sogen wird, bis sie mit der Innenwand des evakuierten GelÄ»efri in. dem sich der JEondeneator befindet, einen möglichst innigen übergang bildet, und die danach mit dem Gehäuse elektrisch verbunden, also im allgemeinen xeerdet wird.
    JjawNHW»*!! r aochBpannungaan-Lage nach Anspruch l.d.g., daß die fili^asmichsxag der Kondensat ©xspannuag? z.B. bei der Entladungj lJi- demselben Vakuum stattfindet, in dem sich der Kondensator
    ^rr '»afc» 12 ; Hochepannungsanlage nach Anspruch 1, d»g., Dafi ein ^^^^Sm ^WXGL· erseugt wixd., indem Mhrexe Anlagen dieser Art afc m £BST MMilam kombiniert Werdear sodaS während der Entladung elanr Map die anderen Anlagen für die Entladung vorbereitet unA nf Eehe Spazmans gebracht werden können, wobei ein IJmsehalt ~ IMieIumlsmue ^Sis^dle' Aixfsenaltung der vorbereiteten Anlagen ■ttfpfan. Entladevorgang1 jeweils dann vornimmt, wenn die Entladung Seär «trade basuf»ehlagtea Anlage anläuft.
    IUjWMjaoh ei.i4eA^fc» litt der Hochspannongselektrode des anden^
    ΐύ. ^etewueiheniiea Präparate ._ ρ whwTiH I 11 inijj 11111 zur Erzeugung le* TntTirtnntrninn Inmn η lim ItTTMnrlin Fernsteuerung ferngemessen,
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