DEP0016255DA - - Google Patents
Info
- Publication number
- DEP0016255DA DEP0016255DA DEP0016255DA DE P0016255D A DEP0016255D A DE P0016255DA DE P0016255D A DEP0016255D A DE P0016255DA
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- gear
- handle
- shift
- twist grip
- bowden cable
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 238000000034 method Methods 0.000 claims description 2
- 230000008878 coupling Effects 0.000 description 5
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 description 5
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 description 5
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 4
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 2
- 239000002828 fuel tank Substances 0.000 description 1
- 210000002445 nipple Anatomy 0.000 description 1
- 230000035945 sensitivity Effects 0.000 description 1
Description
w M Δ I C O M Herrenberg, denlO.September 1948
Fahrzeugfabrik, &.mob„H«
Herrenb erg/Württ«
Herrenb erg/Württ«
Betr«: Patent- und Gebrauchsmusteranmeldung M 101 Getriebeschartvorrichtung für Motorräder«
Die Erfindung betrifft eine G-e trieb eschaltvorrichtung
für Motorräder, bei der die Bedienung der Kupplung von einem
Handhebel und die Schaltung des Getriebes von einem !Drehgriff
aus erfolgt,
Bekannt ist es, bei Motorrädern die Getriebeschaltung mittels eines Handhebels vorzunehmen, der neben dem Brennstofftank
angeordnet ist. Beim Schalten der verschiedenen Gänge muss man bei dieser Anordnung die eine Hand vom Lenker
nehmen, während die andere Hand den am Lenker angeordneten Kupplungshebel bedient. Die Lenkung des Rades wird hierdurch
sehr unsicher.
Bei anderen bekannten Motorrädern erfolgt das Schalten der Gänge mit dem Puss« Das Schalten mit dem Puss kann nicht
mit der ]?e infühl igke it vorgenommen werden wie das Schalten mit der Hand. Bei Dreiganggetrieben mit Fusschaltung besteht
insbesondere die Gefahr des Durchschaltens des zweiten Ganges, XIm dieses zu vermeiden, hat man bei Motorrädern mit
Fus schaltung Schalt automat en vorgesehen, die jedoch in der Konstruktion ziemlich kompliziert sind und auch nicht immer
zuverlässig arbeiten.
Bs ist auch schon vorgeschlagen worden, die Schaltung des Getriebes von einem am Lenker des Rades angebrachten
Drehgriff aus über ein ßowdenseil vorzunehmen· Bei bekannten Ausführungen dieser Art wird von dem gleichen Drehgriff aus
vor dem Schalten der Gänge auch die Gaszufuhr gedrosselt. Auch sind Vorschläge bekannt, nach welchen ausserdem das Entkuppeln
des Getriebes von dem gleichen Drehgriff aus erfolgen soll· Alle diese Vorschläge führen jedoch zu umständlichen
Eonstruktionen.
Bei der um Erfindung wird davon ausgegangen,
die .Bedienung der Kupplung von einem Handhebel und die Schaltung des Getriebes von einem Drehgriff aus vorzunehmen. Die
Betätigung der Gasdrossel soll dabei mittels eines weiteren Organes, beispielsweise mittels des zweiten Lenkergriffes
erfolgen, der dann auch als Drehgriff ausgebildet ist.
Die Erfindung besteht darin, dass der Kupplungshebel an dem Drehgriff für die Getriebeschaltung angeordnet ist und
gleichzeitig zur Arretierung des Drehgriffes nach jedem Schaltvorgang dient. Bei dieser Ausbildung der Schaltvorrichtung
werden der Kupplungshebel und der Drehgriff mit der gleichen Hand betätigt, ohne dass diese von dem Lenker fortgenomm&n
zu werden braucht. Weiter wird erfindungsgemäss vorgeschlagen, die Getriebeschaltung von dem Drehgriff aus über
zwei Bowdenzüge vorzunehmen, deren als Kulissensteine ausgebildete Endnippel in zwei entgegengesetzt zueinander verlaufenden
Schraubengängen des Handgriffes und in einem Axial—
Schlitz des Lenkerrohres geführt sind und die mit einem doppelarmigen Schalthebel am Getriebekasten zusammenarbeiten,
wobei der eine Bowdenzug auf den einen Arm des Schalthebels
und der zweite Bowdenzug auf den andern Arm des Schalthebels
einwirkt.
Um den Verdrehungswinkel des Handgriffes möglichst klein zu halten und die Schraubengänge für die Verschiebung
der Kulissensteine möglichst flach zu. bekommen, wird weiter vorgeschlagen, zwei Kurvenpaare in dem Drehgriff anzuordnen
und durch diese Kurvenpaare bei jedem der beiden Bowdenzüge Seil und Hülle entgegengesetzt zueinander zu bewegen, sojdass
die Summe der liege der aufeinander zu oder voneinander weg
bewegten Kulissensteine eines Bowdenzuges als Verstellweg auf den Getriebeschalthebel einwirkt.
In der Zeichnung ist die Erfindung in einer Ausführungsform beispielsweise dargestellt.
Abbol zeigt den Drehgriff eines Motorrades mit
Kupplungshebel. In Abb »2 ist die zu dem Drehgriff gehörige
Hohrhülse heraus gezeichnet. Abb.3 gibt den doppelarmigen
Schalthebel des Getriebekastens wieder0 Abb .4 zeigt ein im
Getriebekasten angebrachtes Rastensegment, das zusätzlich
zur Arretierung des Getriebes in den einzelnen Schaltstellungen dient.
Auf das Lenkerrohr a des Motorrades ist in dem dargestellten Ausführungsbeisp\Lel eine Hülse b fest aufgezogen,
in welcher drehbar die ebenfalls über das Lenkerrohr a geschobene Hohrhülse c des Handgriffes d endet. An der
Rohrhülse c ist der Kupplungshebel e drehbar gelagert „ An dem Kupplungshebel e ist das eine Ende des Bowdenseiles
f befestigt, das zu der Kupplung des Getriebes führt. lter Kupplungshebel β ist gemäss der Erfindung gleichzeitig als
Arretiervorrichtung für den Drehgriff d ausgebildet, Br
besitzt zu diesem Zweck einen Verrieglungszapfen g , der in
ein Rastenglied h der Hülse b eingreift«
Die Lagerung des Kupplungshebels e an der Rohrhülse ο erfolgt mittels einer Haltevorrichtung i , die in
einen Iängssohlitz des über die Hülse ο geschobenen Handgriffes
d eingreift. Hierdurch wird beim Verdrehen des Handgriffes d die Haltevorrichtung i und damit der
Kupplungshebel e mitgenommen.
In der Wandung der Rohrhülse α sind vier paarweise
entgegengesetzt zueinander verlaufende Sohraubengänge k eingearbeitet, in denen vier Eulissensteine 1 geführt werden.
In Abb,2 sind nur zwei Schraubengänge k mit den zugehörigen
Eulissensteinen 1 sichtbar, die beiden anderen Schraubensänge befinden sich auf der Rückseite der Rohrhülse c.
Die Kulissensteine 1 greifen ausserdem paarweise in zwei Langsschlitze des Lenkerrohres a ein, sofdass sie beim
Drehen der Rohrhülse c in dem Lenkerrohr a axial verschoben werden. In den Kulissensteinen 1 enden in dem dargestellten
Ausführungsbeispiel das Seil m^ und die Hülle
U1 bezw. das Seil mg und die Hülle n^ der beiden Bowdenzüge
derart, dass bei jedem Bowdenzug Seil und Hülle beim Drehen des Drehgriffes entgegengesetzt zueinander bewegt werden.
Die beiden andern Enden der Seile nL und mg sind an einem
doppelarmigen Schalthebel ο des Gretriebekastens angeschlossen,
während die beiden andern Enden der Hüllen n^ und nß in der Uähe des G-etriebekastens unbeweglich befestigt
sind. (vergl«Abb.3).
Darch die entgegengesetzt zueinander verlaufenden Schraubengänge wird erreicht, dass bei der Drehung des
Drehgriffes gleichviel in welcher Richtung ein Seil - und zwar das die Kraft übertragende Seil - stets auf Zug bean-
spracht wird, während das andere Seil nachgibt. Das Zugseil
nimmt die Verstellung; des Schalthebels ο vor· Ton dem
Schalthebel ο aus wird in dem Getriebekasten eine Schaltgabel axial verschoben, die hierdurch die einzelnen
TJebersetzungszahnräder zu - oder abschaltet.
Dem Ausführungsbeispiel ist eine Dreigangschaltung
für Motorräder zugrunde gelegt. Die Ausbildung des Drehgriffes und der übrigen Verstellorgane ist hierbei so gewählt,
dass der Drehgriff von der Leerlaufstellung aus einmal nach der einen Seite (erster Gang) und dann nach
der andern Seite (zweiter bezw. dritter Gang) gedreht wird. Die einzelnen Schaltstellungen sind durch Marken kenntlich
gemacht, die an der Hülse b des Lenkers a angebracht sind. Mit diesen Marken wird beim Schalten eine Markierung
an dem Drehgriff d in Uebereinstimmung gebracht. BaL dem
Einschalten des ersten und drrtten Ganges wird der Drehgriff
in eine seiner Bndstellungen - einmal nach links und einmal nach rechts - gedreht« Sr stösst hierbei in jeder Drehrichtung
gegen einen die Drehbewegung begrenzenden Anschlag, sofiass ein sicheres Einschalten dieser Gänge gewährleistet
ist. Beim Einschalten des zweiten Ganges wird der Drehgriff beispielsweise durch einen am Lenker angeordneten Pederstift
arretiert, der in eine entsprechende Raste des Drehgriffes oder der Drehgriff hülse eingreift,, Bei Handschaltung ist
eine derartige Vorrichtung für die Einschaltung des zweiten Ganges vollkommen ausreichend. Sobald der Federstift einschnappt,
kann der Kupplungshebel losgelassen werden, der dann mit seinem Verriegelungszapfen g in eine laste des
Gliedes h eingreift und hierdurch ein weiteres Drehen des Drehgriffes verhindert. Die Arretierungsrasten für den
Kupplungshebel werden zweckmässig leicht konisch ausgebildet.
Zur Arretierung des Getriebes in einer dem gewählten Gang entsprechenden Stellung wird im Getriebekasten ein ebenfalls
mit einem Federstift zusammenarbeitendes Rastensegment ρ eingebaut, wie es in Abb«4 beispielsweise dargestellt ist.
Dieses Kastensegment ρ wird von dem doppelarmigen Hebel ο aus mitbewegt.
Durch die Erfindung wird erreicht, dass beide Hände des fahrers während des Schaltens am Lenker bleiben können<·
Zur Schaltung ist stets nur eine Drehbewegung in einer Richtung mit dem Drehgriff auszuführen. Mit der gleichen Hand,
mit der der Drehgriff gedreht wird, wird der Kupplungshebel betätigt« Der Drehgriff für die Getriebeschaltung ist arretiert,
wenn die Kupplung sich im Singriff befindet. Durch Betätigen des Kupplungshebels wird die Kupplung ausgelöst
und der Verrieglungszapfen für die Feststellung des Drehgriffes aus dem Hastenglied ausgehoben, sojdass dann durch
eine Drehung des Griffes die Schaltung des Getriebes in eine
andere Schaltstellung erfolgen kann. Durch die gegenläufigen
Schraubengänge in dem Drehgriff und die dadurch voneinander weg oder aufeinander zu bewegten Kulissensteine ist nur ein
kleiner Drehwinkel für jede Schaltung notwendig, sodass ein übermässiges Verdrehen der Hand beim Schalten vermieden ist0
Die Erfindung lässt sich in gleicher feise für
Zwei- oder Vierganggetriebe anwenden«
Claims (8)
1. Getriebeschaltvorrichtung für Motorräder, bsi der
die Bedienung der Kupplung von einam Handhab ^l und die
Schaltung des 3-3 trieb es vo.a a las τι Drehgriff aus srfolgt,
dadurch gekennzeichnet, dass der Supplunjshebel ya ism.
Drehgriff f'ir die Getriebeschaltung f^r^eordnet ist und
gleichzeitig zur Arretierung des Drehgriffes nach jedem Schaltvorgang dient.
2ο Torrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass die G-e triebe schaltung von dem Drehgriff aus über 12 ΰοτι/denzttge erfolgt, deren als Kulissensteine ausgebildete
iündnippel in ztvei entgegengesetzt zueinander verlaufenden
Schraubengängen des Handgriffes und in einem Axial-Schlitz
des Lenkerröhres geführt sind und die mit einem doppelarmigec
Schalthebel am Getriebekasten zusammenarbeiten, wobei der eine Bowdenzug auf den einen Arm des Schalthebels und der
zweite Bowdenzug auf den andern Arm des Schalthebels einwirkt O
3, Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass von jedem Bowdenzug sowohl das Bnde
des Seils als auch das jinde der Hülle in je einem Kulissenstein
zweier entgegengesetzt zueinander verlaufender Schraubengänge gehalten ist, die beim Verdrehen des Handgriffes
von jedem Bowdenzug Seil und zugehörige Hülle entgegengesetzt zueinander bewegen, so|dass die Summe der ü1ege der beiden
aufeinander zu oder voneinander weg bewegten Eulissensteine
als Verstellweg auf den G-etriebeschalthebel einwirkt,
4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, dass die Schraubengänge für die Kulissensteine
der .Bowdenzüge in einer auf das Lenkerrohr aufgeschobenen,
drehbaren Rohrhülse eingearoeitet sind, an der die Haltevorrichtung für den Kupplungshebel angebracht ist,
die in einen längsschlitz des über die Hülse geschobenen Handgriffes eingreift und hierdurch beim Verdrehen des
Handgriffes von diesem mitgenommen wird»
5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Itrehgriff von der Leerlaufst ellung
aus zur G-etriebeschaltung einmal nach der einen Seite
(erster Gang) und dann nach der andern Seite (zweiter bezw« dritter G-ang) gedreht wird.
6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, dass der !Drehgriff beim Einschalten des
ersten und des dritten G-anges in seinen lindste llung en gegen
je einen die Drehbewegungen in den beiden !Richtungen begrenzenden
ünschlag stö'sst und beim Einschalten des zweiten
Ganges durch eine am Lenker angeordnete Arretiervorrichtung gehalten ist.
7. Vorrichtung nach d&n Ansprüchen 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, dass zur Arretierung des G-etriebes in den einzelnen Schaltstellungen im Getriebekasten zusätzlich ein
mit einem Federstift zusammenarbeitendes Rastensegment vorgesehen ist.
8. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Schaltstellungen durch
am Lenker angebrachte Marken (I, II, III) und eine am Drehgriff angebrachte Markierung erkennbar sind.
Family
ID=
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69203639T2 (de) | Geschwindigkeitssteuergerät für ein Fahrrad. | |
| DE69008298T2 (de) | Drehgriffvorrichtung zum Betätigen der Gangschaltungen eines Fahrrads. | |
| DE69130806T2 (de) | Fahrrad-Geschwindigkeitssteuergerät mit Steuerdraht | |
| DE2935590C2 (de) | Schaltvorrichtung für ein Fünfganggetriebe | |
| DE19753901A1 (de) | Schalter für ein Fahrradgetriebe | |
| EP0694715B1 (de) | Innere Schaltvorrichtung für Wechselgetriebe von Kraftfahrzeugen | |
| DE19901055A1 (de) | Einwellenschalteinrichtung | |
| DE1943073A1 (de) | Einhebelsteuervorrichtung | |
| DEP0016255DA (de) | ||
| AT116755B (de) | Getriebeschaltung für Kraftfahrräder. | |
| DE10045266A1 (de) | Schaltvorrichtung zum Betätigen eines mehrstufigen Schaltgetriebes | |
| DE10219356B4 (de) | Schaltung für Schaltgetriebe | |
| DE19609723A1 (de) | Betätigungsvorrichtung für Fahrradgangschaltungen | |
| DE2510154A1 (de) | Schalteinrichtung fuer wechselgetriebe von kraftfahrzeugen | |
| DE3412577C2 (de) | ||
| EP0869301B1 (de) | Schaltvorrichtung für ein sequentiell betätigtes Getriebe | |
| EP1245872B1 (de) | Schaltvorrichtung für ein Zahnräderwechselgetriebe, insbesondere für Kraftfahrzeuge | |
| DE591921C (de) | Drehgriffschaltvorrichtung fuer das Getriebe von Motorraedern | |
| DE716069C (de) | Getriebeschaltvorrichtung fuer Motorraeder | |
| DE715468C (de) | Schaltvorrichtung, vorzugsweise fuer Kraftraeder | |
| DE1166027B (de) | Umschalteinrichtung fuer Mehrgangnaben | |
| DE1530723C (de) | Mechanische Schaltvorrichtung fur ein Zahnräder« echselgetriebe von Kraftfahrzeugen | |
| DE10330158A1 (de) | Schaltvorrichtung für ein Getriebe | |
| DE19951700A1 (de) | Betätigungseinrichtung für Fahrradgangschaltungen mit Zwei-Zug-System | |
| EP0957296B1 (de) | Vorrichtung zum Anwählen und Schalten zwischen vorgegebenen Positionen |