DEP0014174MA - - Google Patents
Info
- Publication number
- DEP0014174MA DEP0014174MA DEP0014174MA DE P0014174M A DEP0014174M A DE P0014174MA DE P0014174M A DEP0014174M A DE P0014174MA
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- profiles
- profile
- flanges
- webs
- pit
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 230000000694 effects Effects 0.000 claims description 5
- 238000005452 bending Methods 0.000 description 5
- 230000008901 benefit Effects 0.000 description 4
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 3
- 239000011435 rock Substances 0.000 description 3
- 238000005096 rolling process Methods 0.000 description 3
- 230000006835 compression Effects 0.000 description 2
- 238000007906 compression Methods 0.000 description 2
- 230000008878 coupling Effects 0.000 description 2
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 description 2
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 description 2
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 description 1
- 230000009286 beneficial effect Effects 0.000 description 1
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 230000006735 deficit Effects 0.000 description 1
- 230000006866 deterioration Effects 0.000 description 1
- 230000002349 favourable effect Effects 0.000 description 1
- 230000006872 improvement Effects 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 1
- 238000005065 mining Methods 0.000 description 1
- 230000009467 reduction Effects 0.000 description 1
- 230000003068 static effect Effects 0.000 description 1
- 239000010959 steel Substances 0.000 description 1
- 230000007704 transition Effects 0.000 description 1
Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 1. Oktober 1948 Bekanntgemacht am 15. März 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Es ist ein ring- oder bogenförmiger Streckenausbau bekannt, der aus mit ihren Enden gleichsinnig
ineinandergelegtenRinnenprofilen belageisenartiger Form besteht. Bei dieser als »Gleitbogenausbau«
bezeichneten Ausbauart sind die benutzten Profile im. Überlappungsbereich durch Verbindungsmittel
derart verspannt, daß sie sich bei Überschreiten eines bestimmten Gebirgsdruckes axial
gegeneinander verschieben können, wodurch der Ausbau die wünschenswerte Nachgiebigkeit erhält.
Diese Profile besitzen einen trapezähnlichen Rinnenquerschnitt, derart, daß die durch einen
Bodenteil verbundenen Profilstege nach den Profilflanschen zu divergieren. Während bei den einstegigen
Grubenausbauprofilen (z. B. I-Profilen) das Widerstandsmoment in der Z-Achse ein Mehrfaches
desjenigen in der F-Achse ist, haben diese belageisenähnlichen Profile den Vorteil, daß diese
Widerstandsmomente gleich gehalten oder einander angenähert werden können, derart, daß sie sich um
509 697/238
pl4174VI/5cD
nicht mehr als etwa 50°/» voneinander unterscheiden.
Bei dem bisher üblichen Streckenausbau mit geflanschten Rinnenprofilen benutzte man ausnahmslos
für die Herstellung zwei in ihren statischen Werten etwa gleiche, in ihrer geometrischen Form
aber voneinander abweichende Profile (Innenprofil und Außenprofil), die sich in verspanntem Zustand
außer mit den Stegen auch noch mit den Profilboden aufeinander abstützten. Die unterschiedliche
Querschnittsfoirm von Innenprofil und Außenprofil eines solchen Rahmens war dadurch bedingt, daß
man bislang glaubte, die Profilstege möglichst senkrecht zum Profilboden (unter Berücksichtigung
der Walzschräge) stellen zu müssen, um der Gefahr des Aufldaffens der Profile unter der Wirkung
des Gebirgsdruckes zu begegnen. Die Anwendung eines solchen sehr kleinen »Öffnungswinkels«
zwischen den Profilstegen zwang dazu, das Innenprofil
etwas schmaler als das Außenprofil zu bemessen, um die Profile ineinanderlegen zu können.
Die Notwendigkeit, für einen Grubenausbaurahmen mindestens zwei verschiedenartige Profile zu verwenden,
verteuerte nicht nur die Herstellung, sondern brachte auch betriebliche Erschwerungen mit
sich. Die Gefahr des Aufklaffens wurde aber für so schwerwiegend angesehen, daß man diese Nachteile
bewußt in Kauf nahm; obwohl für andere Zwecke belagähnliche Profile bekannt waren, deren großer
Öffnungswinkel zwischen den Stegen die Verwendung kongruenter Profile hätte ermöglichen
können.
In der Praxis zeigte sich, daß bei hohen Beanspruchungen
— insbesondere bei Überlagerungen von. Druck-, Biege- und Torsionsbeanspruchungen
— unzulässige plastische Verformungen des Rinnenquerschnittes mit entsprechender Beeinträchtigung
der Standfestigkeit sowie ein Reißen der sich aufeinander abstützenden Profilböden auftraten.
Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, diese Nachteile zu beseitigen und kennzeichnet sich durch
die Vereinigung folgender Merkmale:
a) Die Profile besitzen einen kongruenten Querschnitt
und zwischen den Stegen einen Öffnungswinkel von etwa 150 bis etwa 45°,
b) die Höhe der Flansche ist derart größer bemessen als die Stärke des Profilbodens, daß sich die
Profile im Überlappungsbereich mit den Flanschen aufeinander abstützen, während zwischen den Profilböden
ein Abstand verbleibt.
Wie Versuche zeigten, wurde durch die Vereinigung der verschiedenen Merkmale eine erhebliche
Vergrößerung der Tragfähigkeit der Ausbaurahmen, insbesondere im Bereich der plastischen Verformung,
erreicht. Entgegen der allgemein verbreiteten Auffassung führte dabei die durch die Verwendung
kongruenter Profile bedingte Vergrößerung des Öffnungswinkels zwischen den Profilstegen
überraschenderweise nicht zu einem Aufklaffen der Profile. Die Profile nach der Erfindung
haben eine gedrungene Querschnittsform, bei welcher die stark geneigten Stege der gebogenen
Rahmenteile Kegelschalen bilden, die das Profil infolge ihrer »Schalenwirkung« gegen Querschnitts-Verformungen
sowohl infolge axialer Druckbeanspruchungen als auch infolge Biegungsbeanspruchungen
und bei solchen infolge örtlicher Belastungen versteifen.
Die sich bei der Erfindung ergebenden kurzen, aber hohen Flansche der Profile haben dabei nicht
nur den Vorteil, daß sie den Widerstand des Profils
gegen Querschnittsverformungein erhöhen, sondern machen die Flansche auch unempfindlicher
gegen im Grubenbetrieb nicht veirmeidbare örtliche Beanspruchungen von wechselnder Größe.
Ein besonderer Vorteil der Erfindung besteht darin, daß der Torsionswiderstand erheblich vergrößert
ist und daß die Abstützung der Flansche der Profile wegen des dadurch, bedingten größtmögliehen
Hebelarmes eine bessere Übertragung des Torsionsmomentes gewährleistet, wodurch insbesondere
im Bereich plastischer Verformung eine Verdrehung des einen Profils gegen das andere verhindert
wird. Des weiteren wird durch die Flanschabstützung vermieden, daß das Innenprofil bei' der
Montage oder insbesondere bei den (als Folge des Gebirgsdruckes) auftretenden Biegebeanspruchungen
übermäßig in das Außenprofil hineingepreßt wird, was zu unzulässigen plastischen Querschnitts-Verformungen
und sogar zu einem Aufreißen des Profilbodens führen könnte.
Die einzelnen Merkmale der angemeldeten Profile sind bekannt, doch sind die vorteilhaften Wirkungen
nur durch die Vereinigung der Merkmale erreichbar. Bei nicht kongruenten Winkelprofilen
mit einem Öffnungswinkel von 6o° zwischen den Stegen ist es bekannt, die Profile nur mit den Flanschen
aufeinander abzustützen. Abgesehen davon, daß bei diesen vorbekannten Profilen die übrigen
Merkmale der Erfindung fehlen, haben Versuche gezeigt, daß das Merkmal der Flanschabstützung
bei diesen Winkelprofilen nicht die vorteilhaften Wirkungen der Erfindung, sondern schwerwiegende
Nachteile mit sich bringt. Bei dem vorbekannten Winkelprofil treten sowohl bei gleichem Torsionsmoment
als auch bei gleicher Verdrehung wesentlich höhere Spannungen bzw. Beanspruchungen auf
als bei dem Profil nach der Erfindung, so daß schon frühzeitig die federnde Torsionssteifigkeit erschöpft
ist und damit das Winkelprofil sich »plastischer« verhält, Erscheinungen, die auf die winklige Grundform
dieser bekannten Profile zurückzuführen sind. Die geschilderte Charakteristik_ des Winkelprofils
bei Töirsionsbeanspruchungen ist offenbar die Ursache dafür, daß die Abstützung der Flansche solcher
Winkelprofile eine zu »harte« Torsionskupplung bildet, welche — im Vergleich zu den Verhältnissen
bei einer Abstützung der Böden solcher Profile — wesentlich stärkere Querschnittsverforrnungen
zur Folge hat. Dies bedeutet, daß gerade bei diesen Winkelprofilen die vorgesehene Flanschabstützung
eine erhebliche Verschlechterung gegenüber der üblichen Bodenabstützung darstellt. Dieser
Nachteil ist überraschenderweise bei Profilen nach der. Erfindung nicht vorhanden, so daß durch die
697/238
pl4174VI/5cD
. Erfindung überhaupt erst die Voraussetzung für die vorteilhafte Anwendung einer Flanschabstützung
bei derartigen Profilen geschaffen wurde. Hier hat sie nun die äußerst vorteilhafte Wirkung, daß diese
harte Torsionskupplung die relative Drehung der Profile, welche zu einer Minderung der Tragfähigkeit
führt, wesentlich stärker behindert als die übliche Bodenabstützung, bei welcher der Hebelarm
des Torsionsmomentes erheblich kleiner ist.
ίο Im übrigen haben die vorbekannten Winkelprofile
den weiteren Nachteil, daß ihre Tragfähigkeit bei Druck- und Biegebeanspruchungen wesentlich
geringer ist als die des angemeldeten Profils^
Bei nicht kongruenten Profilen mit U-artiger Rinnenform ist es bekannt, die Flansche im Über-
Bei nicht kongruenten Profilen mit U-artiger Rinnenform ist es bekannt, die Flansche im Über-
. - lappungsbereich dadurch mittelbar aufeinander abzustützen,
daß die zum Anziehen von die Flansche umgreifenden Verbindungsklammern dienenden
Schraubenbolzen mit zwischen die Flansche eingreifenden leistenartigen Ansätzen versehen sind,
. welche gewissermaßen die notwendigen »Widerlager« bilden, um derartige Verbindungsklammern
anwenden zu können. Abgesehen davon, daß alle übrigen Merkmale der Erfindung bei diesem Profil
fehlen, hat die Einschaltung solcher Leisten zwischen den Profilflanschen den Nachteil, daß die Gesamtbauhöhe
der Verbindung im Überlappungsbereich in statisch nachteiliger Weise vergrößert wird, wenn man den Flanschen eine ausreichende
Höhe gibt, und daß diese mittelbare Abstützung der
Flansche auf die verhältnismäßig kleine Länge dieser an den Verbindungsbolzen angebrachten Leisten
beschränkt ist, so daß bei der bei stärkerem Gebirgsdruck zwangläufig eintretenden Vergrößerung
des Überlappungsbereiches die Profile auf einer entsprechenden Länge ohne jede Abstützung sind.
Wie bereits erwähnt, waren bereits lange vor der erstmaligen Anwendung von belageisenartigen Profilen
für den Streckenausbau unter der Bezeichnung »Zoreseisen« als Brückenbelag od. dgl. geflanschte
Rinnenprofile bekannt, deren großer Öffnungswinkel zwischen den Stegen das Ineinanderliegen kongruenter
Profile gestattete. Abgesehen davon, daß solche Profile für den Gleitbogenausbau von der
Fachwelt wegen ihres zu großen öffnungswinkels aus den vorstehend erwähnten Gründen als unbrauchbar
abgelehnt wurden, 1 stützen sich solche Profile ausschließlich mit den Stegen aufeinander
ab, wodurch nach den Feststellungen der Erfindung die Gefahr von Querschnittsverformungen noch
wesentlich größer ist als bei. den vorstehend beschriebenen »paarigen« Profilen.
Des weiteren waren lange vor der erstmaligen Anwendung von belageisenähnlichen Profilen für
den Streckenausbau geflanschte Rinnenprofile kongruenter Querschnittsform als gerade Walzträger
für andere Zwecke bekannt, bei welchen Flansche und Boden der Profile gleiche Wandstärke besaßen
derart, daß die ineinandergelegten Profile sich außer mit den Stegen gleichzeitig auch mit den
Flanschen und den Böden berühren sollten. Abgesehen davon, daß es sich hier um eine andere Aufgabe
handelte, nämlich darum, die Profile so auszubilden, daß sie sich ohne jeden Zwischenraum beliebig
übereinander stapeln lassen, sind derartige Profile für einen Streckenausbau im Sinne der Erfindung
deswegen ungeeignet, weil es auf Grund der Walztoleranzen praktisch nicht ohne weiteres
möglich ist, die Profile gleichzeitig mit den Böden und den Flanschen aufeinander abzustützen, so daß
es dem Zufall überlassen bleibt, an welchen dieser Gurtungen die Profile sich bei ihrer radialen Verspannung
berühren, so daß keine Gewähr dafür besteht, daß eine Abstützung der Böden vermieden
wird.'
Im Rahmen der Erfindung ist es besonders zweckmäßig, wenn die Enden der ineinandergelegten
Profilstücke bei ihrer gegenseitigen radialen Verspannung außer mit den Flanschen auch noch
mit den Stegen aneinanderliegen, wie dies bei nicht kongruenten Profilen bekannt ist. Auf diese Weise
wird bei dem Ausbaurahmen nach der Erfindung
eine zentralere Lage der Resultierenden aller Reibungskräfte erreicht und vermieden, daß durch
außermittigen Angriff der Reibungskräfte zusatzliehe
Biegungsmomente erzeugt werden, die die Profile an der Verbindungsstelle beanspruchen.
Eine weitere Verbesserung ergibt sich dadurch, daß der Querschnitt der Stege der Profilform von
den Flanschen zum Boden hin keilförmig verjüngt go ist. Auf diese Weise bilden sich beim Ineinander-,
legen der Profilteile zwischen den Stegflächen keilförmige Spalte, die sich beim weiteren radialen Ineinanderdrücken
der Profile schließen. Dadurch wird erreicht, daß unter Ausgleich von Walztoleranzen
die Stege gleichmäßig und federnd gegenemandergepreßt werden. Bei nicht kongruenten
Profilen ist es bekannt, zur Erzielung einer solchen federnden gleichmäßigen Pressung der Profilstege
diese — umgekehrt wie bei der vorliegenden Erfindung —: vom Boden zu den Flanschen hin keilförmig
zu verjüngen. Diese Ausbildung der Stege hätte aber bei kongruenten' Profilen nach Art der
Erfindung den Nachteil, daß in dem dem Profilboden zugekehrten Bereich der Stege übermäßige
Flächenpressungen auftreten würden und eine gleichmäßige Anlage der Profilstege nicht erreicht
werden könnte. — Bei dem vorstehend erwähnten :. Winkelprofil wurde auch bereits vorgeschlagen, die
Stege in Richtung auf den Profilboden keilförmig zu verjüngen, doch liegt hierbei die Aufgabe der
Erfindung schon deswegen nicht vor, weil bei diesen Winkelprofilen eine Stegberührung vermieden,
ist.
Im Rahmen des für den Öffnungswinkel zwischen den Stegen angegebenen Bereichs von etwa 15 bis
etwa 450 ist es am günstigsten, wenn dieser Winkel
zwischen 20 und 300, vorzugsweise zwischen 22 und 25° gewählt wird.
Die Breite der Flansche wird zweckmäßig kleiner als die Höhe gewählt, während die Höhe der'
Flansche vorteilhaft doppelt so groJß ist als die Stärke des Profilbodens.
Im allgemeinen ist es am zweckmäßigsten, wenn die Profilflansche im Überlappungsbereich auf ihrer
ganzen Länge und Breite satt aufeinanderliegen.
509 697/238
pl4174VI/5cD
Bei geringen Belastungen ist es aber auch denkbar,
;■■■ die Flansche nur mit Teilen ihrer Flächen zur Anlage
zu bringen.
Die Profile nach der Erfindung sind in erster Linie für den nachgiebigen Ausbau von Grubetistrecken
bestimmt, doch können die Profile mit Vorteil auch zur Herstellung von Grubenstempeln,
und zwar für den Innenstempel und Außenstempel, Verwendung finden. Die Profile können aus Werkstoffen
verschiedener Art, z. B. Stahl oder Leichtmetall, hergestellt werden. Vorzugsweise sollen aus
Stahl hergestellte Walzprofile Verwendung finden. In jedem Falle müssen die Profile in an sich bekannter
Weise symmetrisch zur F-Achse ausgebildet sein.
In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung an verschiedenen Ausführungsbeispielen dargestellt.
Fig. ι zeigt ein einzelnes Profil im Querschnitt;
Fig. 2 und 3 veranschaulichen das Ineinanderlegen der Profile, und zwar Fig. 2 in der Anfangsstellung, Fig. 3 in der Endstellung;
Fig. 4 zeigt eine von den vorhergehenden Ausbildungen abweichende Form der Profilflansche.
In allen Ausführungsformen bedeuten: 1 die Profilstege, 2 die Böden, 3 die Flansche. Mit Y-Y
und X-X sind die Haupt-Trägheitsachsen bezeichnet, α ist der von den Profilstegen eingeschlossene
Öffnungswinkel.
Fig. ι bis 3 zeigen ein Profil, bei welchem, die
Stege einen öffnungswinkel von etwa 22? einschließen.
Die. in Fig. 2 und 3 ineinanderliegenden Segmente bestehen aus dem gleichen Profil, d. h.
Innenprofil und Außenprofil sind kongruent, d. h.
austauschbar. Wie Fig. 3 erkennen, läßt, stützen sich die Profile in verspannter Stellung mit ihren
Flanschen 3 aufeinander ab, und zwar liegen hierbei die Flansche in ihrer gesamten Breite und auch
in der dem Überlappungsbereich entsprechenden Länge aufeinander. Zwischen den Böden verbleibt
ein Abstand w. Die Höhe h der Flansche ist in diesem Falle etwa doppelt so1 hoch wie die Dicke d der
Profilböden 2.
Die Profilstege verjüngen sich von den Flanschen zum Boden hin keilförmig, so daß in der Stellung
nach Fig. 2 ein keilförmiger Spalt ν entsteht, der sich beim weiteren radialen Ineinanderschieben der
Profile schließt.
Die Stege sind durch einen im Verhältnis zur Profilhöhe H schmal bemessenen Boden 2 verbunden,
wobei die Übergänge mit großem Radius aufgeführt sind. Profilstege und Profilböden schließen
einen stumpfen Winkel ein, was für Torsionsbeanspruchungen günstig ist.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind Stege und Boden des Profils in vorteilhafter Weise
von im wesentlichen ebenen Flächen begrenzt, doch ist es auch möglich, zur Begrenzung gekrümmte
Flächen anzuwenden.
Gemäß Fig. 4 sind die äußeren Stirnflächen 4 der Profilflansche 3 konvex und die inneren Stirnflächen
5 konkav geformt.
Claims (8)
1. Satz von belageisenähnlichen Grubenausbauprofilen,
vorzugsweise für den ring- oder bogenförmigen Streckenausbau, bei welchem die sich mit ihren Enden gleichsinnig ineinanderlegenden
Profile im Überlappungsbereich miteinander verspannt sind und die durch einen Bodenteil verbundenen Profilstege nach den
Profilflanschen zu divergieren, gekennzeichnet durch die Vereinigung folgender Merkmale:
a) Die Profile besitzen einen kongruenten Querschnitt und zwischen den Stegen einen Öffnungswinkel
von etwa 150 bis etwa 45°,
b) die Höhe Qi) der Flansche (3) ist derart größer bemessen als die Stärke (d) des Profilbodens,
daß sich die Profile im Überlappungsbereich mit den Flanschen aufeinander abstützen,
während zwischen den Profilböden (2) ein Abstand verbleibt.
2. Satz von Grubenausbauprofilen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Profilenden
im Überlappungsbereich bei ihrer radialen Verspannung sowohl mit den Flanschen (3)
als auch mit den Stegen (1) gegeneinandergepreßt
sind.
3. Satz von Grubenausbauprofilen nach Anspruch ι oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die einander zugekehrten Stirnflächen der Flansche in ihrer ganzen Breite und im gesamten
Bereich der Überlappung satt aufeinanderliegen.
4. Satz von Grubenausbauprofilen nach An-Spruch ι oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet,
daß der von den Profilstegen (1) eingeschlossene Öffnungswinkel (α) 2o° bis 300,
vorzugsweise 220 bis 25° beträgt.
5. Satz von Grubenausbauprofilen nach Anspruch ι oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet,
daß die Breite der Flansche (3) wesentlich kleiner als ihre Höhe Qi) gewählt ist.
6. Satz von Grubenausbauprofilen nach Anspruch ι oder einem der folgenden, dadurch ge-'
kennzeichnet, daß die Höhe Qi) der Flansche
(3) mindestens doppelt so groß als die Stärke . (d) des 'Profilbodens (2) gewählt ist.
7. Satz von Grubenausbauprofilen nach Anspruch ι oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet,
daß die mit federnder Klemmwirkung gegeneinander gepreßten Stege (1) von
den Flanschen (3) zum Boden (2) hin keilförmig verjüngt sind.
8. Verwendung eines Satzes von Grubenausbauprofilen nach Anspruch 1 oder einem der folgenden
Ansprüche für die Innen- und Außenstempelprofile zweiteiliger Grubenstempel.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Family
ID=
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE7015774U (de) | Druckfeder. | |
| EP0694659B1 (de) | Traggerüst | |
| CH679649A5 (de) | ||
| DE2702672C3 (de) | Geschlossener Streckenausbau, insbesondere für untertägige Grubenstrecken | |
| DE2315090C3 (de) | Verfahren zum Herstellen eines Verbundkörpers | |
| DE1813627B2 (de) | Warmgewalzter betonbewehrungs- oder ankerstab | |
| EP0940618B1 (de) | Spannbare Rohrkupplung | |
| DEP0014174MA (de) | ||
| DE960532C (de) | Satz von mit Flanschen versehenen Rinnenprofilen, vorzugsweise fuer den ring- oder bogenfoermigen Streckenausbau | |
| DE2811930C2 (de) | Spannmittel für Dicht- und Spannköpfe | |
| DE975869C (de) | Ring- oder bogenfoermiger Streckenausbau | |
| CH636933A5 (en) | Device for attaching an element to a pipe | |
| DE2033759C3 (de) | Betonbewehrungsstab | |
| DE3200338A1 (de) | Belastungshalterungsstuetze | |
| DE2422457C3 (de) | Tübbing zur Auskleidung von Tunneln o.dgl | |
| DE2730023A1 (de) | Bewehrungsstab aus einander zu einem rundquerschnitt ergaenzenden teilstaeben | |
| DE895735C (de) | Grubenstempel | |
| DE1658581A1 (de) | Walze fuer ein Rollenlager von Bruecken oder dergleichen Tragwerken | |
| DE740361C (de) | Nachgiebiger Vieleck- oder Bogenausbau fuer den Grubenbetrieb | |
| DE965934C (de) | Streckenausbau unter Verwendung von vorzugsweise als Bogenabschnitte ausgebildeten Segmenten | |
| DE680253C (de) | Ringfoermiger Gruben- oder Tunnelausbau aus gewalzten Profileisen | |
| DE637996C (de) | Ring- oder bogenfoermiger Streckenausbau aus Profileisensegmenten | |
| DE968841C (de) | Grubenausbau aus polygonal zusammensetzbaren, vorzugsweise staehlernen Ausbauelementen | |
| AT204510B (de) | Drucknachgieber Streckenausbaurahmen bestehend aus zwei U-Profilen und einem I-Profilbogen | |
| DE2142547C (de) | Hakenkopfschraube zur Verbindung der sich überlappenden Enden von rinnenförmigen Ausbauprofilen, insbesondere des Streckenausbaus unter Tage |