DEP0013910DA - Gesteinsbohrer - Google Patents

Gesteinsbohrer

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DEP0013910DA
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DE
Germany
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drill
knives
rock
knife
radial lengths
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Willi Fuchs
Original Assignee
Wallram Hartmetallwerk und Hartmetallwerkzeugfabrik Meutsch, Voigtländer & Co., Essen
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Description

Der Bohrer nach der Erfindung ist als Bohrer für drehendes oder schlagendes Bohren in Gestein, Kohlen Salz oder dgl. verwendbar.
Die Erfindung besteht in der stufenförmigen Anordnung von Bohrermessern mit unterschiedlichen Radialmessern in den Bohrstufen. Vorteilhaft werden die Bohrmesser mit wachsendem Abstand von der Bohrerspitze in ihren Radiallängen vergrößert und stufenförmig so angeordnet, daß sie im Bohrloch konzentrische Kreise bearbeiten. Die Vorteile einer stufenförmigen Anordnung von Bohrmessern ist darin zu sehen, daß die Bohrer beim Drehvorgang nacheinander zur Wirkung kommen und konzentrische Kreise im Bohrloch bearbeiten. Zweckmäßig werden die Messer auswechselbar in dem Bohrerschaft befestigt, damit sie nachgeschliffen und bei Verbrauch ausgewechselt werden können. Es erscheint weiterhin zweckmäßig, die Messer in ihrer Radiallänge verstellbar in dem Bohrerschaft zu befestigen, weil hierdurch der Bohrerlochquerschnitt auch nach einem Nachschleifen der Messer mit den gleichen Messern beibehalten werden kann und die Möglichkeit besteht, die Messer zu verbrauchen.
Wenn die Messer lediglich auswechselbar sind, können zwar die abgeschliffenen Messer in höheren Bohrstufen aufgebraucht werden, wobei es jedoch notwendig ist, die Messer der letzten Stufe mit größten Radiallängen laufend durch neue zu ersetzen, wenn der Ursprungsquerschnitt des Bohrlochs beibehalten werden muß.
Beim Stufenbohrer erscheint es als besonders wesentlich, den Messern eine Ausbildung mit gesteinsbrechender Wirkung zu geben, beispielsweise derart, daß die Messerschneiden zum Bohreraußenrand hin steigend ausgebildet werden, wodurch konzentrische Ringe mit nach außen liegenden tiefen Einkerbungen im Gestein entstehen, die leicht ausbrechen und so das Bohren wesentlich erleichtern.
Es können auch Messerkanten Kerbeinschlitze tragen, wodurch beim Bohren im Gestein gewindeartige Gänge entstehen, die durch ein nachfolgendes Messer mit glatter Messerkante leicht angebrochen werden. Durch solche Ausbildungen des Bohrers ist es möglich, die Axialdrücke beim Bohren und Schlagen wesentlich zu verringern und dadurch härtere, verschleißfestere Hartmetalleinsätze zu verwenden, sowie den Anpressdruck zur Schonung der Einsätze zu verringern. Der Bohrer nach der Erfindung hat sich als Wallram-Stufenbohrer für Gesteins- und Kohlenbohren bewährt.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes in Seitenansicht und Aufsicht dargestellt:
Der Stufenbohrer besteht aus dem Bohrerbund a mit dem Bohrerschaft b. Der Schaft b trägt den Vor- oder Führungsbohrer c mit den Spülkanälen s. In den nachfolgenden Bohrstufen sind auswechselbar Messer d(sub)1 bis d(sub)4 in verschiedener Radiallänge aufgeschoben und durch die Mutter g und g1 festgepresst, sowie gesichert. Aus der Zeichnung ist des weiteren erkennbar, daß die Messer mit größerer Entfernung von der Bohrerspitze länger werden und die Schneiden e nach außen steigend ausgebildet sind, wodurch eine gesteinsbrechende Wirkung bei der Bohrerdrehung auf die zu bearbeitenden konzentrischen Ringe entstehen.

Claims (5)

1. Gesteinsbohrer, gekennzeichnet durch stufenförmige Anordnung von Bohrmessern mit unterschiedlichen Radiallängen der Messer in den Stufen.
2. Bohrer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrermesser mit wachsendem Abstand von der Bohrerspitze sich in ihren Radiallängen vergrößern und stufenförmig angeordnet sind, wobei sie im Bohrloch konzentrische Kreise bearbeiten.
3. Bohrer nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Messer auswechselbar im Bohrer befestigt sind.
4. Bohrer nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrermesser in ihren Radiallängen verstellbar im Bohrer befestigt sind.
5. Bohrer nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrkrone eine Messerausbildung mit gesteinsbrechender Wirkung durch zum Bohrerrand hin steigende Messerschneiden oder Messerschneiden mit Kerbeinschnitten in Kombination mit nachfolgenden ebenschneidigen Messerkanten besitzt.

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