DE686977C - Treibbohrer - Google Patents

Treibbohrer

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DE686977C
DE686977C DE1937W0100800 DEW0100800D DE686977C DE 686977 C DE686977 C DE 686977C DE 1937W0100800 DE1937W0100800 DE 1937W0100800 DE W0100800 D DEW0100800 D DE W0100800D DE 686977 C DE686977 C DE 686977C
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DE
Germany
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rod
drill
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drill bit
thickening
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Expired
Application number
DE1937W0100800
Other languages
English (en)
Inventor
Fritz Weeke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FRITZ WEEKE
Original Assignee
FRITZ WEEKE
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Publication date
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B10/00Drill bits
    • E21B10/36Percussion drill bits

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Earth Drilling (AREA)

Description

  • Treibbohrer Die Erfindung betrifft einen .Treibbohrer zur Herstellung von Löchern" insbesondere Sprengbohrlöchern, in Lehm, Ton öder ähnlichen Gebirgen, das auch mit Steinen durchsetzt sein kann.
  • Die bekannten Geräte dieser Art werden durch Drehung oder- auch durch Drehung und Stoß in das Erdreich eingetrieben. Beim Arbeiten wird ihre Leistung dadurch beeinträchtigt, daß das Bohrwerkzeug nach verhältnismäßig kurzem Vortrieb jedesmal aus dem Loch herausgezogen werden rnuß, um das durch die Schneide gelöste Material, welches das weitere Eindringen des Bohrers erschwert und zu einem Festsetzen im Loch führen kann, zu entfernen.
  • Das wiederholte Entfernen des gelösten Materials würde fortfallen, wenn das Loch dadurch hergestellt werden könnte, däß eine angespitzte Stange in das Gebirge eingetrieben und nach Erreichung der erforderlichen Tiefe wieder herausgezogen würde: Die Verwirklichung dieses schon bekannten Gedankens scheitert aber meistens daran, daß die Stange nach dem Eintreiben, da sie ja das Erdreich seitlich verdrängen mußte, so fest im Bohrloch haftet, daß ein Herausziehen nur sehr schwer, in vielen Fällen überhaupt nicht möglich ist. Wird aber eine solche Bohrstange von einem dicht- anliegenden Mantelrohr umgeben und mit diesem zusammen in das Erdreich eingetrieben, so bestehen dieselben Schwierigkeiten hinsichtlich des Mantelrohres.
  • Durch die Erfindung sollen die genannten Übelstände behoben werden, indem zum Herstellen der Bohrlöcher ein in seiner Grundform an sich bekannter Treibbohrer benutzt wird, dessen verdickte Bohrspitze an- ihrer Grundfläche einen größeren Durchmesser besitzt als der Bohrerschaft oder die Bohrstange, bei dessen Verwendung also der Bohrerschaft nur geringe Reibung an der Bohrlochwandung findet. Erfindungsgemäß besteht diese Verdikkung aus einem längs geteilten, kegelstumpfförmigen Körper, der den in die Bohrspitze auslaufenden Fortsatz der Bohrstange gleichachsig umgibt und dessen Einzelteile durch Nuten und Federn oder in ähnlicher Weise mit diesem Fortsatz verbunden sind. Soll ein solcher Treibbohrer aus dem fertiggestellten Bohrloch- herausgezogen werden, so löst sich zunächst der Bohnerschaft - aus der kegelstumpfförmigen Verdickung; und deren Einzelteile können dann nach innen zusammenfallen, um hierauf an Drähten aus dem Bohrloch herausgezogen zu werden.
  • Bei Schlagbohrern ist es an sieh schon bekannt, die auswechselbare Bohrkrone mit dem Bohnerschaft durch einen Draht zu verbinden, der durch eine Längsbohrung des Schaftes hindurchgeführt ist. Hier hat der Draht aber nicht die Aufgabe, nach beendeter Bohrung die etwa vom Schaft gelöste Bohrkrone aus dem Bohrloch herauszuziehen. Ferner sind z. B. zum Herstellen von Sprengbohrlöchern unter Wasser bestimmte Schlagbohrer bekannt, die mit einem Mantelrohr zusammen in das Erdreich eingetrieben werden'und über das Profil des Mantelrohres hinausragende Blattschneiden besitzen. Diese Schneiden können, wenn der Bohrer gezogen wird, auch nach innen zurücktreten; so daß sie sich mit dem Bohrkopf zusammen durch das Mantelrohr hindurchziehen lassen.
  • Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt.
  • i ist die Stange des Treibbohrers, 2 eine Wulst an der Stange i, 3 ein in einer Spitze auslaufender -mit schwalbenschwanzförmigen Nuten versehener Fortsatz der Stange i, 4 sind die einzelnen Segmente der am Stangenfortsatz 3 befindlichen kegelstumpfförmgen Verdickung. An den einzelnen Segmenten 4 der Verdickung ist je ein Draht 5 befestigt mit seinem einen Ende, während das andere Ende der verschieden langen Drähte als Ring ausgebildet ist und beweglich um die;Stange i liegt. 6 ist das Schlaggewicht der Schlagvorrichtung, 7 sind Handgriffe am Schlaggewicht, 8 sind Führungen für das Schaggewicht,: g ist der Kopf der Stange i, ,gegen den das Schlaggewicht 6 schlägt, 1o ist ein auf der Stange i angebrachter Hülsenansatz mit Flansch, worin die Führungen 8 befestigt sind.
  • Beim Gebrauch des Treibbohrers wird das Schlaggewicht 6 an den Handgriffen 7 gefaßt und zwischen .den Führungen 8 hin und her bzw. auf und ab bewegt, es prallt dabei Schlag auf Schlag gegen den Kopf g der Stange i; wodurch diese in das Erdreich eindringt. Die Schlagvorrichtung hat gegenüber dem auch möglichen Eintreiben mit einem Hammer o: dgl. den Vorteil der unbedingten Sicherheit und großen Wucht des Schlages, wodurch ein schnelles Eintreiben der Stange erreicht. wird. Vor Beginn des Eintreibens sind die einzelnen Längsteile 4 der Verdickung mit ihren an der Innenseite befindlichen schwalbenschwanzförmigen Federn in die entsprechenden Nuten des Stangenfortsatzes 3 geschoben, wodurch- sie mit der Stange verbunden sind und das Eintreiben der Stange mitmachen müssen. Dadurch wird bewirkt, daß das durch das Eintreiben der Stange entstehende Loch -den Durchmesser . der Verdickung bekommt. Da dieser Durchmesser größer als der Stangendurchmesser ist, erhält die Stange i Spielraum im Loch. Ist die Stange i auf die -gewünschte Tiefe eingetrieben, so wird dieselbe und damit auch ihr Fortsatz 3 zurückgezogen. Dabei `erden die Segmente der Verdickung mit den daran befestigten Drähten 5 zunächst noch durch die Wandung des entstandenen Loches festgehalten und bleiben sitzen. Die Stange i gleitet dabei durch die Ringe der Drähte 5, bis `die Wulst z der Stange i infolge der verschiedenen Länge der Drähte nacheinander an die Ringe dieser Drähte zur Anlage kommt. Da die Wulst nicht durch die Ringe hindurch-:geht, nimmt die Stange i infolgedessen beim weiteren Zurückziehen die Drähte 5 mit den daran sitzenden Segmenten 4 der Verdickung nacheinander mit aus dem Loch heraus. Da die Stange i im Loch Spielraum hat und die einzelnen Segmente der Verdickung hintereinander im Anschluß an die Stange herausgezogen werden, wodurch sie ebenfalls Spielraum im Loch haben, geht das Zurückziehen des Gerätes sehr leicht und schnell vonstatten.

Claims (1)

  1. PAT9NTANSPRUCH: TreibbohrerzurHerstellungvonLöchern insbesondere Sprengbohrlöchern, in. Lehm; Ton. und ähnlichen Stoffen mit kegelförinigem Bohrkopf, dessen Grundfläche größeren Durchmesser als der Bohnerschaft besitzt, dadurch gekennzeichnet; daß ein in die Spitze des Bohrkopfes auslaufender gleichachsiger Fortsatz des Bohrschaftes von einem längs geteilten, kegelstumpfförmigen Körper umgeben ist, dessen Teile mit schwalbensehwanzartigen oder in anderen Formen hinterschnittenen, auf ihrer Inhenseite vorgesehenen Federn in entsprechende Nuten des Fortsatzes eingreifen und,durchversehiedenlangeDrähte mit dem Bohnerschaft verbunden sind.
DE1937W0100800 1937-03-28 1937-03-28 Treibbohrer Expired DE686977C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3047668A1 (de) * 1980-12-18 1982-07-01 Condor Im- und Export GmbH, 2000 Hamburg Selbstgetriebenes pneumatisches rammbohrgeraet insbesondere fuer erdbohrungen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3047668A1 (de) * 1980-12-18 1982-07-01 Condor Im- und Export GmbH, 2000 Hamburg Selbstgetriebenes pneumatisches rammbohrgeraet insbesondere fuer erdbohrungen

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