DEP0013402DA - Zellulosederivate enthaltendes oder aus solchen bestehendes Dielektrikum - Google Patents

Zellulosederivate enthaltendes oder aus solchen bestehendes Dielektrikum

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DEP0013402DA
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DE
Germany
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cellulose derivatives
dielectric
dielectric containing
temperature coefficient
temperature
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Expired
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English (en)
Inventor
Paul Dr. Heidenheim Henninger
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Siemens and Halske AG
Original Assignee
Siemens and Halske AG
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Description

Die elektrischen Daten eines Systems ändern sich bekanntlich im allgemeinen mit der Temperatur. Es ist deshalb häufig erwünscht, diese Aenderungen entweder sich gegenseitig kompensieren zu lassen, oder man muss, wenn dies nicht möglich ist, die Temperatur durch zusätzliche kostenspielige Mittel konstant halten.
Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, Isolierstoffe zu schaffen, die als Dielektrikum z.B. dem Kondensator einen vorgeschriebenen Temperaturgang der Kapazität aufzwingen.
Es hat sich gezeigt, dass bei den bekannten Zellulose-Derivaten, die z.B. durch Veresterung oder Verätherung entstehen, der Temperaturgang der Kapazität in gesetzmässiger Weise von der Gestalt der substituierenden Säure bzw. des Alkohols abhängt. Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis, dass der Temperaturgang der Kapazität eine charakteristische Funktion der Einzelsubstitution in der Art ist, dass bei Mischsubstitution Werte erreicht werden, die in angebbarer Weise zwischen den Werten der reinen Derivate liegen. So liegt z.B. der Temperaturkoeffizient der Dielektrizitätskonstante (DK) beim Triacetat bei ziemlich hohen positiven Werten, der des Tributyrats bei negativen Werten und der des Acetobutyrats bei schwach positiven Werten. Die Erfindung schlägt deshalb vor, zur Erzielung eines gewünschten
Temperaturkoeffizienten der Dielektrizitätskonstante (DK) Zellulosederivate als Dielektrikum zu benutzen, die durch Mischsubstitution mit solchen Säuren bzw. Alkoholen gewonnen wurden, dass das Dielektrikum den gewünschten Temperaturkoeffizienten der DK hat.
Ausser der Möglichkeit, durch Substitution mit verschiedener Kettenlänge den Temperaturkoeffizienten zu beeinflussen, besteht auch die Möglichkeit, durch Aenderung der Gestalt der substituierenden Gruppe bei gleicher Kohlenstoffzahl einstellbare Werte zu erzielen. Dabei bringt die Annäherung des Substituenten an die Kugelgestalt (z.B. Isoheptylat) bzw. die Annäherung einer geschlossenen Struktur einen positiven Wert des Temperaturkoeffizienten, dagegen die Aufrollung in die gestreckte Gestalt kleinere und sogar negative Werte des Temperaturkoeffizienten.

Claims (1)

  1. Zellulosederivate enthaltendes oder aus solchen bestehendes Dielektrikum, insbesondere Folie für Kondensatoren, z.B. Wickelkondensatoren, dadurch gekennzeichnet, dass die Derivate mindestens teilweise durch Mischsubstitution mit solchen Säuren bzw. Alkoholen gewonnen sind, dass das Dielektrikum den gewünschten Temperaturkoeffizienten der DK hat, insbesondere temperaturunabhängig ist.

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