DEP0011370DA - Gerät zum Einschrauben von Schrauben - Google Patents

Gerät zum Einschrauben von Schrauben

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Publication number
DEP0011370DA
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spindle
drill
screwing
spring
screws
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Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Fritz Helling
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Publication date

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Description

Zum Einschrauben von Holz- oder Metallschrauben sind als Schrauber bezeichnete Elektrowerkzeuge bekannt, die im Aufbau einer Handbohrmaschine ähnlich sind. Gegenstand der Erfindung ist eine Anordnung zum Einschrauben von Schrauben, die jedoch nicht als selbständiges Gerät sondern als Zusatzgerät für eine Bohrmaschine ausgebildet ist und eine Spindel für die Aufnahme der Schraubklinge und eine Spindel, die mit der Bohrmaschine verbunden ist, besitzt, und es wird das Drehmoment zwischen diesen beiden Spindeln durch eine Kupplung mit vorzugsweise einstellbarer Drehmomentbegrenzung übertragen. Man kommt also auf diese Weise mit einem einfachen und billigen Gerät aus, das an einer Hand- oder Tischbohrmaschine eingesetzt werden kann, so dass der in dieser schon vorhandene Antriebsmotor mit verwendet wird.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. In der Figur 1, die im oberen Teil das Zusatzgerät im Schnitt, im unteren Teil in Ansicht zeugt, ist die Arbeitsspindel, welche die Schraubklinge aufnimmt, mit 6 bezeichnet. Die andere Spindel, die von der Bohrmaschine angetrieben wird und im Ausführungsbeispiel in das Futter der Bohrmaschine eingespannt ist, ist mit 5 bezeichnet. Auf diese Spindel ist eine Gewindebuchse 1 aufgeschraubt. Auf dieser sind zwei Scheiben 2 und 3 beweglich, die durch eine Feder 4, die einerseits an der Spindel 5, andererseits an der Scheibe 3 angreift, zusammengepresst werden, wobei sich die Scheibe 2 gegen den Spreng- ring 9 anlegt. Die Arbeitsspindel 6 ist in der Gewindebuchse gelagert und steht unter der Einwirkung einer Feder 7, welche die Spindel 6 nach vorn drückt, wobei durch den Rand der Hülse 8 die Bewegung begrenzt ist. Dadurch wird erzielt, dass die Arbeitsspindel mit der Schraubklinge beim Ansetzen am Schraubenkopf trotz sich drehendem Antriebsmotor still steht. Die Arbeitsspindel 6 besitzt Klauen, ebenso der Kupplungsring 2. Diese Kupplungsglieder sind bei Stillstand der Arbeitsspindel ausgekuppelt, wie es in Figur 2 dargestellt ist.
Fasst die Klinge, welche in der Spindel 6 befestigt ist, den Schraubenkopf, so werden die Kupplungshälften von Spindel 6 und Kupplungsscheibe 2 durch den Druck, welcher auf die Antriebsmaschine durch die Hand ausgeübt wird, gekuppelt und die Schraube wird in das Werkstück eingedreht. Übersteigt dabei das Drehmoment ein einstellbares Mass, so kommt die durch den Ring 2 und die Buchse 3 gebildete Kupplung in Rutschen. Ein Abwürgen des Schraubenkopfes ist dadurch, ganz gleich wie gross das Drehmoment der Arbeitsmaschine ist, verhindert.
Wie das Ausführungsbeispiel zeigt, kann durch die Gewindebuchse 1 der Druck der Feder 4 eingestellt werden, so dass für verschiedene Schraubengrössen das Drehmoment festgelegt werden kann, bei welchem die Kupplung rutscht. Um die Einstellung erkennbar zu machen, ist eine Skala vorgesehen und in der Buchse 2 eine Ringnut, welche durch eine Öffnung in der Hülse 8 sichtbar ist und anzeigt, wie weit die Gewindebuchse für eine bestimmte Schraubengrösse eingeschraubt werden muss.
Figur 3 zeigt ein Ausführungsbeispiel, bei welchem die Spindel 5 auf die Spindel der Bohrmaschine aufgesteckt wird. Im übrigen ist die Anordnung genau so aufgebaut wie die in der Figur 1, nur ist die Hülse 8 hier mit der Bohrspindel verbunden.

Claims (5)

1. Gerät zum Einschrauben von Schrauben, dadurch gekennzeichnet, dass es als Zusatzgerät für eine Bohrmaschine ausgebildet ist, das eine Spindel für die Aufnahme der Schraubklinge und eine Spindel, die mit der Bohrmaschine verbunden werden kann, besitzt, und dass die Drehmomentübertragung zwischen beiden Spindeln durch eine Kupplung mit vorzugsweise einstellbarer Drehmomentbegrenzung erfolgt.
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die das Drehmoment begrenzende Kupplung aus zwei Scheiben besteht, die durch eine Feder zusammengepresst werden.
3. Gerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die eine Scheibe Klauen besitzt, die mit entsprechenden Klauen an der Arbeitsspindel zusammenarbeiten.
4. Gerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Arbeitsspindel unter dem Einfluss einer Feder steht, welche die Arbeitsspindel im Sinne einer Ausrückung der Kupplung zu bewegen sucht.
5. Gerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Spindel, welche mit der Bohrmaschine verbunden ist, eine Hülse aufschraubbar ist, welche die beiden Scheiben trägt.

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