DEP0009289DA - Materialschleuse mit zweikammerigem Pendelverschluß, insbesondere Blasversatzmaschine - Google Patents
Materialschleuse mit zweikammerigem Pendelverschluß, insbesondere BlasversatzmaschineInfo
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Description
Hihi Ina H BAHR ^^' aiw herne i.w.. dm 9« ll 194
LU PI.-1Π Q. Π. ΟΛΠIS. Bahnhofstrafie 28
Bankkonto. Dresdner Bank
Zweigstelle Herne
Postscheckkonto: Dortmund SB88
Fernsprecher· Herne Nr. 5 0930
Maschinenfabrik Karl drieddrL * O0* Bochum, Zeche Sri edit char
H ach bar und iiaschinynf aoi-ik A.üeten, herne, Vinckestr«
®3fiatari8lschleusa mit zweikammerigem Pendelvordchluas®.
Schleusen zum üinorin^en von Stoffen in Löttuns en, die unter Dri&ak steiien, sind neben solch an mit umlauf enden Zelle urädem auch solche
mit zveikammerigea PendelverSchluss bekamt. Bie letztgenannten Maschinen haben gewisse Vorzüge, wail sie verhältnismässtg leicht gebaut
und infolgedessen leicht an die Arbeitsstellen herangebracht cardan können« Der hin- und herpendelnde, als Drehschieber ausgebildete
Verschluss der Jäinfüll öffnung, durch die das au fordernde Material in die unter Druck stehende Förderleitung eingeführt wird, kann entweder
zylindrisch odsr konisch ausgebildet sein. Die pendelnde Bewegung wurde nach dem baleannten Vorschlag mittels einer Kurbel erzielt,, Zwischen
dem eigentlichen Kurbel betrieb und dam Motor oiussta ein Untersetzungsgetriebe vorlesen en werden. S0I she Maschinen vierden zum Einschleusen der verschiedensten durch Druckleitungen zu fördernder Materialien
benutzt wie ξ.3, zur förderung des Versatzes im Bergbaubetrieb unter Tage, von Getreide, Beton oder dergleichen,, Im Bergbau sind solche
Maschinen als Blasversatzmaschine i bekannte
insbesondere das Versatzgut im Bergoaubetrisb enthält häufig fremdkörper wie Stsenteilej Ilolzstuo&e und dergleichen. Hierdurch und «i©fe
gelegentlich auch weil grossa Brocken des Versatzes aufgegeben werdens
treten BloeMerungen das PendelverscLlussas ein und wenn nicht besondere Vorkehrungen getroffen werden, führt öiue Solche Blockierung zu
einer Schädigung oder Zerstörung des ^titriebas bzw. dea Üotor3e Infolgedessen
ist in dem Kurbeltrieb ein Ab^charbolEan vorgesehen Worden, der die Aufgabe hat, unter Abscheren betriebe und Zotor vor Brüchen und
otossen zu schützen«, Zwar bietet ein solcher Abaohsrbolzän dann h.iareiohande Sicherheit, \-ieira die Bedienung zuverlässig ist und den
Bolzen nicht geg-^n einan BoIsen zu hoher F^stiglceit ausviechsel\ aber es ist auch ausserordentüch umständlich, die ständige Erneuerung abgescherter
Bolzen vorzunehmen dta innarhaib einer otunde vielfach mehrmals erforderlich wird»
Dipl.-Ing. H. BAHR
(21b) HEHNE i.W., den
9* le 194 8
Der Kurbelbotrieb ist ausserdem verhältnismässig raumgreifend und benötigt eine besondere lagerung auf einer Platte, dta das U-esamtgewiclrfc
der Blasversatzmaschine beträchtlich erhöht, deren besonderer Vorzug gerade das geringe G-ewicht und damit die leichte Beweglichkeit
sein solle
Di© Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, diese Nachteile zu besaitigen und insbesondere den empfindlichen Kurbeltrieb und die aus
den oban gekennzeichneten Gründen unzulängliche ßcherbolzenkupplung überflüssig zu machen. Dabei soll gleichzeitig eine gedrängte Bauart
ermöglicht werden, die es gestattet, auf eine besondere Pussplatte für den Antrieb zu Vorsichten, sodass die Sesamtsnlage ein geringeres
Gewicht aufweist, als die bekannten Einrichtungen*
dar Erfindung Wird dies dadurch erreicht, dass der Drehschieber des zweiarmi&en Pendelverschlusses mittels einer Zahnstange durch einen
Doppelkolbenmotor angetrieben wird, D=r Doppelkolbenmotor ist in seinem Aufbau einfach und unempfindlich und bleibt bei stärkeren TJeberlaatungen
und Stössen, »vie sie durch ein Blockieren des pendelversoh-lusses hervorgerufen werden, von selbst stehen, ohne dass irgend welch®
Setriebeteile zu Bruch gehen oder nennenswert in Mitleidenschaft gezogen werdend Hierbei kann die Anordnung so getroffen werden, dass
dite die Koltean verbindende Stange als Zahnstange ausgebildet ist und unmittelbar auf das Ritzel des Drehschiebers wirkt. Auf diese Waise
wird eine raumsparende und gedrängte Anordnung ermöglichte
Anhand der beigefügten Zeichnung wird die Erfindung an einem dargestellten Ausführungsbeispiel näher erläutert, die eine für den Bergbau
au verwendende Blasversatzmaschine zeig ti
3s stellen dars
Abbe 1 einen Längsschnitt durch dia Masohina und deren Antrieb t
Abb* U eine Aufsicht mit einem 3Ghnitt du roh den Doppelkolben
l,bbe 3
Äbbe $
motor längs der linie a - b der Aöbe 1,
einen senkrechten Querschnitt längs der Linie ο Abb * 1 und
- d der
ein® Ansicht der Maschine von der Lio-torseite her, wobei der Doppelkolbenmotor längs der Linie e - f der Äbfoe 1
geschnitten ist.
(21b) HERNE i.W.,den 9* 1β
1948
Dip L-Ing. H. BAHR
Bankkonto: Dresdner Bank, Zweigstelle Herne
Postsdieckkonto: Dortmund 55868
Fernsprecher: Herne Nr. 50930 a» J ·"·
In dem Gehäuse 1 befindet sich der Droh schieber 2» Im gewählten Beispiel handelt es sich um einen konischen Drehschieber, dar indes auoii§
zylindrisch ausgebildet sein könnte. De* Schieber bildet mit den Innenwandungen des Gehäuses 1 zwei Kammern, wie insbesondere aus
4bb# 3 ersiohtlichj die abwechselnd in Nullstellung und Bntl.eers*ellung
gebraoht werdens Sodass dar durch den Irichter 3 eingefüllte
Versatz ohne pressluftverlusta in die Pressluftleitung 4 singesohlauflf werden kann. Um den naturlichen Verschluss des Drehschiebers im
Betriebe ausgleichen au können, ist ein Ha^äract 5 vorgesehen, mit wslohem dar Schieber innsrhaib seiner Sitze achsial verschoben wer-
; dan kann* Sie Stirnenden des Drenschiebars Sind durch Packungen und Druckringe β besonders abgedichtet,»
Damit die beiden Kammern des Dranschiebers abwechselnd in Füll- und Entleer st ellung gebracht werden können, muss dieser eine pendelnde
Bewegung ausführen,, TJm diese zu erzeugen8 ist gemäss der ErfiMung der BoppelkolbÄotor 7 vorgesehen. In einem G-ehäuse 8 befinden sich
zwei Kolben 9 und 10, Diese beiden K0Iban 9 und Io sind durch eine Zahnstange 11 verbunden. Die Zahnstange 11 wirßt unmittelbar auf das
BLitzel 12 ein, das auf der Welle 13 des Drehschiebers 2 befestigt ist* Die Pressluftzufuhr zur Beaufschlagung der Kolben erfolgt über
dl© Leitungen 14 und l5? die über den Steusrschisber 16 mit der Pressluftzuleitung verbunden sinde
Bie Schiebersteuerung besteht in an sich bekannter Waise aus dem Schieberkolb«n l?f der abwechselnd dia Rohrleitungen 14 und 15 mit
der pressluft quelle bzwe mit dem Auspuff verbinden,, Die Umsteuerung
des Kolbens 17 erfolgt selbsttätig vom Kolbenmotor aus mit Hilfe des ümkehrkolbens 18, der von den Kolben 10 und 9 jeweils in aein©
Steuers teilung verschoben wird, demit ax <3en Steuerschieberkolben wechselseitig über die isitungen 19 beaufschlagen und dadurch jeweils in seine neue S tau erst el lung verschiebe«, lassen kann*
Ja dem Uakehrkolbsn i8 dar Steuerung ist ein llanda-riff 20 angebracht^ mit dem der Umsteuerkolben von Hand verschoben worden kann« Dies®
Einrichtung dient dazu, den Doppelkolbenmotor beispielsweise aaolx ®i~
DipL-Ihg. H. BAHR PATENTANWALT
(2Ib)HERNE i.V.,den 9. le 194 θ
nem durch aina Blockierung hervorgerufenen Stillstand, in umgekehrter Richtung anlaufen, zu las sen β
Die gemfesa der Erfindung getroffene Anordnung hat zur polge, dass bei einer durch grosse Eolüstücke, Si3anteile oder dergleichen her·
vorgerufenen Blockierung das Brehschiebers 2 der Doppelkolbenmotor^ zum Stillstand kommt. Die bewegten Massen sind ausaerordentlioh gering,
sodass irgendwelche Schädigungen far Gehäuse- oder Getriebeteile nicht eintraten. Ist der Motor duroh eine Blockierung des
Drehschiebars zum Stillstand gekommen, so wird mittels des Eaad*» griffs 20 der Umkehrkolben l8 in seine andere Lags verschoben und
die Maschine auf diese Weise umgesteuert® D9r Drehschieber läuft zurüolEj die Ursache der Blockierung kann entfernt und der normal®
Betrieb sodann wieder aufgenommen werden,
Bs ist besonders vorteilhaft, wenn das Motorgehäuse 8 und das Gehäuse des /Steuerschiebers, wie dies aus den Zeichnungen ersichtlich^
2U einer Einheit vereinigt sind derart, dass diese Einheit unmittelbar en eine.Stirnfläche des Drehsohlsbergehäuses freitragend angeflanscht
werden kann. Es entfällt auf diese Weise die sonst übliche und erforderliche Bodenplatte, die eine wesentliche Erhöhung des
<xösamtgewichtes der Blasversatzmaschine bedeutet, ^iβ durch die Massnahmen gemäss der Erfindung zu errsichande gedrängte Bauart
verhältnismässig geringen Gewichtes, verbunden mit der TTnömpfindliohkeit unu Sicherung des G-etriabes, maoht die Blasversatzmaschine
besonders geeignet für Arbeitende! denen es darauf ankommt, die Maschine rasch möglichst nahe an eins Arbeitsstelle heranzubringen
und mit ihr den fortschreitenden Arbeiten nach zuwandern, Selbs-feverstäadlich sind Abweichungen von den beschriebenen und d-argestel.
tea Einzelheiten, insbesondere der Äusführungsfora mÖgliohs ohne dass hierduroh grundsätzlich dar Erfindungsgedanka geändert wird-,
Ferner ist die Erfindung ziiaJrS beschränkt auf Bl
sondern bezieht sich auf alle Material sohl eusen^mi t
die für die Einschlsusung der verschiedensten
Stoffe in Förderleitungan dienen können, die unter Dxuok stehen«
Claims (1)
- Material schleuse mit zwaikammsrigem psndelverschlusSj insbesondere Blasversatzmaschine gekannzelehnet durch einen mittels Zahnstange den Drehschieber antreibenden Doppelkolbenmotor,,2« Materialschleuse nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass die die Xolben verbindende Stange als Zahnstange ausgebildet ist und unmittelbar auf das Ritzel des Drehschiabers wirktβ3« Materialschleuse nach Anspruch 1 und 2 dadurch gekennzeichnet dass der Doppelkolbenmotor von Hand umsteuerbar iste4β Materialschleuse nach Anspruch 3 gekennzeichnet durch einen vom Arbaitskolben betätigten ümkehrkolben der Schiebersteuerung und 9i;i9n am Urnliehrkolben angeordneten Handhebel, um diesea. von Esnd in seine Steuerstellungen verschieben zu i;i£önnene5a Materialschleuse nach Anspruch 1 bis 4 dadurch gekennzeichnet, dass Motor- und Steuargehäuss zu einer Einheit vereinigt freitragend an das Zellengehäusa angeflanscht iste2384
Family
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