DEP0008936DA - Elektrische Drossel für Metalldampfentladungslampen, insbesondere Leuchtstofflampen - Google Patents

Elektrische Drossel für Metalldampfentladungslampen, insbesondere Leuchtstofflampen

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Publication number
DEP0008936DA
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DE
Germany
Prior art keywords
lamps
metal vapor
vapor discharge
choke
particular fluorescent
Prior art date
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Kurt Berlin Wulsten
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Siemens Schuckertwerke AG
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
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Description

SIEMENS-SCHUCKERTWERKE AKTIENGESELLSCHAFT PATENTABTEILUNG
Aktenze.chen $ 8936 VIIIc/21f D BERLIN-SIEMENSSTADT
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aen 2 8. AdH! 1950
Elektrische Drossel für MetalldampfentladUT4gslampene insbesondere Leuchtstofflampen*
Zum Betrieb von elektrischen Beleuchtungsanlagen mit Metalldampfentladungslampen^ insbesondere Leuchtstofflampen* verwendet man elektrische Drosseln mit aua einem Elsenkörpex bestehendem Magnetkreis* Diese Drosseln solion beim Einschalten der Beleuchtungsanlage einen Spannungsstoß erzeugen und beim Dauerbetrieb den «Strom in der Entladungslampe begrens©ne Ihr Elsenkörper 1st aus einem oder mehreren Eisenblechpaketen. zusammengesetzt 9 die durch Preßplatten susammengehalten werden und Spulen tragen« Werden diese Drosseln nach Art der Kerntype hergestellt„ so kann es leicht vorkommen* daß sie bei ihrem Einbau in die Beleuchtungsanlage eine andere elektrische Charakteristik als erwünscht haben und magnetische 'felle in der Umgebung der Drossel zu mechanischen Schwingungen anregen*
Durch die Erfindung sind diese Schwierigkeiten an den elektrischen Drosseln der Kerntype für die Beleuchtungsanlage mit Metalldampfentladungslampen beseitigte Brfindungsgeraäß werden an den Drosseln aus magnetischem Material bestehende* winkelförmige Preßplatten verwendetg deren freie Schenkel sur Bildung eines mechanischen und magnetischen Schirms an der Stirnseite der Drossel in Entfernung von dem Bisenkörper angeordnet sinde Vorzugsweise dienen die freien Schenkel der Preßplatten zugleich Bur Befestigung der Drossel an ihrer Unterlage*
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbaispiel der Erfindung dargestellt» Die Figuren 1 bis 3 zeigen eine Drossel In 3 verschiedenen Ansichten©
Die elektrische Drossel gemäß der Erfindung, die nach Art der Kerntype aufgebaut ist„ hat.zwei L-förm±ge Eisenblechpakete* die mit 1 und 2 bezeichnet sinde Die Eisenblechpakete sind so aneinander gesetzt 9 daß an den Stellen 3 und 4 Luftspalte für den magnetischen Kreis entstehen» Auf jedem Eisenblechpaket befindet sich eine Spule 5*6«, Die Spulen sind voneinander elektrisch getrennt und werden beim Einbau der Drossel in die Beleuchtungsanlage so geschaltete daß sich in jeder Polleitung je eine Spule befindete Dadurch wird weitgehend eine Verringerung der durch den EntladungsVorgang in der Lampe entstehenden Radiostörung erreicht«. Die räumliche Trennung der Spulen voneinander hat den Vorzugs da& zwischen den in den verschiedenen Polleitungen liegenden Spulen ein elektrischer Durchschlag beim Spannungsatoß während des Ein-Schaltens der Beleuchtungsanlage nicht zustande kommen kann*
Die von den Spulen freigelassenen Flächen des Bisenkörpers werden durch Preßplatten 7 bis IO zusammengehaltene Die Preßplatten erstrecken sich über die an den Stoßstellen der Eisenblechpakete befindlichen Luftspalte 5g 4 und werden durch die Schrauben 11 gegen den Eisenkörper gepreßt« Die Preßplatten bestehen aus magnetischem Baustoff und liegen unter Zwischenschaltung einer nichtmagnetischen Schicht 12$ z«B» aus Preßspang auf dem Eisenkörper in Preßrichtung der Schrauben aufβ Erfindungsgemäß haben die Preßplatten I9 8f wie insbesondere die Figur 5 erkennen läßt9 eine winkelförmige Gestalt« Die freien Schenkel 7% 8e der winkelförmigen Preßplatten liegen nicht unmittelbar an der Stirnseite des Eisenkörpers ans sondern befinden sich in Entfernung von dieser* Durch diese Ausbildung und Anordnung der Preßplattea wird eine Schirmwirkung erreicht8 die zwei verschiedene Zweck® erfüllte Der eine Zweck besteht darin* daß durch den Schirm mechanisch verhindert wirds daß beim Einbau der Drossel in die Be* leuchtungsanlage iSisenteile in der Umgebung der Drossel äieht an der Stirnseite der Drossel« inabesondere in der Nähe des Luftspaltes angeordnet werdene Würde dies der Fall sein» so würde die Drossel bei ihrem Einbau in die Beleuchtungsanlage infolge der Beeinflussung der Streulinien durch die in der Umgebung befindlichen Eisenteile eine andere elektrische
Charakteristik erhalten* als si® von dem Hersteller für die betreffend© Beleuchtungsanlage gewünscht wird® Der zweite 2w@ok des Schirmes besteht darlag daß durch d©n Schirm der Austritt von Streulinien an der Stirnseite der Drosselg insbesondere in der NMhe des LuftSpaltese über den Schirm hinaus verhindert wird» Dadurch können die Streulinien der Drossel gisenteileg die sich in der Nähe der Drossel bei ihrem Einbau in die Beleuchtungsanlage befinden* nicht durchdringen und dadurch diese Eisenteile nicht zu mechanischen Schwingungen anregen«
pie winkelförmigen Preßplatten erhalt©ns wie die Figur 3 ein Loch 15» durch das die Größe der Luft spalt θ Jf 4 beobachtet und reguliert werden te&tin» Um die Größe der Xiuftppalt® einaustellens die für die Charakteristik der Drossel maßgebend lstg iöt in den Preßplattem ©ines der beiden Löcher * durch die die Preßschrauben treten9 ale Langloch 14 ausgebildete Hach dem Zusammenbau der Drossel künnene bevor die Preßschrauben völlig angesogen sindg die Luftspalte durch die in den freien Schenkeln ά®τ Preßplatten befindlichen Löcher 13 durch Einführen eines GetanetandyS5, z»$0 Schraubenziehers p so weit aufgetrieben werdeiis daß dio gewünschte Charakteristik erreicht iat* Ist dies der FaIl0 so werden die Preßschrauben endgültig fest angezogen®
Vorzugsweise werden di® winkelförmigen Preßplatten augleich sur Befestigung der Drossel an ihrer Unterlage herangesogene Eb geschieht dies dadurch* daß die freien Schemel ?% 8e der Preßplatteia aöBe Gewindelöcher 15 für die Befestigungsschrauben erhalten«

Claims (1)

  1. Patentanspruches
    Ι« Elektrische Drossel nach Art der Kerntype mit zum Zusammenhalten der Eisenbleehpakete dienenden Preßplatt eng die aus magnetischem Baustoff bestehen und unter Zwischenschaltung einer niohtmagnetlschen Schicht in Preßrichtung auf dem
    Eisenkörper aufliegen* für Metalldampfentladungslampene insbesondere Leuchtstofflampen* gekennzeichnet durch winkel» fUrmige Preßplatten (!$&)* deren freie Schenkel (7%88)
    zur Slidung eines mechanischen und magnetischen, Schirmes an der Stirnseite der Drossel in Entfernung von dem Elsenkörper (1»2) angeordnet sind*
    2β Drossel nach Anspruch I9 dadurch gekennzeichnet s daß die freien Schenkel (7%Se) der Preßplatten (198) zugleich zur Befestigung der Drossel an ihrer Unterlage dienexu

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