DEP0008879MA - - Google Patents

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DEP0008879MA
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BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 15. Dezember 1952 Bekanntgemacht am 10. November 1955
DEUTSCHES PATENTAMT
Es ist bereits bekannt, bei gasgefüllten elektrischen Glühlampen, insbesondere bei solchen mit zwei- oder mehrfach gewendeltem Wolframleuchtkörper, strombegrenzendeDurchschmelzsicherungen zu verwenden, die in einem an beiden Enden zugeschmolzenen Glasröhrchen untergebracht sind.
"' Die bekannten Sicherungen weisen den Nachteil auf, daß die Glasröhrchen beim Durchschmelzen der Sicherungen gelegentlich zerstört werden, so
ίο daß im SockeHnnern sich ein. Lichtbogen bilden kann, der besonders dann zu unangenehmen Folgenführt, wenn solche Lampen in Räumen Verwendung finden, in denen explosible Gase oder Gasgemische vorhanden sind.
Es ist bereits vorgeschlagen worden, die Glasröhrchen solcher Durdhschmelzsicherungen mit einem bei den auftretenden Temperaturen zähe bleibendem Kunststoff zu überziehen, um zu erreichen, daß die Glashülle der Durchschmelzsicherungen nicht vollständig zerstört, wird, und somit etwaigen, explosiblen Gasen der Zutritt zum Lichtbogen beim Durchschlagen der Sicherung verwehrt wird. Es hat sich aber gezeigt, daß auch mit derartig ausgestalteten Sicherungen, eine unbedingte Sicherheit bei der Verwendung elektrischer Glühlampen in Grubenbetrieben, Garagen oder ähnlichen Räumen nicht gegeben ist.
Man hat auch bereits den Sicherungsdraht bei Glühlampen in einem isolierenden Material, z. B. in einem sandartigen Stoff, angeordnet, welcher das Gestellrohr ausfüllt. Hierbei konnte jedoch nicht ohne weiteres erreicht werden, daß die Iso-
509 579/142

Claims (5)

P8879VIIIc/21f liening wasserabweisend ist und im übrigen bei jeder l'.rennslellung der Lampe in der gewünschten I -age verbleibt. Die Erfindung zeigt einen Weg, auf dem es nu'iglich ist, die geschilderten Nachteile der bekannten Sicherungen zu vermeiden, und zwar geschieht dies dadurch, dall bei einer insbesondere für explosionsgcfährdcte Räume vorgesehenen elektrischen Glühlampe, bei der im Hohlraum des to Lampeirfußes in einen oder in mehrere Stromzuführungsdrähte je eine Durchschmelzsicherung eingefügt ist, welche in einem an beiden Enden zugeschmolzenen Glasröhrchen untergebracht ist, und bei welcher der Hohlraum des Lampenfußes und gegebenenfalls der Hohlraum der Sockelhülse zur Verhinderung des Zutrittes explosibler Gase von einem isolierenden, temperaturfesten Material ausgefüllt ist, gemäß der Erfindung als isolierendes, temperaturfestes Material pulver- oder sandartige Stoffe, insbesondere Kieselgur od. dgl., dienen, welche die Cilasröhrchen der Durchschmelzsicherungcn vollständig einbetten und mit harz- und/oder gummiartigen Substanzen durchmischt sind. Der Krlindung liegt der Gedanke zugrunde, daß in dem mit einem geeigneten Material vollständig ausgefüllten 1 lohlrauin des Lampenfußes, in welchem die Sicherungen untergebracht sind, eine Ansammlung von explosiblen Gasen unmöglich ist. 3d Als Füllmaterial kommen Stoffe in Betracht, die genügend hitzebeständig sind und während des Betriebes keine Stromleitung zwischen den Stromzufülirungsdrähten übernehmen können. Es kommt dabei daran1!" an, daß auch bei etwa vorhandener H5 Feuchtigkeit eine solche Stromleitung nicht stattfindet. Ks lassen sich als Füllmaterial die verschiedensten pulver- oder samtartigen Stoffe verwenden. Wegen seines geringen spezifischen Gewichtes 4<> und seiner guten VVärmeisolationseigenschaften kommt insbesondere Kieselgur in Betracht. Der Hohlraum des Lainpenfußes und gegebenenfalls auch der des Sockels wird vollständig mit einem pulverförmigeii oder sandartigen Stoff ausgefüllt. Dieser Stofi wird nach der Erfindung mit einem harz- und/oder gummiartigen Hinder, beispielsweise mit einem Lack durchmischt. Hierbei kommt es darauf an, daß der Lack oder der gummiartige Stoff sich durch die Betriebstemperatur der Lampe nicht ändert. Es hat sich gezeigt, daß diese Bedingung einwandfrei erfüllt wird von Kunststoffen mit Bindeeigenschaften, wie z. B. von den Siliconharzen und den hochpolymercn elastischen Organo-SiI icium verbindungen. .r>r> Man kann in Ausführung der Erfindung z.B. Kieselgur mit Siliconharzlösung oder mit Paste aus hochpolynieren elastischen Organo-Silickimvcrbindüngen bzw. mit beiden gleichzeitig so mischen, daß nach dem Trocknen eine ausreichend feste ATasse zum Ausfüllen des Hohlraumes im Glühlampenfuß entsteht. Die Erfindung wird nachstehend noch näher erläutert an Hand des in .der Figur dargestellten Ausführungsbeispiels. In dem Lampenfuß 1 befindet sich der Pumpstengel 2 und zwei Sicherungen 3, die mit Glasschutzrohren 4 umgeben sind. Die elektrische Verbindung der Sicherungsdrähte zur Sockelhülse 7 bzw. zu dem durch einen Sockelstein 8 von der Hülse/ isolierten Bodenkontakt 9 geschieht jeweils durch einen starken Kupferdraht 5. Nach der Erfindung ist der Hohlraum innerhall) dcis Lampenfußes, in dem die Sicherungen untergebracht sind, mit den obenerwähnten Materialien 6 ausgefüllt. Es läßt sich leicht erreichen, daß bei einem Durchschlag der Sicherungen ein Durchschlagen des Füllmaterials nicht stattfindet. Die Zuleitung zum Sockel muß so stark gewählt sein, daß beim Durchbrennen der Sicherung die Erwärmung des Zuleitungsdrahtes unterhalb der Zündtemperatur eines explosiblen Gases oder Gasgemisches bleibt. Pat i-XTAXs ρ π Π ο mi:
1. Elektrische Glühlampe, insbesondere für explosionsgefährdete Räume, bei der im Hohlraum des Lampenfußes in einem oder mehrere Stromzuführungsdrähtc je eine Durcbschmelzsicherung eingefügt ist, welche in einem an go beiden Enden zugeschmolzenen Glasröhrchen untergebracht ist und bei welcher der Hohlraum des Lampenfußes und gegebenenfalls auch der Hohlraum der Sockelhülse zur Verhinderung des Zutritts explosibler Gase von einem isolierenden, temperaturfesten Material ausgefüllt ist, dadurch gekennzeichnet, daß als isolierendes, temperaturfestes Material pulver- oder sandartige Stoffe, insbesondere Kieselgur od. dgl., dienen, welche die Glasröhrchen (4) der Durchschmelzsicherungen (3) voll-ständig einbetten und mit harz- und/oder gummiartigeu Substanzen durchmischt sind.
2. Glühlampe nach Artspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die pulver- oder sandartigen Stoffe mit Kunststoffen als Binder, vorzugsweise mit SiLiconharzen und/oder gummiartigen Kunststoffen, durchmischt sind.
Angezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 666079;
USA.-Patentschrift Nr. 1 821 214.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 509 579/142 11.55

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