DEP0008832DA - Schaltungsanordnung für einen eigenerregten Hochfrequenzgenerator - Google Patents
Schaltungsanordnung für einen eigenerregten HochfrequenzgeneratorInfo
- Publication number
- DEP0008832DA DEP0008832DA DEP0008832DA DE P0008832D A DEP0008832D A DE P0008832DA DE P0008832D A DEP0008832D A DE P0008832DA
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- phase
- self
- circuit arrangement
- frequency generator
- voltage
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 230000010363 phase shift Effects 0.000 claims description 2
- 230000009466 transformation Effects 0.000 claims 1
- 230000010355 oscillation Effects 0.000 description 4
- 241000255925 Diptera Species 0.000 description 1
- 238000000137 annealing Methods 0.000 description 1
- 230000000903 blocking effect Effects 0.000 description 1
- 230000007547 defect Effects 0.000 description 1
- 238000001035 drying Methods 0.000 description 1
- 210000005069 ears Anatomy 0.000 description 1
- 230000008018 melting Effects 0.000 description 1
- 238000002844 melting Methods 0.000 description 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 1
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 description 1
- 239000002023 wood Substances 0.000 description 1
Description
Telefunken
Gesellschaft für drahtlose Telegraphie m.b.H·
Gesellschaft für drahtlose Telegraphie m.b.H·
Dachau j den 25*9.1948
Schaltungsanordnung für einen eigenerregten Hochfrequenz generator ___
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung für einen eigenerregten Hochfrequenzgenerator, der vorzugsweise für industrielle Zwecke
Terwendung finden soll, beispielsweise zum Glühen und Härten von !isen, Schmelzen von Metall, Vulkanisieren von Gummi, trocknen von
Holz und dergleichen«
Solche Generatoren müssen möglichst einfach ausgebildet sein, der Aufwand darf wegen der Eoatenfrage nicht gross seine Das ist einer
der Gründe, weshalb man auch bisher schon einstufige, eigenerregte Generatoren verwendet hat. Zur Tereinfachung ist bereits der Tor—
schlag gemacht worden, den Generator ohne Gleichrichter unmittelbar mit der Hetzwechselspannung zu betrieben. Die Uetzwechselspannung
wurde unmittelbar der Anode der Hochfrequenzstufe zugeführt»
Der Nachteil einer solchen Schaltung besteht darinf dass -während der
negativen Halbwellen der Hetzwechselspannung Lücken entstehen, in denen die Hochfrequenzachwingang abreisst« Dies ist bei eigenerregten
Generatoren besonders nachteilig* Ein gewisser Ausgleich ergibt sich dann, wenn man nach einem anderen Yorschlag zwei Eöhren verwendet und
im Gegentakt arbeitet. Sin Nachteil bleibt jedoch bestehen| er besteht darin, dass bei allen besprochenen Schaltungen eine unsymmetrische
Belastung des Drehstromnetzes erfolgte
Die Erfindung hat sieh die Aufgebe gestellt, die den bekannten "bezw. vorgeschlagenen Anordnungen anhaftenden Mängel zu beseitigen. Sie
besteht darin, dass eine aus drei hochfrequenzmässig parallelgeschalteten Eöhren bestehende Anordnung vorgesehen ist, deren Anoden die
einem -^rehstromnetz entnommenen ftiechselspannungen mit jeweils 120°
Phasenverschiebung zugeführt -werden. Durch die Überlappung der einzelnen Halbwellen der dreiphasigen Wechselspannung erhält man eine
nahezu durchlaufende hochfrequente Wechselspannungι ausserdem hat man den forteil, dass das Drehstromnetz symmetrisch belastet wird*
Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass man ohne besonderen Gleichrichter auskommt«
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in Abb. 1 der Zeichnung dargestellt» Die drei Generatorröhren sind mit 1,2 und 3 bezeichnet»
Zwischen den Gittern und den Anoden liegt ein gemeinsamer Schwingungskreis 4. Die Speisung der Anoden erfolg'c über einen ^rehstromtranformator
6»
In Abb«2 ist der Verlauf der Hochfrequenz spannung dargestellt. Man erkennt daraus, dass zwischen den einzelnen hochfrequenten Schwingungszügen
nur noch geringe Mcken vorhanden sind. Diese Lücken lassen sich nur durch extrem hohe Anodenspannungen - die allerdings die
Höhren kaum vertragen würden - schliessen»
In einer Weiterbildung der Ürfindung -wird ein Vorschlag gemacht, ■wonach
man auch ohne Anwendung dieser extrem hohen Anoden-lechselspannung eine fortlaufende hochfrequente Schwingung erhält. Der Torschlag
besteht darin, den Sittern der Eohren die den Anoden zugeführten Wechselspannungen ebenfalls phasengleich auszuführen« Dieser Torschlag
bringt zweierlei Torteile« Erstens werden dadurch die Gitter jeweils ■während der Zeitabschnitte gesperrt, in denen an den entsprechenden
Anoden die negative Halbwelle der Anodenwechselspannung liegt Diese Sperrung erscheint notwendig, weil bei der ParaHs!schaltung
der einzelnen Gitter auf alle Fälle eine Ilochfrequenaspannung an den einzelnen Gifoern liegt und z&ar auch dann, wenn die Anoden gesperrt
sind. Ausserdem stellt die mit den Anoden gleichphasig erfolgende Steuerung der Gitter eine Unterstützung der Anoden dar, sodass man
z?d.schen den einzelnen hochf rezenten Schwingungs zügen keine Lücke η mehr erhält,
Schliesslich sei auf einen weiteren "Vorteil der zusätzlichen Gittersteuerung
hingewiesen» Durch die Gittersteuerung hat man eine Möglichkeit zur Begelung der Leistung der erzeigten hochfrequenten Wechselspannung
ι man kann nämlich die as den Gittern zugeführten lechselspannungen amplitudenmassig regelen«. Zu diesem Zweck wird man
vorzugsweise einen getrennten Drehstromtran$ormator vorsehen* 3s besteht aber auch die Möglichkeit, die Phase zwischen der Anoden-
und der Gitterwechselspannung zu regulieren»
Bin Ausführungsbeispiel der Erfindung, bei der zusätzlich eine Gittersteuerung
durchgeführt wird, ist in Abb» 3 der Zeichnung dargestellt» Diese Abbildung gleicht im wesentlichen der Schaltungsanordnung
nach Abbel1 ihr gegenüber enthält sie lediglich den zusätzlichen Drehstromtransformator 6, von dem die Wechselspannung für die Gittersteuerung abgenommen wird» Die an sich bekannten Mittel zur Amplituden-
oder Phasenregelung dieser Wechselspannungen sind nicht dargestellt» Die Phasen der der Primärseite der transformatoren zugeführten
Wechselspannungen werden mit RSI bezeichnet«
Anschließend sei· noch darauf hingewiesen, dass man anstelle des Dreiphasensystems auch ein Sechsphasen-,leunphasen-Zwölfphasen-System
US-We verwenden kann« Solche Schaltungsanordnungen "würden naturgemäss
in den lähmen der Erfindung fallen, Is wäre auch eine Kombination der eingangs bereits erwähnten Gegentaktschaltung mit einem solchen
Dreiphasensystem gemäss der Erfindung denkbar. -Der, Torteil solcher Schaltungen wäre auf alle Pälle eine in geringerem Grade modulierte
Ilochfrequenzspannung*
Claims (1)
- Patentansprüche^1») Schaltungsanordnung für einen eigenerregten Hochfrequenzgenerator, "bei dem die Netzwechselspannung oach geeigneter !Transformation als Anodenwechselspamiung verwendet wird, dadurch gekennzeichnet, dass eine aus drei hochfreguenzmässig parallel geschalteten Höhren bestehende Anordnung vorgesehen ist, deren Anoden die einem Drehstromnetz entnommenen Wechselspannungen mit jeweils 120° Phasenverschiebung zugeführt werden*2·) Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jedem Gitter die der entsprechenden Anode zugeführte Wechselspannung zugeführt wird, gegebenenfalls in Amplitude und/oder Phase regelbar*
Family
ID=
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2207203A1 (de) | Chopper-Umformer | |
| DE2605185C3 (de) | Einphasen-Stromrichter | |
| DE2339576C2 (de) | Speiseschaltung für einen von einer ein- oder mehrphasigen Wechselstromquelle gespeisten Gleichstromverbraucher | |
| DE4128175A1 (de) | Lichtbogenschweissgeraet | |
| DE19729388C2 (de) | Leistungsstromrichter | |
| DEP0008832DA (de) | Schaltungsanordnung für einen eigenerregten Hochfrequenzgenerator | |
| DE2534090A1 (de) | Spannungs- und frequenzregelschaltung | |
| DE2641294B1 (de) | Schaltungsanordnung mit einer Anzahl von Umrichtern mit Einphasen-Wechsel-Spannungsausgang | |
| DE2643934C2 (de) | Einrichtung zur Kompensation der Blindleistung eines Verbrauchers, der aus einem mehrphasigen Wechselspannungsnetz gespeist ist, und/oder zum Vermindern der Unsymmetrie in diesem Wechselspannungsnetz | |
| DE665379C (de) | Anordnung zur Steuerung von Stromrichtern | |
| DE4302687A1 (de) | Verfahren und Wechselrichter zur Umwandlung von Gleichstrom in Drehstrom | |
| DE686021C (de) | Einrichtung zur UEberlagerung von Wechselstromenergieverteilungsnetzen mit Schwachstroemen netzfremder Frequenz | |
| DE677552C (de) | Anordnung zur Gittersteuerung von Stromrichtern, insbesondere Umrichtern | |
| DE606361C (de) | Schaltung fuer UEberlagerungsempfang | |
| DE606709C (de) | Anordnung zur Erzeugung von Gleichstromstoessen moeglichst rechteckiger Kurvenform aus Wechselstrom | |
| DE484767C (de) | Anordnung zur periodischen AEnderung der Frequenz von Hochfrequenzstroemen | |
| CH166944A (de) | Gittergesteuerter Metalldampfgleichrichter mit Hilfserregung. | |
| DE671171C (de) | Stromabhaengige Steuerung fuer Umrichter | |
| DE916962C (de) | Frequenzwandler | |
| DE2843733A1 (de) | Schaltung zur impulsversorgung einer elektronenstrahlroehre | |
| DE681752C (de) | Stromrichter | |
| DE661396C (de) | Einrichtung zur Zwangskommutierung von Stromrichteranordnungen | |
| DE695594C (de) | Anordnung zur Verbesserung der Kommutierung bei Gleichstrom-Gleichstrom-Umformungseinrichtungen | |
| DE739625C (de) | Anordnung zur Zwangskommutierung der Anodenstroeme von Stromrichtern | |
| DE522584C (de) | Roehrengleichrichter mit an ein Kompensationspotential gelegter Hilfselektrode |