DEP0008828DA - Verfahren zum Metallisieren von Kristallplättchen. - Google Patents

Verfahren zum Metallisieren von Kristallplättchen.

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DEP0008828DA
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DE
Germany
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metal
crystal
crystal flakes
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metallizing
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Walter Behringer
Original Assignee
Telefunken Gesellschaft für drahtlose Telegraphie mbH., Berlin
Publication date

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Description

Seiefunken
Gesellschaft für drahtlose Telegraphie la.b.H.,,^ Berlin SW 6l,
Mehringdamm 32
Berlin, den IJ* September 19^8 po 8828 VIaAB b
Verfahren z\m. Metallisieren iron Kxisfcallplättchen«
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Aufbringen von &etallschichten auf Kristallplättehe-üi wie sis in piesoelektrischen Schallgeräten (Kristall-Mikrophonen, -Tonabnefomerns -Lautsprechern) verwendet werden*
Bs handelt sich hierbei meist um dünne Plättchen von wenigen Zehntel millimetarn Dicke aus Seignettesalz, welche auf beiden Breitseiten mit Metallb®legungens die als Elektroden äleaen sollen^ versehen werden* Dies geschieht z„Zt. durch aufkleben von Metallfolien. Wegen der geringen Widerstandsfähigkeit der Kristcllplättchen äürfea die Folien nur mit -massigem Druck aa diese angepresst ©erden Dies hat sur Eolge,? dass die !Folien nicht überall gleichmässig an dea Kristalloberflächen anliegen und stellenweis© Swischenrämae freibleiben s welche trotz ihrer Kleinheit als Vorsohaltv/iderstände für den Kristall ins Gewicht fallen, weil für diese Zwischenräume die Dielektrizitätskonstante den Wert 1 hatg während sie im Kristall di© Qrösseaordming lüüO erreicht oder überschreitet „ ißrfahruügsgemäss läset sich selbst bei Anwendung grosser Sorgfalt nur etwa die Half= te bis drei Vfetel desjenigen Wertes der Kapazität zwischen den beiden Elektroden erreichen^ der sich bei einem vollkommenen E-ontakt ergeben müsste» ima im gleichen Verhältnis geht aach die einem mit einem solches. Kristallelement ausgestatteten jüikrophon entaelmbare Leistung zurück,
Bs liegt daher Bedarf für ein· Verfahren ^or^ das eine gleiehsässige= ■se Berührung swiscnen dem. Kristall und den Elektroden gewährleistet, als sie mit dem Aufkleben erreicht wird* Der anwendung anderer sich darbietender Aufbringungsverfahrenj, s,B, des galvanischen aersclikgens oder des Äufsprühens einer Metallschicht, steht die
ringe Wider standsfähiglseit des Seignattesalskristalle entgegen* da dieser wasserlöslich, temperaturempfindlich und* insbesondere als dünnes Plättchen* mechanisch leicht zerbrechlich ist,
{uonn taan das aufsprühen von flüssigem. Metall auf das Kristallplättehen iß Betracht zieht, muss zunächst die Art und Menge des Metalls und der seitliche .ablauf des Spritsvorgaages so gewählt werden,, dass die durch das Metall auf den Kristall üb" ertragene Wärmemenge seinen Zusammenhalt aicht gefährdete i)b.s Ziel einer gleichmässigen, innigen BsrühTung swischen der Metallschicht und dem Kristall wiudaber aur dann erreicht, wenn das Metall unter einem_erheblichen Druck aufgespritzt wirde der zunächst das Kristallplättjcben mechanisch zu. zerstören droht» Diese Gefahr lässt sich nicht einfach dadurch beseitigen^ dass man das Kristallplättchen mit der dem Sprühstrahl abgewandten 3©ite auf eine ebene Unterlage aufbringt,_ weil die Kristallflächen nicht als völlig eben angesehen werden können und diejenigen Stellen des Kristallplättchens welche die Unterlage nicht berühren, dem Stx '-iJxLdriKsk ohne Widerlage ausgesät st sind, An diesen Stellen werden auf das Kristallplättchfen Scherkräftie ausgeübt, denen es Iu vielen Fällen nicht gewachsen ist0 Beias Besprühe« der Rückseite des auf der Forderseite schon mit eines Metallüberzug versehenen Kxistailplä"oteliens treten diese Schwierigkeiten in erhöhtem Masse auf ο
die Erfindung werden diese Schwierigkeiten ausgeschaltet«, Sie besteht darin,, dass Metallüberzüge auf swei einander abgekehrten Flä chen dünner Kristallplättchen, wie sie in piezoelektrischen Schall» geräten Verwendung finden* zu gleicher Zeit durch Aufsprühen von flüssigem Metall aufgetragen weraen. Das Aufsprühen kann nunmehr ohne Gefährdung eier Kristallplättchen nib dem für eine gleiohmässige^ innige Berührung zwischen aer Kristalloberfläche und der Metallschicht erforderlichen Strahldüsen vorgsnonmen v/erden, da dap Kristallplättchen hierbei aur auf jJraek und ßior1« auf Schoruu£ wird.
Zur weiteren Erläuterung aer Erf^nanng wird auf ΊΙθ sch©mati&5l) ge halteae Zeichnung Besug genommen» Di\s Krietallplättch^a 1» v/elches S0B, aus eiaeffi öeigneTctesalF.kristall iie.'jau&gescinitteB woraen ist„ wird in einem Rahmen 2 oder mittels einer Klammer gene1ten un d la
die Mitte zwischen die beidea einander gegenüberstehenden Düsen 5 gebracht, aus denen gleichseitig Strahlen k eines fein zerstäubten flüssigen Metalls, s5B„ Zinn oder Woodmetall, austreten. Geeignet® Zerstäubungsvorrichtungen sind in verschiedenen Ausführungen bekannt» Der Strahldruc?jc ign des die Metallteilchen tragenden'Gases, vorzugsweise Luft, ist auf beiden Seiten gleich gross einzustellen*, um eine eiii"®i"cis© Beanspruchung des Kristallplättehens au vermeiden, wenn der Strahlquersehnitt zu klein ist, um die ganze Kristallfläch© gleichseitig zu besprühen, muss das Kristallplättehen gleichmassig durch ti,ie Strahlen hindurciigeführt werden.
Das bescnriebene Verfahren ist nicht nur fooi uor Metallisierung von Seignettesalzkristallen wertvoll, ooa/lera es lässt sich mit forteil bei der Herstellung von dicht anliegenden Metallüberzügen auf andersartigen dünnen Plättchen, die eine einseitig© mechanische Beanspruchung nicht vortragen* anwenden,
Der Järfiaaungsgeaanke, eine einseitige Beanspruchung dos dünnen flättchens dadurch su vermeiden, aass es gleichseitig av/ei einaader entgegeügerichteten Strahlen aus Materieteilchen saisgecüt^ü wirds, lässt sich auch in der Weise verwirklichen, dass nur aer ein© Strahl flüssiges Metall mit sich führtf während der andere nur aus einem G-as,, s,i3. Luft, besteht, Ib diesem Falle '"'ird natürlich mit einem Mal nur die eine Kristallfläche metallisiert. Sollt© dies nicht angestrebt werden« so hat natürlich die gleichseitige iäetallitsierunt; beiaer Seiten den Foraug der r&schereja Fertigstellung für sich.
Die Erfindung ist i'ür die Ilerstelluog pieaoelekrrisoher Körper für eJskti'oakustiache Geräte entwickelt worden, eignet sich aber auch für derartige Körper, die in anderen Geräten K15B0 jßruc^meesgeräten, Verwendung finden

Claims (1)

1) Verfahren sum Herstellen von Metallüberzügen auf dünnen Kristallplättchen, incbesoiidere piezoelaktriselienj vorzugsweise aus Setgnettebestehenden Elementen v.on elektroakuatischen G^raten, dadurch
nsseiclmeti. dass Metallschichten auf sswei einander abgekehrten Oberflächen, sur gleichen Zelt durch Aufsprühen von flüssigem ifetall aufgebracht werdea,
2) Einrichtung aur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, ge·» kennzeichnet durch swei Metallzorsliäubungseinricatungen (5), welche gegeneinander gerichtete# dia Meballteilchen mitreissende'Gasstrahlen (A-) erzeugen j und eine in der Mitte awischen den Strahldüsen aa= geordnete Vorrichtung (2) z-um Halten des ''ristallpiäfctcheos (1)
5) Abänderung; des S"erianrens nach ^usprucn 1 sur einseitigen iletollisieruag νοΏ JEristallplattchens dadurch "©!ronnsei'jshrtetj dass aas KristallplätLehen zwei gegeneinander ^eriohteton Gasstromes von gleichem Strahldruck ausgesetat wird, von denen nur einer feine Teilchen eines flüssigen Metalles mit sich führte
ρ !ATt für drahtlose Telegraph!©

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