DEP0008674MA - - Google Patents

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DEP0008674MA
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BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 10. November 1952 Bekanntgemacht am 28. Juni 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung bezieht sich auf maschinelle Einrichtungen zur ununterbrochenen Herstellung von Waschseife, bei der die Seifenmasse durch einen mechanischen Förderer über eine Kühleinrichtung einer Strangpresse zugeführt wird. Gegenstand der Erfindung ist eine Einrichtung, die' selbst bei Verwendung gewöhnlichen Leitungswassers als Kühlmittel eine schnelle und intensive Kühlung gewährleistet. Die Kühleinrichtung wirkt dabei wie eine Pumpe, also saugend auf die eintretende und drückend auf die in die Strangpresse ausgetriebene Seifenmasse. Hierdurch ist die Möglichkeit geschaffen, eine Mischvorrichtung hinter der Kühltrommel und vor der Strangpresse einzuschalten. Schließlich ist die erfindungsgemäße Einrichtung gegenüber den bekannten Einrichtungen erheblich einfacher in ihrer Bauart und deshalb auch betriebssicherer.
Erreicht ist -das erfindungsgemäß dadurch, daß zwischen einem feststehenden doppelwandigen, von einem Kühlmittel durchflossenen geschlossenen zylindrischen Gehäuse und einer in diesem drehbaren hohlen, ebenfalls von einem Kühlmittel durchflossenen Trommel ein verhältnismäßig schmaler'
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Ringraum gebildet ist, der durch ein Dichtungsmittel zwischen einer Einlaßöffnung und einer Auslaßöffnung für die Seifenmasse geteilt ist und durch den die Seifenmasse vermittels federnder 5 oder gesteuerter Schaufeln der umlaufenden Trommel vom Einlaß zum Auslaß sowie durch eine an den Auslaß anschließende Strangpresse getrieben wird.
Weitere Einzelheiten der Erfindung sind an ίο Hand der Zeichnungen beschrieben, die einige lediglich als Beispiele anzusehende Ausführungsformen zeigen.
Fig. ι ist ein !Senkrechter Schnitt eimer Einrichtung gemäß der ersten Ausführungsform,
Fig. 2 ein Schnitt nach - der Linie L-M-N der Fig. i,
Fig. 3 ein Schnitt nach der Linie 0-0 der Fig. ι und
Fig. 4 ein Schnitt nach der Linie /-/ der Fig. 1; Fig. 5 zeigt einen senkrechten Querschnitt durch eine Maschine einer etwas geänderten Ausführung und
Fig. 6 einen Schnitt nach der Linie L'-M'-N' der Fig. 5;
Fig. 7 ist ein Schnitt nach der Linie O'-O' der Fig· 5,
Fig. 8 ein Schnitt nach der Linie V-V der Fig. 5 und
Fig. 9 ein Schnitt nach der Linie P'-Q'-R'-M' der Fig. 5 ; ■
Fig. 10 ist ein Querschnitt durch eine Mischvorrichtung, die zwischen die Maschine nach Fig. ι bzw. 5 und die eigentliche Ziehmaschine geschaltet wird und die die Aufgabe hat, die aus der Kühlmaschine tretende Seife besser zu homogenisieren, ehe sie in die Ziehmaschine übertritt;
Fig. 11 zeigt einen axialen waagerechten Schnitt durch die genannte Mischvorrichtung nach Fig. 10, und
Fig. 12 zeigt einen ähnlichen Teilschnitt durch eine abgeänderte Ausführung, von der nur ein äußeres Rohr sichtbar ist.
Die Ausführung nach den Fig. 1 bis 4 umfaßt ein Kühlgehäuse 1, das vorzugsweise zylindrisch gestaltet ist und in dem ein fester Zylinder 2 angeordnet ist, der auf seinem Mantel mit nach außen ragenden Rippen versehen ist. Zwischen den genannten Rippen und der Innenwand des äußeren Gehäuses 1 verbleibt ein genügend großer Ringteilraüm 3, an den ein Eintrittsrohr 4 und ein Austrittsrohr 5 für ein Kühlmittel angeschlossen sind. , ■
Gleichachsig zum Zylinder 2 ist in diesem unter Belassung eines schmalen Ringraumes 13 eine Trommel 6 gelagert, in deren Hohlraum eine Kühlmischung umlaufen kann; die Pfeile/7 und F' zeigen die Umlaufrichtung der genannten Flüssigkeit an, die in den Innenraum 7 der genannten Trommel 6 durch eine zentrale Leitung 7' tritt ' 60 (Fig. 2):
Die Trommel 6 ist am Umfang mit einer Anzahl von Schaufeln versehen, von denen im dargestellten Beispiel nur zwei angedeutet sind, die einander diametral gegenüberstehen und in den Ringraum 13 ragen. Jede dieser Schaufeln besteht aus drei Elementen 8, 8', 8" bzw. 9, 9', 9", und jedes dieser Elemente wird von Federn 10 radial nach außen gegen die innere Wand des festen Zylinders 2 gedrückt. Diese Elemente 8, 8', 8" bzw. 9, 9', 9" streichen beim Drehen der Trommel 6 in dichter Anlage an der Innenwandfläche des Zylinders 2 entlang und überklettern dabei auch einen Klotz 11, der zwischen der Eintrittsleitung 12 und der Austrittsleitung 15 für die Seife in den Ringraum 13 ragt und auf den Federn 14 einwirken.
Die Arbeitsweise der beschriebenen Maschine ist folgende: Durch den Ringraum 3 und die innere Kammer 7 der Drehtrommel 6 wird Kühlwasser oder z. B. eine Salzlauge geschickt, wodurch der eingeschlossene Ringraum 13 gründlich gekühlt wird. Auf diese Weise erfährt die durch die Leitung 12 in den Ringkanal 13 unter Druck eingeführte flüssige, warme Seife, die vom Kochkessel bzw. einem anderen Behälter hergedrückt wird, beispielsweise vermittels einer bsonderen Pumpe oder vermittels Druckluft, die auf den Spiegel der flüssigen Seife einwirkt, eine sehr gründliche, schnelle Abkühlung.
Durch die Drehung der Trommel 6 mit ihren Schaufeln 8, 8', 8" und 9, 9', 9" wird nämlich die Seife gezwungen, den Kühlkanal 13 zu durchfließen, wobei sie unter einem gewünschten Druck erkaltet und fest wird. Sonach ist die Seife, wenn sie an die Einmündung der Leitung 15 gelangt, bereits nahezu fest. Mit Hilfe des Klotzes 11, der ein weiteres Vorschieben der abgekühlten Seife im Kanal 13 verhindert, wird sie durch die Schaufeln 8 bzw. 9 in die Leitung 15 hineingedrückt. Während ihres Durchganges durch die Leitung 15 wird die Seife in der Weise gezogen, daß sie die Form dieser Leitung bzw. diejenige der Austrittslöcher der an ihr befestigten Schneideisen annimmt. Dabei wird die Oberfläche der die Leitung 15 verlassenden Seifenstange vor ihrem Austritt durch einen Erwärmer 16 geglättet, der die Oberfläche der Stange leicht anschmilzt, wodurch ihr Austritt aus der Leitung erleichtert und, wie gesagt, ihre Oberfläche vollkommen geglättet wird.
Die Leitung 15 kann mit einem doppelten Mantel versehen sein, um einen Übergangsraum zu schaffen, der der austretenden Seife die geeignete Temperatur verleiht. Die austretende Seifenstange wird in an sich bekannter Weise in Stücke geeigneter Länge zerschnitten, die dann getrocknet, bedruckt, verpackt und in den Handel gebracht werden.
Die am Austrittsende der Leitung 15 angebrachten Schneideisen werden zweckmäßigerweise auswechselbar gestaltet, um Stangen irgendeines gewünschten Querschnitts herstellen zu können. Die Ausführung nach den Fig. 5 bis 9 weist ebenfalls ein äußeres, festes Gehäuse iß auf, in dem ein fester Zylinder 2a angeordnet ist, dessen innere Mantelfläche den ringförmigen Kühlkanal I3ß umschließt, .den die Seife zum Zweck ihrer
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Kühlung und Verfestigung durchfließt. In dem Zylinder 2a ist gleichachsig eine drehbare Trommel 6ß gelagert, deren äußere Mantelfläche den Kühlringraum I3a von der Innenseite her begrenzt.
Den zwischen dem Gehäuse ia und dem Zylinder 2a gebildeten Zwischenraum 3ß durchfließt eine Kühlflüssigkeit, bzw. Kühlmischung, die z. B. durch die Öffnung 4ß ein- und durch die Leitung 5fl
ίο austritt. Im Innern der Drehtrommel 6ß, die in Richtung des Pfeiles W umläuft, wird eine Kühlflüssigkeit bzw. -mischung in Umlauf versetzt, die in den Innenraum Ja der Trommel 6ß durch Öffnungen eingelassen wird, die den genannten Raum Ja mit dem Innern eines Zylinders 6e' in Verbindung setzen, der einen kleineren Durchmesser aufweist. Die Umlaufrichtung der Kühlflüssigkeit ist durch die Pfeile F und F' angegeben.
Die Drehtrommel 6a ist auch in diesem Fall mit Schaufeln ija versehen, von denen auch hier nur zwei einander diametral entgegengesetzt liegende gezeichnet sind, die parallel zur Trommelachse verlaufen. Diese Schaufeln ija werden vermittels besonderer Antriebe und Führungen zwangläufig so gesteuert, daß sie bei der Trommeldrehung mit ihrem Vorsprung 17' dicht an der Innenfläche des Zylinders 2„ entlang streichen und dabei die durch Leitung i2ß eingeführte Seife in dem Ringkanal I3f( vor sich her treiben.
Ein Teil der Wandung des festen Zylinders 2a ist durch einen Klotz nß ersetzt, der die gleiche Aufgabe hat wie der Klotz 11 in Fig. 1 und der durch eine Schraube i8e gegen die äußere Wand der Trommel 6ß gedrückt wird, so daß, wie Fig. 5 zeigt, genannter Klotz die Ringleitung I3ß zwischen der Einlaßleitung I2„ für die flüssige Seife und der Austrittsleitung i5ß für die erhärtete Seife dicht schließt.
. Die Steuerung der Schaufeln I7ß erfolgt im dargestellten Beispiel durch kurvenförmige Ringnuten 19 in den beiden Stirnwänden 20 des Gehäuses ι und durch Arme 25 (Fig. 5), die mit den Enden der Schaufeln I7ß verbunden sind und die mit Rollen 26 in die Ringnuten eingreifen (Fig. 9).
Die Rollen 26 sind vermittels Kugellager 21 auf Zapfen 22 der Arme 25 gelagert. Die Ringnuten 19 sind so gestaltet, daß die Arme 25 die Schaufelkanten 17' während der Trommeldrehung in dichter Anlage an der Innenfläche des Zylinders 2a halten, dagegen im Bereich des Abdichtklotzes ii„ diese Schaufelkanten 17' durch entsprechende. Verdrehung der Körper 1 ya hinter den Trommelumfangzurückziehen, wie das Fig. 5 zeigt.
Die Arbeitsweise der beschriebenen Maschine entspricht in allen wesentlichen Punkten derjenigen nach den Fig. 1 bis 4.
Wenn die von den Schaufelkanten 17' durch den Ringkanal I3f( hindurchgetriebene Seife vor der Leitung i5ß ankommt, ist sie praktisch bereits gänzlich verfestigt. Sie wird in die Leitung hineingedrückt, aus der sie durch das Schneideisen 23 austritt, das der Seife die Stangenform in der gewünschten Größe verleiht.
Wie die Fig. 5 und 8 zeigen, ist die Leitung i5fl mit äußeren Kühlrippen und beispielsweise einem mehr oder weniger ausgedehnten Mantelraum i6ß, in welchem Kühl- bzw. Erwärmungsflüssigkeit umläuft, versehen. Im Augenblick des Ziehens wird die Seifenstange vor ihrem Austritt aus dem Schneideisen 23 durch Erwärmung desselben mittels elektrischen Widerstandes 24 od. dgl. geglättet, indem die äußere Oberfläche der Seifenstange etwas angeschmolzen wird, was den Austritt der Stange erleichtert und zugleich deren Oberfläche glättet.
Sowohl der Zwischenraum 3 bzw. 3ß zwischen dem äußeren Gehäuse 1 bzw. ia und dem festen Zylinder 2 bzw. 2ß als auch der innere Raum 7 bzw. 7ß der Drehtrommel 6 bzw. 6a kann von Längs- und Querelementen gebildete Zwischenwände aufweisen, wobei jede der so gebildeten Kammern mit unabhängigen Umlaufleitungen für Kühl- bzw. Erwärmungsflüssigkeiten in Verbindung steht, die verschiedene Temperaturen aufweisen.
Zwischen die Kühl- und Verfestigungsmaschine ι bzw. I0 und die sich verjüngende Ziehleitung 15 bzw. I5a, die das Schneideisen 23 beschickt, kann erfindungsgemäß eine Mischvorrichtung eingeschaltet sein, die die Aufgabe hat, die verfestigte Seife auf ihrem Wege zum Schneideisen zu homogenisieren.
Eine solche Mischvorrichtung ist in einer beispielsweisen Ausführung in den Fig. 10 und 11 dargestellt. Sie umfaßt ein im wesentlichen zylindrisches Gehäuse 27, das mit zwei Stutzen 28 und
29 an die Kühl- und Verfestigungsmaschine 1 bzw. ia und an die Ziehleitung 15 bzw. I5fl anschließbar ist.
In diesem Gehäuse 27 sind konzentrische Rohre angeordnet, die mit kleinen, auf zwei den Stutzendurchgängen 28 und 29 entsprechend große Segmente verteilten Löchern versehen sind.
Im dargestellten Beispiel sind vier Rohre 30, 31, 32> 33 gewählt, von denen die Rohre 30 und 32 fest angeordnet sind, während die mit einem Wellenzapfen 34 verbundenen Rohre 31 und 33 im Gehäuse 27 eine Dreh- bzw. Schwingbewegung ausführen können, deren Zweck weiter unten erläutert ist. Es können selbstverständlich auch weniger oder mehr als vier Rohre vorhanden sein.
Der Wellenzapfen 34 ist vermittels Lagerschale 35 in einer Stirnwand 36 des Gehäuses 27 gelagert und mit einer Kurbel 37 fest verbunden, die eine schwingende bz\v. kontinuierliche Drehbewegung ausführt, um die beweglichen Rohre 31, 33 in einer gewünschten Weise gegenüber den festen Rohren
30 und 32 zu verdrehen. Bei dieser Drehung verschieben sich die vielen Löcher 39, 40, 41, 42, die, wie Fig. 12 beispielsweise bei 38 zeigt, auch schlitzartig gestaltet sein können, fortgesetzt gegeneinander.
Die Arbeitsweise der beschriebenen Anlage ist folgende: Die in der Kühl- und Verfestigungsmaschine ι bzw. I0 nahezu festgemachte und ab- gekühlte Seife wird durch den Druck der Schau
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Claims (10)

P 8674 IYal23 f fein 8, 9 bzw. ΐγα, I1J11' gezwungen, vor ihrem Übertritt die sich kegelig verjüngende Ziehleitung 15 bzw. IS0 die genannte Mischvorrichtung zu durchqueren, wobei sie den Stutzen 28 und die öffnungen 39, 40, 41 und 42 passiert, welche mit Hilfe der Bewegung der beiden Zylinder 31 und 33 die Seife in sehr kleine Zylinder zerschneiden, die homogenisiert werden, da während des Überganges von den Löchern der festen Zylinder 30 und 32 zu denen der beweglichen Zylinder 31 und 33 die kleinen Seifenzylinder entsprechend den Zylinderzwischenräumen 43, 44 und 45 zerschnitten und durchmischt werden. Die so behandelte und homogenisierte Seife gelangt in die innere zylindrische Kammer 46 des inneren Zylinders 33, in dem sie sich wieder in einen verpreßten und gleichmäßigen Teig verwandelt. Dieser Teig wird durch den Druck der nachströmenden Seife gezwungen, die diametral gegenüberliegenden Löcher der Rohre 30 bis 33 zu passieren, wobei er einer weiteren der beschriebenen gleichen Behandlung ausgesetzt wird. Durch den Stutzen 29 tritt alsdann die Seifenmasse vollkommen homogenisiert in die trichterförmige Leitung 15 der Ziehvorrichtung über. Besitzen die Löcher des Rohres 30 auf der dem Auslaßstutzen 29 zugekehrten Seite eine schlitzartige Form, wie das bei 38 in Fig. 12 angedeutet ist, so wird dadurch erreicht, daß die aus dem Stutzen 29 austretende Seife keine Spur von kleinen Zylindern mehr zeigt, die vorher von den Rohren 30, 31, 32, 33 erzeugt wurden. Die Anlage nach der Erfindung kann auch mehrere Kühlkörper aufweisen, von denen z. B. jeder einen Kühlkanal 13 bzw. I3a und Schaufeln 17 bzw. 17a, wie in Fig. 1 bzw. 5 dargestellt, aufweist, wobei diese Kühlkörper mit einer einzigen Ziehvorrichtung verbunden sein können. In diesem Fall werden die Kühlkanäle 13 und I3a der verschiedenen Kühlkörper an eine gemeinsame trichterförmige Leitung 15 bzw. is0 zur Speisung einer einzigen Ziehvorrichtung angeschlossen. Die beschriebene Mischvorrichtung kann selbstverständlich auch dahin abgeändert werden, daß z. B. an Stelle von Rohren gelochte Scheiben treten können, die nebeneinandergestellt werden und von denen jede zweite eine Drehbewegung bzw. .eine Relativbewegung ausführt, zu dem Zweck, eine Schneid- bzw. Mischwirkung auf die kleinen Seifenzylinder, die aus den Löchern der Scheiben austreten, auszuüben. . Die Elemente der Mischvorrichtung können innere Zwischenräume bzw. Hohlräume aufweisen, die dem Durchlauf einer Kühlflüssigkeit für weitere Kühlung der in die Mischvorrichtungen eintretenden Seife dienen. Die erfindungsgemäße, vorstehend beschriebene Anlage kann auch für andere Verarbeitungszwecke Verwendung finden. Die erfindungsgemäße Anlage gewährleistet eine erhebliche Energieersparais, die in erster Linie dem kontinuierlichen Betrieb zuzuschreiben ist. Außerdem werden mit ihrer Hilfe Seifenstücke erhalten, die ein gleichmäßiges und dichtes Gefüge aufweisen und keinen Ausschuß ergeben. Das gilt insbesondere für die in den Fig. 6 bis 11 beschriebene Ausführungsform mit den angetriebenen Schaufeln, durch die die Arbeitsweise der Maschine zu einer vollkommen sicheren wird und die auch die Einführung der flüssigen Seife durch Ansaugen ermöglicht, so daß die Preßorgane für die Seife wegfallen können, die nach anderen Ausführungen zur Einführung in die Verarbeitungsmaschine notwendig waren. nc PATENTANSPRÜCHE:
1. Maschinelle Einrichtung zur ununterbrochenen Herstellung von Waschseife, bei der die Seifenmasse durch einen mechanischen Förderer über eine Kühleinrichtung einer Strangpresse zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen einem feststehenden doppelwandigen, von einem Kühlmittel durchflossenen geschlossenen zylindrischen Gehäuse und einer in diesem drehbaren hohlen, ebenfalls von einem Kühlmittel durchflossenen Trommel ein verhältnismäßig schmaler Ringraum gebildet ist, der durch ein Dichtungsmittel zwischen einer Einlaßöffnung und einer Auslaßöffnung für die Seifenmasse geteilt ist und durch den die Seifenmasse vermittels federnder oder gesteuerter Schaufeln der umlaufenden Trommel vom Einlaß zum Auslaß sowie durch eine an den Auslaß anschließende Strangpresse getrieben wird. '
2. Maschinelle Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede der gesteuerten Schaufeln (i7e) aus einem zylindrischen Element besteht, das verdrehbar in einer Aussparung des drehbaren Trommelmantels (6a) gelagert ist und das einen Vorsprung (17') aufweist, der die Schaufel bildet, und daß die Enden des genannten zylindrischen Elementes mit Armen (25) verbunden sind, deren jeder mit einer Rolle (26) versehen ist, die in eine Ringnut (19) der festen Gehäusewand (20) eingreift, wobei die Ringnut so gestaltet' ist, daß der Vorsprung (17') jeder Schaufel (17a) auf freier Strecke des von der Seife durchflossenen Kanals (i3fl) über den Trommelumfang vorsteht, im Bereich der Dichtung (iia) dagegen hinter den Trommelumfang zurücktritt.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der feste Zylinder (2 bzw. 2„) und die Drehtrommel (6 bzw. 6a), die den von der Seife durchflossenen Kanal (13 bzw. 13J begrenzen, auf ihrer äußeren bzw. inneren Fläche Kühlrippen aufweisen.
4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehtrommel (6, 6U) eine Kammer (7, 7„) aufweist, in welcher eine Kühlflüssigkeit umläuft.
5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 2
bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwei von der Drehtrommel (6a) getragene Schaufeln (i7H)
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diametral einander gegenüberliegend und längs des gesamten Trommelmantels verlaufend angeordnet und so gesteuert sind, daß sie dicht sowohl längs der äußeren festen Wand des von der Seife durchflossenen Kanals (13J als auch längs der festen Dichtung (iifl) gleiten.
6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl der Zwischenraum (3 bzw. 3„) zwischen dem äußeren Gehäuse (1 bzw. ia) und dem festen Zylinder (2 bzw. 2a) als auch der innere Raum (7, γα) der Drehtrommel (6 bzw. 6a) von Quer- und Längselementen gebildete Zwischenwände aufweisen, wobei jede der so gebildeten Kammern mit unabhängigen Umlaufleitungen für Kühl- bzw. Erwärmungsflüssigkeiten in Verbindung steht, die verschiedene Temperatur aufweisen können.
7. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Austritt der gekühlten Seife und dem Schneideisen (23) eine Mischvorrichtung (27) zum Homogenisieren der verfestigten Seife vor ihrer Umwandlung in Stangenform eingeschaltet ist.
8. Einrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Mischvorrichtung (27) aus einer Anzahl röhrenförmiger, ineinandergesetzter Körper (Zylinder 30, 31, 32, 33) besteht, die im Bereich des Gehäusedurchganges (28, 29) Löcher aufweisen, welche nacheinander von der Seife durchflossen werden, wobei feste Rohre (30, 32) mit beweglichen (hin und her drehbaren) Rohren (31, 33) abwechseln, um mit Hilfe der genannten Löcher (39, 40, 41, 42) kleine Seifenzylinder zu ziehen bzw. zu schneiden.
9. Einrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Mischvorrichtung (27) aus mehreren gelochten Scheiben besteht, die nebeneinanderliegen und Relativbewegungen gegeneinander ausführen.
10. Einrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die EIemente der Mischvorrichtung zum Durchlauf einer Kühlflüssigkeit mit Zwischenräumen versehen bzw. hohlwandig gestaltet sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 221 494, 401 684, 419586.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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