DEP0008326MA - - Google Patents
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- contact elements
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 10. September 1952 Bekanntgemacht am 24. November 1955
Es sind bereits Schalter bekannt, bei denen sich bei der Trennung der Kontakte ein Isolierstück
zwischen diese Kontakte schiebt, ohne die Kontakte zu berühren. Jedoch spielt sich das eigentliche
Abtrennen der beiden Kontaktelemente und das Einsetzen des Trennstückes nacheinander ab, was
den Nachteil hat, daß u. a. beim Ausschalten ein Funken zwischen den Kontakten entsteht, der erst
später durch das Hineinschieben einer Isolierzwischenwand ausgelöscht wird.
Die vorliegende Erfindung bezweckt, diesen Ubelstand
zu beseitigen; sie betrifft einen elektrischen Schalter, bestehend aus zwei in der Schließstellung
gegeneinanderliegenden Kontaktelementen und einem Isolierteil, das beim Öffnen zwischen die :
Kontaktelemente tritt, ohne diese zu berühren. Dieser Schalter ist durch eine aus einem Hebelwerk
bestehende Antriebsvorrichtung gekennzeichnet, welche die beiden Kontaktelemente und das Isolierstück
zwecks gleichzeitiger Bewegung zwangläufig : derart miteinander verbindet, daß beim öffnen des
Schalters das Isolierstück während der Bewegung der beiden sich voneinander entfernenden Kontaktelemente
in einem der Bewegung der Kontakt-
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elemente entsprechenden MaKe zwischen die Koiitaktelcniente
geführt wird.
Die Zeichnung gib! als Beispiel zwei Ausfühniiigsformen
des Frfmdungsgegeustaiides wieder. Fig. ι ist eine Vorderansicht der ersten Ausfüliniiigsform,
deren Gehäuse aufgeschnitten ist;
l'ig. 2 ist eine Ansicht einer anderen Ausführuiigsform,
bei der das Gehäuse ebenfalls aufgeschnitten ist.
ίο Der dargestellte Schalter enthält eine Grundplatte
l, auf der ein Gehäuse 2 von länglicher Form befestigt ist. In einer M ittelbohrung 3 des Gehäuses 2 kann sich eine Stange 4 mit einem Handgriff
5 verschieben. Die Stange 4 trägt im Innern des Gehäuses 2 einen Schalthebel 6 aus Isoliermaterial,
der verschiebbar auf zwei vertikalen l'Tihnuigsstäben 7 gelagert ist. Die Führungsstäbe 7
sind am Gehäuse 2 festgeschraubt. Der Hebel 6 trägt ein zur Trennung dienendes Isolierstück 8,
dessen unteres linde die Form eines Keiles hat.
An jedem Fnde des Hebels 6 ist eine Schubstange 9 angelcnkt, an deren anderem Fnde ein
doppelarmiger Hebel 10 drehbar befestigt ist, der um die feststellende Achse 1 1 bzw. 12 gedreht werden
kaiin. Die feststehenden Achsen 11 und 12
■ werden von den Stützen 13 und 14 gehalten, die auf
der Grundplatte 1 befestigt sind. An dem von der Schubstange 9 abgewandten Fnde ist der Hebel 10
mit einem Drehzapfen 15 versehen, der in eine längliehe
Öffnung 16 eines Kontaktelementes 17 eingreift.
Der Schalter enthält zwei identische Kontakteleinente 17, die· symmetrisch zu einer vertikalen
M ittelebenc M angeordnet sind. |edes Kontakteleinent
17 besieht aus einem leitfälligen Teil, das zweimal abgewinkelt und um eine feststehende
Achse 18 drehbar ist, die von einem metallischen Stützen 19, der auf der Grundplatte 1 befestigt ist,
getragen wird. Die Stützen 19 sind mit Klemmen 20 versehen. Der untere Abschnitt 21 jedes Kontaktelemcntes
weist eine gewisse Ouerelastizität auf, der Art, daß er einen Kontaktdruck gegen den
anliegenden Abschnitt des anderen Kontaktelementcs ausübt.
Die Symmetrieachse des isolierenden Trenn-Stückes S befindet sich in der vertikalen Mittelebene
M, an der sich die Kontaktelemente 17 berühren,
wenn der Schalter in der Schließstellung ist. Fin biegsamer Leitungsdraht 22 stellt eine
elektrische Verbindung zwischen jeder Klemmstütze 20 und dem ihr zugeordneten Kontaktelement
17 her.
Die Stange 4 weist zwei Sperrkerben 23 und 24 auf, in welche eine Anschlagnase 25 eingreifen
kann, die an einer abgewinkelten Feder 26 befestigt ist.
Um den Schalter zu öffnen, genügt es, einen von oben nach unten gerichteten Druck auf den Handgriff
5 auszuüben. Der Hebel 6 setzt dann das Trennstück 8 und flit· Schubstangen 9 in dem glei-
ßo ehen Sinne in Bewegung in dem Maße, in welchem
sich die Kontaktelemente 17 im Sinne der Pfeile F1 und /■"., drehen und in dem sich die unteren Abschnitte
21 voneinander abheben, um in die gestrichelt dargestellte Stellung 21' zu gelangen. Fs
tritt das Trennstück 8 zwischen die Kontaktelemente 17, jedoch ohne diese zu irgendeinem
Zeitpunkt zu berühren. Am Fnde der Abwärtsbewegung wird die Stange 4 dadurch festgehalten,
daß die Nase 25 automatisch in die Sperrkerbe 24 eingreift.
Dank dieser Arbeitsweise erleidet das Isolierstück 8 keinen Stoß durch die leitfähigen Kontaktstücke,
die außerdem auch keine Wärme unmittelbar an das isolierende Trennstück abgeben können.
Diese letztere Tatsache bringt den Vorteil, daß man das isolierende Trennstück aus einem Material
hoher elektrischer Festigkeit herstellen kann, denn die Sprödigkeit dieses Materials verursacht hier
keine größeren Schwierigkeiten, wie sie bei den bekannten Schaltern auftreten, bei denen das Isolierstück
unmittelbar gegen die Kontakte stößt, um sie während des Ofinungsvorganges voneinander abzuheben.
Wie man in der Fig. 1 erkennt, ist eine Untersetzung zwischen der Bewegung des Hebels 6
und derjenigen des Kontaktelemcntes τ7 vorgesehen.
Fine schnelle Verschiebung des Teiles 8 verursacht daher eine weniger schnelle Bewegung des Kontaktelementes
17.
Der in Fig. 2 dargestellte Schalter besteht, wie die erste Ausführungsform, aus einem länglichen go
Gehäuse 2, da's eine Grundplatte 1 abdeckt und eine Mittelöfl'nung 3 aufweist, durch welche eine
Stange 4 verschoben werden kann. Die letztere hat ebenfalls Sperrkerben 23 und 24, die mit einer
federnden Nase 25 zusammenarbeiten. Der fest an der Stange 4 angebrachte Hebel 6 trägt ein isolierendes
Trennstück 8 und an seinen beiden Enden je eine vertikale Zahnstange 30. Jede Zahnstange
30 steht im Eingriff mit einem Zahnrad 31, das sich in einem Lagerbock 32 dreht, der auf der Grundplatte
ι befestigt ist. Jedes Zahnrad 31 steht mit einem metallischen Sektor 33 im Eingriff, der mit
einem Kontaktelement 34 fest verbunden ist. Die unteren Abschnitte 35 der Kontaktelementc 34 sind
mit einer gewissen Elastizität ausgestattet und berühren sich an einer vertikalen Ebene M, in der
gleichzeitig die Symmetrieachse des Isolierstückes S liegt. Jedes Teil, bestehend aus einem Sektor 33
und einem Kontaktelement 34, kann sich um eine feststehende Achse 36 drehen, die von einer auf der
Grundplatte befestigten Stütze 37 gehalten ist. Eine Klemmleiste 38 und ein Leitungsdraht 39 gewährleisten
die Stromzuführung zu dem Kontaktclement 33 bzw. 34.
Die Arbeitsweise dieses Schalters entspricht vollständig der der ersten, bereits beschriebenen
Au s füll rungs form.
In beiden beschriebenen Ausführungsformen besteht dank der Hebelsteuerung, welche das Isolierstück
8 und die Kontaktelemcnte 17 bzw. 34 miteinander verbindet, stets Übereinstimmung zwischen
der Bewegung des isolierenden Trennstückes und derjenigen der Kontaktelementc
In einer abgeänderten Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Schalters kann das isolierende Trennstück 8, statt daß es an einem Hebel 6 bc-
5%/OR
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festigt ist, unmittelbar mit der Stange 4 und dem Handgriff 5 verbunden sein, die in diesem Falle
selbst aus Isoliermaterial bestehen.
Die drei Teile 8, 4 und 5 könnten auch aus einem einzigen Stück bestehen, wobei jetzt das Isolierstück
8 zum Antrieb des die Kontakte öffnenden bzw. schließenden Mechanismus dient.
Der Schalter gemäß der Erfindung ist sowohl für niedrige als auch für hohe Spannungen brauchbar.
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Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE:i. Elektrischer Schalter, bestehend aus zwei in der Schließstellung gegeneinanderliegenden Kontaktelementen und einem Isolierteil, das beim Öffnen zwischen die Kontaktelemente tritt, ohne diese zu berühren, gekennzeichnet durch eine aus einem Hebelwerk bestehende Antriebsvorrichtung, welche die beiden Kontaktelemente und das Isolierstück zwecks gleichzeitiger Bewegung zwangläufig derart miteinander verbindet, daß beim öffnen des Schalters das Isolierstück während der Bewegung der beiden sich voneinander entfernenden Kontaktelemente in einem der Bewegung der Kontaktelemente entsprechenden Maße zwischen die Kontaktelemente geführt wird.
- 2. Elektrischer Schalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Isolierstück die Form einer nach vorn spitz auslaufenden Platte hat.Angezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 369 781,
140, 591 598, 595 09S, 616 194;
britische Patentschrift Nr. 325 619.472 305,Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Family
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