DEP0008296DA - Streckenausbau mit Verdübelungseisen - Google Patents
Streckenausbau mit VerdübelungseisenInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Ausbau mit Hohlräumen, bei dem das den Ausbau umgebende Material Bewegungen unterworfen ist. Insbesondere bezieht sich die Erfindung auf Schachtausbauten und Streckenausbauten unter Tage, auf die bekanntlich das umgebende Gebirge derart einwirkt, daß die verschiedensten Kräfte im Ausbau hervorgerufen werden.
Es hat sich bereits als nachteilig erwiesen, daß Streckenbogen, die nicht auf den ganzen Umfang gleichmässig belastet werden, sich so verformen, daß hierbei eine tangentiale Relativbewegung zwischen Streckenbogen und Gebirgskörper auftritt. So kann beispielsweise ein kreisförmiger Streckenausbau durch starken First- und Sohlendruck zu einer liegenden Ellipse verformt werden. Hierbei führen die Viertelspunkte des Kreisringes die Relativbewegung aus. Insbesondere im plastischen Gebirge ist der First- und Sohlendruck stärker als der Druck aus dem Stoß. Eine geeignete Querschnittsform für derartige Verhältnisse ist u.a. eine stehende Ellipse. Hierbei muß jedoch das Verhältnis der anfallenden Belastung aus First und Stoß den Achsenverhältnissen der Ellipse in etwa entsprechen, denn nur in diesem Falle erfolgt die Belastung ohne Biegemomente. Da jedoch das Druckverhältnis von dem nicht genau bekannten Gebirgsmaterial abhängig ist, wird die geforderte Bedingung nicht voll zu erfüllen sein.
Die Erfindung hat sich nun die Aufgabe gestellt, diese entstehenden Ungenauigkeiten mittels einer Vorrichtung aufzunehmen, und zwar so daß diese Vorrichtung die in dem Streckenbogen wirkenden Längskräfte etwa wie Auflager auf das Gebirge übertragen soll.
Zu diesem Zweck sieht die Erfindung an dem Außenumfang des Ausbaues in das umgebende Gebirge eindringen Vorsprünge, z.B. Ansätze, Fortsätze o.dgl. vor, die derart angeordnet sind, daß eine tangentiale Relativbewegung zwischen Ausbau und Gebirge verhindert ist. Am äußeren Umfang des Ausbaues werden sogenannte Verdübelungseisen, z.B. Winkeleisenstücke o. dgl., befestigt. Diese Verdübelungseisen können je nach den aus der Erfahrung sich ergebenden Verhältnissen auf den ganzen Ausbauumfang oder auch nur auf Teile desselben verteilt werden. Durch die Verdübelungseisen werden Ausbau und Gebirgskörper zu einem Ganzen verbunden.
Die Erfindung ist in der beigefügten Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel, das die Vorderansicht eines Streckenausbaues in Form einer stehenden Ellipse wiedergibt, dargestellt.
In der Abb. bezeichnet 1 den Streckenausbau, an dessen äußerem Umfang die Verdübelungseisen 2 in Form von Winkeleisenstücken befestigt sind. Die Befestigung kann durch Schrauben, Nieten oder Schweissen o.dgl. erfolgen. Die Winkeleisen werden vorteilhafterweise derart am Umfang angeordnet, daß ihr am Ausbau befestigter Flansch auf der Rückseite des als Auflager wirkenden Flansches liegt. Die Winkeleisen können zudem durch senkrecht zu ihrer Längsrichtung oder in anderer geeigneter Lage aufgeschweißte Platten verstärkt werden.
Claims (2)
1. Ausbau von Hohlräumen, insbesondere Streckenausbau unter Tage, gekennzeichnet durch vorzugsweise am ganzen Außenumfang verteilte, in das umgebende Gebirge eindringende Vorsprünge, z.B. Ansätze, Fortsätze usw. in Form von Verdübelungseisen (2), z.B. Winkeleisenstücke o.dgl., die im Streckenbogen wirkende Längskräfte, etwa wie Auflager, auf das Gebirge übertragen und dadurch eine tangentiale Relativbewegung zwischen Ausbau und Gebirge verhindern.
2. Ausbau nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verdübelungseisen durch Querschotte verstärkt sind.
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