DEP0008151DA - - Google Patents
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Description
.zumSchreiben des Pata/.lanwails Dr. Loule {^)Λ,-ΐ!φί) H(>m..JL·L·ί.f^'
Gewerkschaft Eiaeo her-Lippe in Datteln i.ffeetf.
Bohrer
sogenannte Hohlbohrer verwendet, die aus einem an seinem
vorderen Ende mit Hartmetall oder anderen harten and νer»
echleißfesten Werkstoffen bestückten Rohr beetehen.Diese
Bohrer dienen der Entnahme von Probesttloken aas den vereohiedenen iürdsohiohten, wie sie fllr geologische, aineralogisohe and andere Untersuchungen benötigt werden* Sie
Wirkungsweise eoleher Bohrer beruht darauf« daß nioht der
gesamte Bohrloohftterschnitt zerspant, sondern lediglich
ein ringförmiger Querschnitt Im Oestein auegebohrt wird»
während die Hauptmasse des wegzuschaffenden Gesteine alt Kern stehenbleibt, der von Zelt zu Zeit weggebroohen und
der beabsichtigten Untersuchung zugeführt wird»Während
dee Bohrens muB dem Bohrloch zur Entfernung de« entstehenden Bohrkleins ständig ßpUlwaseer zugeführt werden·
Bei der Kohle gewinnung eind bisher Hohlbohrer nioht
zur Anwendung gekommen, da hierbei einerseits für die Ge
winnung von Xohlekernen für irgendwelche Zwecke kein Be
dürfnis vorliegt and andererseits auch die Anwendung von Spülwasser sehr störend sein würde.|Eβ hat sieh Jedoch gezeigt, daß auoh in der Kohlegewinnung bei der Heretellung
von Bohrlöchern der verschiedensten Art Hohlbohrer nit Er
folg eingesetzt werden können, wenn man diese, wie es ge
mäß der £*findung geschieht, auf der Mantelauesenfläohe
alt einer gewindeartigen rippenförmigen Erhöhung, das heißt einer Transportschnecke versieht, die beispielsweise
duroh Aufwickeln eines Drahtes oder Bandes auf die Mantel
fläche des Rohres und Verschweißen mit diesem erzeugt werden
kann· Dur oh diesen Kunstgriff wird die für das Bohren sehr
wichtige Wirkung ersielt, daß das an der Bohrlochsohle ständig anfallende Bohrklein selbsttätig und kontinuierlich
aus den Bohiooh entfernt wird, ohne daß die Anwendung von
Spülwasser erforderlich wäre «/Babel hat ee sich ale vorteilhaft erwiesen, das Rohr alt seitlichen Öffnungen ssa
versehen, die se besten die Fons von Schlitzen erhalten«
Hierdurch wird dem Im Innern dee Rohreβ entstehenden Bohrklein Gelegenheit gegeben, naoh außen in den Wirkungsbereich
der duroh die gewlndef M-migen Erhöhungen gebildeten Transportschnecke au geraten und dadurch ebenfalls in echneokenartiger Bewegung aas dem Bohrloch herauegeschafft au werden* Me Öffnungen werden im vorderen Teil des Rohres ang*
bracht* können unter Umständen aber ation Über die gesamte
Länge des Rohres verteilt «erden· Mit der Anbringung sol* oher Löcher 1st eine (Jewiohtsersparnls verbunden» was angesichts der Tateaohe» daß die Bedienung dee Bohrers in der
Regel von iland erfolgt» von Bedeutung ist* Bit Löcher wer*
den Bweokmäßig eo angeordnet! daß ein möglichst vollständiges Abfließen des Bohrkleine aus dem lauern des Rohres in
den wirkungsbereich der Transportschnecke gewährleistet 1st, eo daß kontinuierlich gebohrt werden kann, ohne daß ee er*
forderlich let» den Bohrvorgang von äeit au Kelt au unterbrechen und den Bohrer siur Entfernung ton Bohrklein aus den
Bohrloch von Zeit au Zelt herauezuziehen.
Ee hat sioh ferner geneigt, daß die Leistungefähigkeit
des neuen Bohrejp nooh verbessert «erden kann» wenn nan im
Vorderteil dea Rohres innen einen zweckmäßig auswechseln
baren und in radialer und/oder axialer Richtung verstellbaren Kernbrecher anbringt» der eine frühzeitige Zerkleinerung des beim Bohrfortschritt entstehenden Kerne«
gewährleistet.Außerdem wirkt es sioh vorteilhaft aas»
wenn man ist Bohrboden möglichet große Löoher anbringt,
durch die grobe BohrstUoke, die durch die e eitHohen öffnungen der Rohrwandung nicht abgeführt werden können, nach
außen befördert werden können»
Wenn verhältnismäßig tiefe Löcher gebohrt werden sol
len und die normale länge dee Bohrers hierzu nicht ausrei
chend ist, kann man das Bohr mit einem Verlängerungsstück
versehen» dessen üurohmeeeer kleiner 1st als der des Rohres» das jedoch ebenfalle mit einer gewindeartigen rippenförmigen Erhöhung versehen wird» wobei dafür Borge eu tra-
gen iet, daS ein kontinuierlicher übergang von der Schnecke
des Rohre β zu der Schnecke des Verlängerungsstückes vorhanden ist* Die Erhöhung auf dem Verlängerungsstück muß
dabei» damit la dem Abtransport des Bohrkleine keine Stockungen auftreten» größer gehalten werden als die auf dem Bohre»
rohr·
In der Zeichnung ist ein Aueftthrungubeispiel der Ir-
-dargestellt»
1 aeigt eine Ansicht auf einen Bohrer» der die
jr Erfindung trägt«
l St einen Schnitt durch die Mittelachse eines sol»
ohen Bohrers»
AL
Sas Stahlrohr 4» trägt en seine ο vorderen finde eine alt
ßohneidwähnen-eCversehene aufgeschraubte Hohl*kt»one %Die
ßohneideähne % sind stur Erhöhung ihrer lebensdauer ait Fora«
körpern MTbestliokt, die aoe einem besondere harten und versohleiSfesten Werkstoff» z.B. aue Hartnetall oder Schnell»
arbeitsstand beetehest· Bas Bohrer rohr "4* ist auf seines*
ganzen Länge außen ait einer a*» B duroh Aufwickeln
und Verschweißen eine« Drahtes oder Bandes erzeugten gewindeartigen rippenförmigen Erhöhung *vtind zwischen den Er-
höhungen liegenden sohliteförmigen öffnungen *&/vereehen«
Zur zerkleinerung dee beim Bohren entstehenden Herns ist
im vorderen 'feil des Rohres SL innen ein Kernbrecher γ
gebracht, der aueweoheelbar uird in radialer und/oder
axialer Riohtung verstellbar ist· Der. Boden des Rohres ^
weist verhäl-feniemäßig größe Löoher B. auf* duroh die a^uoh
gröberes Bohrklein aus dem Inneren des Rohres \ naoh entweiohen kann« ^
An seinem hinteren Ende trägt das Rohr \ ein gerungeetUok*%% das ia Durohmeseer kleiner gehalten ist
als das Bohrerrohr l^ond ebenfalls alt einer gewindeartigen
rlppenföraigen Erhöhung M* versehen ist» die Jedoch
ist als die Erhöhung "S· Bs muß dabei dafür Sorge getragen
werden» daß die beiden Erhöhungen"% und lsi kontinuierlich
ineinander übergehen*
Per neue Bohrer lot nicht nur zum Bohren von Kohle
geeignet* es können ait ihm auoh andere Materialien wie
Gesteift^ Erz, Mineralien ueta»&<—ßl9 ait isrfolg ge»
bohrt werden*
Claims (7)
- Pat· ntanepruohe!•Mit ixarteiD und verschleißfesten Werkstoff» insbesondere üartatetall bestückter Bohrer, tnabeeondsre KohleοOhrer» daduroh gekennzeichnet» d&ß -«»»/uze Vorm eines Hohlbeil·» rere hat und east Abtransport dee Bohrklelns auf seiner Mantelaußenfläohe eine gewindeartige rippaiiförmige Erhöhung (>), das heist δ ine I'raneportaahjneoJte. aufweist.
- 2. Bohrer nach Anspruch 1, dedorch ge kenne θ lohn et t dall da« Bohrerrohr alt seitlichen Öffnungen (f) versehen 1st«
- 5· Bohrer nuch Anspruch 2» clsfturoh gekennzelohnetf d»Ö die üfl'muj' en {£») übor die gesamte län^e des Bohrers verteilt eind.
- 4 «Bohrer ft«ch den Am pr(lohen 2 and 3» dadurch geJsennaeiohnett daß die ufiriuogen {4>) die iorm von Sohliteen heben·
- 5· Bohrer nach den AnepxUohen 1 ϋΐβ 4, äaüuroh gekenn· eelohnet, daß im Vorderteil des üoiirerrohree innen ein ivernbreoher (Λ) angebraoht ist.
- 6.Bohrer nach Ancpruah 'j, tiaduroh gokentizeiohneti d&0 der Kernbrecher {ψ) auaweoUselbar 1st«
- 7. Bohrer nach den Ar»prHohen 5 und 6, dadturoh geitennaelühnet, daß der Kei'nbreolier (A) in rcidialer und/oder axialer Hiciitung -verßtellbar Ist;.B. Bohrer nach den Anapriichen 1 bis 7» dadurch gekennseiohnet, laß der Boden de0 Bohrerrohree Offnungen w) auf· weiet.9« Bohrer φ"^ν^η AnßPrLiol:ieil ^- bis ö» daduaoh gekenn· ζ «lohnet, daß «r^lt elaea V^rläAgarungsstUoJc ("%) versehen let» dessen iXirchraeaaer kleiner 1st ale der dee Bohrerrohres and das ebenfalls mit einer gewindeartigen rippenförraigen Erhöhung (Kl) vorsehen 1st, die größer 1st ale die dee Bohrerrohres und kontinuierlich in diese Übergeht,
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