DEP0007833DA - Wörterbuch - Google Patents

Wörterbuch

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DEP0007833DA
DEP0007833DA DEP0007833DA DE P0007833D A DEP0007833D A DE P0007833DA DE P0007833D A DEP0007833D A DE P0007833DA
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DE
Germany
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letters
alphabet
dictionary
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Voldemar Janitis
Original Assignee
Janitis, Voldemar, Braunschweig
Publication date

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Description

raientanwaite
Mimdt, O. Fricke
Braunschweig
Dankwardstraße 2n
Telefon 35W8
Vo ld em ar · J a η i t i s, Braunschweig, Helms tedterstr» 24
"Wörterbuch"
Beschreibung»
Bei der Benutzung von alphabetisch geordneten Wörterbüchern erweist sich das Aufsuchen des jeweils benötigten Buchstabens oft als eine lästige zeitraubende Arbeit .Ausserdem hat das häufige unnütze Hin- und Herblättern beim Aufsuchen eines Buchstabens noch den Nachteils dass das Buch übermässig schnell abgegriffen,abgelöst zerknittert,ausgefranst und damit schlecht brauchbar wird« Bei Konto- und ähnlichen Geschäftsbüchern werden.deshalb meistens die bekannten treppenförmig verlaufenden Alphabete verwendet, die aber verhältnismässig viel zusätzliches Papier und zusätzliche Arbeit, also doppelte Unkosten, beanspruchen und die sich bei längerem Gebrauch einrollenswodurch das Buch ein unschönes Aussehen erhält* Solche treppenförmigen Alphabete werdend eshalb auch fest nur an dünnen Büchern (Kladden) angewendetsbeidenen die ästhetische Frage von untergeardeneter Bedeutung ist,und weil bei dicken Büchern mit dem treppenförmigen Alphabet die frei überstehenden Ränder der Buchdeckel sich sehr bald nach innen umlegen würden. Als unzureichend hat sich auch ein Verfahren erwiesen, wonach auf die obere oder untere Stirnfläche des Buchkörpers die Alphabetbuchstaben unmittelbar aufgedruckt werden,weil in diesem Falle für die auch über nur einzelne Blätter des Buchkörpers erstreckenden Buchstaben,vor allem Buchstaben C,J5O5Q,X5Y, der Platz fehlte
Die Erfindung weist zur Beseitigung aller vorstehend genannten -and noch weiterer Nachteile einen sehr einfachen praktisch brauchbaren feg, der ausserdem die Buchherstellung nicht oder doch nicht nennenswert verteuert.Erfin&ungsgemäss wird "bei eingebundenen Büchern entweder auf der Innenfläche des überstehenden Buchrücken- oder Deckelrandes oder auf einer auf diese Innenfläche gehefteten Schmuet- oder Zierleiste,bei uneingebundenen,sog."brοsehiei ten,Büchern z.B. auf einem herausklappbaren Randstreifen des einen Deckelteiles ein Alphabet angeordnet,dessen Buchstaben entweder entsprechend der zugehörigen Blattzahl in unterschiedlicher Grosse oder
Hin-Farbe dargestellt woder mit den zugehörigen Anfangsblättern durchY™"* weisstriche oder-Streifen verbunden sind,die gut sichtbar auf die obere oder die vordere Randfläche des Buchkörpers gedruckt bezw» klischiert sindoFür das ¥esender Erfindung ist es dabei belanglos, ob sämtliche Buchstaben descAlphabetes oder nur die am häufigsten
führt vorkommenden Buchstaben allein oder auch mit Zwischenanlauten aufg'ev·" werden,in welcher Form und Größe die Buchstaben und Hinweisstriche oder -Streifen zur Anwendung kommen und ob die Darstellung von Alphabet und Hinweisstrichen ein- oder mehrfarbig erfolgt,wenngleich die mehrfarbige Darstellung wegen der leichteren,bequemeren Auffindung den Vorzug verdient.Wesentlich ist,dass eine solche Alphabetanordnung, wenn sie übersichtlich genug dargestellt ist,das Auffinden des gesuchten Buchstabens bedeutend erleic'htert und dadurch die pral· tische Handhabung des Wörterbuches sehr verbessert»
Einige lediglich als Beispiel anzusehende Ausführungen der Erfindung sind in der Zeichnung in den Fig,1,3,5,6 und 7 in je einem Schaubild schematischdargestellt»Die Fig«2 und 4 bezw„8 und 9sind Erläuterungsfiguren zu Fig.l bezw.Fig.7. Fig.10 zeigt
an einem Schaubude in starker Vergrösserung eine besonders zweckmässige Anwendungder Erfindung.
Gemäss der Ausführung nach den'Fig. 1,2 und 4 ist bei einem eingebundenen Buche 1 an der freien Innenfläche des Buchrückens 2 ein Alphabet angeordnet.,dessen Buchstaben,wie die Fig.4 und 10
bezw. schaubildlich/
an einer vergrosserten Abwicklung/zeigen,in einer Breite erscheinen, die der Anzahl der- von ihnen beanspruchten Blätter des Buchkörpers 4 entspricht, so dass Anfang und Ende jedes Buchstabenfeldes bezw. der sogenannten Anlautbreite dem ersten und letzten zugehörigen Buchblatte genau gegenüberstehen. Diese breitenmässige Alphabetbesatzgestaltung nach Fig» 4 ist in erster linie für den oberen Deckelrand nach der später beschriebenen Fig.5 gedacht« Ein Blick auf die obere Fläche des Buchkörpers zeigt dem Benutzer, wo er den gesuchten Buchstaben zu greifen hat«, Der besseren Übersicht wegen können dabei die beiden Anfangs- und Endbuchstaben A und. Z ausgelassen und alle Buchstaben,die nur wenige Buchblätter beanspruchen,also die Buchstaben C9J5O5Q5X und Yjkgnnen, wie das Fig.2 beispielsweise zeigt,auf den unteren Rand des Buchrückens 2 gesetzt und mit Hinweisstrichen oder -Füss*- chen 16 versehen werden«.
Die Ausführung nach Fig. 3 unterscheidet sich von der nach den Fig.l und 2 lediglich dadurch,dass das Alphabet nicht unmittelbar auf die Innenfläche des Buchrückens 2 oder ein in diesen Rücken einzuklebendes dünnes ^apierband gesetzt ist,sondern auf
oi eine Zier- oder Schmuckleiste 3scLie nachträglich an dem Rücken 2 dury1 Nähen,Heften oder Aufkleben befestigt ist»Diese Leiste 3 kann zugleich als Verstärkungsleiste dienen und z.B.auch farbig gehalten sein, wie auch die Buchstaben einzeln oder gruppenweise unterschiedlich gefärbt sein können,wie das in Fig.10 angedeutet ist.Diese Figur,für die beispielsweise die lateinische (Antiqua-)Schrift ge-
wählt ist j zeigt eine Verbreiterung des Buchstabens über die ganze zugehörige Blattzone und verschiedenartige Streifung der BuchkSrper fläche,wobei diese Streifen bis an die Füsse der zugehörigen Buchstaben bezwo an deren Abgrenzü%sstriche heranreichen»
Gemäss der Ausführung nach Fig,5 ist das Alphabet auf die Innenfläche des vorstehenden oberen Deckelrandes 5 gesetzt,und seine Buchstaben sind durch q_uer zu den Blattebeilen verlaufende zweckmäßigerweise gebogene Hinweis striche oder-Streifen 6 mit den zugehörigen Anfangsblättern verbunden.Diese Striche oder Streifen können unterschiedliche Breite gemäss den verschiedenen Anlaufbreiten oder Farbe oder beides aufweisensum sie leichter unterscheiden zu können. Auf die Darstellung der verschiedenen Zwischenlaute zu allen oder der wesentlichsteh Buchstaben,wie z.B, ch oder t beim St,wird hier zweck massigerweise aus Platzmangel verzichtet.Diese Darstellung findet vo2 teilhafterweise bei der Ausführung nach Fig.6 Anwendung,bei der das Alphabet auf die Innenfläche des vorstehenden νaderen Deckelrandes 7 gesetzt ist und seine Buchstaben mit den zugehörigen Anfangsblätter η durch fettgedruckte Hinweisstriche 8 verbunden sind,zwischen denen dünnere oder möglichst auch farbige Hinweisstriche 9 verlaufen,die von den Zwischenlauten zu den entsprechenden Buchblättern führen. Die Striche 8 können im Bereiche der zugehörigen Blätter des Buchkörpers 4 fingerartig erscheinende Verdünnungen 10 aufweisen,wie das Fig»6 beispielsweise andeutet.Auf diese iffeise wird dem Buchbenutzer der Umfang der einem Buchstaben zugehörigen Buchblätter anschaulich gemacht.Die gleiche Einrichtung könnte auch bei der Ausfüh rung nach Fig»5 Anwendung finden.
Zweckmässigerv/eise wird bei den vorbeschriebenen Ausführungen nach den Fig» 5 und 6 das Alphabet auf ein besonderes Papierband 1 gedruckt,das auf der Innenfläche des Buchdeckelrandes 5 bezw„7
leistenartig aufgeklebt wird«,
In den Figo 7-9 ist die Erfindung in ihrer Anwendung auf BroSftüren gezeigt,hei denen der dünnere Einband 12 mit dem Buchkörper 4 bund ig, d.h. ohne überstehenden Rand,abschneidet.Hier ist das Alphabet auf einen Randstreifen 13 gedrucktsder, wie Figo9 andeutetsin das Buch einschlagbar ist„Bei entsprechender Breite eines solchen um die Knicklinie 14 umlegbaren Streifens 13 kann das Alphabet auch auf zwei parallele Reihen verteilt sein,die z.B, um die halbe Buchstabenhöhe gegeneinander versetzt sind»Die Verteilung könnte aber auch so erfolgensdass in der einen Reihe die Buchstaben des Alphabetes,d=he dessen Anlaute,und in der Hebenreihe deren In-oder Nachlaute stehen» Die Striche 15 führen zu den zugehörigen Anlautbuchstaben bezw,Anfangs blättern des Buchkörpers 4(siehe Andeutung in Fig.7).
Die Erfindung kann auch: in der Weise praktische Anwendung finden daß z.B.bei literarischen,wissenschaftlichen oder beliebigena nderen Werken besonders markante Stellen durch irgendwelche figürlichen oder symbolischen Darstellungen am Buchrücken oder an den vorspringenden Deckelrändern'bezw. an einem Besatzband oder in manchen Fällen auch an einer Einschlagleiste angedeutet und z.B,in den letztgenannten. Fällen durch entsprechende Hinweisstriche leicht auffindbar gemacht sind β

Claims (3)

Pa tentansprüche s
1.) Alphabetisch geordnetes Wort er buch ,dadurch gekennzeichnet ,daß bei eingebundenen Büchern entweder auf der Innenfläche des überstehenden Buchrückens (2) oder Deckelrandes (5 bezw„7) oder auf einem Zwischenträger (Schmuckleiste 3 oder Papierband 11) und bei uneingebundenen Büchern(sogen0Broschüren)auf einem herausklappbaren Randstreifen (13)des einen Deckelteiles(12) ein Alphebet angeordnet ist,dessen Buchstaben entweder entsprechend der zugehörigen Blattzahl des Buchkö'rpers (4) in unterschiedliche:
oder Farbe/
Grosse (z.B,Breite)/dar gestellt oder mit den zugehörigen Blät-
z.B»vorteilhaft erweise/ tern des Buchkörpers(4)/durch Hinweisstriche oder -Streifen (6 bezw*8 bezw«15)verbunden sind ,.die auf die benachbarte obere oder vordere Randfläche des Buchkörpers (4) querlaufend gedruckt 1DeZWo klischiert sind«
2=) Wörterbuch nach Anspruch lsdadurch gekennzeichnet,daß der Hauptteil des Alphabetsatzes auf der Innenfläche des oberen Buchrückenrandes (2) oder einer auf diese gehefteten Schmuckleiste (3) angeordnet ist,der Rest des Besatzes,vorzugsweise die seltener vorkommenden Buchstaben,dagegen auasserhalb des Alphabetes in besonderer Reihe,beispielsweise auf der Innenfläche des unteren Buchrückenrandes (2) oder auf der oberen oder Vorderfläche des BuchkSrpers (4),angeordnet ist,wobei diese.letztgenannten Buchstaben mit Himmelsstrichen (16) versehen sein können (Fig."2).
3.) Wörterbuch§Äftea¥e4 nach Anspruch 1 oder 2,dadurch gekennzeichnet dass die Hinweisstriche oder -Streifen (6,8,15)einzeln oder gruppenweise verschiedengestaltig (dicker oder dünner,gerade
oder gekrümmt) oder versohiedenafarbig erscheinen.
4«) !Förterbuch&£pfeerb"5t nach einem der Ansprüche 1-3? dadurch gekennzeichnet ,dass auch die Buchstaben des Alphabetes einzeln oder gruppenweise verschieden gross im Verhältnis der ihnen zugehörigen Amzahl von Buchblätterm oder verschiedenfarbig oder beides erscheinen»
5o) Wörterbuch nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Hinweisstriche oder-Streifen (6 bezw»8 bezw.15) im Bereich der zugehörigen Buchblätter (4) abweichend gestaltet oder gefärbt sind (Finger 10 in Fig.6).

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