DEP0007131DA - - Google Patents
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Description
PATENTANWALT DIPL-ING. BUSCHHOFF
KOLN-MCINGERSDORF
|Lm.116/B. I KOLN,den 5.3.1946
bitte angeben
Patent anmeldung
des Herrn
des Herrn
Fabrikanten Paul Lemmerz, Lahr über Königswinter /Rh.
g Laufrad für luftbereifte Fahrzeuge mit in der Radebene geteilter Felge".
Es sind Laufräder für luftbereifte Fahrzeuge mit in der Radebene geteilter Felge bekannt. Ein derartiges Rad zeichnet sich vor
allen übrigen Konstruktionen dadurch aus, daß die Montage eines Reifens schnell und ohne die geringsten Schwierigkeiten
durchgeführt werden kann. Bisher sind derartige Räder stets aus zwei Ronden gefertigt worden, die aus quadratischen Scheiben
ausgeschnitten und dann im 7/armpreßverfahren in die gewünschte
Form gebracht wurden. Es bestand also jede der Felgenhälften mit einer Radscheibe aus einem Stück.
Der Materialaufwand für ein derartiges Rad ist jedoch sehr hoch. Hinzu kommt, daß beim Ausschneiden der Ronden aus den
Vierkantblechen noch sehr viel Material als Verschnitt verloren geht.
Gegenstand der Erfindung ist ein Laufrad für luftbereifte Fahrzeuge,
welches ebenfalls eine geteilte Felge und damit den Vorteil der beschriebenen Laufräder aufweist. Im Gegensatz zu den bekannten
Radern ist der Materialaufwand jedoch außerordentlich gering. Es wird für die Herstellung nur handelsübliches Stabmaterial
und zwar Winkeleisen und Flachstahl verwandt, und beim Zuschneiden ergibt sich praktisch keinerlei Verschnitt.
Das Beue besteht dabei darin, daß ;jede der Felgenhälften aus
einem Winkelprofil besteht, dessen einer Schenkel zur Bildung
des Felgenbettes profiliert ist, während die beiden Felgenhälften mit dem zweiten zur Radmitte gekehrten Profilschenkel
aneinander liegen und mit dem Nabenflansch verbunden sind durch je einen Ring, der aus einem hochkant gebogenen und stumpf geschweißten
Flachstahlstück besteht. Die Schraubenbolzen zum Zusammenziehen der beiden Radhälften durchgreifen zweckmäßig
Öffnungen in den aneinander liegenden und zur Radmitte gekehrten Schenkeln der Felgenhälften. Für die Schrauben zum Befestigen
des Rades an dem STabenflansch sind Öffnungen in den eingeschweißten
Ringen vorgesehen. Gegebenenfalls genügt es auch, wenn nur eine der beiden Felgenhälften mit einem Ring entsprechend
größerer Wandstärke verschweißt ist. Dabei kann die einseitig gegenüber dem anschließenden Profilschenkel vorstehende
Außenkante dieses Ringes gleichzeitig zum Zentrieren der zweiten Profilhälfte dienen.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Es zeigen :
Fig. 1 einen achsialen Querschnitt durch die eine Hälfte eines Rades,
Fig. 2 in kleinerem Maßstab die Ansicht des Rades,
Fig. 3 einen Querschnitt durch eine zweite Ausführungsform
des Rades,
Fig. 4- wiederum eine zugehörige Ansicht.
Bei dem Laufrad nach Fig. 1 und 2 ist die Felge aus zwei Winkelprofilen
10 und 11 hergestellt, wobei die Außenkanten 12 und
der wagerechten Schenkel der gerundeten und stumpf geschweißten Felgen zur Bildung des Felgenbettes aufgebogen sind. Die senkrechten
Schenkel 14 und 15 der Winkelprofile sind zur Mitte des
Rades gekehrt. Sie liegen aneinander und sind mit öffnungen 16 versehen , durch welche die Schraubenbolzen 17 greifen, mit wel-
chen die beiden Felgenhälften 10 und 11 gegeneinander gezogen werden.
Da die Profilschenkel 14 und 15 nicht so lang sind, daß sie bis zu dem Habenflansch reichen, bezw. sich mit diesem teilweise
decken, ist an jeden dieser Schenkel je ein Ring 18 und angeschweißt, der aus einem Flachstahlabschnitt besteht,
hochkant gerundet und dann stumpf verschweißt ist. Diese beiden Ringe liegen wie die Profilschenkel 14 und 15 der Felge aneinander.
Sie weisen die Öffnungen 2Ö auf, welche von den Schrauben zum Befestigen des Rades an dem Nabenflansch durchfaßt werden.
Bei der Ausführung nach Fig. 3 und 4 ist die Felge in der
gleichen 'Weise ausgeführt wie soeben an Hand der Fig. 1 und 2 näher dargestellt wurde. Es ist allerdings nur der Profilschenkel
15 mit einem aus Flachstahl hochkant gerundeten und stumpf
geschweißten Ring 21 verschweißt, der eine größere Wandstärke besitzt als der Schenkel 15 der einen Felgenhälfte. Aus diesem
G-runde steht der Ring 21 bei 22 gegenüber dem Profilschenkel etwas vor. Diese vorspringende Kante 22 dient gleichzeitig zum
Zentrieren der zweiten Felgenhälfte 10. Die Öffnungen 20 für die Schrauben zum Anklemmen des Rades an den ilabenflansch sind
wiederum in diesem angeschweißten Ring angebracht. Es sei noch erwähnt, daß auch die Schweißarbeiten bei der
Herstellung eines der beschriebenen Räder keine Schwierigkeiten bereiten, zumal insbesondere die umlaufenden Kehlnähte 22 auf
einem Schweißautomaten hergestellt werden können.
Claims (3)
1.) Laufrad für luftbereifte Fahrzeuge mit in der Radebene geteilter
Felge, dadurch gekennzeichnet, daß jede der Felgenhälften aus einem Winkelprofil (10 und 11) besteht, dessen einer Schenkel
zur Bildung des Felgenbettes ( bei 12 und 13 ) profiliert ist,
während die beiden Felgenhälften mit dem zur Radmitte gekehrten Profilschenkel (14 und 15) aneinander liegen und mit dem Nabenflansch
verbunden sind durch je einen Ring (18 und 19) ,der aus
einem hochkant gebogenen und stumpf geschweißten Flachstahlstück besteht.
2.) Laufrad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die öchraubenbolzen (17) zum Zusammenziehen der beiden Radhalften
Öffnungen (16) in den aneinander liegenden und zur Radmitte
gekehrten Schenkeln ("14 "und 15) der Felgenhälften durchgreifen,
während für die Schrauben zum Befestigen des Rades an dem I^labenflansch Öffnungen (20) in den eingeschweißten Ringen
(18 und 19 bezw. 21) vorgesehen sind.
3.) Laufrad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß nur eine (11) der beiden Felgenhälften mit einem Ring (21) von entsprechend
größerer Wandstärke verschweißt ist, wobei die einseitig gegenüber dem Profilschenkel (15) vorstehende Außenkante
(22) dieses Ringes gleichzeitig zum Zentrieren der zweiten Felgenhalfte (10,14) dient.
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