DEP0006305DA - Vorrichtung zum Abdrehen des Kurbelzapfens und der Kurbelwangen schwerer Einzelkurbeln - Google Patents
Vorrichtung zum Abdrehen des Kurbelzapfens und der Kurbelwangen schwerer EinzelkurbelnInfo
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Description
7 Γ» C Ω Π π Α/· V1 Γ ü t.
/b:)0bS*! ,Lhlj #
Bortaund-Hoerder Htittenvereia 7. Dez, 195ο
AlctlengeeellBOhaft
Dortmund
Dortmund
Yorrichtung zum Abdrehen des Kurbelzapfene und der Kurbelwangen schwerer BinzelkurbeIn.
Sie Bearbeitung von insbesondere schweren Binzelkurbeln ist bei den bislang bekannten Fertigungsverfahren auf Schwierigkeiten
gestoßen. Bb eind zwar Spezialmaechlnen für die Bearbeitung von Kurbelwellen und Sinzelkurbeln bekannt, bei denen das Werkstück
alt seiner Achse horizontal gelagert und bei denen das Werkzeug In einem runden Kähmen angeordnet 1st, der sich um eine horizontale Aohse in einer besonderen Lagerung dreht. Biese besondere ausgebildeten
Maschinen - sogenannte Kurbelapparate - eignen Bloh nicht für die Bearbeitung sehr schwerer Kurbeln, wenn sie auoh
vielleicht bei nicht zu schweren Kurbelwellen und dgl. anwendbar sind. Schwierigkeiten bereitet das Aufspannen und das Slnbringen
des schweren Werksttickes in den Bahmen» was in den meisten fällen nicht ohne Abnahme und WiederanbrIngeη von Maschinenteilen möglich
ist. Fernerhin tritt bei der Bearbeitung schwerer Teile ein sehr großer Achsialechub auf, der von der Binglagerung des Bundrahmens
aufgenommen werden muß. Sine Folge der großen auftretenden.Beanspruchung en ist eine übermäßig starke Erwärmung des Rundrahmene,
wodurch ein Klemmen in der Lagerung eintritt, Sine besonders intensive Schmierung zur Verhinderung der Auswirkung der Erwärmung
stößt bei der stehenden Anordnung des Bundrahmens auf Schwierigkeiten. Bin weiterer Hachteil der Kurbelapparate besteht darin,
daß nur mit einem Werkzeug gearbeitet werden kann.
Man hat auch eehon versucht, Einzelkurbeln auf Karusseldrehbänken zu bearbeiten. Das Werkstück wurde dabei auf die Planscheibe auf*
gesetzt und die Werkzeuge in den Seitensupporten untergebracht* Aber auch diese Art der Bearbeitung ist nur für leichte Werksttioke
verwendbar, nicht aber für schwere Binzelkurbeln mit großem Kurbelradlus. Mit steigendem Hadius der Sinzelkurbeln wird nimlieh
die freie Länge zwischen der Führung der Seitensupporte und der Schnittstelle derart groß, daß ein vibrationsfreies Arbeiten
nicht mehr möglich ist. Bs 1st sogar vorgekommen, daß die Seiten-Bupρorte
abgebrochen sind.
— 2 —
«* 2 —
7. Bez. 195ο
Eine Vorrichtung mit der die oben geschilderten Schwierigkeiten behoben werden, besteht nach der Erfindung aus einem,an den
Stösseln einer die Elnzellrarbel auf ihrer umlaufenden Plansohei«* be gleichachsig zum Kurbelzapfen aufnehmenden Karusseldrehbank,
befestigten Rahmen, der die Bearbeitungswerkzeuge radial verstellbar trägt. Die Werkzeuge sind zweckmäßig gegenüberliegend
angeordnet. Das Querhaupt der Karusseldrehbank let zusammen mit den Stösseln für die Vorschubbewegung senkrecht verschiebbar.
Vorteilhafterweise beeteht der Rahmen aus mehreren übereinander angeordneten Werkzeugträgerrahaen.
Sei der erfindungsgemäßen Aueführung der Vorrichtung sind die von den Kurbelapparaten her bekannten Schwierigkeiten der Sinspannung Aes Werkstüokes und die Schwierigkeiten, die sich aus der
Erwärmung des umlaufenden lahmens ergeben, behoben. Die Schwierigkeiten, die bei der Bearbeitung von Binzelkurbeln auf Karusseldrehbänken mit Hilfe von in die seitlichen Supporte eingespannten Werkzeugen auftreten, kommen ebenfalls in Fortfall, da die
Werkzeuge durch die Halterung im Rahmen unmittelbar in der Sähe der Schnittstelle unterstützt sind. Bs besteht nach der Bearbeitungeart der Srfindung die Möglichkeit, mehrere übereinander angeordnete Rahmen zu verwenden, sodaß mehrere Bearbeitungsvorgänge
zu gleicher Zeit durchführbar sind. Mit der neuen Vorrichtung let es ohne weiteres möglich, auch Slnzelkurbeln mit sehr kurzen Kurbelzapfen zu bearbeiten.
In der Zeichnung ist der verwendete Rahmen in Seiten- und Draufsicht in den Abb. 1 und 2 dargestellt. Mit 1 sind die Stössel der
Karusseldrehbank bezeichnet. 6 ist die Planscheibe, auf welcher der zu bearbeitende IJurbelfeab 5 aufgespannt wird. Der Rahmen 2 besteht aus kräftigen Längsträgern, die an ihren ünden durch Querstücke miteinander verbunden sind. Die Querstücke besitzen Vorrichtungen, um den Rahmen an den Stösseln zu befestigen. Für die
Werkzeuge sind die Flaohsupporte 5 vorgesehen, die mittels Stellschrauben 4 radial zur Drehaohee des Werkstückes in dem Rahmen
2 verstellt werden können.
Claims (1)
- 7. Dea. 195©Patentansprüche :Torriohtung au® Abdrehetn des Kurbelßßpfeuß und der KurfeeX-irangen schwerer SinaelkurbeXnf gekennzeichnet durch einen im den Stößeln einer die Einjβ!kurbel auf ihrer umlaufenden PlandeheibG gleichachsig sum Kurbeleepfen aufnehmenden Karus-β ei Idrehbasik befestigten Rahmen, der die Bear belt ungewark- ?,euga radial Ter»toiIbar trägt.Torrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daßdie WsrkKsago sich gogenttberllegen.Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekeanaselehnet, daß das Querhaupt der Eaxusselldrehbank mit den Stößeln für die Vorschubbewegung senkrecht yerschiebbar 1st.Vorrichtung nach Ansprüchen 1 bia Jf gekenoaelohnet durch mehrere übereinander angeordnete Verkseugtr ag errahmen.
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