DEP0006058DA - Halbversenkte Anordnung von elektrischen Hausinstallationsapparaten - Google Patents
Halbversenkte Anordnung von elektrischen HausinstallationsapparatenInfo
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Description
Bei der elektrischen Hausinstallation verwendet man seit einigen Jahren neben der Aufputzmontage und der Unterputzmontage vielfach die sogen. halbversenkte Anordnung. Dabei werden die Installationsapparate nur auf einem Teil ihrer Bauhöhe in die Wand eingelassen, sodaß sie mit ihrem vorderen Teil über die Putzfläche hinausragen. Für diese halbversenkte Anordnung werden entweder Installationsapparate besonderer Bauart oder Wanddosen aus Kunstharzpreßstoff mit auf dem Dosenrand aufsitzendem Deckel benutzt, die nur mit etwa ihrer unteren Hälfte in die Wand eingeputzt werden. Zum Teil lassen sich die halbversenkten Apparate auch bausteinartig aneinandersetzen.
Nach der Erfindung wird eine halbversenkte Anordnung von elektrischen Hausinstallationsapparaten, wie Schaltern, Steckdosen u.dgl. mit einfachen wohlfeilen Mitteln dadurch erreicht, daß als Träger für die halbversenkten Apparate bündig in die Wand eingeputzte Dübel dienen, die je eine vorderseitige, vorzugsweise kreisrunde Höhlung zur teilweisen Aufnahme eines Installationsapparates enthalten, der auf dem Boden der Höhlung aufsitzende am Dübel angeschraubt und durch eine an dessen Oberfläche abgestützte niedrige Isolierstoffkappe abgedeckt ist. Die Dübel können wie die bei der Befestigung von Aufputzapparaten vielfach benutzten Dübel aus Holz bestehen und sind deshalb einfach und billig in der Herstellung. Sie können ohne Schwierigkeit bündig eingeputzt werden. Für die neue halbversenkte Anordnung mit Dübeln als Apparatträger können handelsübliche
Aufputzapparate verwendet werden. Es brauchen dabei nur die bisherigen, über die volle Apparathöhe gehenden Aufputzkappen durch um den Betrag der Versenkung niedrigere Isolierstoffkappen ersetzt zu werden. Die Installationsapparate können ähnlich wie bei Aufputzmontage je am Dübel mit Hilfe von zwei Schrauben befestigt werden, welche durch die dafür am Apparatsockel vorgesehenen Löcher hindurchgreifen. Auch die Abdeckkappen können in der gleichen Weise wie die Kappen von Aufputzapparaten festgelegt, nämlich, z.B. beim Drehschalter, durch dessen Knebel gehalten, bei Steckdosen und Kippschaltern dagegen durch eine oder zwei Schrauben am Installationsapparat befestigt werden. Da nur noch die niedrige Abdeckkappe aus Kunstharzpreßstoff o.dgl. zu bestehen braucht, tritt eine wesentliche Ersparnis an wertvollem Isolierpreßstoff ein. Wegen ihrer Abstützung an der Oberfläche des Dübels erhält die Kappe unabhängig von etwaigen Ungenauigkeiten des Wandputzes stets ihre vorgeschriebene Stellung zum Installationsapparat.
Die bei der Erfindung verwendeten Dübel, die zum sicheren Halt im Putz wenigstens auf einem Teil ihrer Höhe einen schwalbenschwanzförmigen oder ähnlichen Querschnitt aufweisen müssen, haben vorzugsweise eine rechteckige, insbesondere quadratische Oberfläche und zwei gegenüberliegende, zu dieser Fläche senkrecht verlaufende Seitenflächen. Sie lassen sich dann wahlweise in senkrechter oder waagerechter Richtung bausteinartig aneinandersetzen, um zur Bildung von sogenannten Apparatekombinationen zwei oder mehrere Installationsapparate dicht über- oder nebeneinander anordnen zu können. In Verbindung damit können für die Installationsapparate gleichfalls bausteinartige, aneinandersetzbare Abdeckkappen von rechteckiger, insbesondere quadratischer Grundfläche verwendet werden.
Die Dübel sind selbstverständlich mit Öffnungen zum
Einführen der elektrischen Leitungen in die den Installationsapparat aufnehmende Höhlung versehen. Nach der Erfindung hat der Dübel an seiner Rückseite zwei die vorderseitige Höhlung schneidende Rundausschnitte, sodaß am Grunde der Höhlung zwei teils über deren Boden, teils über deren Wandung sich erstreckende Öffnungen gebildet werden. Diese verhältnismässig grossen Öffnungen ermöglichen ein bequemes Einführen der im Putz verlegten elektrischen Leitungen in die Dübelhöhlung.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise dargestellt. Dabei zeigen:
Fig. 1 einen Dübel für die neue halbversenkte Anordnung von Installationsapparaten in Vorderansicht, wobei der Sockel eines Schalters in strichpunktierten Linien eingezeichnet ist,
Fig. 2 eine Ansicht des Dübels von der in Fig. 1 unteren oder oberen Seite,
Fig. 3 eine Ansicht von der in Fig. 1 linken oder rechten Seite,
Fig. 4 einen senkrechten Schnitt durch einen in eine Wand eingeputzten Dübel mit darin eingeführten Leitungen,
Fig. 5 einen waagerechten Schnitt durch einen in eine Wand eingeputzten Dübel mit daran befestigtem Drehschalter samt Abdeckkappe,
Fig. 6 eine Seitenansicht eines Dübels in einer etwas geänderten Ausführung,
Fig. 7 und 8 einen Dübel mit einer weiteren Abänderung in einer teilweise geschnittenen Ansicht der unteren Seitenwand und im senkrechten Schnitt,
Fig. 9 eine weitere Ausführungsform in Vorderansicht,
Fig. 10 und 11 einen waagerechten und einen senkrechten Schnitt zu Fig. 9.
Der aus Holz bestehende Dübel 1 hat eine quadratische Ober- oder Vorderfläche. Die linke und die rechte Seitenfläche 2 bilden mit der ebenen Oberfläche einen stumpfen Winkel, sodaß der Dübel einen im wesentlichen schwalbenschwanzförmigen Querschnitt hat. Die obere und untere Seitenfläche 3 stehen dageben senkrecht zur Oberfläche. Der Dübel 1 ist an seiner Vorderseite mit einer zentral angeordneten Vertiefung oder Höhlung 4 von kreisförmiger Grundfläche versehen, die von einer zylindrischen Bohrung gebildet ist. An seiner Rückseite weist er dagegen bei den senkrechten Seitenflächen 3 zwei gegenüberliegende rechteckige Handausschnitte 5 auf. Diese haben eine solche Tiefe, daß sie die vorderseitige Höhlung 4 schneiden, wodurch am Grund der letzteren zwei teils über den Boden und teils über die Wandung der Höhlung sich erstreckende Öffnungen 6 zum Einführen der elektrischen Leitungen gebildet sind. Die vorderseitige Höhlung 4 hat eine solche Tiefe, daß sie einen Installationsapparat, z.B. in Fig. 5 einen Drehschalter 7, auf etwa seiner halben Höhe oder auch auf einem noch etwas grösseren Teil seiner Höhe aufzunehmen vermag.
Der Dübel 1 wird bündig in die Wand eingesputzt. Ist die Dicke des Wandputzes 8 kleiner als die Höhe des Dübels, dann wird im Mauerwerk 9 eine kleine Vertiefung 10 zur Aufnahme des hinteren Teiles des Dübels angebracht. Beim Einputzen kann so verfahren werden, daß nach dem Verlegen der beispielsweise aus flachen Kabeln oder sogenannten Stegleitungen bestehenden elektrischen Leitungen 11 auf dem unverputzten Mauerwerk 9 die Dübel 1 nach Einführen der Leitungsenden in die Dübelhöhlung 4 mittels einer kleinen Gipsmenge in den Vertiefungen 10 des Mauerwerks festgelegt werden, worauf schliesslich der Wandputz 8 so aufgebracht wird, daß er mit der Dübeloberfläche abschneidet, siehe Fig. 4 und 5. Beim Tapezieren der Wand können die Dübel übertapeziert werden, und es wird dann bei der Montage der Installationsapparate der die Dübelhöhlung 4 abdeckende Teil der Tapete herausge-
schnitten. Die Installationsapparate 7 werden in die Höhlungen 4 der Dübel 1 eingesetzt und auf deren Boden aufsitzend mittels zweier Holzschrauben 12 befestigt, die durch die an den Apparatsockeln regelmässig vorhandenen Befestigungslöcher hindurchgreifen. Alsdann können die Enden der elektrischen Leitungen 11 angeklemmt werden. Das Anklemmen bereitet keinerlei Schwierigkeit, weil die Apparate bereits fest an der Wand sitzen und weil die Klemmen der nur auf einem Teil ihrer Höhe versenkten Apparate leicht zugänglich sind. Schliesslich werden die gegenüber der Wand vorstehenden Installationsapparate durch aus Isolierstoff, wie Kunstharzpreßstoff, bestehende Kappen 13 abgedeckt. Diese Kappen werden in der gleichen Weise wie Aufputzkappen an den Apparaten befestigt, z.B. kann die Kappe des gezeichneten Drehschalters durch den Schalterknebel 24 gehalten werden. Bei Kippschaltern, Steckdosen o.dgl. geschieht die Befestigung dagegen durch Schrauben, die in am Sockel, einer Metallbrücke oder einem anderen Teil des Apparates vorgesehene Mutterbohrungen eingeschraubt werden. Während die zur Anwendung kommenden Installationsapparate handelsübliche Aufputzapparate sind, weichen die Abdeckkappen 13 von den bei der Aufputzmontage verwendeten insofern ab, als sie eine um den Betrag des Versenkens der Apparate kleinere Höhe, also eine mehr flache Form haben. Die Abdeckkappen haben zweckmässig eine der Oberfläche des Dübels 1 entsprechende rechteckige bzw. quadratische Grundfläche, und ihre Abmessungen sind so gewählt, daß der Kappenrand mit dem Rand der Dübeloberfläche abschneidet.
Die halbversenkte Anordnung nach der Erfindung ist, wie leicht ersichtlich, nicht nur bei Einzelapparaten, sondern auch dann anwendbar, wenn zwei oder mehrere Installationsapparate unmittelbar neben- oder übereinander angebracht werden sollen, wie dies bei sogenannten Apparatekombinationen üblich ist. Die Dübel 1 lassen sich nämlich mit ihren zur Oberfläche senkrechten
Seitenflächen 3 bausteinartig aneinandersetzen, wobei die elektrischen Leitungen unmittelbar aus der Höhlung des einen Dübels in diejenige des anderen geführt werden können. Mit den Dübeln schliessen sich auch die rechteckigen Abdeckkappen 13 bausteinartig aneinander, sodaß die Apparatekombination ein abgeschlossenes Bild ergibt.
Die bei der Erfindung verwendeten Holzdübel 1 können in der Weise angefertigt werden, daß zunächst Holzleisten von dem aus Fig. 2 ersichtlichen T-förmigen Querschnitt hergestellt und diese durch schräg zur Leistenoberfläche geführte Sägeschnitte in einzelne, je einen Dübel ergebende Abschnitte zerlegt werden. Die Leistenabschnitte werden dann durch Bohren mit der vorderseitigen Höhlung 4 versehen. Gegebenenfalls können die Höhlungen auch schon an der fortlaufenden Leiste vor deren Zerlegen in einzelne Dübel angebracht werden.
Bei Einzelanordnung der Installationsapparate können die Abdeckkappen 13 eine kleinere Grundfläche haben als der Dübel. Anstelle von rechteckigen Abdeckkappen können, insbesondere für die Einzelanordnung von Installationsapparaten, auch kreisrunde Abdeckkappen verwendet werden, wobei deren Durchmesser gewünschtenfalls kleiner gewählt werden kann als die Seitenlänge der Dübeloberfläche. Die vorderseitige Höhlung 4 könnte statt kreisrund auch eckig gestaltet werden, in welchem Falle ausser Apparaten mit runden Sockeln auch solche mit rechteckigen Sockeln benutzt werden können. Die kreisrunde Form der Höhlungen ist jedoch deshalb vorzuziehen, weil dabei an den Ecken der Dübel mehr Werkstoff stehen bleibt, die Dübel also eine grössere Festigkeit haben. Die den Leitungseinführungsöffnungen 6 benachbarten Seitenflächen der Dübel könnten statt, wie in Fig. 1 - 5 senkrecht zur Oberfläche auch, wie in Fig. 6 gezeigt, schräg dazu verlaufen, während die dazu um 90° versetzten Seitenflächen eine zur Ober-
fläche senkrechte Stellung erhalten. Dabei können zweckmässig, wie gleichfalls in Fig. 6 gezeigt, die aufrechten Wände der Aussparungen 5 ebenfalls schräg angeordnet sein. Die in Fig. 1 - 5 dargestellte Ausführung ist jedoch deshalb vorzuziehen, weil dabei die mit ihren senkrecht zur Oberfläche stehenden Seitenflächen 3 aneinandergesetzten Dübel ihre Leitungseinführungsöffnungen einander zukehren. Statt auf ihrer vollen Höhe könnten die Dübel auch nur auf ihrem hinteren Teil einen schwalbenschwanzförmigen Querschnitt haben, wie dies in den Fig. 7 und 8 sowie in Fig. 9 bis 11 gezeigt ist. Bei dieser Ausführung springen die Schrägflächen gegenüber den Rändern der Dübeloberfläche zurück, sodaß alle vier am Dübelrand liegenden Seitenflächen senkrecht zur Oberfläche stehen und deshalb die Dübel bei der Bildung von Apparatekombinationen beliebig mit den einen oder anderen Seitenflächen aneinandergesetzt werden können. Um beim Verlegen der Leitungen in Isolierrohren die Rohrenden ohne Verkröpfen in den Dübel einführen zu können, empfiehlt es sich, an der Rückseite des vorderen Dübelteiles, d.h. an den zur Oberfläche des Dübels parallelen Flächen der rückwärtigen Ausschnitte 5 mulden- oder rinnenförmige Aussparungen 13 vorzusehen, wie dies in den Fig. 7 bis 11 gezeigt ist. Ferner ist es, wie gleichfalls in den Fig. 7 bis 11 dargestellt, vorteilhaft, den Dübel an seinen beiden, gegenüber den Ausschnitten 5 versetzten Seiten mit in die Höhlung 4 mündenden Querbohrungen 17 auszustatten, die ebenfalls zur Aufnahme der Enden von Isolierrohren geeignet sind. Die elektrischen Leitungen bzw. die diese enthaltenden Rohre können dann von jeder beliebigen Seite her in die Höhlung 4 des Dübels eingeführt werden.
Durch die Anordnung der beiden rückwärtigen Randausschnitte 5 sind am Dübel 1 zwei rückwärtige Schulterflächen gebildet, die dazu benutzt werden können, den Dübel am unverputzten Mauerwerk abzustützen und so mittelbar seine richtige Stellung zum Wandputz zu sichern. Soll von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht werden, dann wird der hintere, abgesetzte Teil des Dübels auf seiner vollen Tiefe in ein in das Mauerwerk geschlagenes Loch eingelassen sodass der vordere Dübelteil sich auf den Rand dieses Loches aufsetzt. Danach wird der Wandputz in einer der Tiefe des vorderen Dübelteiles entsprechenden Dicke aufgebracht, sodass Putzoberfläche und Dübeloberfläche in einer Flucht liegen. Für diese Anordnung sind sowohl die an den Schulterflächen des Dübels vorgesehenen Aussparungen 13 als auch die Öffnungen 17 für die Leitungseinführung besonders zweckmässig, insbesondere auch deshalb, weil sie es gestatten, auf dem unverputzten Mauerwerk aufliegende und durch den Putz abgedeckt Stegleitungen oder andere kabelähnliche Leitungen geradewegs in den Innenraum des Dübels einzuführen.
Die Abdeckkappen 13 können gewünschtenfalls mit vorgeformten und durch Herausbrechen dünner Wandungsteile freilegbaren Leitungseinführungsöffnungen versehen sein, um im Bedarfsfalle auf dem Wandputz verlegte Leitungen durch Öffnungen der Kappe einführen zu können.
Die Dübel 1 könnten statt aus Holz gegebenenfalls auch aus einem anderen Werkstoff, insbesondere einem durch Pressen formbaren Werkstoff bestehen. Beispielsweise könnten sie aus einem billigen Preßstoff von geringerer Festigkeit und geringerer Isolierfähigkeit als die für moderne Wanddosen verwendeten Isolierpreßstoffe bestehen. Ja die Dübel können aus einer Preßmasse gefertigt werden, die aus Holzspänen oder/und Holzmehl mit einem kleinen Zusatz eines Bindemittels besteht.
Bei Herstellung des Dübels aus einem bituminösen oder ähnlichen Preßstoff, der zum unmittelbaren Einschrauben von Holzschrauben nicht geeignet ist, kann gemäss Fig. 9 bis 11 am Boden der Dübelhöhlung 4 ein Brettchen 14, d.h. eine Platte aus Holz oder einem ähnlichen Werkstoff angeordnet sein, in welche die zur Befestigung des Installationsapparates dienenden Holzschrauben eingeschraubt werden. Das Brettchen 14 kann am Dübelboden mit Hilfe zweier Niete 15 befestigt sein, die durhc übereinstimmende Löcher von Dübelboden und Brettchen hindurchgreifen. Anstelle von Nieten können auch Holzschrauben oder Nägel verwendet werden, die durch Löcher des Bodens hindurch in das Brettchen eingeschraubt bzw. eingeschlagen sind. Ferner kann seine Befestigung auch durch Kleben geschehen. Innerhalb der Grundfläche des Brettchens 14 kann der Dübelboden zwei im üblichen Abstand der Befestigungsschrauben der Installationsapparate angeordnete Löcher 16 enthalten, welche den etwa durch das Brettchen hindurchgehenden Enden der genannten Schrauben Raum geben. Das Brettchen 14 kann gegebenenfalls in eine flache Vertiefung des Dübelbodens eingreifen. Da es dann durch diesen Eingriff gegen Verdrehen gesichert ist, genügt zu seiner Befestigung ein einzelnes zentrales Element, z.B. Niet, Schraube oder Nagel. Statt an der Innenseite könnte das Brettchen 14 auch an der Aussenseite des Dübelbodens angeordnet werden, wobei dieser oberhalb des Brettchens zwei den Löchern 16 entsprechende Löcher zum Durchtritt der Befestigungsschrauben des Installationsapparates enthalten muss.
Claims (17)
1.) Halbversenkte Anordnung von elektrischen Hausinstallationsapparaten, wie Schaltern, Steckdosen u.dgl., dadurch gekennzeichnet, daß als Träger der halbversenkten Apparate bündig in die Wand eingeputzte Dübel (1), insbesondere aus Holz, dienen, die je ene vorderseitige, vorzugsweise kreisrunde Höhlung (4) zur teilweisen Aufnahme eines Installationsapparates enthalten, der auf dem Boden der Höhlung aufsitzend am Dübel angeschraubt und durch eine an dessen Oberfläche abgestützte, niedrige Isolierstoffklappe (13) abgedeckt ist.
2.) Halbversenkte Anordnung von elektrischen Hausinstallationsapparaten nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Anwendung von bausteinartig aneinandersetzbaren Dübeln (1) mit rechteckiger Oberfläche.
3.) Halbversenkte Anordnung von elektrischen Hausinstallationsapparaten nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch die Verwendung von gleichfalls bausteinartig aneinander setzbaren Abdeckkappen (13) von rechteckiger Grundfläche.
4.) Dübel, insbesondere aus Holz, für die halbversenkte Anordnung von Hausinstallationsapparaten nach den voraufgegangenen Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass ein wenigstens auf einem Teil seiner Höhe einen schwalbenschwanzförmigen oder ähnlichen Querschnitt aufweisender Dübel (1) an seiner Vorderseite eine vorzugsweise kreisförmige Höhlung (4) zur teilweisen Aufnahme eines Installationsapparates hat.
5.) Dübel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass er an seiner Rückseite durch Anordnung von zwei gegenüberliegenden Randausschnitten (5) stufenförmig abgesetzt ist.
6.) Dübel nach Anspruch 1, 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden gegenüberliegenden Randausschnitte (5) die vorderseitige Höhlung (4) schneiden, sodass zwei teils über den Boden, teils über die Wandung der letzteren sich erstreckende Leitungseinführungsöffnungen (6) gebildet werden.
7.) Dübel nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der eine rechteckige Oberfläche aufweisende Dübel (1) zwei senkrecht zu dieser Fläche verlaufende, gegenüberliegende Seitenflächen (3) hat.
8.) Dübel nach Anspruch 4, 5 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass die rückwärtigen Randausschnitte (5) sich bei den senkrecht zur Dübeloberfläche verlaufenden Seitenflächen (3) befinden.
9.) Dübel nach den voraufgegangenen Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass er aus einem an seiner Vorderseite mit einer sacklochartigen Bohrung versehenen Abschnitt einer T-förmigen Holzleiste gebildet ist.
10.) Dübel nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß er lediglich an seinem die Ausschnitte (5) enthaltenden hinteren Teil einen schwalbenschwanzförmigen Querschnitt hat und sämtliche am Dübelrand liegenden Seitenflächen senkrecht zur Dübeloberfläche stehen.
11.) Dübel nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß an der Rückseite des vorderen Teiles des Dübels mulden- oder rinnenförmige Aussparungen (13) zum Eingriff der Enden von die elektrischen Leitungen enthaltenden Rohren vorgesehen sind.
12.) Dübel nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß an seinen gegenüber den Ausschnitten (5) versetzten Seiten in die Dübelhöhlung (5) mündende Querbohrungen (17) zur Einführung von Leitungen bzw. diese enthaltenden Rohren vorgesehen sind.
13.) Dübel nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß bei seiner Ausführung in einem bituminösen oder ähnlichen, zum unmittelbaren Einschrauben von Holzschrauben ungeeigneten Preßstoff der Boden der Dübelhöhlung (4) eine Platte aus Holz oder einem ähnlichen Werkstoff (Brettchen 14) zum Einschrauben der Befestigungsschrauben des Installationsapparates trägt.
14.) Dübel nach Anspruch 4 und 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Brettchen (14) mit Nieten, Schrauben o.dgl. (15) oder durch Kleben am Dübelboden befestigt ist.
15.) Dübel nach Anspruch 4 und 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Brettchen (14) an der Innenseite des Dübelbodens angeordnet ist.
16.) Dübel nach Anspruch 4 und 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Dübelboden innerhalb der Grundfläche des Brettchens (14) zwei im üblichen Abstand der Befestigungsschrauben der Installationsapparate angeordnete Löcher (16) enthält.
17.) Dübel nach Anspruch 4, 13 und insbesondere 16, dadurch gekennzeichnet, daß das Brettchen (14) an der Aussenseite des Dübelbodens angeordnet ist.
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