DEP0004332BA - Hochspannungskondensator - Google Patents
HochspannungskondensatorInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen elektrischen Kondensator, insbesondere für Hochspannung in der Hochfrequenztechnik, der schichtweise aus Metallbelegungen und Isoliermaterial, z.B. Glimmer, aufgebaut ist. Solche Kondensatoren in Säulenbauweise erfordern eine große Baulänge, da wegen der großen Spannung viele Teilkapazitäten hintereinander geschaltet sind. Die Kondensatorsäule wird durch Druckplatten an den Enden, die miteinander verschraubt sind, zusammengehalten. An den Enden sind außerdem noch Isoliersteine erforderlich, die die Anschlüsse des Kondensators von den Druckplatten und Befestigungsteilen isolieren. Bei Hintereinanderschaltung vieler Teilkapazitäten wird die Gesamtkapazität gering. Um auf die nötige Kapazität zu kommen, ist daher ein einfacher schichtweiser Aufbau nicht immer möglich, sondern jede Teilkapazität muss aus parallelgeschalteten Kapazitäten aufgebaut werden. Solche parallelgeschalteten Kapazitäten innerhalb eines Stapels hintereinander geschalteten Kapazitäten erhält man durch Folientaschenaufbau der Teilkapazitäten. Ein besonderer Nachteil dieser Kondensatorsäulen ist die große Induktivität, die durch die lange Strombahn von einem Ende der Säule zur anderen bedingt ist.
Gegenüber solchen bekannten Bauweisen ist bei dem erfindungsgemäßen Kondensator, der schichtweise aus Metallbelägen und Isoliermaterial aufgebaut ist, der eine Stromanschluss der Mitte der Säule und der zweite den parallelgeschalteten Enden der Säule zugeführt. Diese Schaltung bietet mehrere Vorteile. Die Induktivität wird auf etwa ein Viertel gegenüber der bei den bisher üblichen Bauformen verkleinert. Die Isoliersteine an den Enden des Kondensators sind nicht mehr erforderlich, da die Kondensatoren im allgemeinen einpolig an Masse liegen und die Spannung der Mitte zugeführt wird. Außer der Einsparung der Isoliersteine ergibt sich noch eine geringere Bauhöhe als bisher. Da durch die Parallelschaltung beider Kondensatorhälften die Kapazität viermal größer ist als bei Hintereinanderschaltung, können die einzelnen Teilkapazitäten kleiner sein. Die Folientaschen-Bauweise ist also nicht mehr nötig. Das bringt weiter eine Glimmereinsparung mit sich.
Die Einzelheiten der Erfindung sind aus den Abbildungen zu erkennen. Abb. 1 zeigt schematisch einen Kondensator in der bisher üblichen Bauweise. Die Druckplatten zum Zusammenhalten des Kondensatorstapels sind mit a bezeichnet, die Isoliersteine an den Enden der Säule mit b. Die Steine b isolieren die Anschlüsse c, c' gegen die Druckplatten. Die Teile d sind die Teilkapazitäten bzw. Folientaschen, die hintereinander geschaltet sind. In Abb. 2 ist der erfindungsgemäße Kondensator dargestellt. Mit a sind wieder die Druckplatten, mit d die Teilkapazitäten bezeichnet. Die Spannungszufuhr erfolgt einmal an den miteinander verbundenen Anschlüssen c, zum anderen an den miteinander verbundenen Anschlüssen c' in der Mitte des Stapels. b stellt einen Isolierstein dar. Die beiden
Anschlüsse c' und der Isolierstein zwischen ihnen sind nicht unbedingt erforderlich. Diese Teile aber erleichtern die Prüfung in der Fabrikation. Um nämlich eine gleichmäßige Belastung beider Kondensatorhälften zu gewährleisten, müssen beide Hälften gleiche Kapazität haben. Durch gesonderte Kapazitätsmessung jeder Hälfte bei der Herstellung der Kondensatoren wird erreicht, dass ein Abgleich beider Hälften vorgenommen werden kann. Im Falle eines einfachen Mittelanschlusses ohne Isolierstein wäre es nicht möglich, eine Hälfte allein zu messen.
Claims (2)
1. Kondensator, insbesondere für Hochspannung in der Hochfrequenztechnik, in Säulenbauweise, der schichtweise aus Teilkapazitäten aufgebaut ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Stromanschluss in der elektrischen und mechanischen Mitte der Kondensatorsäule einerseits und an den miteinander verbundenen Enden der Säule andererseits erfolgt.
2. Kondensator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Hälften des Kondensators in der Mitte der Säule durch Isolierstoff getrennt sind.
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