DEP0003829MA - - Google Patents
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 1. März 1943 Bekannitgemacht am 29. März 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von ein- oder mehrstufigen Laufrädern aus
keramischem Werkstoff. Kreiselpumpen zur Förderung z. B. chemischer Flüssigkeiten, die metallische
Werkstoffe stark angreifen, werden zweckmäßig so hergestellt, daß alle mit der zu fördernden
Flüssigkeit in Berührung kommenden Teile, insbesondere das Laufrad der Pumpe, aus einem keramischen
Werkstoff bestehen, der-gegen chemische und mechanische Angriffe, z. B. durch Laugen, die
außerdem mitunter scharf körnige Verunreinigungen enthalten, besonders widerstandsfähig ist.
Derartige keramische Laufräder wurden bisher in der Weise hergestellt, daß sowohl die Schaufeln als
auch die diese Schaufeln zwischen sich einschließenden Seitenscheiben in Einzelanfertigung gedreht,
gegossen oder gepreßt und alle Teile nach Zusammengarnieren oder Zusammenglasieren im keramischen
Brand fest miteinander vereinigt wurden. Dieses Herstellungsverfahren ist nicht nur umständlich
und unwirtschaftlich, sondern schließt auch die Möglichkeit von Fehlern in sich ein, weil die insbesondere
in verschiedenen Arbeitsverfahren er1 zeugten keramischen Teile beim Trocknen und im
509 699/203
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Brand unterschiedlich stark schwinden. Die dabei auftretenden mechanischen Spannungen können zu
Rissen zwischen den miteinander verbundenen Teilen und zur Zerstörung des Laufrades führen.
Nach der Erfindung werden die Laufräder auf dem Wege des bekannten Hohlgußverfahrens in einem Arbeitsgang in einer mehrteiligen Form in einem Stück hergestellt.
Nach der Erfindung werden die Laufräder auf dem Wege des bekannten Hohlgußverfahrens in einem Arbeitsgang in einer mehrteiligen Form in einem Stück hergestellt.
An Hand der in den Abb. ι bis 4 schematisch dargestellten Ausführungsbeispiele ist die Erfindung
näher erläutert.
Abb. ι zeigt im Mittelpunkt die zur Herstellung eines solchen keramischen Laufrades 10 erforderliche
Form aus saugfähiger Masse, z. B. aus Gips, deren übereinandergesetzte Teile 1 und 2 einen
Hohlkörper bilden, dessen innere Begrenzung der äußeren Form des in einem Stück hergestellten
Laufrades entspricht. In den Hohlraum der zusammengesetzten Form wdrdGießschlicker (verflüssigte
keramische Masse) eingefüllt, der eine gewisse Zeit lang in der Form verbleibt, innerhalb der der flüssigen
keramischen Masse durch die saugenden Formwände Wasser entzogen wird. Hierbei bildet
sich der feste Laufradrohkörper, dessen Wandstärke von der Beschaffenheit der Form, des Gießschlickers
und der Zeitdauer abhängt, während der die Masse in der Form verblieben ist. Der restliche
noch flüssige Schlicker wird schließlich durch Umstürzen der Form durch die Mittelöffnun'g in der
oberen Formhälfte 1 aus der Form ausgegossen.
Abb. 2 zeigt zur Hälfte im Mittelschnitt und zur Hälfte in Ansicht den aus der Form genommenen
Rohkörper 10 des Laufrades mit noch geschlossenem Rand, der im wesentlichen dazu dient, die kreisförmigen
Seitenflächen des Rades gegen Deformationen im Brand zu schützen. Nach dem Brand
wird dieser Rand — wie auf Abb. 2 ersichtlich ·— abgeschliffen, wodurch die Förderkanäle nach der
Austrittsseite hin geöffnet werden.
Damit sich die Wandungen 4 (Schaufeln) der Förderkanäle 5 des Laufrades 10 während des Ansteifens
des Schlickers bilden können, ist nach Abb. ι die Formfläche des unteren Formteiles 2 mit
gekrümmten Schaufelrippen 3 versehen, die auf der Unterseite des fertigen Rohkörpers 10 gekrümmte
Nuten 6 hinterlassen. Zur Bildung der Kanalwandungen können auch beide Formhälften auf den die
Seitenflächen des Laufrades ergebenden Formflächen mit derartigen, einander gegenüberstehenden Schaufelrippen
versehen sein, die dann — wie das in Abb. 3 in Seitenansicht und Mittelschnitt und in
Abb. 4 in Aufsicht und Schnitt A-B-C dargestellte Ausführungsbeispiel zeigt — auf beiden Seiten des
fertigen Rohkörpers 7 des Laufrades gekrümmte Nuten 6 hinterlassen. Diese Nuten 6 stören nicht,
sie können vor dem Brand des Laufrades mit keramischer Masse ausgefüllt werden, die sich mit der
Masse des Radkörpers vereinigt.
Während die Formteile 1 und 2 zuerst einen in sich zusammenhängenden Hohlraum einschließen,
wird dieser nach dem Ansteifen des Schlickers an den Formwänden und an den zur Bildung der
Schaufeln 4 angeordneten Schaufelansteifungsrippen 3 im unteren Formteil 2 —- und im oberen
Formteil bei Lauf rädern nach Abb. 3 — in mehrere die Förderkanäle bildende Hohlräume unterteilt.
Falls es aus irgendwelchen Gründen erwünscht ist, an irgendeiner Stelle, insbesondere z. B. an der
Nabe des Laufrades, eine größere Wandstärke zu erzielen als diejenige im wesentlichen gleichmäßige
Wandstärke, die sich während der Zeit bildet, innerhalb der der Schlicker in der Form verbleibt, können
vorgeformte Einlagen 9 aus keramischer Masse verwendet werden, die sich beim Einfüllen des
Schlickers mit diesem verbinden. Auf diese Weise 75, kann z. B. eine unerwünschte Einbuchtung des
inneren Hohlraumes an der Laufradnabe leicht vermieden
werden.
Je nach Bedarf kann das Laufrad auch mit gekrümmten Rückschaufeln 8 versehen sein, die durch
den Dichtungsspalt des Laufrades in das Pumpengehäuse tretende Flüssigkeit in den Druckraum der
Pumpe zurückfördern und dadurch die Stopfbuchse für die Laufradwelle vom Pumpendruck entlasten.
Derartige Rückschaufeln können beim Gießen des 85, Rades durch Anordnung entsprechend gekrümmter
Formnuten erzielt werden.
Claims (4)
1. Verfahren zur Herstellung- von ein- oder
mehrstufigen Laufrädern aus keramischem Werkstoff, dadurch gekennzeichnet, daß die
Laufräder in einer mehrteiligen Form aus saugfähigem Stoff in einem Stück gegossen und
durch gekrümmte Schaufelansteifungsrippen in
den Formteilen sowohl die Schaufeln als auch die Förderkanäle erzeugt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die durch die in den Form-, teilen angebrachten Schauf elansteif ungsrippen
im Laufrad verursachten Nuten (6) mit keramischer Masse ausgefüllt werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die die Rückseite des Laufrades
ergebenden Formteile zur Bildung von Rückschaufeln (8) mit entsprechend gekrümmten
Formnuten versehen werden.
4. Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verstärkung der Wandung,
z. B. an der Nabe, eine feste vorgeformte Einlage (9) aus keramischem Werkstoff in die
Form eingelegt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 509 699/203 3.56
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