DEP0003513DA - Einrichtung an Tonmotoren zur Erzielung der zeitlichen Übereinstimmung des Ablaufes eines Bildstreifens und eines Magnettonbandes - Google Patents

Einrichtung an Tonmotoren zur Erzielung der zeitlichen Übereinstimmung des Ablaufes eines Bildstreifens und eines Magnettonbandes

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DEP0003513DA
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DE
Germany
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motor
sound
motors
stator
control motor
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English (en)
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Otto Berlin-Hermsdorf Janzen
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Description

PATENTANWALT
pi.-rna. KURT SCHROETER
MÜNCHEN 22
WIDENMAVERSTRASSE 31
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dem Magnettonband nicht immer der Fall. Vielmehr wird von den Reibrollen «egen des unvermeidlichen und unkontrollierbaren Schlupfes pro Sekunde oft nur eine etwas geringere Bandlänge transportiert, so dass nach einiger Zeit der Ton dem Bild nacheilt, z.B» die Sprache nicht mehr lippentreu ist. Die gleiche Wirkung ergibt sich, wenn sich das Tonband wegen der Reckung beim Umspulen etwas gelängt hat s oder wenn durch Abnutzung die Transportrolle einen geringeren Durchmesser bekommen hat. Die entgegengesetzte Wirkung würde eintreten, wenn das Tonband durch Witterungseinflü^se o„ dgl» geschrumpft ist. In diesem Falle würde der Ton dem Bild voreilen.
Diese Schwierigkeit lässt sich dadurch beheben, dass die Rückseite des Tonbandes eine periodisch wechselnde Schwarz-Weiss-Musterung, z.B. einen Raster, eine Sinuslinie o. dgl., trägt und beim-Ablauf mittels einer Photozelle Impulse erzeugt, mit denen die Ablaufgeschwindigkeit des Tonbandes gesteuert und dem Ablauf der Bildfolge angepasst wird.· Erfindungsgemäss wird die Steuerung des Tonbandablaufes dadurch bewirkt, dass dem vom Netz gespeisten, drehbar gelagerten Synchron- Tonmotor ein vom Verstärker der Photozellenimpulse gespeister Synchronst euermotor zugeordnet und zwischen -beiden Motoren ein Getriebe angeordnet ist, über das der Stator des Tonmotors durch den Steuermotor (drehsinnmäßig ergänzend)mit derjenigen Winkelgeschwindigkeit gedreht wird, um welche die Drehzahl des Steuermotors von der des Tonmotors abweicht» Z.B· ist das dadurch erreichbar, dass die Motorwellen in den Son? nenrädern eines Differentialgetriebes sitzen8 auf dessen Achsstern die Planetenräder eines zweiten konzentrischen Differentialgetriebes laufen, von dem das eine Sonnenrad mit dem Gehäuse und das andere Scmnenrad mit dem Stator des Tonmotors gekuppelt ist»
Die Einrichtung dieser Ausführungsform der Erfindung ist ohne bildliche Darstellung schwer verständlich zu machen und soll daher zunächst an Hand
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die mit dem Netz 5 verbundenen Eürsten l6a Der Steuerinotor 14 sitzt in dem Gehäuse und ist mit einer Regeleinrichtung lo,ll versehen, auf die später einzugehen ist. Zwischen den beiden gleichachsig angeordneten Motoren liegen zwei konzentrische Differentialgetriebe» Von den beiden Sonnenrädern des inneren Differentials ist das eine
17 auf der Welle I3 des Tonraotors 12,/andere 18 auf der Welle 19 des Stenermotors 14 verkeilt. Das steuermotorwärtige Sonnenrad 2o des äusseren Differentials ist fest mit dem. Gehäuse verbunden, sein anderes Sonnenrad 21 dagegen über ein Kuppelstück 22 mit dem frei, drehbaren Stator 23 des Tonmotors 12, Die Planetenräder 24 bzw* 25 beider Differentialgetriebe laufen frei drehbar auf dem-gemeinsamen Achsstern 2ββ
Der Rotor des Tonmotors 12 läuft gegenüber seinem Stator 23 mit der Winkelgeschwindigkeit um, die sich aus seiner Polzahl und den 5° Perioden, des Speisestroms ergibt. Der Rotor des Steuermotors 14 hat gegenüber seinem Stator die gleiche, aber entgegengesetzt gerichtete Umlaufzahl, solange die Photozelle 3 und ihr Verstärker 4, welcher mit äem Bürsten 27 des Steuermotors verbunden ist, ebenfalls 5° Impulse pro Sekunde erzeugt. In diesem Fall laufen auch die Sonnenräder 17,
18 des inneren Differentialgetriebes mit gleicher Winkelgeschwindigkeit, aber entgegengesetztem Drehsinn«, Infolgedessen steht der Achsstern 26 und auch der über das Sonnenrad £1 mit ihm verbundene Stator 23 des Tonmotors still» Weicht dagegen die Periodenzahl der von der Photozelle erzeugten Impulse wegen Längung oder Schrumpfung des Magnettonbandes von der Frequenz von 5° Wechseln pro Sekunde ab, dann ändert dementsprechend der Steuermotor 14. seine Umlaufzahl und treibt sein Sonnenrad l8 des inneren Differentialgetriebes langsamer, bzw» schneller, als das andere, mit der Welle des Tonmotors Verbundene Sonnenrad I7 umläuft. Das ergibt eine Schwenkung des Achssternes 26 mit halber Winkelgeschwindigkeit der Umlaufdifferenzen beider Sonnenrädere Sie bewirkt eine
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Claims (1)

1„ Einrichtung an Tonmotoren zur Erzielung der zeitlichen Übereinstimmung des Ablaufes eines Bildstreifens und eines Magnettonbandes, bei welcher der Tonmotor von einem auf der Rückseite des Tonbandes befindlichen Schwarz-Weiss-Raster oe dgl» mittels einer Photozelle gesteuert wird, dadurch gekennzeichnet, dass dem vom Netz (5) gespeisten, drehbar gelagerten Synchron-Tonmotor (12)" ein vom Verstärker (4) der Photozellenimpul se gespeister Synehron-Steuermotor (14) zugeordnet und zwischen beiden Motoren ein Getriebe angeordnet ist, über das dem Stator (23) des Tonmotors (12) durch den Steuermotor (drehsinnmässig ergänzend) mit denjenigen Winkelgeschwindigkeit gedreht wird, um welche die Drehzahl des Steuermotors (I4) von der des Tonmotors (12) abweicht,,
2» Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge k e η η zeichnet, dass die Wellen der Motoren (12 und I4) in den Sonnenrädern (17 bzw. l8) eines Differentialgetriebes sitzen, auf dessen Achsstern (26) die Planetenräder (25) eines zweiten konzentrischen Differentialgetriebes laufen, von dem das eine Sonnenrad (2o) mit dem Gehäuse (1) und das andere Sonnenrad (21) mit dem Stator (23) des Tonmotors (12) gekuppelt ist*
3* Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der im Gehäuse (1) gelagerte Stator des Steuermotcbrs (I4 ) durch einen Regeltrieb (lo,ll) gegen das Gehäuse verdrehbar ist*

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