DEP0003167DA - - Google Patents
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Description
Vorl.
B«i der SchädlingsbeJcäapfung la der Landwirtschaft, inebeeoadere darm» wem flüeeige Viartilgungsmittel stur Tötung der öcüädlinge benutzt werdaa, icoaaea eowohl FraB-&1b auch i-LOßtektgifte zur Anwendaag. Da» Aufbringen der
flüseigen BekanpfuagsBittel geschieht im bekannter ft «Lee
&vmh fahr- oder tragbare Geräte, die auBer deft Behälter
für dl· Aufnahjue der Flüesigiteit und der Druckpumpe alt
Sprüh- oder VernebeluDgadüsen verechiedenster Art ausgerüstet sind.
Bei Fraßgiftea ist es belaagloe. wenn die überfläche der
zu behandelnden HTlajäsen war «ineeitig besprüht oder benetzt wird, da dft« betreffende Insekt in Jeden fmll beim
Fressen den Giftstoff la sich aufniouot. Bei Kontaktgiften
dagegen» dl« inebesoMere dann angewandt werden» wenn
außer den Insekten «Ed deren Larf«a auch dl· tiier rernichtet werden sollen, 1st ee jedoch notwendig, daß sowohl
dl· Bl at tober- als auch die -Unterseite mit den Giftstoffen besprüht oder b«n«tzt werden» da die meisten Ineektenarten Ihre Eierablage auf der Blattunterseite rarneixiaen.
Ss sind bereits fahrbare achädlingebekäapfua@s~3SinrIoattmgen bekannt, dl· mit 2 DIisenreinen ausgerüstet sind.Tdn
denen eine oberhalb ά^τ zu behandelnden Pflanzen liegt; und
Sprühbereich nach unten gerichtet 1st» eo daß dl·
Oberseite der if lause benetzt wird. Di» andere Düeenreihe
ist In Bodennähe so angebracht, daß ihr Sprühbereich nach
oben gerichtet ist, wodurch da« Spritzmittel auf die Dnterseite der Blätter aufgetragen wird.
Diese Einrichtungen sind jedoch mit einer leih· von Nachteilen behaftet, die 41« Wirksamkeit der Bekämpfung stark
vera&ttdert und unter Umständen fraglich erscheinen läßt.
So stehen beiepielewel*· dem Strahl umr unteren Düeenreihe
die Stengel der Pflanaen entgegen und da diese eich im der
Nähe der Düse befinden, wo der Strata noch eehr dicht ist, entstehen durch den Sprühechatten der Stiele Verhaltniema-BIg gröB· flächen, Si« nicht mit Sem Bekämpf ungsmittel benetat werden, »e daß die sich in diesen Gebieten aufhaltenden Schädlinge Sex· Vernichtung entgehen.
Bel der Ünterschiedliciikeit der Purchenbreiten, bedingt
durch die einzelnen xflamsenarten, Bodanverhaltniese uew.,
ist ee aoßerde© umständlich und daher Beitraubend, jewelIß
die Düeen naeh te« Furchenabetaod auesurichten.
Schließlich ist noch au erwsihxieii, da£ ti· heruntergeaogenen MiHm1 intbesolidere bei schon its. Wachetum fortgeechrittenen i^lan*en, leicht verschmutzen und AnIaB sum Ausreißen
derselben geben.
Ss Bind weiterhin Einrichtungen bekannt, die ein Benetzen
*m& öer ünteraeite der ifianzenbltetter dadurch zu erreichen versuchen, daß ei· aufier einer über den JPflanzen angebrachten Düsenreihe susätslich eine einen scharfen Luftstrahl erBeugende Luftdusche besitzen. Sprühstrahl der Flüesigkeitsdüeen und der Luftstrahl 4er i-uftdusche stehen in
eine» gewiesen WinJcel ee im einander, daß in Bodennähe ein
nach aufwärts gerichteter Luftwirbel entsteht, der den Flüesigkeitenebel auch mn der unteren Blattseite bringt, ua ei·
auf dieee fei»· au benetaeii. üieee Einrichtung iet aber in
Btarkem IaSe abhängig von des Jeweiligen vvitt©runge- bzw.
Vvindverhältniesen, da der eraeugte Luftwirbel sicii »or bei
Windstille in idealer Form bilden kann und schon durch ge-
5· Blatt zum Briefe vom '°r
ring· LuftbewegungftD ungünstig beeinflußt wird* Außerdem
18t es, insbesondere bei im Wachstum weiter fortgeschjrittenen xflaneen nachteilig, daß der Luftstrahl, bevor er
auf din Boden auf trifft, dw«Ja da* Blattwerk der rflanaen
hindurchEtröaen muß. Das Blattwerk setüt aber dem Luftstrahl einen iideretaBd entgegen oma es entstehen Teilwirbel, die den in Bodennähe eich bildenden Hauptwirbel
beeinträchtigen oder nicht atur Bildung kooaen lassen.
Durch nachstehend beschriebene Erfindung wird «in« Vorrichtung sur Bekämpfung TOn Schädlingen bekannt, durch
die di# Benetzung sowohl der über*- als auch der Unter««ite der P£laii*e*Älätter aar durch oberhalb d«r ff lansea
angebrachte Sprühdüsen erfolgt. Diesee wird dadurch erreicht, dal die» oberhalb der Hlansen angebrachten Düaen
paitrweise so angeordnet sind, daß ihre Sprühricfatung in
ein·« gewiesea Winkel echräg nach unten gerichtet au «laander steht, wobei der Sprühstrahl der einen Düse is
Fahrtrichtung und der der anderen entgegengesetzt Eeigt.
la Verbindung «it einer an dem fahrbaren Gerät angebrachten Wendevorrichtung, die die .Pflanzen bis m% ein«« gewiesen Grad beugt, wird dann der im Fahrtrichtung schräg nach
unten weisende Sprühstrahl die Unterseite der Pflanaenblätter in dem Augenblick treffen* in dem die Glänze durch
die «endevorrichtung gebogen wird· Der echräg nach hinten
gerichtete Strahl trifft erst dann, die rf lan se, wenn diese sich wieder aufgerichtet hat, so dal nunmehr die Oberseite der rflanaenblätter benetzt wird*
Bei geeigneter Einstellung der Düsen kann auch in umgekehrter Richtung verfahren werden, und »war so, daß der der
Fahrtrichtung entgegengesetzt, also nach hinten weisende
Düsenstrahl zua Benetzen der Slattueterseite dient. Ia die*
eea fell wm& dann die leadevorrlchtuag so angebracht sein,
daß sie mit dem nach Muten gerichteten Düsenstrahl aeuaaaaenarbeitet. Der nach vorn, in Fahrt richtung weisende Düeenstrahl überaiaaist in dia Sem Fall die Benetzung der Oberseite der I^lanzenblätter.
4·· Blatt aim Briefe vom for
Sie den Sprühnebel erzeugenden Düsen können entweder paarweise aebea-, tiinter- oder üWrelaaader angeordnet oder
als Doppeldüsen ausgebildet sein. Wesentlich ist nur, da£
der «inkel, der durch dl« beiden Sprühstrahlen gebildet
wird, «tu« Ewischen 1oo bii I2o° betrugt· Zweckmäßig sind
ti· IHlSiSi ao eingerichtet, daß el« In Jedem Wirücel zueinander verstellbar eind, damit je a&ch der iilanzenart und
deren '.Vaciistumsf ort schritt der Jeweils günstigste Winkel
eingestellt werden kann. Die -Form dee Sprühatrahle wird
am besten m gestaltet, daj eis Nebelschleier entsteht,
der quer- nur Fahrtrichtung sich über die ganze Breite des
fahrbaren BekäapfungBgerätes erstreckt. Wem auch die
Durchführung des Verfahrens mit Düsen verschiedenster Art
möglich let* eo.ist doch die Verwendung mm. Schleierdüeen
als Ide&llöeung anzusehen, da aar mittels dieeer eilte glelehaäßige Verteilung dee BeJcämpfungsElttele über die ganze
Breite und ein· genaue Einstellung asu den Beauf schlagungestellen eöglich iet.
Vorbeeehriebene Einricritung hat den forteil« daß durch
die beiden oberhalb der Pflanzen liegenden IXieenreihen
im Verbindung mit der Wendevorrichtung mit Sicherheit eowohl die Ober- als auch die Unterseite der
eine gleichmäßige Beaufschlagung aurch da· Bekämpfungemittöl erii<en, mill die beiden Sprahstrahlen sich frei 1«
E&ua entfalten können, ohne durch entgegenstehende Pflanzenteile in ihrer Entwicklung gestört au werden· Die Einrichtung 1st außerdem unabhängig rom Ü.W Furchenbreite, der
i^flan*en&rt und den Wachstumsfortsciiritt, denn der Abstand
der einzelnen Düsen oder Dueonpaare bleibt stets derselbe,
lediglich der iXieeairinkel 1st Je aaoh den
Sachstshende Beschreibung bezieht sich als Beispiel zur
der Einrichtung auf ela
gerät gegen Kartoffelkäfer, Kapsglanzkafer usw.. i/le Sin*
richtung kanu aber auch bei ^eder anderen zum Benetzen der
!^lanzen eingerichteten Bekäjapfungsvorrichtung verwendet
werden« vorausgesetzt, daß sie fahr- oder tragbar ist.
5» Blatt zum Briefe vom for
&& der Staubdueche a eines fahrbaren ochadlingsbefcaapf ungegerätes,
daa außar »um Benetzen auch zum Stäuben eingerichtet
let φ cino ein oöer meorsre paarweise sueamaenwirkende,
quer zur Fahrtrichtung angeordnete Sprühdüeen b, die über
die Verbindungeroiirleitung £ mit dem Spei aero far e verbunden
siAd» befestigt. Ia der Zeichnung ist beispielsweise
eine Doppeldüse dargestellt, fön Sem ψοά der üoppeldüee
auegehenden beides Sprühetr&hlen «eist der Strahl Jt la
Fahrtrichtung, während der Strahl £ entgegengesetzt derselben gerichtet iet. Beide Btraülen slM »0 gegeneinander
eingeetellt, dafi der von ihnen gebildete 2wischenwin-KeI
etui, loo bis 12o° beträgt, ünterhülb 4er Staubdusche
befindet sich die quer aur Fahrtrichtung angeordnete feor>
devorrichtiung h·, die die eiajselnen Fflansen so beugt, da£
der is Fahrtrichtung weisende Sprühstrahl f die Unterseite
der Slitter trtftt» wä&read der Sprühstrahl % die Obereeite
der Blätter beutetet*
Claims (1)
- WALTHER & CIE. AKT.-GES. KÖLN-DELLBROCKBlatt zum Briefe vomjratentan spräche1· Vorrichtung zur Schädlingsbekämpfung In der Landwirtschaft» bestehend aas einem fahr- oder tragbaren alt Flüssigkeiteeprühdüeen ausgerüstetem Gerät, dadurch gekennzeichnet, daß die Sprühdüsen oberhalb der su benetzenden Pflanzen quer zur Fahrtrichtung paarweise neben-, über« oder hintereinander gelagert angebracht und die Sprühstrahlen eo zueinander eingestellt sind, daß der durch si« gebildete Zwischenwinkel etwa 1oo bis 12o° beträgt, wobei vor des in Fahrtrichtung weisenden Flüssigkeitsstrahl eine wulstartige Wendevorrichtung zum Beugen der Pflanzen angebracht let·2. Vorrichtung nach Anspruch 1t dadurch gekennzeichnet, daß die Bisen als Doppeldüson ausgebildet sind, deren Strahlen unter etwa 1oo bis 12o° In Fahrt- und entgegengesetzter Richtung hinweisen.5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 una 2* dadurch gekennzeichnet, daß der α arch die Sprühstrahlen gebildete Winkel der Su&enpaare oder Doppeldüsen verstellbar ist.4, Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß als Sprühdüse*! Schleierdüeen zur Anwendung kommen«Forn 13 SOOO 10. ti H. F
Family
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