DEP0002950DA - Schloßriegel - Google Patents
SchloßriegelInfo
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Description
«Nr.356t/47. Nürnberg, den 15.Loi 1948
tu«! -Tm Friedrich Schachtel,
- ■^ftMftaMBbDBMaaK ~ gürth (Bay.) , Theaterstr.50
- ■^ftMftaMBbDBMaaK ~ gürth (Bay.) , Theaterstr.50
Schlossriegel
Besohreibung:
Besohreibung:
Die Riegel von Schlössern bestehen in der Regel aus dem Elegelkopf und der Riegelplatte. Es gibt mittige Schlossriegel,
bei welchen der Eiegelkopf beiderseits gleichviel über die Bbgelplatte Vorsteht8 und einseitige Schlossriegel,, bei welchen
die Auasenssite der Biegelplatte mit-der zugehörigen Aussenseite des Biegelkopfes in einer Ebene liegt. Bisher ist der
~ Biegelkopf aus !Plättchen gebildet, welche auf einer oder auf beiden Seiten der Bfegelplatte durch Nieten oder Schweissen befestigt sind.
Es mibsen somit bisher mehr.ala zwei Einzelteile zusammengebaut werden» Da das Zusammensetzen der Teile praktisch nicht mit der nötigen Genauigkeit möglich ist, muss zur
Bildung einer glatten Biegeistirnfläohe der Biegelkopf nechbehandelt, nämlich abgeschliffen werden. Die Herstellung ο ines
Soliloeeriegels ist somit verhältnismässig umständlioh.
dadurch
... . Hier schafft die SrfIndung/Abhilfe, dass die Biegelplatte
in einen im Querschnitt u-förmigen Biegelkopf eingesetzt iet. Venngleioli nicht unbedingt nötig, so ist dooh zwe^kYoll eine
zusätzliche Halterung vorzusehen, indem die Sohenkel dec Biege! kopfes auf der Biegelplatte duroh Eindrüokungen festgespannt ;
«erden, welche mit Mulden oder Löohern der Ziegelplatte zusammen« ir ken. Diese Eindrückungen geschehen vorzugsweise» durch :
•inen Körner so hl eg* ' ί'ΐ."".
» f7ie?
Ein Schlossriegel gemäss der Srfindunc· besteht nur aus swei Te ilen, nämlich einem einstückigen Riegelkopf und (3 er Hiegelplatte..
Das Einpressen der letzteren in den ersteren ist unschwer möglich. Sine Sachhearbeitung des Efegelkopfes durch Schleifen
seiner Stirnfluohe entfällt. Die zusätzliche Iialterung8^eleh© zweokvoll durch Kernerschläge geschieht, rt sch und einfach
durchzuführen. Yon besonderem Vorteil Ist9 dass der gleiehe Riegelkopf
für mittige und aussermittige Eiegel verwendbar ist. Während im ersteren Teile eine ebene EiegeIpiatte Verwendung findet, wird
im letzteren Felle eine abgekröpfte Riegelplatte benutzt. Die bisher unerlässliche unterschiedliche -»usbildung des EiegeIj cOpfea
für aussermittige und mittige Siegel entfällt somit.
Auf der Zeiohnung ist d ie Erfindung beispielsvjeise veranschaulicht . Es zeigt
Fig.1 eine schau/bildnerische darstellung einer mittigen Eiegelplatte9
Fig.2 eine solche Darstellung einer aussermittigen Riegelplatte9
Fig.3 einen Querschnitt zu Fig.2.
Beim Ausführungsbeispiel nach Fig.1 besteht der Riegel aus ^er
ebenen Platte a un3 dem im Querschnitt u-förmigen Kopf b. In die nutartige Ausnehreung des Kopfes ist die Platte a eingesetzt, ^zsseeice
jjäirY' eingepresst.
Der einseitige •tiIegel nach £'ig.2 unterscheidet sich vom mit·»
t igen tiegel gemäs s ■ijIg.1 nur dadurch,dass die Ziegelplatte ο bei d
abgekröpft i3t. Auf liese Weise ist erreicht, dass die Aussenflaohe der' Eiegelplatte und die zugehörige ■"Iiohe d ss Ejegelkopfes in
eine Ebene zu liegen kor: men . *ΊΛΠ "
Wie i'ig. J zeigt, kann die ^iegelplsfre mit iulden oder Löchern e versehen sein, sodass, wenn mittels eines Körners f in
Richtung des Pfeiles χ upd?oder des PfeiJes y Eind rückungen in die öohenkel des aIegelkopfes eingeschlagen werden, diese Eindrüokungen
mit der Gegenraste e zusammenwirken und zu einer sicheren Terhlndung von Eorof und Pl et te führen. Die Körne rschlügs
werden zweaJcv*oil auf Zug angesetzt.
Salhstv^a«^andlieh(^s^^feysber auch möglich, den Eiegelkopf im Wege des Punktschweissens zusätzlich en der Biegelplatte zu
"befestigen« " _ ^ ·
• 718:
Claims (1)
1) Schlossriegel, dadurch gekennzeichnet, dass die Biegelplatte in eines
im Querschnitt u-förmigen Biegelkopf eingesetzt ist.
■2) AttSaermittiger Schlossriegel nach Anspruch 1, dadurch gekenn.-ScioMo-S0
äesc die Ziegelplatte seitlich abgeköpft ist«
Hl Sorj^oasriegai nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
dass die Schenkel des ßiege!kopfes auf d/erBiegelplatte durch Sindrüokungen festgespannt sind, welche mit LSulden oder
H5ahs£E flor ^isge IplQitsc auoaajmenv/ii'ken. und ^oxzugsweSa e durch Körnersohläge erzeugt sind.■
> .
.... .|7l9i
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