DEP0000915BA - Verschmelzung zwischen Glas und Metall - Google Patents

Verschmelzung zwischen Glas und Metall

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DEP0000915BA
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DE
Germany
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glass
metal part
fusion
plug
outer metal
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Expired
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English (en)
Inventor
Walter Dr. Müller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
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Description

Zur Herstellung einer Schmelzverbindung zwischen einem inneren Metallteil und Glas, z.B. bei Anodendurchführungen und für Kathodentöpfe von Quecksilberdampfgefässen, ist es bekannt, das Glas aussen mit einem Metallteil zu umgeben, der ebenfalls mit dem Glas verschmolzen wird. Beim Erkalten setzt dieser Metallteil das Glas unter Spannung (Druckglasverschmelzung). Dadurch ist es möglich, Gläser mit Metallen zu verschmelzen, deren Ausdehnungskoeffizient grösser ist als der des Glases.
Damit die nötige Druckspannung entsteht, welche ein Ablösen des inneren Metallteiles vom Glas verhindert, muss der äussere Metallteil einen verhältnismässig grossen Querschnitt besitzen. Ist nun dieser äussere Metallteil, wie es z.B. beim Einschmelzen von Kathodentöpfen notwendig ist, wesentlich länger als der Glaspfropfen, so können beim Erkalten Beanspruchungen auf das dem Glaspfropfen benachbarte Stück des Metallteiles ausgeübt werden, die unter Umständen so hoch sind, dass die erforderliche Druckspannung nicht erzielt wird. Um diese Schwierigkeit zu vermeiden, wird erfindungsgemäss der äussere Metallteil in dem Bereich ausserhalb des Glaspfropfens in seinem Querschnitt kleiner gehalten als im Bereich des Glaspfropfens. Dadurch waren die bei der Abkühlung auftretenden mechanischen Beanspruchungen wesentlich herabgesetzt.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dar- gestellt. Mit 1 ist der ringförmige innere Metallteil bezeichnet, der beispielsweise die Kathodenschale eines Gleichrichters sein kann. Er besteht beispielsweise aus Eisen. Der äussere Metallteil trägt das Bezugszeichen 2. Zwischen beiden befindet sich ein Glaspfropfen 3, der mit den Metallteilen verschmolzen wird. Gemäss der Erfindung ist der Querschnitt des äusseren Metallteiles 2 ausserhalb des Bereichs des Glaspfropfens geringer als im Bereich dieses Pfropfens.

Claims (1)

  1. Verschmelzung zwischen Glas und einem inneren und einem äusseren Metallteil, wobei der äussere Metallteil das Glas unter Druckspannung setzt, gekennzeichnet durch die <Nicht lesbar> eines äusseren Metallteiles (2), der ausserhalb des Bereiches des Glaspfropfens (3) einen kleineren Querschnitt besitzt als im Bereich des Pfropfens.

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