DEP0000331BA - Keramisches Dielektrikum - Google Patents

Keramisches Dielektrikum

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DEP0000331BA
DEP0000331BA DEP0000331BA DE P0000331B A DEP0000331B A DE P0000331BA DE P0000331B A DEP0000331B A DE P0000331BA
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DE
Germany
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dielectric
dielectric according
conditions
der
τοπ
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Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
John Kenneth Paridge
Jack Woodcock
Original Assignee
Steatite and Porcelain Products Limited, Worcestershire
Publication date

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Description

A. B®hr Sr«.F/üe den l°»Mära 1950,
Öp. H. FSsißke
ferfin-Lichterfekle-Wsst
Freiwafdauer Weg 28
ase 9Ü25 2mr j>ateataao@lötaiss ä@r finarn
ρ 531 ?XI2>/21e B 8t@atlt® aad Porcelain Prodmcts
betreff©not
Priorität Bnglwaa !#«213^/47 foa
DI® Es'findimg besieht si eil auf keramisch® 2)IeI®kt2?ikQ 0 welche im der Hauptsache ^Iteiidioxyög iaaä swar ©ntweder als solche® oder ¥erbunöen mit einem odsr mehreren ü^d®Ei des tfaga@@4t3@s9 Kais!was9 Strontiiaas oder Bariums«
dsr Ärfiadung w@xd@a verbesserte kerasiiscn©
haltern» welch© in ö©r Hamptsach© £itandiosjö und Magnesiisscsyd gewünscfatenfalls ©in oder mehrere Iröalkalio^rd® (QaO9 S^Qs ©©wie Bau) öfötHsltea, «otei diese Dleiektrlita äadureii g©keanaeiehfi©t sind5 daß si® l'horiiaiaosjö imd so ¥iel lags©siimo^d eatfealtem9daB ein© Verbiniimns d©0 letzteren mit dem XhoriimosjS uatar Bildung von. Oj 25 - S3^ Mag»®sltMtlior®t eitsteht. ü®r iagaesinathorstg©«· bait s©ll Torz^gswei®© B % nicht iifce:mteig@a« Bie optimal©»
öei 1 - 3 #.
Der Magn©sii3iag©halt Ton keramischen Mat©riali@fi kann geiaäß ö©r Erfindung das erförderlich® Miiaijaum weit übersehreitens wie aim® beispie !sw® is© in einem keramischen Material des Xlmenit-iyjrw d#r Fall ist« 1» welthmm üagnesiuatitanat; οθώ Hauptbestaticlteil darstellt. Is wnr<äe bisher noch nicht einwandfrei festgestellt9 SaB das fflagn©aiiA®osy<l ufiä das l'hori-umosyd tatsächlich sich τοπ lagoeeiimthorat -^©reinig®!!, doeh k®an ma» la
traeitt i©ss®ne das® sowohl lagntsiiamosycL als aueh Eraetagung dei· Teröesserten Iiörper erforderlich lagnesitisthorat im gebrannten Körper Vorhanden 1st»
Dl© gemäß dieser Erfindung In frage stehenden Materialien p©r w®rä@n la üblicher Isis© erzeugt« aaffilich dureh Herstellung ©lass fein geaaolanea Pulvere * aus wele&®ai Si© öegeaständ© geformt tmd g®- bratmt w@rd@a« Bei <i©r Herstellung des Pulirers w@rtea die Bestandteile in feuchtem Zustande v@rmisciite alt fässer gemahlen 9 g©tro©3m®t wiä zermalmts Dann wird das Pulver mit einem organischen Plaatifisierangsmittelj EeI, ieklpaste9 w^rmlBcht, welches aackhar d©s Brerm¥©rgaös@s Eiasg®bräunt «IM» Di© plastisch© Masse wird StrangpreBsaa ©dar ätireh ander© Foriamethodeas ?i@leh© In 4er für die Bildung von Boärtm« Platt®» ©der ®.nd@»a Gegenstaadsn feekaast g@f0xmts worauf fisch dem Äustrockn©« diese Gegenstand© bei ea* 14üü°G gebraaat w@xtil©!ie Jtes Br^nn&n ksaa aitob,
aacb. ά&η Srfordeimissen für bestianate iypen t@h G©geastäaäea l@m ja« öepf lQg®nJaeit©ft tar laduetrie angepasst werden.
Die Bestandteiles aus welch®» al© Körper b@ew« Materialißfi hergestellt w®Täms können separat® uj^ä#, 4«b,. l'itanäiosyd? Magnesiiamoaja wid ihöi?iimosyfig aebst ©ad©r©a wünschenswerten üscjden sein oder einig® oder sämtliöh© Bestandteil© können nachher mum öxyden gebildet w@rd@fis So kanu maa ©inen Körper aus fltsudio^yöt Magnesiiamo^iä Therixumsya ©der aus ivitaaaiosyd und vorgef oriatem ^agnesiiamtiiorat aösr Si^s Titanaicaiyd, Erdalicalio3Q/-ci0 Magaesiiyaosya wiä TJaoriuiao^d ams ^orrgef ormtem Eräall;:alitit£nat5 tfagnesiiamo^d und liAorluiaes^ ams -öOrgebiläetQia Erdaikalititsnat mnö Magn#sl«m%liO£ßt feerstell Ans teil© &®t emtsptechenam üsyä® kann man dem Körptr beliebige feroiraduBgea siä@ftz@n} welche während its BrennvorgaBgea
oder als solche reagierenä so s„B. di@ Caröonat© de® Magß®slu®s der Erdelkalimetallee
In d©r n®e&steh@nd©a tabelle wird die tusaameasetsungs unter aaiim© auf die vorhandenen U^yde s τοπ ¥ersciäi©<ä©nea teraml
geiiäB 4ies®r Irfiadung g@s©lgtf während la ä@r faöell© noaintll© Zusammensetzung der gleichen Körper geseigt wird»
m@aon@i lB©t£W!g in % In 3a 5 6
O 30,8 7o,ö
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1 2 3 8S62 0,2
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Bestandteile
Eärser Mq.
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Magnesi-umthorat IfÖ
fiagnesinm-o-Iitaaat Jt
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BaTIO,
ü,75
0,5
26,5 68,5
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4*75
die in den fa&elien 1 mad Ia erläutertem Stoffe w@2€en Tersehledene Arten von Dielektrika, wslciie iß d@a Baha©!1! der Erfindung fallerij dargestellt« Dlelektriictim So» 1
ist #io fettretni" für
den lediglich Magtt@siimo^r4 und
dieser Srl'Induag entbält« ,Dielektrikum ö©» 2 ist ein typise&er fsrtreter der Äaga©siratitaaatkörp@rf Terfeeasart auf dnand der lifigsnd©a Srfladiuig, während die Dielektrika Mo» 3* * und 5 besserte Srdalkalititanatitedrper mnd das Melektritua So» 6 ©inen körper τοη fitanäiosyä taiä iräalkalitltsTset darstellen. 0emS Erflstd-ung könnsn aoch versGhiedsn© anäei?e Kombinationen der in I gezeigten 0%$·ά& in Fxsge kosssaen^ wobei sämtliche Korpev di© forfcei« It diaser Brfindung geniessen·
Die folgende tabelle XI aelgt die dielsk-
triBekea Eonstaaten Ond die äielektrisöhaa WerlmstfÄtören der per 1~6t weleh® sick im äen Tabellen I vmä IA fii^ä@jis ö©i ü Di© i» flams©rs wieäerges©ö@n@ia Raulen geöea öl®
Sigensciiaf ten and@3?©» Dieiektrito aas .welebe äfenli-Art sinät jedoch aidat ^ater die Torliegefiä© Srfiadmng fallen«
tabelle II
1 lieletetrieche JTS ΜΈ,τΊ τι LStias:t»er χ " U ■y (3*1ö)
Körper 2 Konstante 6 2 Me^ah ieri
»0, 3 au ÜlobjertÄ weüiger sls ι 1
4 92 (8O-.9Q) 17 (4Ü~3UuV) 1
5 16 (12-18) a (1O»24>) -
6 420 (11,2UJ) 5 C7w)
1040 -
410(1570) (26ü) 3 (5-12)
C1ÜO-13Ü) (15-4Ö)
Ia der tabelle 3 weräen di© Sraalkalimetalltltanatdielektrito 3 s
in d@n faüelleii I, Ia und II gezeigt werden, bei niedriger maö bei ^ersefei©dea®n $eißperaturen anseg@bens wobei gl©4cta@itig alt de» in der tabelle II angegebenea Wertes dl@a Verlustfaktors die ires?» besserten elektrischen Eigenschaften der erfindungsgemäß erzeugten BwSalteiititanat-I&elektrika* ve^llotmn ait den bekannten hoc&w®rfe%i« g#a di@lektriscb.eii konstanten tuad den iiöhereri Verlustfaktoren bisher bekannten grdalfcalititanatdielefctrika,erläutert; werden.
fabull© 3
Dialektrieche Konstant®« 5 tfolt·
üörper Jfo* 3 Έ&^ρβτ Io# 4 Körper i©«
«40 - 2
*»jM»? -» 1β800 550
-20 - 1,575 510
«tu - 1*35^ ^^
0 - 1s250 460
1U — 1s140 435
2Ώ 42^ 1 β U4U 410
30 3S3 930 38ü
4ü 351 S4ö 360
50 325
60 305 ?15 32ü
70 290
SO 280 620 280
90 276
279 550 265 291
309 50Q 260
Das la keramischen Materialien geaaB dieser Magnssi'uiatiiOEBt entfaltet polyfaoktionelle M-gensehaftem Is di©nt als Flussmittel im Ürennvorgang und erübrigt daäiireii #i® ferweadmng Ton üblichen Flussmitteln, »eiche auf al© Verlustfaktoren ein« »aöfet©ilig# ?/irkung ®«®üö©n* Somit l>esite®a di@'g#aiB dieser Erfinömns ®3»©ugt@a Dielektrika wesentlich niedrigere ¥©:rl*Q$t£aktorea als andere iförper, welch© mit dea
flussmittela bearbeitet waMen. Eb sei jedoch betont, dass niedrigen ferlustfaktörea nicht all®!» äen ^delbstfli^ssendea"
Die verbesserten ferlustfaktor®a mad iasöesondere bei hoh©r freguens sind ¥on primärer Wichtigkeit in PleleJ£trikas di© bei hohen Frequenzen verwendet werden soll©nf ia welchsa Fällen eine starke Beanspruchung ä®r Dielektrika vmrarsacfet wirö. Bei Dielektrika, w@lcn© in der Hamptsach© oder Im w©s©atlieh#a ei» jSrdalkalititanet» ζ »is«, Ealsinm-S Stromtiaa- iaad/od©r Sari^mtij enthaltsas werden durch öle Zugsb® won SagnesiOTiossyö und
g@säB dieser 3rfinä-ang nicht nmr d©rea Verlustfastoreia s@»d@m aiitefe. d@r^a dielektrischen. Coastanteia- tasd , indem di® Spitzen ®vt£ di©s@a Ämrvea actf der

Claims (1)

Skala versetzt xmä/oäev auf eis litiiaram herabgesetzt werden, wo&areh. eine bessere Kontrolle &«r Teasers turkoef£izi®B tea derselöen &r&§glietet wirö. Gute Bosultets werden erhalten, wenn die erfinütsatgagesäBen Korper Taster i'önden Bedingungen gebrannt weiäen, wie dies beim Brennen voa Porzellan der fall ist. unter solchen Bedingungen neigt fitandioxyd normalerweise ssur '\nnshae der i>@&anates Susi-leitenden I4Om1, äessen clielsktriseiaen Sigenscliaften natürlich wesentlich τβ2?~ werden ι öies© Seigung wird jedoch b@i imwessnheit auf ein Slitiiiauia Sierabsesstzt oder Tollständig
1.) Eeraaiisehes Bielektrilrum, welches in der Sauptssche aus 1^itan- und Msgn©sitsiiao2^cl besteht, dadurch gsk©nnaeich^@t, dsB ©s
wnä. mindesten® eine s@lehe Meng® Megnesi-wiosyd enthält, w@ich® stisreichtj uus alt der Gesamtmens© des l&orimojqrda 4ME O125
su bilden β
2») Di@l©ktritojm naoii Anspx^ch. 1* daäui«ii gekennaeiciinöt» da£ der i'aoriuatoxyäg^iialt eine menge nicht überöchreitet, Sie einem Geaalt 8 % Magnesiimtiiorst äguifalesit ist.
3») Dielektrikum aacii ifiBprueib. 1S dsdiaruli g*kefajaaeioiiaet4 daß d@r
©ine® 'Gehalt won 1 - 3 %
4e) Dielektriktam aaeh Aespruch 1f 2 oder 3% ösdmrefa daß es praktisch nur fitsndiosyd imd Sagnesiiamosyil msd Thorl-amo^yd in
Mengen aireolcs Sllämog voa Maga©si^mtiiorat entMlt*
5*) Uiel^ktriköia nach finspiiich 1S 2» 5 öder *§·„ 4sd«rch daß ©s mehr »agiiesi-umoxyd enthält & als sich mit ö©ä fhoriimo^d irerbladet öeaw« d®m
Melektx&aia naoh Anspruch 5$ dadurch gekennzeichnetfd«i£ das übej>·
MagTieöiisaosjd mit iitaiidioxyd im. Morrn wmi werbiBiden ist.
7») Dielektrikum nach Anspruch 1, 29 3» 5 oder S9 dadurch net j ÄS.B @s atasserd@ffi ©ioi oder laehrer« Srdalkalionyd® in ferbiodung mit fitaadlo^rd in Fora von firdalkalititanat enthält, wobei der
«lit st®eklom©triseii@ äquivalente Jfleag© öes Ti
8») Dielektrikum nach P&tejatantspameh 1, 2 oder 5s <äa*areii
graJfe1?iseJi ©lies fltaa4i®xrd Ib fföra τοπ ®rä&lfealit?itauat §© ist«,

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