DEN0010358MA - - Google Patents

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DEN0010358MA
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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 16. März 1955 Bekanntgemacht am 17. Mai 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zur Änderung der Brennstoffzufuhr an Motorfahrzeugen, die beim Einschalten der Fahrzeugscheinwerfer die Brennstoffgemischzufuhr und damit die Leistung des Motors des Fahrzeuges herabsetzt und beim Ausschalten der Beleuchtung die normale Brennstoffzufuhr zum Motor wieder einstellt.
Der Erfindungsgegensitand ist in der Zeichnung in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt. ■
Fig. ι zeigt einen Querschnitt durch die Vorrichtung ;
Fig. 2 ist eine Seitenansicht und Längsschnitt durch die Vorrichtung;
Fig· 3 ist ein Grundriß;
Fig. 4 zeigt den Einbau der Vorrichtung in die Steuerung eines Motorrades.
Zur Änderung der Brennstoffzufuhr an Motorfahrzeugen ist erfindungsgemäß in das Gestänge zur Steuerung der Brennstoffzufuhr eine Vorrichtung nach den Fig. ι bis 3 eingebaut. Sie weist ein äußeres zweiteiliges Gehäuse mit einem Unterteil 1 und einem Deckel 2 auf, wobei das Unterteil auf der Unterseite an zwei Stellen winkelförmige Aussparungen 3 und Briden 4 hat, mit denen es an beliebiger Stelle des Fahrzeugrahmens 5 befestigt werden kann. Im Unterteil 1 sind an zwei einander gegenüberliegenden Schmalseiten 6 auf der Innenseite Führungsteile 7 angebracht, die durchbohrt und mit Gewinde versehen und in die von außen
609 526/257
N10358II/63c
Gewindemuffen 8 eingeschraubt sind. In die Öffnungen dieser Gewindemuffen ist ein Führungsstab 9 verschiebbar eingesetzt. Auf ihm ist ein Führungsstück io befestigt, das zwei verstellbare und feststellbare Anschlagschrauben ii und 12 trägt. Quer über dem Führungsstab 9 ist in den Längswandungen des Unterteiles 1 eine Achse 13 verschiebbar gelagert, die auf der Außenseite einen Knopf 14 hat. Am im Unterteil liegenden Ende der Achse 13 ist ein Anschlagstück 15 befestigt. Durch Verschieben der Achse 13 kann das Anschlagstück 15 in und außer den Bereich der Anschlagschrauben 11 und 12 gebracht werden. Der Hub des Führungsstabes 9 mit dem Führungsstück 10 wird auf der einen Seite durch den Nocken 16 des Führungsstücks 10 und in der entgegengesetzten Richtung durch die gegen den Anschlag 15 anstoßenden Anschlagschrauben 11 und 12 begrenzt.
Die Stellschraube 11 dient dem normalen Gasgeben für die Fahrt am Tage und wird an dem im Unterteil festen Anschlag 17 eingestellt und durch die Gegenmutter 18 in ihrer Stellung gesichert. Wird zum Einschalten der Scheinwerfer der Knopf 14, mit dem die Achse 13 verbunden ist, die gleichzeitig den Lichtschalter 20 bedient, nach außen gezogen, so gelangt der bewegliche Anschlag 15 vox den festen Anschlag 17 und vermindert den Hub des Führungsstabes 9 um die Breite des Anschlages, d. h. das Gasgeben ist um den der Hubverkürzung entsprechenden Betrag vermindert und damit die Geschwindigkeit des Motorfahrzeuges. Eine zweite Schraube 12 im Führungsstück 10 erlaubt eine Zwischeneinstellung, die die maximale Gasgebung unabhängig vom Ein- und Ausschalten der Beleuchtung begrenzt.
Der Führungsstab 9 ist an beiden Enden mit je einer Ouerbohrung 21 und einem Schlitz 22 versehen. In das eine Ende des Führungsstabes ist das Ende eines mit einem Kopf versehenen Kabels eingehängt, das mit dem Gasschieber 24 verbunden ist. Auf den Gasschieber wirkt eine Feder 25, derart, daß bei Nachlassen des Zuges auf das Kabel 23 der Gasschieber die Luft- und Gaszufuhr nach dem Saugrohr 26 schließt.
Auf der entgegengesetzten Seite ist das Ende des Führungsstabes "mit einem Kabel 27 verbunden, das die Verbindung mit dem durch eine Kurventrommel 28 betätigten Gasschieber 29 herstellt. Durch Drehen der Kurventrommel wird der Gasschieber 29 verschoben, wobei die Anschläge im Reglerkasten die'Verschiebung begrenzen. Das Unterteil 1 des Reglers ist durch einen Deckel 2 verschließbar, wobei die Verschlußschrauben 30 durch eine durch sie gezogene Plombe gesichert und damit die Einstellung der Anschlagschrauben gegen unerlaubte Verstellungen geschützt werden können. Der Regler kann auch als Dreh- oder Kippschalter ausgebildet sein.

Claims (6)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Vorrichtung zur Änderung der Brennstoffzufuhr an Motorfahrzeugen, dadurch gekennzeichnet, daß beim Einschalten der Fahrzeugscheinwerfer die Brennstoffgemischzufuhr und die Leistung des Motors des Fahrzeugs herabgesetzt und beim Ausschalten der Scheinwerfer die normale Brennstoffzufuhr zum Motor wieder eingestellt wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in das vom Gashebel zum Vergaser führende Gestänge eine Vorrichtung eingebaut ist, durch die der Hub des Zugorgans und die Öffnungsweite des ,Gasschiebers eingestellt werden kann.
3. Vorrichtung nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in dem die Vorrichtung umschließenden Gehäuse ein Führungsstab (9) verschiebbar gelagert ist, der ein Führungsstück (ro) mit zwei einstellbaren Anschlagschrauben (11, 12) trägt, und mit einem in der Gehäusewand rechtwinklig zum Führungsstab verschiebbar gelagerten und mit einem nach außen vorstehenden Knopf versehenen Anschlagbolzen zusammenarbeitet, durch welchen der Anschlag in wenigstens zwei Stellungen gebracht werden kann, die mit dem Anschlagbolzen zusammenwirkend die Einstellungen ,für den Vergaser bestimmen.
4. Vorrichtung nach Ansprüchen 1 bis 3, gekennzeichnet durch ihre Anordnung oberhalb des Gasschiebers.
5. Vorrichtung nach Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß sie mit Kiemmitteln zur Befestigung am Gestell des Fahrzeuges versehen ist.
6. Vorrichtung nach Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Einstellungen vorgesehen sind, und zwar eine feste Einstellung für die maximale Gasgebung sowie eine zweite Einstellung für den normalen Gebrauch und für den Gebrauch bei eingeschaltetem Scheinwerfer.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 609 526/257 5. 56

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