DEN0003402MA - - Google Patents
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 20. Januar 1951 Bekanntgemaclit am 19. Juli 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung bezieht sich auf Gasbrenner, bei denen das Brenngas vor der Verbrennung mit der
Verbrennungsluft bzw. einem anderen Sauerstoffträger vermischt wird, und betrifft solche Brenner,
die die in einem Gas vorhandene Energie benutzen, um das andere Gas anzusaugen. Diese Brenner
haben die Eigenschaft, daß in einem gewissen Bereich bei unterschiedlichem Durchsatz das
Mengenverhältnis der beiden Gase angenähert konstant bleibt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Brenner zu schaffen, bei dem der Bereich,
innerhalb dessen ein bestimmtes Mischungsverhältnis bei verschiedenen Durchsatzmengen angenähert
konstant bleibt, möglichst groß zu machen ist.
Es sind an sich schon Brenner bekanntgeworden, bei denen die Achsen der im Kreis angeordneten
Brennstoffstrahlen Erzeugende eines Hyperboloids bilden. Bei diesen ist jedoch der Brennstoff strahl
direkt auf die Wandung des Mischrohrs gerichtet, um durch den Aufprall und die damit zusammenhängende
Verwirbelung die Mischung des Brennstoffes mit der Verbrennungsluft zu verbessern.
Auch muß diesen Brennern im Gegensatz zu den Brennern, auf die sich die Erfindung bezieht, die
Verbrennungsluft mittels des natürlichen oder künstlichen Schornsteinzuges zugeführt werden.
Gemäß der Erfindung ist bei einem Gasbrenner mit Gasaustrittsdüsen, deren Achsen auf der Oberfläche
eines Hyperboloids liegen, das Mischrohr
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N 3402 I al 24 c
der Form des Hyperboloids derart angepaßt, daß die aus den Düsen austretenden Gasstrahlen etwa
parallel zur Mischrohrwand entlang streichen, diese jedoch nicht treffen. Das Mischrohr selbst ähnelt
somit in seiner Form einem Hyperboloid.
Bei einem gegebenen Durchsatz wird das Ansaugen
des zweiten Gases in dem Maße erleichtert, wie sich die Berührungsfläche zwischen dem Strahl
des ansaugenden Gases und dem angesaugten Gas
ίο vergrößert. Das führt dazu, die Zahl der Öffnungen,
durch die das ansaugende Gas in den Mischer eintritt, bei Verringerung ihres Durchmessers zu
erhöhen. Aber, da der von dem Durchtreten des Gases durch diese Öffnung herrührende Energieverlust
in dem Maße ansteigt, wie der Durchmesser . abnimmt, gibt es einen dem besten Wirkungsgrad
entsprechenden Durchmesser für die Gasaustri.ttsdüsen.
Im Laufe der durchgeführten Versuche hat sich ergeben, daß für den der Erfindung entsprechenden
Mischer das Intervall zwischen der oberen und unteren Grenze des Durchsatzes, in dem das Verhältnis
der, beiden Gase konstant bleibt, größer ist als bei den bekannten Mischern.
Es wurde außerdem festgestellt, daß dieser neue Mischer eine gleichmäßigere Verteilung der Geschwindigkeit
der Mischung innerhalb des Brenners ergibt, so daß bei Beibehaltung einer stabilen
Flamme die Durchschnittsgeschwindigkeit, mit der die Mischung durch die Öffnungen des Brennerkopfes
hindurchgeht, erhöht und infolgedessen die Abmessung des Brennerkopfes für denselben
Brenngasdurchsatz verringert werden kann.
Die Erfindung ist im folgenden an Hand der Zeichnung an mehreren Ausführungsbeispielen
näher erläutert.
Die Fig. 1 bis 5 zeigen in der Perspektive, teilweise
im Schnitt, fünf Ausführungsbeispiele von entsprechend der Erfindung ausgebildeten Brennern,
Fig. ι zeigt ein Gerät, das einen Verteilerkopf 2 besitzt, der mit vier öffnungen 1 für den Eintritt
des ansaugenden Gases (Brenngas) in den Mischer 3 versehen ist, deren Achsen entsprechend
den Erzeugenden' eines Hyperboloids angeordnet sind. Das Mischrohr 3, das in. seiner Form den aus
den Öffnungen 1 austretenden Gasstrahlen angepaßt ist, ähnelt in der Form einem Hyperboloid.
Zwischen dem Verteilerkopf 2 und dem Mischer 3 ist ein Einlaß für den Zutritt des angesaugten
Gases (Primärluft) vorgesehen, wobei dieser Einlaß 4 außerhalb des ^Hyperboloids angeordnet ist,
dessen Erzeugenden idie Achsen der öffnung 1
bilden. ·■-'■'
Fig. 2 zeigt einen Mischer 3 der gleichen Bauart, bei dem der Einlaß 4 für das angesaugte Gas
innerhalb des Hyperboloids vorgesehen ist, dessen Erzeugenden die Achsen der öffnung 1 für den
Eintritt des ansaugenden Gases bilden, zu welchem Zweck der Verteilerkopf 2 eine Ringform aufweist.
So Fig. 3 stellt ein Gerät dar, das eine größere Anzahl
von in drei konzentrischen Kreisen angeordneten Öffnungen für den Eintritt des mitreißenden
Gases in den Mischer aufweist, wobei die Achsen dieser Öffnungen entsprechend den Erzeugenden
von drei Hyperboloiden angeordnet sind.
Die von der Achse des Mischers weiter weg liegenden Öffnungen sind, um dem angesaugten
Gas freien Zutritt zu den am nächsten der Mitte liegenden Öffnungen i.zu gewähren, an den Enden
von Rohren 5 und 5' vorgesehen.' Außerdem sind die Rohre 5 länger als die Rohre 5'.
Fig. 4 zeigt einen Mischer derselben Bauart, bei dem die Öffnungen für den Eintritt des ansaugenden
Gases ebenfalls entsprechend den Erzeugenden von mehreren koaxialen Hyperboloiden angeordnet
sind, jedoch sind hier die öffnungen in Armen bzw. radialen Rohren 6 des Verteilerkopfes vorgesehen,
der die Form eines Sterns oder eines Kreuzes annimmt, wobei der freie Zwischenraum zwischen
diesen Armen den Einlaß für das mitgerissene Gas bildet.
Fig. 5 zeigt eine von dem vorhergehenden leicht abweichende Anordnung, die für einen sogenannten
Kronenbrenner geeignet ist, bei dem innerhalb der Flammenkrone ein Durchtritt für Sekundärluft
vorgesehen ist. In diesem Ausführungsbeispiel ist der Verteilerkopf ringförmig. Die Achsen der auf
einen Kreis angeordneten Öffnungen 1 für den Eintritt des ansaugenden Gases verlaufen entsprechend
den Erzeugenden eines Hyperboloids. Der Mischer weist senkrecht zu seiner Achse ringförmigen
Querschnitt auf und seine Form ist so, daß die Strahlen des ansaugenden Gases weder die
Außenwand 3a noch die Innenwand 36 berühren.
Diese Wände sind mit öffnungen 4a und ^6 für den
Zutritt des angesaugten Gases versehen und am Kopfende,. wo die flammenbildenden Öffnungen 7
angeordnet sind, verbunden.
Claims (8)
1. Gasbrenner mit in die Eintrittsöffnung eines Mischrohres mündenden, im Kreise angeordneten
Gasaus'trittsdüsen, deren Achsen Erzeugende eines Hyperboloids bilden, dadurch
gekennzeichnet, daß das Mischrohr der Form des Hyperboloids derart angepaßt ist, daß die
aus den Düsen austretenden Gasstrahlen die Mischrohrwand nicht treffen.
2. Gasbrenner nach Anspruch 1, dadurch ge- no
kennzeichnet, daß die Innenfläche des Mischrohres (3) hyperboloidförmig ist,
3. Gasbrenner nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Eintritt (4) für
das angesaugte Gas außerhalb des Hyperboloids angeordnet ist, dessen Erzeugenden von den
Achsen der Gasaustrittsdüsen (1) gebildet werden.
4. Gasbrenner nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Eintritt (4) für
das angesaugte Gas innerhalb des Hyperboloids angeordnet ist, dessen Erzeugetiden von den
Achsen der Gasaustrittsdüsen (1) gebildet werden.
5. Gasbrenner nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Teil
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N 34021al24 c
der Gasaustrittsdüsen ' an den Enden von Rohren (5, 5') vorgesehen sind, die von einem
Gasverteilerkopf (2) gespeist werden, so daß das angesaugte Gas zu der Eintrittsöffnung des
Mischrohres freien Zutritt hat.
6. Gasbrenner nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Gasaustrittsöffnungen
(1) in den Armen (6) eines stern- oder kreuzförmigen Gasverteilerkopfes vorgesehen
sind, wobei die freien Zwischenräume zwischen diesen Armen die Eintrittsöffnung
des Mischrohres für das angesaugte Gas bilden.
7. Gasbrenner nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Gasaustrittsdüsen
(1) für das ansaugende Gas in einem ringförmigen Gasverteilerkopf (2) angeordnet
sind, wobei das Mischrohr (3) aus einem Ringraum besteht, der zwischen zwei Wänden
(3a> 3b) gebildet ist, die in der Form koaxialen
Hyperboloiden ähneln.
8. Gasbrenner nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Gasaustrittsdüsen in zwei oder mehreren konzentrischen Kreisen angeordnet sind, wobei die
Achsen der jeweils auf einem Kreis angeordneten Gasaustrittsdüsen Erzeugende eines
Hyperboloids bilden.
In Betracht gezogene Druckschriften:
USA.-Patentschrift Nr. 1 807 977.
USA.-Patentschrift Nr. 1 807 977.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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