DEM0022885MA - - Google Patents
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- 238000001035 drying Methods 0.000 claims 1
- 239000007789 gas Substances 0.000 claims 1
- 239000000463 material Substances 0.000 claims 1
- 238000000465 moulding Methods 0.000 claims 1
- 238000007493 shaping process Methods 0.000 claims 1
Description
M 22885 VII/8b
Gerät zum Formen und bzw. oder Trocknen von Bekleidungsstücken, insbesondere Strümpfen, bestehend
aus einem Schrank, der zum Tragen der bestimmten Formen und für die Einführung von Behandlungsgasen
ausgebildet ist. Um mit Hilfe dieser Geräte möglichst kontinuierlich arbeiten zu
können, ist es bereits bekannt, die Formen auf einem um das Mittel der Behandlungskammer drehbaren
Gestell anzuordnen. In einzelnen Drehlagen
ίο sind dem die Formen tragenden Gestell mit Klapptüren
versehene Gestelle zugeordnet, die nach Schließen der Klapptüren einen Trockenraum einschließen
und die Behandlung ermöglichen. Während dieser Behandlung können die in anderer Drehlage befindlichen Formen beschickt werden.
Diese Einrichtungen sind außerordentlich kompliziert und liegen damit in den Gestehungskosten
hoch, im Gegensatz zum Gerät gemäß der Erfindung, das einen verschließbaren, zur Aufnahme der
Stücke ausgebildeten Schrank voraussetzt. Die Erfindung besteht darin, daß der Schrank tabernakelähnlich
mit Drehtür ausgerüstet und die Drehtür zu beiden Seiten zur Aufnahme von Formen für
das zu behandelnde Gut ausgebildet ist. Es ist eras kennbar, daß diese Konstruktion außerordentlich
einfach und damit billig ist.
Die Zeichnung zeigt eine Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Gerätes, und zwar
Fig. ι im Aufriß,
Fig. ι im Aufriß,
Fig. 2 im Schnitt nach Linie A-B der Fig. 1.
Das Gerät besteht aus einem Schrank, dessen
Wandung ι etwa halbzylindrisch ausgebildet ist.
Oben und unten ist der Halbzylinder 1 durch Quer-
- wandungen 2 und 3 begrenzt. In der Ebene der öffnung des Schrankes ist auf einer mittigen Drehwelle
4 tabernakelähnlich die Drehtür 5 gelagert, die in einer, nämlich der gezeichneten Stellung den
durch die Wandungen 1, 2 und 3 gebildeten Hohlraum nach außen abschließt. Die Drehtür 5 ist zu
- beiden Seiten mit Mitteln, hier Bolzen 6, versehen, auf die Scheibenhälften 7 aufgesteckt werden können.
Die Scheibenhälften 7 besitzen nach oben gerichtete Lochungen, in die die Stifte 8 von Strumpfformen
9 aufgesetzt werden können. Der Schrank 1 bis 5 ist auf einem Heizgerät 10 angeordnet, das
zur Erzeugung von Warmluft und bzw. oder Dampf bestimmt ist.
Soll eine Behandlung vorgenommen werden, so werden die Formen 9, auf die die Strümpfe zum
Zwecke der Formung. aufgezogen sind, mit ihren Stiften 8 auf die noch nicht eingesetzte Scheibenhälfte
7 aufgesetzt, und diese wird sodann auf die Stifte 6, die natürlich durch irgendwelche andere
Mittel zu ersetzen sind, auf der Tür befestigt. Die Tür wird sodann um i8o° gedreht und die Behändlung
der Strümpfe innerhalb des geschlossenen Raumes zunächst mit Dampf und sodann, zum
Zwecke der Fixierung, mit Heißluft vorgenommen. Während dieser Behandlung: kann auf die nach
außen gekehrte Seite der Tür 5' eine andere Scheibenhälfte 7 aufgesetzt werden, auf die während der
Behandlungszeit die Formen 9 gestellt werden. Die Behandlungsdauer im Schrank nimmt etwa 1 bis
2 Minuten in Anspruch. Das ist etwa dieselbe Zeit, innerhalb deren das Beschicken einer abgenommenen
Scheibenhälfte 7 und das Aufsetzen der Scheibenhälfte 7 auf die Tür 5 erfolgt. Der Schrank 1 bis 4
ist also praktisch ständig in Betrieb. Das Beschicken, des Schrankes bedeutet keinen Zeitverlust
und somit keine Verminderung der Leistungsfähigkeit des Schrankes.
Claims (3)
1. Gerät zum Formen und bzw. oder Trocknen von Bekleidungsstücken, insbesondere
Strümpfen und Socken, bestehend aus einem verschließbaren, zur Aufnahme der Stücke und
für die Einführung von Behandlungsgasen ausgebildeten Schrank, dadurch gekennzeichnet,
daß der Schrank tabernakelähnlich mit Drehtür (5) ausgerüstet und die Drehtür (5) zu beiden
Seiten zur Aufnahme von Formen (9) für das zu behandelnde Gut ausgebildet ist.
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehtür (5) an beiden Seiten
Mittel, z.B. Bolzen (6), zur Befestigung von Trägern eines Formsatzes (8, 9) aufweist.
3. Gerät nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß ein Formsatz (8, 9) durch an die Drehtürseiten zu befestigende Scheibenhälften
(7) getragen ist.
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