DEM0013357MA - - Google Patents

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DEM0013357MA
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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 14. März 1952 Bekänntgemacht am 7. Juni 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Gegenstand der Erfindung bildet ein neuartiges und besonders vorteilhaftes Verfahren zum Herstellen erhabener Kennzeichen oder Muster auf einseitig mit Kautschuk oder anderen, plastischen Massen belegten. Geweben und daraus gefertigten Gegenständen.
> Nach bisher bekannten Methoden war ein Kennzeichnen oder Mustern derartiger Werkstoffe und Gegenstände nur durch eine Bestempelung oder
ίο einen sonstigen Farbauftrag·, ζ. B. mittels Schablonen, und daher nur unter Erzielung entsprechend bescheidener Effekte möglich. Es ist außerdem bekannt, trägerlöse Kunststoffolien oder auf einer Trägerbahn aus Papier, Gewebe od. dgl. aufkaschierte Folien aus thermoplastischen Stoffen, wie Polyvinylchlorid, Polyvinylacetat, Polyacrylsäureester, Polyacrylnitril, Polyäthylen und Mischpolymerisate derselben, zu prägen und damit in ihrem Obeirflächencharakteir, z. B. durch Reliefbildung, zu veredeln. Zu einem solchen Prägen, der gegebenenfalls auf Papier, Gewebe od. dgl. überkaschierten Folien, werden eine Prägematrize und ein derselben entsprechendes Gegendruckmittel, z. B. in Form eines Walzenpaares, verwendet.
Nach den bekannten Verfahren werden bestenfalls nur Prägungen im üblichen Sinne erzielt. Da-
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M 13357 IYc 17 5b
gegen wird nach dem erfindungsgemäßen Verfahren gegenüber dem mit Kautschuk oder anderen ,plastischen. Massen beilegten Gewebe ein Verlagern des Werkstoffes in; besonderer Weise erzielt, womit zu,-gleich auch ein Verändern der Materialeigenschaften, beispielsweise der"-Materialfarbe, an den Stellen verbunden sein kann, an denen entsprechende Matrizenhohlräume vorgesehen sind. Das erfindungsgemäße Verfahren schafft also die Möglich,-
to keit, die vorstehend genannten Werkstoffe mit erhabenen bzw. profilierten, und gegebenenfalls auch gleichzeitig gefärbten Kennzeichen oder Mustern zu versehen und so auf einfache Weise neuartige und eindrucksvolle Effekte zu erzielen,
Das Verfahren besteht darin, daß auf der nicht belegten Seite des Gewebes eine das jeweils gewünschte Kennzeichen oder Muster in Form von Ausnehmungen aufweisende Matrize angeordnet und die auf der entgegengesetzten Gewebeseite befindlichei unvulkanisierte Kautschuk- oder sonstige plastische Masse durch Druck und gegebenenfalls Wärme veranlaßt wird, Masseteilchen, durch das Gewebe in die Ausnehmungen der Matrize eintreten zu lassen, wodurch eine denselben entsprechende erhabene Kennzeichnung oder Bemuste;-rung auf der nicht beilegten Gewebeseite entsteht. Unter einem einseitig mit plastischer Masse belegten Gewebe wird hierbei ein Gewebe verstanden, das auf einer Seite mit einer plastischen Masse versehen ist. Eine solche Verbindung eines Ge:- webes mit einer plastischen Masse kann durch Belegen mit Hilfe eines Kalanders erfolgen. Eine plastische Masse kann jedoch auch einseitig auf einem Gewebe durch eine Streichmaschine, durch Auftragen einer Lösung bzw. durch Aufspritzen, Aufsprühen, Bepinseln od. dgl. aufgebracht werden. Zwecks besserer Haftung kann das Gewebe auch votr dem Belegen oder Auftragen einer plastischen Masse einseitig mit einer Lösung voirgeistrichen (imprägniert) werden.
Einem besonderen Merkmal der Erfindung zufolge wird dabei das Gewebe durch ein die Matrize und die Gegendruckfläche bildendes Walzenpaar hindurchgeführt, so daß sich auf solche Weise das Verfahren auch mit fortlaufenden Bahnen und kontinuierlich durchführen läßt. -.. ,. .:.
Die gegebenenfalls gewünschte gleichzeitige Färbung der genannten Muster kann leicht dadurch erzielt werden, daß die Matrize in üblicher Weise eingefärbt wird, · 5c
Die neben der Druckanwendung gegebenenfalls mit vorzunehmende Einwirkung von Wärme erfolgt in besonders zweckmäßiger und an sich bekannter Weise, sei es völlig oder auch nur zum Teil, durch Anwendung von Hochfrequenz, da hierdurch die Kautschuk- oder sonstige plastische Masse ausreichend erwärmt werden kann, ohne daß die Matrize übermäßig erhitzt werden müßte. Man.· vermeidet: dadurch die Gefahr, daß die plastische Masse an der Metallmatrize haftenbleibt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    I.Verfahren zum Herstellen erhabener Kennzeichen oider Muster auf einseitig mit Kautschuk oder anderen plastischen Massen belegten Geweben und daraus gefertigten Gegenständen, dadurch gekennzeichnet, daß auf der nicht belegten Seite des Gewebes eine das Kennzeichen (Muster) in Form von Ausnehmungen auf- j. weisende Matrize angeordnet wird, worauf durch Druck- und gegebenenfalls Wärmeeinwirkung Teile der auf der anderen Seite des Gewebes befindlichen, plastischen Masse durch '* das Gewebe in, die Ausnehmungen der Matrize getrieben werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch ge-: kennzeichnet, daß das Gewebe durch ein die Matrize! und, die Gegendruckfläche bildendes Walzenpaar hindurchgeführt wird.
  3. 3. Verfahren nach, Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Wärme völlig oder zum Teil durch ein Hochfrequenzfeld erzeugt wird.
    Angezogene Druckschriften:
    Deutsche Patentschrift Nr. 816 805.

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