DEM0012575MA - - Google Patents

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DEM0012575MA
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sheet metal
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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 14. Januar 1952 Bekanntgemacht am 27. Oktober 1955
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung bezieht sich auf die bekannten Blechbandplomben, bei welchen ein zur Schleifenbildung dienendes Blechband mit seinem einen Ende an einem Schloßgeliäuse befestigt und an seinem anderen Ende mit einem Widerhaken versehen ist, der nach dem Hineinstecken in das Schloß auffedert und dadurch nicht herausgezogen werden kann. Diese Plomben können ohne Werkzeug geschlossen werden, während das Öffnen der Plombe nur durch Zerstören des Schlosses oder Blechbandes möglich sein soll.
Bekannte Plomben dieser Art haben den Nachteil, daß sie von Unbefugten unter Verwendung von spitzen Werkzeugen doch zerstörungsfrei1 geöffnet und nachher wieder geschlossen werden können, ohne daß dies bei flüchtiger Prüfung erkennbar ist.
Die Erfindung beschäftigt sich daher mit der Aufgabe, den Plombenverschluß derart auszubilden und zu sichern, daß ein unbefugtes Öffnen der Plombe ausgeschlossen erscheint.
Die Lösung dieser Aufgabe besteht darin, daß vor dem Schloßmundstück ein mit einem möglichst
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eng bemessenen Schlitz für das Durchstecken des Widerhakens versehener und mit dem Schloß unlösbar verbundener Schild angeordnet ist, der durch einen U förmigen Umschlag des am Schloß befestigten lilechbaiidendes gebildet wird. Der gestanzte Schlitz dieses Schildes kann im Gegensatz zu dem durch !liegen eines Biechteik'S gebildeten Schlol.'iimuidstück nicht zerstörungsfrei erweitert werden, um ein Werkzeug einzuführen'.
ίο Kiu weilcixt Kri'mdtingsgedanke bestellt darin, dal] der erwähnte Schild durch einen an dem durchgesteckten Hleehbandteil angebrachten Anschlag gegen ein Wegbiegen gesichert ist, so daß der Schild auch auf diese Weise nicht unwirksam ge macht werden kann. 1 )ieser Anschlag kann in einfachster Weise dadurch gebildet werden, daß der durch den Schlitz des Schildes in das Schloß hineinragende Teil des den Widerhaken tragenden Blechbandes schmaler ist, als sein nach außen ragender Teil, so daß an der Übergangsstelle ein schulterartiger Absatz entsteht, der den Schild gegen gewaltsames Wegbiegen festhält. Genial.! einem weiteren Krlindungsgedaukeii wird ferner an dem den Widerhaken tragenden Teil des Blechbandes eine Nase vorgesehen, die bei geschlossener Plombe den I hirchsteeksehlitz des Schildes von außen verdeckt. Diese Nase kann durch einen U-förmigen Umschlag des Blechbandes in einfacher Weise gebildet werden.
Kin Ausführungsbeispiel der neuen Plombe ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht der Plombe in natürlicher Größe,
Fig. 2 einen Längsschnitt durch das Schloß und das zum Einstecken bereite Widerhakenende des Hlechbandes,
Fig. 3 eine Draufsicht gemäß Fig. 2, mit teilweise aufgebrochenem Schloß,
Fig. -l einen Längsschnitt durch das Schloß mit eingestecktem Widerhaken und
Fig. 5 eine Ansicht des Schloßmundstückes.
Die Plombe besieht in an sich bekannter Weise aus einem zu einer Schleife biegbaren Blechband 1, dessen eines linde 1 an dem kapselartigen Schloß 3 befestigt ist, während sein anderes Ende 4 einen Widerhaken 5 trägt, der nach einem Zusammendrücken elastisch auffedert. Das Schloß 3 besteht im wesentlichen aus einem schalenförmigen Oberteil (> (Fig. 3), in dessen Rand 7 ein Hoden S zusaminen mit dem Ende 2 des Blechbandes 1 eingebördelt ist. Der Schloßoberteil 6 ist an der Kiiilaßstellc für den Widerhaken 5 so ausgebildet, daß ein Mundstück 9 entsteht, das mit einer schlitzförmigen KinlaßöHnung 10 versehen ist (Fig. 3 und 5). I linier dem Mundstück 9 ist eine keilförmige Aufwertung 1 1 vorgesehen, welche den in das Schloß hineingesteckten Widerhaken 5 in sich aufnimmt und gestattet, daß der Ixnm Hindurchstecken durch den niederen Kanal des Mundstückes9 zusammengedrückte Widerhaken 5 wieder in seine ursprüngliche Spreizstellung zurückfedern kann (Fig..)). liei einem Versuch, den Widerhaken 5 aus dem Schloß herauszuziehen, würde der Widerhaken sich mit seinem freien Ende gegen die einen steilen Absatz 12 bildende Blochwand stemmen.
Um nun zu verhindern, das ein Unbefugter ein spitzes Werkzeug durch das Mundstück 9 einführt und den Widerhaken 5 aus seiner Raststdking löst, ist der an dem Schloß befestigte Teil 2 des Blechbaudes mit einem U-förmigen Umschlag 13 versehen, der sich wie ein Schild dicht vor die Öffnung des Schloßmundstücks 9 legt. Aus dem Schild 13 sind enge Durchsteckschlitze 14 ausgestanzt (Fig. 2 und 3), deren Querschnitt nicht durch Aufbiegen erweitert werden kann. Ein Spreizen des Um-Schlages 13 hätte nur zur Folge, daß der freie Durchsteckquerschnitt der beiden hintereinander· liegenden Schlitze 14 noch niedriger, und somit ein Hindurchstecken spitziger Werkzeuge erst recht unmöglich würde. Um nun aber auch ein Wegbiegen des Schildes 13 von der Öffnung des Mundstücks 9 unmöglich zu machen, ist an dem bei geschlossener Plombe (Fig. 4) aus den Schlitzen
14 des Schildes herausragenden Teil des Blechbandes 1 ein Anschlag 15 vorgesehen, welcher sich vor den Schild legt und diesen in seiner Lage vor dem Schloßmundstück 9 festhält. Dieser Anschlag
15 wird beim dargestellten Ausführungsbeispiel dadurch gebildet, daß der bei geschlossener Plombe durch den Schild 13 hindurchragende Teil 4 des Hlechbandes schmaler ist, als der außerhalb des Schildes zur Schleife gebogene Teil, so daß an der Übergangsstelle eine Schulter 15 entsteht (Fig. 3). Ordnet man an dieser Stelle des mit dem Widerhaken 5 versehenen Teils des Blechbandes noch eine die Durchsteckschlitze 14 des Schildes 13 von außen verdeckende Nase 16 an, die wie der Schild 13 aus einem U-förmigen Umschlag des Blechbandcs bestehen mag, so verhindert diese Nase mit Sicherheit jedes Einführen eines spitzigen Werkzeugs in das Schloß 3 (Fig. 4). Ein Aufbiegen des Umschlags
16 kann durch eine Punktvcrschweißuiig seiner beiden Blechschenkel unmöglich gemacht werden.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich, kann sich der Schild 13 auch noch nach unten erstrecken. Das· Handende 2 ist U-förmig um einen nicht umgebördelten Randteil 7' gebogen unddicseBiegung^' geht nach olxui in den Umschlag 13 über (Fig. 4). Der Gesamtschild ist dann durch die Teile 2', 13 gebildet.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    i. Blechbandplombe, bestehend aus einem Blechstreifen, an dessen einem Ende ein Schloß mit zwei in Einsteckrichtung hintcreinanderliegenden Schlitzen und an dessen anderem Ende ein in das Schloß einsteckbarcr Widerhaken vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Einstcckschlitze (14) in einem durch U-förmigen Umschlag des am Schloß befestigten Blechbandes (2) gebildeten Schild (13) befinden, der vor dem Schlitz (10) im Schloßmundstück (9) angeordnet ist, und daß das den Widerhaken (5) bildende Bandende (4) schmaler als das übrige Blechband (2) ist.
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  2. 2. Blechbandplombe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Bandende (4) ein Anschlag (15), vorzugsweise gebildet durch U-förmigen Umschlag (16) dfes Blechbandes vorgesehen ist.
  3. 3. Blechbandplombe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schild (13) nach ■ unten durch eine Umbiegung (2') des Bandendes (2) vergrößert ist.
    Angezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. 2554520, 2554521I; deutsche Patentschrift Nr. 81 436.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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