DEM0003671MA - Federkern-Auflegematratze - Google Patents
Federkern-AuflegematratzeInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Federkern-Auflegematratze, insbesondere für Betten, Sofas u.dgl. Liegen.
Die bekannten Federkern-Auflegematratzen sind mehrteilig, meist dreiteilig, ausgeführt und allseitig von Hand gepolstert und überzogen. Diese bekannten Matratzen haben verschiedene Nachteile:
Die mehrteilige Matratze bildet keine einheitliche Liegefläche; zwischen den einzelnen Teilen sind Ritzen und Vertiefungen vorhanden, die beim Liegen unbequem sind.
Der für jeden Teil der Matratze erforderliche geschlossene Rahmen drückt beim Liegen oder Sitzen, zumal da durch die Unterteilung der Matratze jeweils zwei quer unter der Liegefläche verlaufende Rahmenteile nebeneinander liegen.
Die Matratzenteile sind jeweils allseitig gepolstert und bezogen, sodaß ein großer Aufwand an Polstermaterial und Bezugsstoff sowie an Arbeitszeit erforderlich ist, zumal die Polsterung in althergebrachter Weise einzeln und von Hand vorgenommen werden muß. Die Folge davon sind überaus hohe Herstellungskosten für Federkernmatratzen.
Allseitig gepolsterte und bezogene Matratzen haben den Nachteil einer schlechten Lüftungsmöglichkeit.
Werden die bekannten Matratzen durch Verschmutzung, Beschädigung o.dgl. unbrauchbar, so ist ihre vollständige Erneuerung oder zumindest eine gründliche Reparatur in der Polsterwerkstatt notwendig. In jedem Falle entstehen erhebliche Kosten.
Die erwähnten und andere Nachteile der bekannten Federkern-Matratzen sollen durch die Erfindung beseitigt werden.
Gemäß der Erfindung besteht die Auflegematratze aus einem einteiligen Federkern, der oberseitig mit einer leicht lösbaren Weichpolsterdecke und einem ebenfalls leicht abnehmbaren Bezug versehen ist.
Zur Versteifung der Längsseiten des Federkernrahmens sind Streben so angebracht, daß sie die Federung auf der Liegefläche nicht beeinträchtigen. Beispielsweise werden die Streben von der einen Seite des Oberrahmens zu der anderen Seite des Unterrahmens verlegt. Gegebenenfalls kann die Strebe an der Seite des Oberrahmens nach unten abgebogen sein, damit die Federung der Oberfläche an dieser Stelle durch die Streben nicht beeinträchtigt wird.
Als Polsterung wird eine für sich fertig hergestellte Weichpolsterdecke über den Federkern gespannt. Diese Polsterdecke kann beispielsweise aus einer beidseitig mit Jute-, Baumwoll-, Leinen- o.dgl. Stoff abgesteppten Wollfüllung bestehen.
Zur Füllung kann auch Watte, Roßhaar o.dgl. benutzt werden.
Die Polsterdecke kann auch aus einer gummierten Haarmatte bestehen, die gegebenenfalls mit einer oberseitigen Wollauflage und Stoffabdeckung versehen werden kann.
Vorteilhaft wird die Weichpolsterdecke so bemessen und geformt, daß sie außer der Oberfläche auch die oberen Kanten und zumindest einen Teil der Seitenflächen des Federkerns bedeckt.
An den Kantenstellen kann der Bezug und gegebenenfalls auch die Polsterdecke durch Borten, Kunststoffbänder, Lederstreifen, Pappstreifen o.dgl. verstärkt werden, um ein Durchscheuern auszuschließen.
die Polsterdecke wird vorteilhaft mittels Bändern, Haken, Klemmen, Druckknöpfen o.dgl. leicht lösbar an dem Rahmen oder an den Federn des Federkerns befestigt.
Bei Verwendung von Druckknöpfen werden die Druckknopf-Unterteile jeweils mittels Blech- oder Textilbandlaschen am Rahmen oder an den Federn befestigt, während die Oberteile an den Rändern der Polsterdecke angebracht werden. Entsprechend können auch Klemmen in der Art von Federklemmen, wie sie bei Gardinen verwendet werden, mit Blechlaschen o.dgl. an den Rahmenteilen befestigt werden.
Zur Befestigung der Polsterdecke am Rahmen können auch Ösen nach Art der Zeltösen an den Rändern der Polsterdecke vorgesehen werden. Durch diese Ösen wird dann eine Kordel o.dgl. gesteckt, die um Rahmenteile oder Federn geschlungen wird.
Auch der Bezug der Auflegematratze wird erfindungsgemäß für sich fertiggestellt und über den mit der Polsterdecke bespannten Federkern gezogen. Es wird vorteilhaft so gefertigt, daß er die Oberseite und die Seitenflächen des Federkerns bedeckt. Seine Befestigung kann ebenso, wie für die Polsterdecke angegeben wurde, mittels Bändern, Haken, Federklemmen, Druckknöpfen, Ösen u.dgl. an dem Rahmen oder an den Federn des Federkerns vorgenommen werden.
Eine weitere Befestigungsart besteht darin, daß die freien Enden des Bezuges mit einem Hohlsaum versehen werden, durch den eine Kordel, ein Leinen- oder Gummiband o.dgl. gezogen wird. Nach Überstülpen des Bezuges wird das Band o.dgl. zusammengezogen, sodaß der Bezug gestrafft wird und fest auf dem Federkern sitzt. Um ein Abstehen des Bezuges, insbesondere an den Längsseiten, zu vermeiden, sieht man vorteilhaft einige Bänder vor, mit denen der Bezug zusätzlich an den Federn oder am Rahmen lösbar festgebunden wird.
Die Unterseite des Federkerns bleibt vorteilhaft offen, damit eine gute Lüftung der Matratze gewährleistet ist.
Zur Erleichterung der Befestigung des Bezuges und gegebenenfalls auch der Polsterdecke auf der Unterseite des Federkerns kann - etwa im Abstande des Durchmessers einer Feder vom Unterrahmen entfernt - ein Rund- oder Flachdraht an den Federn durch Blechklammern o.dgl. fest angebracht sein. An diesen Draht können die Einzelbänder gebunden oder die durch die Ösen des Bezuges bzw. der Polsterdecke gezogene Kordel geschlungen werden. Auch Haken, Druckknöpfe, Federklemmen o.dgl. Befestigungsmittel können an dem ringsherum geführten Draht angebracht werden.
Sollen die Auflegematratzen in Betten benutzt werden, bei denen die Seitenteile der Matratzen durch die seitlichen Bettbretter größtenteils abgedeckt werden, so braucht man die Polsterdecke und den Bezug nicht um die Kante des Unterrahmens des Federkerns herumzuführen und auf der Unterseite des Federkerns zu befestigen. In solchen Fällen genügt es vielmehr, wenn man die Polsterdecke nur bis kurz über die Kante des Oberrahmens führt, den Bezug etwa bis zur Mitte oder bis zum unteren Teil der Seitenflächen des Federkerns, und beide auf eine der angegebenen Arten an dem Unterrahmen befestigt. Dann erübrigt sich der vorher angegebene besondere Befestigungsdraht auf der Unterseite des Federkerns.
Zur Verbesserung der Liegeeigenschaft der Federkernmatratze gemäß der Erfindung können die an den Außenseiten liegenden Federn verstärkt, also härter, ausgeführt sein als die übrigen. Das kann z.B. durch Verwendung eines stärkeren Federstahldrahtes oder zweifach gewickelter Federn gleicher Drahtstärke bewirkt werden.
Durch die härter ausgebildeten Randfedern entsteht beim Liegen eine Art Mulde, die ein Herausrollen, wie es bei den üblichen gewölbten Matratzen leicht vorkommt, verhindert.
An den Kanten kann der Bezug - insbesondere bei Benutzung der erfindungsgemäß ausgebildeten Auflegematratzen in einer Bettcouch o.dgl. Liegen - mit vorteilhaft elastischen Kedern versehen werden. Dadurch wird neben einem gefälligeren Aussehen ein Schutz der Kanten des Bezuges und ein besserer Sitz erreicht.
Die Erfindung ist in den Zeichnungen beispielsweise und schematisch dargestellt. Darin bedeuten:
Fig. 1 ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäß ausgebildeten Matratze im Längsschnitt,
Fig. 2 Ansicht der Unterseite eines Ausführungsbeispiels,
Fig. 3 perspektivische Ansicht eines Ausführungsbeispiels, teilweise aufgeschnitten,
Fig. 4 Federkernrahmen eines Ausführungsbeispiels (ohne Federn) zur Veranschaulichung der Verstrebung des Oberrahmens am Unterrahmen,
Fig. 5 u. 6 Teilschnitte durch ein Beispiel einer Polsterdecke zur Veranschaulichung der Befestigung mittels Ösen und Kordel,
Fig. 7 Teilschnitt durch ein Ausführungsbeispiel zur Veranschaulichung der Befestigung des Bezuges mittels Druckknöpfe,
Fig. 8 Details zur Druckknopfbefestigung am Rahmen.
Gemäß der Fig. 1 (Längsschnitt) besteht die Federkern-Auflegematratze gemäß der Erfindung aus einem einteiligen Federkern 1 mit Rahmen 4, Polsterdecke 2 und Stoffüberzug 3.
Polsterdecke und Überzug sind so bemessen und geformt, daß sie den Federkern auf der Oberseite und an den Seitenflächen
bedecken.
In Fig. 2 ist der Überzug 3 mittels Ösen 13 und Kordel 14 auf der Unterseite des Federkerns an einem Drahtring 15 befestigt. Die Ösen können aus Blech bestehen und in den Bezug unmittelbar mit einer Zange oder Presse eingedrückt werden. Es können aber auch maschinell gefertigte Ösenleisten verwendet werden, also Textilbänder, Borten o.dgl. mit in gleichmäßigen Abständen eingesetzten Metallösen. Solche Ösenleisten werden an den Bezug bzw. auch an die Polsterdecke angenäht. Statt metallischer Ösen können auch solche in der Art von genähten Knopflöchern angebracht werden.
In dem perspektivisch dargestellten Ausführungsbeispiel der Fig. 3 sind für die Befestigung der Polsterdecke 2 und des Bezuges 3 einfache Bänder 9 o.dgl. an der Polsterdecke bzw. am Bezug angebracht. Die Bänder werden an Rahmenteilen 4, an dem Drahtring 15 oder an den Federn durch Knoten oder Schleifen angebunden.
In der Fig. 3 sind der Übersichtlichkeit wegen die Querstreben des Rahmens nicht dargestellt worden.
Die für die Versteifung des Federkernrahmens vorteilhaften Querstreben 5 sind aus der Fig. 4 ersichtlich. Sie verlaufen jeweils von einem Oberrahmenteil der einen Seite zu einem Unterrahmenteil der anderen Seite. In der Nähe der Befestigungsstelle am Oberrahmen sind die Streben 5 nach unten abgebogen, um die Federung an diesen Stellen nicht zu beeinträchtigen.
Der Übersichtlichkeit wegen sind in der Fig. 4 die Federn des Federkerns nicht eingezeichnet worden.
Die Figuren 5 und 6 zeigen als Teilquerschnitt und Seitansicht eine Polsterdecke 2. Sie besteht aus je einem unter- und oberseitig angeordneten Stoffteil 7, zwischen denen die
Woll-, Watte-, Roßhaar- o.dgl. Füllung 6 eingesteppt ist. An den Enden verjüngt sich die Füllung, sodaß schließlich die Stoffteile unmittelbar übereinander liegen und die Kante für die Aufnahme der Befestigungsmittel, wie Ösen, Druckknöpfe, Haken, Bänder o.dgl. bilden.
An den unteren Rahmenkanten kann der Bezug vorteilhaft durch aufgenähte oder aufgeklebte Streifen 8 aus Textilgewebe, Kunststoff, Leder o.dgl. innen verstärkt werden, wenn die Polsterdecke nicht um die unteren Kanten des Rahmens herum geführt ist.
Die Befestigung des Bezuges 3 am Rahmen 4 auf der Unterseite des Federkerns 1 mittels Druckknöpfe zeigt in einem Teilausschnitt Figur 7. Dabei werden Druckknopfunterteile 10 verwendet, die auf Blechstreifen durch Nieten, Löten o.dgl. befestigt sind, vgl. Fig. 8. Die beiderseitigen Enden des Blechstreifens werden um die Rahmenteile 4 des Federkerns 1 oder um einen Ringdraht gebogen und gegebenenfalls punktgeschweißt oder auf ähnliche Weise fixiert. Die Oberteile 11 der Druckknöpfe sind an dem Bezug befestigt, und zwar sind sie entweder unmittelbar in die Enden des Bezuges 3 eingedrückt, oder sie befinden sich auf einer Knopfleiste, die ihrerseits an dem Bezug 3 angenäht ist.
Gegenüber dem Stande der Technik werden durch die Erfindung zahlreiche Vorteile erreicht, die einen erheblichen Fortschritt erkennen lassen:
Die Matratze gemäß der Erfindung bietet eine bequeme, gleichmäßig weiche Liegefläche ohne Ritzen, Vertiefungen und Zwischenräume. Es entfallen die bei mehrteiligen Federkernmatratzen notwendigen, beim Liegen störenden harten Rahmenteile quer zur Liegefläche.
Da der Mehraufwand für die Unterseite und die aneinander-
stoßenden Seitenflächen der mehrteiligen Federkernmatratzen entfällt, ergibt sich beim Erfindungsgegenstand eine wesentliche Einsparung an Polstermaterial, Bezugsstoff und Arbeitszeit und somit eine wesentliche Verringerung der Herstellungskosten wie auch eine gute Lüftungsmöglichkeit der unten offenen Matratze.
Durch Verwendung fabrikmäßig, gegebenenfalls maschinell, und unabhängig vom einzelnen Federkern herstellbarer Polsterdecken und Bezüge ergibt sich eine weitere Einsparung an Arbeitszeit und damit auch eine wesentliche Verringerung der Herstellungskosten.
Durch die leichte Auswechselbarkeit von Polsterdecke und Bezug können beide ohne fachmännische Hilfe leicht erneuert, gereinigt, desinfiziert und ausgebessert werden.
Ersatzbezüge und -Polsterdecken können lagermäßig hergestellt und verkauft werden. Wenn man bedenkt, welche Schwierigkeiten, Umstände, Kosten und Unzulänglichkeiten z.B. die Entwesung, Desinfektion, Sauberhaltung, Instandsetzung usw. der Auflegematratzen in Krankenhäusern, Hotels u.dgl., ja schon im Einzelhaushalt, bisher verursacht hat, so ist ersichtlich, welcher Fortschritt durch den Gegenstand der Erfindung auf dem Fachgebiet erzielt wird. In vielen Fällen mußte bisher die ganze Matratze aufgegeben werden, während bei der Matratze nach der Erfindung nur die Polsterdecke und der Bezug in solchen Fällen durch entsprechende, fertig erhältliche, neue Teile in einfacher Weise ersetzt zu werden brauchen. Der wesentliche Bestandteil, der Federkern, hat bei einigermaßen normaler Behandlung eine fast unbegrenzte Lebensdauer.
Claims (16)
1) Federkern-Auflegematratze, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus einem einteiligen Federkern (1) besteht, über dessen Oberseite eine in sich fertige Weichpolsterdecke (2) und ein Fertig-Überzug (3) lösbar gespannt sind.
2) Federkern-Auflegematratze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (4) des Federkerns (1) an den Längsseiten durch jeweils von dem oberen Rahmenteil der einen Seite zum unteren Rahmenteil der anderen Seite verlaufende Streben (5) verstärkt ist.
3) Federkern-Auflegematratze nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Versteifungsstreben (5) an der Befestigungsstelle am oberen Rahmenteil nach unten abgebogen sind.
4) Federkern-Auflegematratze nach Anspruch 1 und/oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß als Weichpolsterdecke (2) eine beidseitig mit Jute-, Leinen- o.dgl. Stoff (7) abgesteppte Wollfüllung o.dgl. (6) dient.
5) Federkern-Auflegematratze nach Anspruch 1 und/oder 2 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß als Weichpolsterdecke (2) eine gummierte Faserdecke, gegebenenfalls mit oberseitiger Woll- und Stoffauflage vorgesehen ist.
6) Federkern-Auflegematratze nach Anspruch 1 und/oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Weichpolsterdecke (2) so ausgebildet ist, daß sie die oberen Kanten und zumindest einen Teil der Seitenflächen des Federkerns (1) bedeckt.
7) Federkern-Auflegematratze nach Anspruch 1 und/oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß der Bezug (3) an den Kantenstellen durch aufgesetzte Borten, Streifen o.dgl. (8) verstärkt ist.
8) Federkern-Auflegematratze nach Anspruch 1 und/oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß der Bezug (3) aus Drell oder anderem Stoff in der Art der Polsterschonbezüge zum Überziehen über die Ober- und vorteilhaft auch über die Seitenteile des mit der Polsterdecke (2) versehenen Federkerns (1) ausgebildet ist.
9) Federkern-Auflegematratze nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Überzug an den Kanten mit eingenähten Kedern, vorzugsweise aus elastischem Werkstoff, versehen wird.
10) Federkern-Auflegematratze nach Anspruch 1 und/oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Polsterdecke (2) oder der Bezug (3) mittels Bänder o.dgl. (9) auf der Unterseite des Federkerns an Rahmenteilen oder Federn leicht lösbar befestigt sind.
11) Federkern-Auflegematratze nach den Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß zur lösbaren Befestigung der Polsterdecke (2) oder des Bezuges (3) Druckknöpfe vorgesehen sind, deren jeweils einer Teil (10) mittels Blech- oder Textilbandlaschen o.dgl. auf der Unterseite des Federkerns am Rahmen oder an den Federn angebracht ist, während der andere obere Teil (11) an der Polsterdecke (2) bzw. an dem Überzug (3) befestigt ist.
12) Federkern-Auflegematratze nach den Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß an den Enden der Polsterdecke (2) und/oder des Bezuges (3) zu ihrer Befestigung am Federkern (1) Ösen (13) nach Art der Zeltösen angebracht sind, durch die eine Kordel o.dgl. (14) gezogen und um Rahmenteile (4) oder Federn des Federkerns geschlungen wird.
13) Federkern-Auflegematratze nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß zur gleichzeitigen Befestigung mittels einer einzigen Kordel die Ösen in der Polsterdecke (2) und in dem Überzug (3) gegeneinander versetzt angeordnet sind.
14) Federkern-Auflegematratze nach den Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß zur Befestigung des Bezuges (3) und/oder der Polsterdecke (2) Federklammern nach Art der Gardinenklammern verwendet werden, die ihrerseits am Unterrahmen mittels Blechlaschen o.dgl. befestigt werden.
15) Federkern-Auflegematratze nach Anspruch 1 und folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Unterseite des Federkerns an den Federn oder am Rahmen ein Rund- oder Flachdraht (15) etwa im Abstand eines Federdurchmessers angebracht ist, an dem die Befestigungsmittel für die Polsterdecke und den Überzug angebracht werden können.
16) Federkern-Auflegematratze nach Anspruch 1 und/oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Randfedern des Federkerns (1) härter federnd ausgebildet werden als die übrigen Federn, beispielsweise durch Verwendung eines stärkeren Federdrahtes oder durch zweifach gewickelte Federn.
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