DEL0017023MA - - Google Patents
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 3. November 1953 Bekanntgemacht am 5. April 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Technik benötigt in vielen Fällen Zeitrelais sehr hoher Genauigkeit. Beispielsweise ist dies der
Fall, bei der Auswertung von Registrierstreifen, bei denen der Abstand zweier Markierungen sich
aus einem konstanten Nullvorschub a0 und einem
der zu registrierenden Größe entsprechenden variablen Leistungsvorschub at zusammensetzt. Um
die registrierte Größe U1 auf ein Zählwerk zu übertragen,
wird ein solcher Registrierstreifen in einem Auswerteautomaten mit konstanter Geschwindigkeit
an einer Abtasteinrichtung vorbeibewegt. Der Lochabstand ax = a0 + a± zweier
■Registriermarken ist dann vermindert um den Nullvorschub a0 auf das Zählwerk zu übertragen. Wegen
der konstanten Vorschubgeschwindigkeit, mit welcher der Registrierstreifen unter der Abtasteinrichtung
wegbewegt wird, wird die Ausmeßaufgabe zu einer Zeitmessung. Von der zwischen zwei
Registriermarken gemessenen Zeit tx ist dann jeweils
die dem Nullvorschub entsprechende konstante Zeitiü0 abzuziehen, um den gesuchten Zeitwert tal
zu erhalten. Die Übertragung auf das Zählwerk erfolgt dadurch, daß letzteres während der Zeitial
mit einer bestimmten, konstanten Geschwindigkeit angetrieben wird.
Soll die Ausmessung des Registrierstreifens mit großer Genauigkeit erfolgen, so muß die Zeitdauer
ta0 mit einem Zeitrelais von entsprechender
Genauigkeit erzeugt werden. Die Erfindung betrifft ein derartiges Zeitrelais hoher Genauigkeit, welches
509 700/366
L 17023 VIIIc/21g
dadurch gekennzeichnet ist, daß eine Kontaktbrücke mittels zweier Synchronmotoren über ein Differentialgetriebe
betätigt wird und die Messung eines Zeitintervalls zwischen den beiden Kontaktend-Stellungen
der Kontaktbrücke stattfindet.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Darin zeigt
der obere Teil zwei Synchronmotoren M1 und M2,
die über Übersetzungsgetriebe M1, M2 · die Sonnenräder
S1, S2 eines Differentialgetriebes antreiben,
dessen ■ Planetenrad P eine Kontaktbrücke if verstellt,
während der untere Teil eine vier Relais aufweisende und mit dem oberen Teil in Verbindung
stehende Schaltung zeigt.
Durch Betätigung eines Tast- bzw. Funktionskontaktes T wird ein Relais A kurzwirkend eingeschaltet.
Letzteres ist mit einem Arbeitskontakt G1 ■
und zwei Umschaltkontakten a2, a3 ausgerüstet.
Über den Kontakt U1 hält sich das Relais A selbst,
während die Umschaltung der Umschaltkontakte a2,
a3 bewirkt, daß der bis jetzt durch eine Gleichstromerregung
gebremste Motor M1 an Wechselspannung gelegt wird, so daß er zu drehen beginnt
und das Sonnenrad S1 über das Übersetzungsgetriebe
M1 antreibt. Da im betrachteten Augenblick das Sonnenrad S2 über den stillstehenden Motor M2
festgebremst ist, dreht das Planetenrad P mit halber Winkelgeschwindigkeit gleichsinnig und
verschwenkt die Kontaktbrücke K, so daß sich diese von den Gegenkontakten m2 abhebt und den
Gegenkontakten Wi1 nähert und diese nach einer bestimmten
Zeitdauer kurzschließt. Die Entfernung zwischen den Gegenkontakten Wi1, m2 ist einstellbar
und stellt den Zeitmeßbereich der Anordnung dar.
Werden nun die Gegenkontakte W1 nach der gewünschten
Zeit t geschlossen, so wird ein Relais B erregt, welches mit zwei Ruhe- und zwei Arbeitskontakten versehen ist, von denen die Kontakte b2,
b3 nach außen wirken, so daß sie hier weiter nicht
interessieren, während der Arbeitskontakt bi ein
verzögert ansprechendes Relais C an Spannung legt und der Ruhekontakt bt den Selbsthaltestromkreis
des Relais A unterbricht, so daß dieses abfällt. Die Umschalter a2, a3 schalten deshalb den Motor M1
vom Wechselstromnetz ab und legen ihn an Gleichstrom, so daß er gebremst wird und sofort zum
Stehen kommt. Das Sonnenrad S1 ist damit jetzt festgestellt. Die Umschalter C1, C2 schalten ihrerseits
.50 die Gleichstromerregung des Motors M2 ab und
legen ihn an das Wechselstromnetz. Der Motor M2 beginnt deshalb zu drehen und treibt das Sonnenrad
^2 über das Übersetzungsgetriebe H2 derart an,
daß das Planetenrad P die Kontaktbrücke K von den Gegenkontakten Ot1 abhebt und gegen die Kontakte
m2 hin zurückbewegt.
Über den Kontakt C4 wird ein Selbsthaltestromkreis
für das Relais C geschlossen, so daß sich dasselbe selbst hält.
Sobald die Kontaktbrücke K .den Kurzschluß der
Gegenkontakte Ot1 aufhebt, fällt das Relais B ab.
Erreicht die Kontaktbrücke K die Gegenkontakte Ot2, so wird ein Relais D erregt, welches mittels
seines Kontaktes d den Selbsthaltestromkreis des Relais C unterbricht, welches, da der Eigenkontakt
C3 bei der Erregung■'■ den Stromkreis der
Dämpferwicklung geöffnet hat, sofort abfällt. Dadurch werden die Umschalter C1, c2 auf das Gleichstromnetz
zurückgeschaltet und der Motor M2 augenblicklich gebremst. Damit ist das beschriebene
Zeitrelais für ein. neues Zeitmeßspiel wieder betriebsbereit.
Da die Zeitmessung nur während der Bewegung der Kontaktbrücke K in Richtung auf die Gegenkontakte
Ot1 erfolgt, ist es z\veckmäßig, die Rückführbewegung
der Kontaktbrücke schneller erfolgen zu lassen, was durch eine entsprechende
Übersetzung des Getriebes M2 leicht erzielbar ist.
Claims (6)
1. Zeitrelais 'hoher Genauigkeit, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Kontaktbrücke mittels zweier Synchronmotoren über ein Differentialgetriebe
betätigt wird und die Messung eines Zeitintervalle zwischen den beiden Kontaktend-Stellungen
der Kontaktbrücke stattfindet.
2. Zeitrelais nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der eine Synchronmotor die Kontaktbrücke unter Vollzug der Zeitintervallmessung
von der einen Kontaktendstellung in go die andere führt und der andere Synchronmotor
die Kontaktbrücke im Leerlauf in die erste Kontaktendstellung zurückbringt.
3. Zeitrelais nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Synchronmotoren
über Umschaltkontakte abwechselnd an ein Gleichstrom- und ein Wechselstromnetz geschaltet
werden.
4. Zeitrelais nach Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Beginn der Zeitintervallmessung
durch die Erregung eines den ersten Synchronmotor an Wechselspannung an-
. schließenden Relais erfolgt und am Ende die Erregung eines zweiten Relais stattfindet, mittels
dessen der erste Synchronmotor auf Gleich-Stromerregung zurückgeschaltet wird.
5. Zeitrelais nach Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Relais
eine verzögerte Erregung eines dritten Relais bewirkt, durch welches der zweite Synchronmotor
an Wechselspannung angeschlossen wird und dieser die Kontaktbrücke in die Ausgangslage
zurückführt.
6. Zeitrelais nach Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktbrücke in
der Ausgangslage die Erregung eines vierten Relais bewirkt, welches den zweiten Synchronmotor
auf Gleichstromerregung zurückschaltet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 509 700/366 3. 56
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