DEL0016396MA - - Google Patents
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 20. August 1953 Bekanntgeniacht am 14. Juni 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Es sind Meißgeräte zur Ermittlung des Scheitelwertes
flüchtiger Spannungen, und zwar von Schaltüberspannungen und Stoß spännungen, vorgeschlagen
worden, die aus einem hochwertigen Hochvakuumventil bestehen, über das ein hochisolierter
Kondensator aufgeladen, wird. Die Höhe der Spannung dieses Kondensators, weiter als
Meßkondensatoir bezeichnet, wird durch einen
elektrostatischen. Spannungsmesser ermittelt und ist ein Maß für den Scheitel wert der auszumessanden
Spannungen.
In der Zeichnung ist eine solche Meßeinrichtung dargestellt. An, die Klemme ι und 2 wird die auszumessende
Überspannung bzw. Stoßspannung angeschlossen, das Hochvakuumventil ist mit 3 bezeichnet,
der Meßkondensator mit 4. Zur Ermittlung der Spannung des Meißkondensators ist dier
elektrostatische Spannungsmesser 5 vorgesehen, der fest mit den Klemmen des Meßkondensaitors
verbunden ist. ■
Damit mit dieser Schaltanordnung auch Überspannungen,
kürzester Zeitdauer ausgemessen werden können, muß der Meßkondensator 4 möglichst
klein gehalten werden, da andernfalls beim Aufladevorgang
im Hochvakuumventil 3 ein störender Spannungsverlust auftritt. Das hat zur Folge, daß
die Kapazität des Meßkoindensators 4 etwa die
gleiche Größe erhält wie die Eigenkapazität des
609 530/183
L 16396 VIHc/21 e
elektrostatischen Spannungsmesser 5. Da aber
diese Eigenkapazität des Spannungsmesser nicht konstant: mit dem Zeigerausschlag ist, ändert sich
damit auch das Verhältnis: zwischen der Eigenkapazität
dteis Spannungsmessers und der Kapazität
des Meißkondensatoirs. Wenn nun auch immer
vor Anlegen der flüchtigen. Spannung der Ausschlag
des elektrostatischen Spaamungsmessers 5 durch kurzzeitige Entladung des MeßkondemsatO'rs
4 auf ο gebracht wird., so* kann doch auf
Grund des sich ändernden Verhältnisses eine flüchtige Spannung eines bestimmten Scheitelwertes
ganz verschiedene Anzeigen des elektrostatischen Spannungsmessers 5 hervorrufen, je nachdem., ob
diese Spannung nur einmal oder mehrmals hintereinander angelegt wird.
Bei einmaligem Anlegen wird, durch das Ventil nur der Meißkondensator, einschließlich der Nullkapazität
des Spannungsmessers 5, aufgeladen.
Schlägt der Spannungsmesser aus, so' wird die Gesamtkapazität
größer, und da d'ie Ladung unverändert bleibt, geht die Spannung gegenüber dem
Wert bei Nullausschlag des Instrumentes etwas zurück. Kommt nun aber auf die Anordnung mit
dem ausgeschlagenen Spannungsmesser 5 nochmals eine Überspannung genau derselben Höhe wie die
erste, dann, wird, jetzt die Anordnung auf die Spannung
aufgeladen, die in der Nullstellung1 des Spannungsmessers ursprünglich, vorhanden, war und
die, wie gerade erwähnt, höher ist als die nach dem erstem Stoß von dem Spannungsmesser 5 angezeigte
Spannung. Sinngemäß ergibt sich bei einem dritten Stoß nochmals eine kleine Spannungserhöhung, die allerdings nach einigen weite-
ren Stoßen auf einen konstanten, Ausschlagswert führt. Eine solche Folge von. Stoß spannungen oder
Überspannungen, innerhalb der diie Anzeige des elektrostatischen Spannungsmessers nicht vor
jedem neuen Stoß auf Null gebracht werden kann, ist möglich bei der Untersuchung von Schaltvorgängen,
etwa solcher, die mit ■ Rückzündungeini im Schalter verbunden sind.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung zur Bestimmung der Spannung eines . Kondensators,
der zum Zweck der Ermittlung des Scheitelwertes einer flüchtigen, Spannung, insbesondere
von Überspannungen oder Stoß spannungen, mit dieser über eine Diode mit hohem Sperrwiderstand
aufgeladen ist, und zu dem ein elektrostatischer Spannungsmesser parallel geschaltet ist, dessen
Eigenkapazität sich mit dem Ausschlag ändert. Um in der Anzeige der Spannung von der Zahl der
Stöße unabhängig zu werden, ist erfmdungsgemäß das bewegliche System des der Ablesung dietienden
elektrostatischen Spannungsmessers während der Einwirkung der auszumessenden flüchtigen
Spannung in der Nullage blockiert.
Erst nach vollständigem Abklingen der auszumessenden
Spannung wird die Blockierung aufgehoben. Damit ist der sich einstellende Instrumentenausschlag
ein, eindeutiges Maß für die von. der flüchtigen Spannung bewirkte Ladung des Meß-,
kondensators einschließlich der Nullkapazität, des elektrostatischen, Spaninungsmessers, da, diese
Summenkapazität während des Aufladevorgangs konstant geblieben ist.
Selbstverständlich ist bei der Blockierung des elektrostatischen, Instruments darauf zu achten,
daß durch sie die Nullkapazität des Instruments nicht irgendwie beeinflußt wird.
Wie schon erwähnt, wird bed den Spitzenspannungsmessern
der beschriebenen. Art vor Beginn einer neuen. Messung der Meßkondensaitor und der
parallel geschaltete elektrostatische Spannungsmesser durch Kurzschließen, kurzzeitig entladen,
um eine eindeutige Messung zu erhalten. In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann die Einrichtung
zur Blockierung des elektrostatischen Spannungsmessers in der Nullage zweckmäßig so
ausgebildet werden, daß bei ihrem Wirksamwerden der Meßkondensator und der elektrostatische
Spannungsmesser kurzzeitig kurzgeschlossen bzw. entladen werden.
Claims (3)
1. Anordnung zur Bestimmung der Spannung
eines Kondensators, der zuni Zweck der Ermittlung des Scheitelwertes einer flüchtigen
Spannung, insbesondere von Überspannungen oder Stoß spannungen, mit dieser über eine
Diode- mit hohem Sperrwiderstand aufgeladen ist, und zu dem ein elektrostatischer1 Spannungsmesser
parallel geschaltet isti, dessen Eigenkapazität sich mit dem Ausschlag ändert,
dadurch gekennzeichnet, daß das bewegliche System des der Ablesung dienenden, elektrostatischen
Spannungsmessers während, der Einwirkung der auszumessenden, flüchtigen. Spannung
in der Nullage, blockiert ist,
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Aufhebung der Blockierung des Spannungsmessers nach Ablauf der auszumessenden Spannung erfolgt.
1 ■
3. Anordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Blockierungseinrichtung vor deren Wirksamwerdeh den
elektrostatischen Spannungsmesser und den Meßkondensator kurzzeitig entlädt.
Angezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 901 315;
Keinath, »Elektrische Meßtechnik«, Bd. 1,1928, Verlag Oldenbouirg, München u. Berlin, S. 311.
Deutsche Patentschrift Nr. 901 315;
Keinath, »Elektrische Meßtechnik«, Bd. 1,1928, Verlag Oldenbouirg, München u. Berlin, S. 311.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 609 530/193 6.56
Family
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