DEF0014867MA - - Google Patents
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 2. Juni 1954 Bekaiintgemadit am 19. Juli 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Bei dem Verfahren nach der Erfindung handelt es sich um ein solches zur Entlastung des Triebwerkes
von der Wechselstrombauart angehörenden Druckerhöhiungsverdichtern mit einer höheren
Eingangsstufe,
Bei den bisher bekanntgewordenen Druckerhöhiungsverdichtern
entstehen infolge der erhöhten Ansaugespannungen allgemein erhöhte Beanspruchungen der Triebwerksteile einschließlich
der Kurbelwellenlager. Alle diese Teile müssen daher entsprechend größer bemessen sein als bei
Maschinen mit nur atmosphärischem Ansaugedruck. Das gleiche gilt ebenfalls für zwei- und
mehrstufige Verdichter mit zwei oder drei Niederdruckzylindern, wobei das Triebwerk für die erste
und jede weitere Hochdruckstufe einer im Verhältnis zur Anzahl der Niederdruckzylinder jeweils
erhöhten Beanspruchung ausgesetzt ist.
Es ist bei einfachwirkenden Verdichtern bekannt, diese mit einer zusätzlichen Kolbenfläche zu versehen,
die durch den . Enddruck der Verdichtung belastet wird und hierdurch, einen Druckwechsel
im Gestänge ausschließt, so daß Geräusche, wie sie sonst bei verschlissenen Lagern auftreten, nicht
auftreten können. Bei dieser Bauweise wird das Triebwerk aber, entgegen dem Verfahren nach der
Erfindung, .zusätzlich belastet.
Aus dem Vorstehenden ergibt sich, daß ein Triebwerk sowie1 dessen Lagerung entsprechend
dem Druck der Endstufe des Verdichters zu bemessen ist, wobei der Mangel auftritt, daß das
Triebwerk für die vor der Endstufe liegenden
6(W 550/206
F 14867 IaI'27b
Verdichterstufen praktisch überdimensioniert ist und nicht voll ausgenutzt wird.
. . Durch-das Verfahren, nach der Erfindung wird
eine Verbesserung dadurch erreicht, daß die zu einer jeden Driuckerhöhiungsstufe gehörige Kurbelgehäusekaminer
jeweils mit dem Druck aufgeladen wird, welcher etwa dem Verdichtungsdruck der letzten vorgeschalteten Verdichterstufe entspricht.
Durch dieses Verfahren wird eine weitgehende
ίο Angleichung der Belastungsverhältnisse des Triebwerkes
der nachgeschalteten Druckerhöhungsstufe bzw. -stufen an diejenigen der Niederdruckstufe
erzielt, wodurch die bei den einzelnen Stufen zur Druckerhöhung des Mediums, z. B. Luft oder Gas,
vom Triebwerk aufzunehmende Arbeit, wie im Druck-Volumen-Diagramm ■ (Fig. 3) schematisch
veranschaulicht, um die durch das Rechteck a, b, e, f dargestellte Arbeit geringer wird als bei einem
Dnuckerhöhiungsverdichter ohne Aufladung der Kurbelgehäusekammer, gemäß dem Diagramm
nach Fig. 2.
Die auf diese Weise bewirkte Entlastung des Triebwerkes gestattet aber nunmehr eine erheblich
schwächere Ausbildung der einzelnen Triebwerksteile und so eine billigere Herstellung der
Maschine, ohne dabei Nachteile leistungsmäßiger oder funktioneller Art in Kauf nehmen zu müssen.
Weiterhin kann erfindungsgemäß der Aufladedruck in der Kurbelgehäusekammer nach unten
regelbar sein, um diesen konstant zu halten oder nach Bedarf ändern zu können.
Die Anwendung der Erfindung geht aus Fig. ι
der Zeichnung hervor, welche in schematischer Form einen Druckerhöhungsverdichter darstellt,
wie er beispielsweise in Bergwerken Verwendung findet, um dort den Druck der von einer Verdichteranlage
unter Tage geförderten, durch Leitungsverluste mehr oder weniger entspannten Druckluft
wieder auf den Nenndruck zu bringen.
Mit ι ist der Druckerhöhungsverdichter bezeichnet,
welcher aus dem Kurbelgehäuse 2, dem Zylinder 3, dem Kolben 4, dem Zylinderkopf S und dem
Triebwerk 6 besteht und der die im Druck zu erhöhende Druckluft aus der Leitung 7 ansaugt und
alsdann in die zu den Druckluftgeräten bzw. -werkzeugen führende Verteilerleitung 8 weiterdrückt.
, '
Gemäß der Erfindung ist das Kurbelgehäuse 2 zwecks Aufladung der Kurbelgehäusekammer mit
einem dem Füllungs- und Verdichtungsdruck im Zylinder 3 entgegenwirkenden Druck z. B. mit
einer Rohrleitung 9 ausgestattet, welche mit dem anderen Ende an die Saugleitung 7 angeschlossen
ist, so daß in der Kurbelgehäusekammer stets der Druck herrscht, der etwa dem Fülldruck des Zylinders
entspricht.
Durch diesen Druckausgleich ergibt sich aber der große Vorteil, daß das Triebwerk weitgehend
entlastet wird, so daß es einschließlich seiner Lage- !
rungen wesentlich schwächer gehalten werden kann als das Triebwerk, bei dem die Kürbelgehäusekammer
lediglich unter Atmosphärendruck steht. Das nachstehende Zahlenbeispiel soll diese Behauptung
verdeutlichen:. Angenommen sei ein Zylinderdurchmesser mit einer Fläche F von 176 cm2,
ein Ansaugdruck pa von3,5atü und ein Enddruck
pe von 7 atü. Bei einer Maschine ohne Aufladung der Kurbelgehäusekammer ergibt sich dann
der Druck/3 im Gestänge zu .
P = F ■ pe = 176 · 7 = 1230 kg,
wogegen derselbe mit Aufladung der Kurbelgehäusekammer nur
P = F (pe — pa)-= 176 (7 — 3,5) = 620 kg
beträgt.
Damit etwaige in der Saugleitung 7 auftretende Druckschwankuhgen von der Kurbelgehäusekammer
ferngehalten werden können, ist in der Rohr-. leitung 9 nach der Erfindung vorteilhafterweise ein
Druckregelventil 10 eingebaut, das einerseits den Druck in der Kurbelgehäusekammer konstant hält,
andererseits aber auch die Möglichkeit gestattet, denselben nach Bedarf zu ändern, je nachdem die
Verhältnisse dieses gerade erfordern.
Bei . Druckerhöhungsverdichtern mit mehreren Niederdruck- und mehreren Hochdruckstufen,
gleichgültig, ob diese voneinander getrennt oder zu einer Maschineneinheit vereint sind, wird sinngemäß
verfahren, d. h. die einzelnen Kurbel- go gehäusekammern der Hochdruckstufen mit dem
Druck der jeweils . vorhergehenden Stufe aufgeladen.
Dabei ist es erforderlich, daß bei den erfindungsgemäß
ausgeführten Druckerhöhungsverdichtern die Kurbelgehäusekammern für die Hochdruckteile
sowohl nach außen hin als auch gegeneinander einwandfrei abgedichtet sind.
Claims (2)
1. Verfahren zur Entlastung des Triebwerks von der Wechselstrombauart angehörenden
Druckerhöhungsverdichtern mit einer höheren Eingangsstufe, das dadurch gekennzeichnet ist,
daß die zu einer jeden Druckerhöhungsstufe gehörige Kurbelgehäusekammer jeweils mit
dem Druck aufgeladen wird, welcher annähernd dem Verdichtungsdruck der letzten vorgeschalteten
Verdichtungsstufe entspricht.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Aufladedruck jeder Kurbelgehäusekammer nach unten regelbar ist.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 518 526;
österreichische Patentschrift Nr. 114 319.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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