DEF0010927MA - - Google Patents

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DEF0010927MA
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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 26. Januar 1953 Bekanntgemacht am 29. September 1955
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung betrifft eine neuartige Schaltungsausbildung bei transportablen Geräten zum Nachweis radioaktiver Strahlungen.
Bei Geräten solcher Art ist es üblich, einen Strahlungsdetektor, beispielsweise in Gestalt eines Geiger-Müller-Zählrohres, in Anwendung zu bringen. Dabei ist es, um die durch die Strahlungseinwirkungen bei dem Zählrohr hervorgerufenen Impulse akustisch oder sonstwie wahrnehmbar zu machen, unerläßlich, diese Impulse genügend zu verstärken.
Dazu bedient man sich vorzugsweise einer Verstärkerröhre, die ihren Betriebsstrom von einer eigenen Heizbatterie geliefert bekommt. Außer dem Betriebsstrom für die Verstärkereinrichtung ist aber noch eine besondere Stromquelle für die Erzeugung der hohen Anodenspannung für den Strahlungsdetektor erforderlich. Diese hohe Anodenspannung wird bei einem bekannten Gerät, das demselben Zweck dient, bereits durch einen. Zerhaokertrafo erzeugt und durch einen Koronastabilisator immer auf konstanter Höhe gehalten.
Wenn es sich nun, wie im vorliegenden Fall, um transportable Geräte handelt, die vorteilhaft im freien Gelände, aber auch anderswo zur Ermittlung strahlenverseuchter Stellen in Anwendung gebracht
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\νι·Γ(Ι<Ίΐ sollen, so ist es von Vorteil, von einer stationären Slroinabzapfungsstelle unabhängig zu sein.
Man ist deshalb schon seit längerer Zeit dazu übergegangen, die erforderlichen Stromquellen, also die I leizbatterien, unmittelbar im Cierät unterzubringen. Solche Unterbringung der Stromquellen im (ierät wirkt sich naturgemäß in erster Linie auf die Ausmalte des (ierätes aus. Wenn also diese
ίο Stromquellen grillieren Ausmaßes sind, so wird infolge dieses Unistandes das (.ierät selbst unhandlicher und vor allen Dingen auch schwerer. Das wirkt sich aber wiederum für den Handgebrauch ziemlich erschwerend aus. Ilinzu kommt noch, daß
'S die Unterbringung von zwei verschiedenen Stromquellen eine entsprechende !'Erweiterung der Schaltanlage bedingt, was die Übersichtlichkeit und Bedieiibarkeit nachteilig beeinflußt und zudem die !'Entstehung von Fehlerquellen oder Störungsstellen
so fördert.
Im allgemeinen geht die !'"orderung bei solchen (ieräten, die neuerdings mehr für die Allgemeinheit bestimmt sind und im wesentlichen von I'ersonenkreisen zu bedienen sind, bei denen mau besondere
as Kenntnisse hinsichtlich des Aufbaues und der Handhabung sowie Ui'dienung nicht voraussetzen kanu, dahin, bei !'Einhaltung an sich kleinster Abmessungen und erreichbarem geringstem Gewicht eine einfache Bedienung zu gewährleisten, ohne daß die technische Wirkung gegenüber bekannten (ieräten, die dem gleichen Zweck dienen, irgendwie beeinträchtigt wird.
Diese Forderungen können bei den bekannten Ausbildungen solcher Geräte nicht in l>efriedigender Weise erfüllt werden, und zwar hauptsächlich deswegen nicht, weil bei diesen bekannten Ausbildungen immer das Vorhandensein einer besonderen Stromquelle für die !'Erzeugung der hohen Anodenspannung für den Betrieb des Strahlungsdetektors eine unerläßliche Voraussetzung ist.
Hei einer bekannten Ausführung ist man zwar schon dazu übergegangen, eine gemeinsame Stromquelle großen Ausmaßes mit verschiedenen Anzapfungsstellen anzuwenden, wobei man zum Betrieb des Strahlungsdetektors eine abgezapfte Spannung durch eine Induktionsspule oder einen Transformator entsprechend erhöhte. Damit wurde man aber der gestellten Forderung, bei einem solchen (ierät im Interesse des Benutzers kaum und Gewicht einzusparen, nicht gerecht, denn die Unterbringung der gemeinsamen großen Stromquelle erfordert bekanntlich nicht nur mehr Raum, sondern erhöht auch das Gewicht ganz wesentlich.
Durch den erfmdungsgemäßen Vorschlag sollen die geschilderten Mängel beseitigt werden, und zwar dadurch, daß die erforderliche Anoden-Betriebsspannung und die negative Gittervorspannung für die Verstärkerröhre aus dem Spannungsüberschuß der Betriebsspannungsstabilisicrung entnoniinen wird. Dalx'i sind gemäß weiterer Ausbildung der !'Erfindung zur Frzeugung der hohen Anodenspannung und der Gittervorspannung in den Koronastabilisatorkreis zwei Widerstände gelegt, zu denen je ein Speicherkondensator parallel angeordnet ist.
Damit sind die Voraussetzungen für einen sehr gedrängten Aufbau bei relativ kleinen Abmessungen des Gerätes ohne weiteres gegeben, und zwar ohne daß die zu erwartenden Leistungen des Gerätes gegenüber anderen, gleichen Zwecken dienenden Gcraten irgendwie gemindert werden.
Aus der Zeichnung, die eine beispielsweise Ausbildung einer Schaltung für ein netzunab'hängigcs Geiger-Müller-Zählro'hrgerät zu akustischen Feststellungen von Alpha-, Beta- oder Gammastrahlen darstellt, ist die Anordnung der in Anwendung kommenden technischen Mittel und ihre Wirkungsweise ersichtlich.
Der Zerhackertrafo Tr. primär aus dem Trockenelement B betrieben, liefert sekundär eine Wechselhochspannung, die über den Gleichrichter Gl am Ladekondensator Cl eine hochgespannte Gleichspannung ergibt. Diese Gleichspannung speist den Koronareglerkreis, bestehend aus 'den Widerständen Ra und Rg und dem Koronaregler K. An diesem Koronaregler K fallen etwa 70 °/o der .Hochspannung ab; der Rest verteilt sich auf Spannungsabfälle an die Widerstände Ra und Rg. Der Spannungsabfall am Widerstand Ra dient als Anodenbetriebsspannung, der am Widerstand1 Rg als ncgati ve Gittervorspannung für die Verstärkerröhre Rö. Die Werte von Ra und Rg sind so bemessen, daß die Verstärkerröhre ohne Eingangsaussteucrung im Anodenstromkreis stromlos ist. Parallel zu den Widerständen Ra und Rg befinden sich je ein Speicherkondensator Ca und Cg. Dadurch werden die Spannungsschwankungen auf der Hochspannungsseite sowie Belastungssc'hwankungcn bei der Aussteuerung der Verstärkerröhre ausgeglichen. Die stabilisierte Spannung am Koronaregler K dient als Betriebsspannung des Geigcr-Müllcr-Zählrohres Z über den Zä'hlro'hr-Arbcitswidcrstand Rc. Beim Auftreffen von Strahlungsquantcn auf das Zählrohr ergeben sich am Zählrohrarbeitswiderstand Rc positive Spannungsimpulse, die über den Zählrohr-Ankopplungskondcnsator Cc auf das Gitter der Verstärkerröhre übertragen werden. Die im Ruhezustand anodenstromlose Verstärkerröhre wird durch die positive Impuls-Aussteuerung kurzzeitig anodenstromführend, was im Kopfhörer // als Krachen oder Knattern hörbar wird. Hei dichter Impulsfolge auf Grund erhöhter Strahlungsintensität nimmt infolge erhöhten Auodcnstromverbrauches aus dem energieschwachen Koronareglerkreis die Lautstärke im Kopfhörer ab.

Claims (2)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Schaltung für ein Gerät zum Nachweis iao radioaktiver Strahlungen, bei der die zur Spannungsversorgung des Strahlungsdetektors erforderliche Hochspannung durch einen Zerhackertrafo erzeugt und durch einen Koronastabilisator konstant gehalten wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Anodenbetriebsspannung
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und die negative Gittervorspannung für die Verstärkerröhre aus dem Spannungsüberschuß der Betriebsspannungsstabilisierung entnommen wird.
2. Schaltung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzeugung der Anodenspannung und der Gittervorspannung in den Koronastabilisatorkreis zwei Widerstände gelegt sind, zu denen je ein Speicherkondensator parallel angeordnet ist.
Angezogene Druckschriften: Französische Patentschrift Nr. 1006608; Zeitschrift f. tedhn. Physik, 14. Jg., 1933, H. 8, S. 304 bis 306;
»Umschau«, 1952, H. 5, S. 140.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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