DEF0000848MA - Parkettfußboden. - Google Patents

Parkettfußboden.

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DEF0000848MA
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DE
Germany
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floor
sub
strips
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parquet
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Expired
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English (en)
Inventor
Heinrich Gedrath
Original Assignee
Franke & Gedrath GmbH., Hann, Münden.
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Description

Parkettfussboden wird bekanntlich in der Weise hergestellt, dass einzelne Riegel zu einer Fläche zusammengesetzt werden.
Als Unterlage dient entweder ein auf Balken verlegter Holzblindboden oder bei Betonböden ein Zementestrich. Im letzteren Falle dient eine Bitumen-Masse als Leimschicht.
Das Verlegen solcher Parkettfussböden ist daher arbeitsmässig mit gewissen Schwierigkeiten verbunden, ebenso wie auch die so hergestellten Fussböden gewisse Nachteile aufweisen. Es sind auch Parkettdielen bekannt, welche durch Zusammensetzung einzelner Riegel in Form einer Diele erhalten werden. Durch Verwendung solcher Dielen wird schon eine wesentliche Erleichterung der Verlegung erzielt, obwohl nicht die bekannten Nachteile des Parkettfussbodens auf diese Weise vermieden werden können bzw. noch neue Nachteile in Erscheinung treten.
Die Erfindung betrifft nun einen Parkettfussboden, welcher wesentliche Vorteile bietet. Er ist in einfacher Weise zu verlegen und ermöglicht in seiner Herstellung eine ausserordentliche, wirtschaftliche Materialausnutzung.
Zu diesem Zwecke wird eine Parkettdiele aus zwei Schichten, einem Ober- und einem Unterboden, zusammengesetzt und zwar derart, dass der Fussboden dielenartig, wie bei Verwendung gewöhnlicher Hobeldielen, beispielsweise mit Nut und Feder, zum Verlegen kommt. Wird die Diele z.B. auf Balkon verlegt, so stellt der Unterboden die tragende Schicht dar, sodass der sonst übliche Blindboden entfällt.
Nach einer Ausführungsform besteht der Unterboden aus Weichholz, z.B. Fichte, während der Oberboden, wegen höherer Verschleissfestigkeit, aus Hartholz, z.B. Buche, besteht, wobei die Verbindung vorzugsweise durch wasserfeste Verleimung erfolgt.
Um das durch Quellen und Schwinden verursachte Arbeiten des Holzes einzuschränken, wird Oberboden und Unterboden aus Leisten hergestellt, wobei die Leisten des Unterbodens in Längsrichtung der Diele, die Leisten des Oberbodens teilweise quer dazu, verlaufen. Aus dem gleichen Grunde werden nach einer Ausführungsform bei Verwendung von Hartholz als Oberboden die seitlichen Stossflächen der Leisten abgeschrägt, sodass eine möglichst geringe Berührungsfläche entsteht. Beim Zusammensetzen verbleiben dann keilförmige Zwischenräume, deren Öffnungen zweckmässig in Richtung auf den Unterboden liegen, während auf der Oberseite die einzelnen Leisten dichter aneinanderliegen. Die Leisten des Unterbodens haben nach einer Ausführungsform die Länge der fertigen Diele. Die Oberbodenleisten werden zweckmässig zu quadratischen Feldern zusammengelegt und diese abwechselnd in Quer- und Längsrichtung aufgeleimt, sodass der Fussboden z.B. als Schachbrettmuster verlegt werden kann. Dies ermöglicht bei entsprechender Auswahl der Oberbodenleiste besondere Effekte hinsichtlich der Färbung und Struktur. Bei den Abmessungen der Diele wird das für den Wohnungsbau übliche Normmass berücksichtigt, z.B. 25o x 2ooo mm, sodass ein geringstmöglicher Verschnitt beim Verlegen des Fussbodens zu erzielen ist.
Die Verlegung erfolgt, wie schon erwähnt, nach Art eines Hobeldielenfussbodens, wobei die einzelnen Dielen zweckmässig unsichtbar durch die seitlichen Nuten mit Unterlagehölzern vernagelt werden.
Zur Verbindung der einzelnen Dielen miteinander werden schwache Federn, entsprechend der Abmessung der Nuten, eingeschoben.
Ein wesentlicher Vorteil des Parkettfussbodens nach der Erfindung liegt aber auch in seiner wirtschaftlichen Fertigung.
Zur Herstellung der Oberbodenleisten, insbesondere der Buchenleisten, sowie auch des zusammengesetzten Unterbodens, können im
Wesentlichen Abfallstücke bzw. Hölzer verwendet werden, die infolge ihrer Stärke, Abmessungen und auch Qualität für solche Zwecke im Allgemeinen nicht in Betracht kommen.
Es ergibt sich somit eine Fertigungsmöglichkeit, die, unter Berücksichtigung der üblichen Parkettherstellung, von ausschlaggebender wirtschaftlicher Bedeutung ist, sodass die Herstellung eines Parkettbodens kostenmässig weitgehendst verringert wird.
Anhand der beifolgenden Zeichnung soll der Gegenstand der Erfindung, sowie noch nähere Einzelheiten, näher erläutert werden:
Abb.I zeigt schematisch einen Teil einer Parkettfussbodendiele in Aufsicht und
Abb.II von unten gesehen.
Abb.III zeigt einen Teilschnitt durch die Seitenkante und
Abb.IV in vergrösstertem Masstabe die Anordnung der Oberbodenleisten an den Stosstellen.
In den Abbildungen ist a der Unterboden, der aus einer Reihe von Leisten zusammengesetzt ist. Auf diesem Unterboden sind aus Hartholzleisten Felder b in Längsrichtung und Felder c in Querrichtung hintereinander angebracht und zwar durch wasserfeste Verleimung. In der Seitenkante des Unterbodens sind Nuten d (Abb.III) der üblichen Form zur Herstellung einer Nut- und Federverbindung vorgesehen.
Wie aus Abb.IV ersichtlich ist, sind die Seitenkanten der Oberbodenleisten abgeschrägt, sodass keilförmige Stosstellen f gebildet werden.
Die Öffnung der Stossfugen liegt in Richtung auf den Unterboden a, während an der Deckfläche die Leisten fest zusammenstossen, sodass sich eine glatte Oberfläche ergibt.
Die Stossfuge f dient, wie erwähnt, zur Aufnahme etwaiger Ausdehnungen, sodass der Boden arbeiten kann.
Wie schon erwähnt, sind die Abmessungen der einzelnen Teile, aus welchen Unterboden und auch der Oberboden zusammengesetzt werden, derart, dass hierdurch eine sehr gute Ausnutzung des Holzes möglich ist. Es handelt sich hier um Dimensionen, die praktisch für die meisten Verwendungszwecke des Holzes nicht mehr in Betracht kommen. Es ergibt sich also eine Herstellungsmöglichkeit eines hochwertigen Fussbodens, wobei holzwirtschaftlich gesehen Qualitäten und Sorten zur Verwendung kommen, welche für Fussbodenzwecke in der üblichen Weise nicht verwendet werden können.

Claims (7)

1.) Parkettfussboden, dadurch gekennzeichnet, dass derselbe aus zwei Schichten, einem Unter- und Oberboden zu Parkettdielen zusammengesetzt ist, wobei der Unterboden die tragende Schicht darstellt.
2.) Ausführungsform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Unterboden vorzugsweise aus Weichholz, der Oberboden aus Hartholz von etwa halber Dicke des Unterbodens besteht.
3.) Ausführungsform nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass Unter- und Oberboden aus Leisten zusammengesetzt ist.
4.) Ausführungsform nach Anspruch 1 - 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Leisten des Unterbodens die Länge der gesamten Diele haben.
5.) Ausführungsform nach Anspruch 1 - 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberbodenleisten zu quadratischen Feldern gleicher Grösse zusammengestellt sind und diese abwechselnd längs und quer auf dem Unterboden angeordnet sind.
6.) Ausführungsform nach Anspruch 1 - 5, dadurch gekennzeichnet, dass Ober- und Unterboden wasserfest verleimt sind.
7.) Ausführungsform nach Anspruch 1 - 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Leisten des Oberbodens an den seitlichen Stossflächen mit einer Abschrägung zur Verringerung der Berührungsfläche versehen sind.

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