DED0016219MA - - Google Patents

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DED0016219MA
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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 28. Oktober 1953 Bekanntgemacht am 7. Juni 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Den Gegenstand der Erfindung bildet die besonders zweckmäßige Ausgestaltung eines Dampfkessels mit Zyklonfeuerung und im Strahlungsraum angeordneten Seiten- bzw. Schottenwänden, die sich vorteilhaft für Wasserrohrkessel mit natürlichem Umlauf als auch für Durchlaufkessel eignet und dabei den Vorzug einer besonders einfachen, übersichtlichen und störungsfreien Rohrführung aufweist.
Mit Zyklon beheizte Kesselanlagen hatten bisher eine Reihe von Nachteilen aufzuweisen.
Im Gegensatz zu den außerhalb der beheizten Zone liegenden Fallrohre sind die Steigrohre im Zyklon sehr kompliziert gewickelt, so daß erhebliche Widerstände in den Rohren entstehen.
Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß die Steigrohre stets durch unbeheizte Zonen geführt werden, bevor sie in den dem Feuerraum nachgeschalteten Strahlungsraum eingeführt werden.
Bei der Anordnung von zwei oder mehreren Zyklonen an einen Kessel ergibt sich 1 eine so unübersichtliche und für den Wasserumlauf schwierige Rohrführung, daß sich Störungen nicht vermeiden lassen. Schließlich hat sich gezeigt, daß die Rohre durchbrennen, weil insbesondere beim Anfahren wegen der großen Widerstände und der
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unbeheizten Länge der Steigrohre der Wasserumlauf zu langsam einsetzt.
Alle diese Nachteile und Schwierigkeiten werden
mit der Erfindung dadurch beseitigt, daß die Auskleidung des oder der Zyklone durch eine oder mehrere parallel zur Zyklonquerachse liegende Rohrwände gebildet wird.
Gemäß der Erfindung können zur Auskleidung des oder der vorgesehenen Zyklone entweder die ίο Verlängerung der Schottenwände oder der Seitenwände der Strahlungskammer verwendet werden. In jedem Falle werden die Rohre so geführt, daß beide Zylinderhälften der Zyklonfeuerung schalenförmig von den Kühlrohren timschlossen werden. Steht hierfür nur eine Kesselwand zur Verfügung, so können die Kühlrohre für die beiden Zylinderhälften eines jeden Zyklons durch das Einschweißen von Gabelrohren hergestellt werden. Schließlich wird gemäß der Erfindung die zur ao Verbrennung erforderliche Luft in den Raum zwischen den beiden aus Steig- bzw. Fallrohren gebildeten Räumen von vorn zugeführt.
Diese Ausführung hat den Vorteil, daß die Rohre, die bei der alten Anordnung ,unbeheizt blieben, nunmehr durch Heißluft beheizt werden können. ■ .
Der Gegenstand der Erfindung wird an Hand der Zeichnung näher erläutert, und zwar zeigt
Fig. ι eine gemäß der Erfindung ausgestaltete Zyklonfeuerung, eingebaut in einen Röhrenkessel beliebiger Bauart, in einem senkrechten Teilschnitt, Fig. 2 den Gegenstand der Fig. 1, jedoch in
einem senkrechten Schnitt, gedreht um 900, und Fig. 3 ein Ausführungsbeispiel entsprechend Abb. ι und 2, jedoch bei Verwendung von drei nebeneinander angeordneten Zyklonen.
Wie die Zeichnung erkennen läßt, ist vor der Brennkammerwand des Kessels ein Zyklon 1 angeordnet. Am Umfang des Zyklons sind Luftdüsen 2 vorgesehen, durch welche die Verbrennungsluft tangential in den Verbrennungsraum des Zyklons eingeblasen wird. Je eine Rohrwand 3 wird nun von den Seitenwänden oder einer Schottenwand 4 an den Zyklon herangeführt und umgibt diesen. Am unteren Ende sind die Sammler 5, 6 des Systems angeordnet, in welche die Fallrohre 7 das Wasser, bringen.
Die gewählte Konstruktion von nebeneinanderliegenden, die oberen Wände 3 und auch die Zyklone umschließenden Röhren läßt es nicht zu, daß Raum für den Einbau von Luftdüsen 2 verbleibt. Um diese Schwierigkeit zu meistern, wird der Luftkanal 8 in der Weise aufgeteilt, daß j eweils von vorn kommend die ;eiriz|liien ztiiden Zyklonen'■'"''['. gehenden Luftzuführungen 9 zwischen zwei Rohrreihen angeordnet werden, 'öffnungen, die zum Einbringen des Brennstoffes notwendig sind, lassen sich in bekannter Weise je nach Art der Zyklonfeuerung durch Ausbiegen der Rohre des Mantels oder am vorderen Boden herstellen.
' Die Erfindung ist nicht, auf das vorstehend beschriebene und in der Zeichnung: dargestellte Ausführungsbeispiel beschränkt, vielmehr kann, eine Reihe von Abänderungen getroffen werden, ohne daß dadurch der Rahmen der Erfindung übertreten wird.
So könnte beispielsweise auch an Stelle der in Fig. 3 nebeneinander aufgestellten Zyklone eine sternförmige Anordnung derselben vorgesehen sein.

Claims (6)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Dampfkessel mit Zyklonfeuerung, dadurch gekennzeichnet, daß die Auskleidung des oder der Zyklone (1) durch eine oder mehrere par-
• allel zur Zyklonquerachse liegende Rohrwände (3) gebildet wird.
2. Dampfkessel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Auskleidung des oder der Zyklone bestimmten Rohrwände (4) die Verlängerung der Schottenwände des Kessels bilden.
3. Dampfkessel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Auskleidung des oder der Zyklone bestimmten Rohrwände die Verlängerung der Seitenwände des Kessels bilden.
4. Dampfkessel nach Ansprüchen 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohrwände schalenförmig um den Brennraum des oder der Zyklone derart geführt sind, daß jede Wand etwa die Hälfte eines Zylinders umschließt.
5. Dampfkessel nach Ansprüchen 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die schalenförmig um die beiden Zylinderhälften des oder der Zyklone herumgeführten Rohre unter Verwendung von Gabejrohren aus nur einer Rohrwand bzw. Schottenrohrwand gebildet werden.
6. Dampfkessel nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
■ daß die zur Verbrennung erforderliche Luft in dem Raum zwischen den beiden Rohrwänden (3, 4, 7) von vorn zugeführt wird.
Angezogene Druckschriften:
Britische Patentschrift Nr. 598 142.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
609 529/191 5.56

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