DEC0011087MA - - Google Patents

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DEC0011087MA
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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 15. April 1955 Bekanntgemacht am 28. Juni 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung bezieht sich auf eine Elektronenstrahlröhre zur Wiedergabe von Farbfernsehbildern mit mindestens einer Gitterelektrode von etwa gleicher Bemessung wie der Lumineszenzbildschirm, welche Elektrode aus einer Anzahl ausgespannter Drähte-besteht, und insbesondere auf Maßnahmen, um mechanische Schwingungen dieser Drähte zu unterdrücken.
-' In solchen Farbfernsehröhren sind ein oder zwei Gitter, deren Drähte in einer einzigen Ebene liegen, in der Nähe eines Lumineszenzschirmes angeordnet, derart, daß die Drähte eine sehr bestimmte Lage einnehmen in bezug auf auf dem Schirm angebrachte Linien, die beim Elektronenaufprall in verschiedenen Farben aufleuchten. Es hat sich gezeigt, daß solche verhältnismäßig langen, straff gespannten Drähte leicht in Schwingung, versetzt werden, was die Wirkungsweise der Röhre und eine gute Farbwiedergabe beeinträchtigt.
Um solche Schwingungen zu unterdrücken, hat die Anmelderin bereits vorgeschlagen, einen Isolierdraht oder -stab mit den Gitterdrähten derart zu verflechten, daß die Gitterdrähte in einer einzigen Ebene liegenbleiben. Bei Verwendung eines dünnen Stabes (Durchmesser 0,075 bis 0,125 mm)-aus im wesentlichen unbiegsameni Isolierstoff wird dieser Stab derart zickzackförmig ' gebogen, daß die Gitterdrähte abwechselnd unterhalb und oberhalb
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des Stabes verlaufen und dabei mit ihm in Berührung stehen, aber ohne sie aus ihrer gemeinsamen Ebene zubringen. Der Stab kann aus glasähnlichem oder keramischem Stoff bestehen.
Es hat sich gezeigt, daß derartige ganz aus Iso-. lierstoff bestehende Dämpfungsstäbe leicht zu Bruch gehen, wodurch sie sich im Bild hinderlich bemerkbar machen.
Dieser Nachteil wird vermieden, wenn gemäß
ίο der Erfindung bei einer Elektronenstrahlröhre zur Wiedergabe von Farbfernsehbildern, bei der mindestens ein flaches Gitter, das etwa gleich wie der Bildschirm bemessen ist, kathodenseitig dicht vor diesem Schirm angeordnet ist und aus einer Anzahl ausgespannter Drähte besteht, wobei einige Dämpfungsdrähte quer zur Längsrichtung-der Gitter-drähte mit diesen verflochten sind und die Dämpfungsdrähte derart zickzackförmig gebogen sind, daß die Gitterdrähte die Dämpfungsdrähte berühren, aber doch in einer einzigen Ebene liegen, die Dämpfungsdrähte aus einem mit Isolierstoff bedeckten Metallkern bestehen. Die Dämpfungsdrähte nach der Erfindung bestehen z. B. aus einem Kern aus Wolfram, Molybdän oder Aluminium, der ringsum mit einer aus Alumkiiumoxyd oder gläsähnlichem Email bestehenden Isolierschicht versehen ist. Hierdurch ist Bruch der Dämpfungsdrähte nicht zu befürchten und solche isolierten Drähte sind trotzdem hinreichend starr, um ein Schwingen der Gitterdrähte zu unterdrücken.
Die Dämpfungsdrähte werden vorher und vor Verflechtung mit den Gitterdrähten,richtig zickzackförmig gebogen, so daß die Gitterdrähte zwar berührt, aber nicht aus ihrer Ebene herausgedrückt werden.
Weiter werden die aufeinanderfolgenden Dämpfungsdrähte derart angeordnet, daß jeder Gitterdraht abwechselnd unterhalb des einen und oberhalb des folgenden Dämpfungsdrahtes verläuft.
Die Erfindung wird an Hand einer Zeichnung beispielsweise näher erläutert, in der
Fig. ι eine Elektronenstrahlröhre nach der Erfindung im· Schnitt darstellt;
Fig. 2 ist eine Teilansicht von Fig. 1;
Fig. 3 zeigt das Gitter einer Röhre nach Fig. 1; Fig. 4 ist ein Schnitt längs der Linie 4-4 dieses Gitters, und
Fig. 5 ist eine Draufsicht eines Teiles des Leuchtschirmes und der Gitter- und Dämpfungsdrähte.
In Fig. ι ist der Kolben einer Elektronenstrahlröhre mit 10 bezeichnet. Dieser Kolben enthält das übliche Elektrodensystem, das einen Elektronenstrahl 12 erzeugt, der hin und her und auf und ab ablenkbar ist.
Der Bildschirm und die ihm zugeordneten Gitter bilden eine Einheit 14, die in geeigneter Weise in der Röhre 10 in der Nähe des Glasfensters 16 angeordnet ist. Gegebenenfalls kann der Schirm direkt auf dem Fenster 16 angeordnet sein, sofern letzteres geeignet ausgestaltet ist. In der Zeichnung ist der aus einer Leuchtstoff-Schicht 20 bestehende'Schirm auf einer durchsichtigen Platte 18 angeordnet. Dicht vor dem Schirm 20 sind die Farbraster angeordnet, von denen die'Dirähte 22 sich über die Riffe- :.' lungen 24 und 26 erstrecken, wodurch sie in riehtiger gegenseitiger Entfernung in einer einzigen Ebene gehalten werden. Die Gitterdrähte 22 sind am Rahmen 28 befestigt. Die Platte 18 besteht zweckmäßig aus Glas. Die Leuchtstoffschicht besteht zweckmäßig aus einer Aufeinanderfolge von Linien, die beim Elektronenaufprall verschiedenfarbig aufleuchten, und zwar in der Reihenfolge: Rot, Grün, Blau, Grün, Rot, Grün usw., wie in Fig. 5 dargestellt ist. Die Leuchtstoffschicht ist mit einer dünnen leitenden Aluminiumschicht bedeckt. Die Gitterdrähte 22 sind entsprechend Fig. 5 in bezug auf die Farblinien angeordnet.
Schwingungen der Drähte 24 werden von den quer zwischen diesen Drähten verlaufenden Dämpfungsdrähten 30, 32 und 34 gedämpft, die nach der Erfindung aus einem ringsum mit Isolierstoff bedeckten Metallkern bestehen. Dies ist nötig, da die beiden Gitter, deren Drähte abwechselnd zwischen einander in einer einzigen Ebene liegen, Spannungsunterschiede in bezug aufeinander haben. Durch diese Spannungsunterschiede wird das Elektronenstrahlbündel nämlich auf die gewünschte Farblinie gerichtet. Da diese Spannungsunterschiede ziemlich groß sind und außerdem mit der Steuerspannung schnell wechseln, könnten die Drähte von den elektrostatischen Kräften in Schwingung versetzt werden. Diese Schwingungen werden von den Dämpfungsdrähten unterdrückt.
Die Dämpfungsdrähte brauchen keinen'kreisförmigen Querschnitt zu haben. Sie werden vorher derart zickzackförmig gebogen, daß sie unterhalb und oberhalb der Gitterdrähte verlaufen und diese berühren, ohne sie jedoch aus der Gitterebene herauszudrücken. Der Durchmesser der Dämpfungs- ioo drahte kann 0,075 bis 0,125 mm betragen, diese Werte haben sich am besten bewährt. Der Draht-; kern kann einen Durchmesser von 25 bis 40 μ haben. Die Isolierschicht wird erst angebracht, nachdem der Metallkern richtig zickzackförmig gebogen worden ist. Die Dämpfungsdrähte können ebenfalls bei Konstruktionen zur Verwendung kommen, die nur ein einziges Farbgitter besitzen.

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Elektronenstrahlröhre zur Wiedergabe von Farbfernsehbildern, bei der mindestens ein flaches Gitter, das etwa gleich wie der Bildschirm bemessen ist, kathodenseitig dicht vor diesem Schirm angeordnet ist und aus einer Anzahl ausgespannter Drähte besteht, wobei einige Dämpfungsdrähte quer zur Längsrichtung der Gitterdrähte mit diesen verflochten sind und die Dämpfungsdrähte derart zickzackförmig gebogen sind, daß die Gitterdrähte die Dämpfungsdrähte berühren, aber doch jn einer einzigen Ebene liegen, dadurch gekennzeichnet, daß die Dämpfungsdrähte aus einem mit Isolierstoff bedeckten Metallkern bestehen.
2. Elektronenstrahlröhre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Gittefdraht
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abwechselnd oberhalb des einen und unterhalb des folgenden Dämpfungsdrahtes verläuft.
3. Elektronenstrahlröhre nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Dämpfungsdrähte einen Wolframkern haben.
4. Elektronenstrahlröhre nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Dämpfungsdrähte einen Molybdänkern haben.
5. Elektronenstrahlröhre nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Dämpfungsdrähte einen Aluminiumkern haben.
6. Elektronenstrahlröhre nach Anspruch 1, 2, 3, 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Isolation der Dämpfungsdrähte aus Aluminiumoxyd besteht.
7. Elektronenstrahlröhre nach Anspruch 1, 2, 3, 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Isolation der Dämpfungsdrähte aus glasartigem .Email besteht.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 942 567.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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