DEC0007399MA - - Google Patents
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 8. April 1953 Bekanntgemacht am 2. Februar 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung betrifft eine Haltevorrichtung für aus Stäben gefertigte Schutzkörbe von Säureballons
od. dgl., die aus einem den Flaschenhals umfassenden Haltebügel und einer Handhabe zum
Tragen des Korbes besteht.
Die bisher gebräuchlichen Haltevorrichtungen waren nicht in der Lage, die Korbflaschen im Korb
hinreichend festzuhalten. Außerdem konnten sie zum Herausnehmen oder Einsetzen der ■ Flasche
nicht rasch genug vom Korb abgenommen werden.
Die derzeit am meisten verbreitete Haltevorrichtung erfordert die Anordnung eines elastischen
Gliedes innerhalb der Korbkonstruktion, um daran die Haltevorrichtung zu befestigen, da die Haltevorrichtung
selbst nur geringe oder gar keine Elastizität aufweist. Vor allem aber haben die bekannten
Haltevorrichtungen keinen Handgriff zur Erleichterung des Tragens oder Ausgießens der
Korbflasche.. Bis jetzt müssen daher die aus Eisenstäben hergestellten Säureballonkörbe am Rahmen
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angefaßt werden, wobei ein starkes Kippmoment auftritt, welches die Handhabung dieser Körbe
stark behindert.
Gegenstand der Erfindung ist nun eine Haltevorrichtung
für Schutzkörbe der erwähnten Art, die elastisch ausgebildet ist und den Säureballon
od. dgl. in seiner Lage sicher festhält und sich im wesentlichen dadurch kennzeichnet, daß die
Handhabe als Träger des Haltebügels mit diesem
ίο verbunden ist und aus einem Handgriff besteht,
welcher zwischen und an zwei in annähernd parallelen Ebenen angeordneten, je eine haubenartige
Schlaufe bildenden Bügeln befestigt ist, wobei die Bügel federnd ausgebildet sind und an ihren bei-
den Enden die Korbstäbe umfassende Haken haben.
Die erfindungsgemäße Haltevorrichtung mit Handhabe kann zum Einsetzen oder Herausnehmen der
Flasche leicht vom Schutzkorb abgenommen werden.
Der Handgriff hat einen solchen Durchmesser, daß er nicht in die Hand einschneiden oder diese
verletzen kann, wie dies bei den Stäben mit kleinerem Durchmesser der Fall ist, wenn die Korbflaschen
voll gefüllt sind. Die Halte- und Tragvorrichtung gemäß der Erfindung ermöglicht nicht nur
ein bequemes Tragen des sperrigen Schutzkorbes dadurch, daß in einer günstigen . Position in der
Nähe des Schwerpunktes ein Handgriff angebracht ist, sondern sie bildet auch einen Schutzbügel für
den Flaschenhals, so daß dieser vor Beschädigungen durch in den Korb hineinragende Teile od. dgl. geschützt ist. Auch wird das Ausleeren der Flasche
durch den Handgriff der Tragvorrichtung nicht nur nicht behindert, sondern sogar wesentlich erleichtert.
.
In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung an Hand einer bevorzugten Ausführungsform
schematisch veranschaulicht. .
Fig. ι ist eine Draufsicht auf einen Schutzkorb üblicher Art, auf den die mit einem Handgriff
kombinierte Haltevorrichtung aufgesetzt ist;
Fig. 2 ist eine Vorderansicht der Haltevorrichtung in Gebrauchsstellung, in Verbindung, mit
einem üblichen Schutzkorb;
Fig. 3 ist eine Seitenansicht und zeigt die Anbringung
der Haltevorrichtung auf dem oberen Teil der Flasche;
Fig. 4 ist eine Teilansicht der Haltevorrichtung und läßt die Befestigung des Halteringes an den
Bügeln sowie die Anbringung der Haken erkennen; Fig. S ist eine Teilansicht der schwenkbaren Befestigung
des Haltebügels an den Bügeln.
In der Zeichnung sind der obere Rahmen 11, die
vertikalen Stäbe 12 und das ringförmige innere Gehäuse 13 eines eisernen Schutzkorbes für Säureballons
od. dgl. üblicher Art dargestellt, um die Anbringung und Wirkungsweise des mit einem Handgriff
ausgebildeten Flaschenhalters 14 zu veranschaulichen. Sofern im weiteren der Ausdruck
. »nach unten« benutzt wird, bedeutet dies die Richtung gegen den Boden des Schutzkorbes, wenn sich
die Haltevorrichtung in der Gebrauchsstellung befindet. Der Ausdruck »nach oben« bedeutet sinn·^
gemäß die Richtung gegen den oberen Teil des Schutzkorbes. Zur Herstellung der Haltevorrichtung
14 wird vorzugsweise Stabeisen verwendet. Ein Haltebügel 15, der ungefähr sechseckige Form
hat und stumpf geschweißt sein kann, ist so bemessen, daß er über den Hals 16 der Flasche 17
paßt und auf deren oberen Teil an ungefähr sechs Punkten drückt. Es können auch andere Formen
des Haltebügels 15 mit Erfolg Verwendung finden, doch ist die dargestellte sechseckige Form
eine bevorzugte Ausführungsform. Es sind ferner zwei Bügel 18 und 19 vorgesehen, die ebenfalls
aus Stabeisen bestehen können und so gebogen sind, daß sie je eine haubenartige Schlaufe oberhalb des
Flaschenhalses 16 in parallelen Ebenen bilden. Die beiden Bügel 18 und 19 sind symmetrisch angeordnet
und durch einen Abstandhalter 20 verbunden, der an den Punkten 21 und 22 so angeschweißt
ist, daß der Abstand der Bügel 18 und 19 einer Sechseckseite des Haltebügels 15 entspricht. Ein
Handgriff 23 aus einem Rohr oder einem Stab mit handlichem Durchmesser überquert den Abstand
zwischen den Bügeln 18 und 19 und ist mit diesen bei 24 und 25 z. B. durch Schweißung oder auf
andere Weise verbunden. Der Handgriff 23 ist so angebracht, daß er gegen den Mittelpunkt des
Flaschenkorbes bzw. die lotrechte Achse des Ballons 17 auf die der Ausguß öffnung 26 des Schutzkorbes
gegenüberliegende Seite versetzt ist. Er ist so angebracht, daß sich sein höchster Punkt etwas
unterhalb der unteren Begrenzung des oberen Rahmens 11 befindet, so daß beim Stapeln der
Körbe eine Berührung zwischen dem Handgriff 23 und dem aufgestapelten Korb nicht stattfinden
kann. Auf der der Ausgußöffnung zugekehrten Seite sind die Bügel 18 und 19 mit dem Haltebügel
.15 an der Berührungsstelle durch Schweißung verbunden.
Fig. 5 zeigt eine Ausführungsvariante, welche eine schwenkbare Anbringung des Haltebügels 15
mittels eines hohlen Distanzstabes 20a ermöglicht, durch den eine der Sechseckseiten hindurchgeführt
ist. Die Bügel 18 und 19 sind längs der Flasche 17
nach unten geführt und weisen an ihren Enden Haken 28 auf, die, wie Fig. 3 erkennen läßt, das
obere ringförmige Glied 13 des Schutzkorbes umgreifen
.
Auf der gegenüberliegenden Sechseckseite ist der Haltebügel 15 (Fig. 3) mit den Bügeln 18 und
19 nicht verbunden und der Abstandhalter 20 ist so angebracht, daß er von der Flasche 17 weiter
entfernt ist als der Haltebügel 15. Die Bügel 18 und 19 verlaufen entlang der Flasche 17 nach unten
und enden in Haken 28, die, wenn die gegenüberliegenden Haken 28 eingehakt sind, erst dann in "
den Rahmenteil 13 eingehakt werden können, wenn die Haltevorrichtung federnd nach außen und unten
gedrückt wird. Die Haltevorrichtung 14 wird vorzugsweise
aus Stabeisen hergestellt und kann durch einen Überzug mit Lack, Email oder Kunstharz,
durch Parkern od. dgl. korrosionsbeständig gemacht sein.
Die Anbringung der Haltevorrichtung 14 an einem Schutzkorb aus Stabeiseri erfolgt in der
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Weise, daß die Haltevorrichtung 14 über den Hals 16 der Flasche 17 gestülpt wird, worauf die Haken
28 an den vorderen Enden der Bügel 18 und 19 in den oberen Rahmenteil 13 des Korbes eingehakt
werden, wobei die festgelegte oder schwenkbar angelenkte Seite des Haltebügels 15 auf derjenigen
Seite des Schutzkorbes gelegen ist, welche die Ausgußöffnung 26 aufweist. Die auf der entgegengesetzten
Seite angeordneten Haken 28 wer-
JO den unter federnder Deformation der Bügel 18
und 19 nach unten und außen gedrückt, bis sie in dem Rahmenteil 13 des Schutzkorbes einrasten.
Die auf diese Weise angebrachte Haltevorrichtung 14 ist gegen Loslösung sowohl durch Zug an
der Haltevorrichtung mittels der Handhabe 23 als auch durch Druck von Seiten der Flasche 17 bei
umgedrehtem Korb gesichert, je größer der auf den Handgriff 23 oder die Bügel 18 und 19 in
Richtung nach oben ausgeübte Druck ist, desto größer ist das Bestreben der Haken 28, mit dem
Rahmenteil 13 in engere Berührung zu kommen. Die Haltevorrichtung 14 ist so ausgebildet, daß
sie sich nicht über den Rahmen 11 des Flaschenkorbes erstreckt und bei der Stapelung nicht gelöst
werden kann. Die . Vierpunktbefestigung mittels der Haken 28 am Rahmenteil 13 verhütet ein unbeabsichtigtes
Lösen, während das leichte Abnehmen zum Einsetzen oder Herausnehmen der Flasche 17 durch die Elastizität der Haltevorrichtung
ermöglicht ist. Der Handgriff 23 hat einen handlichen Durchmesser und gestattet ein bequemes
Festhalten des gefüllten Ballons. Er ist so angebracht, daß die Verschlußkappe der Flasche
leicht zugänglich ist und bietet ein angenehmes Hilfsmittel zum Ausleeren.
Der einzige Teil der Haltevorrichtung, auf den beim Ausgießen möglicherweise angreifende Flüssigkeiten
tropfen könnten, ist der Haltebügel 15, doch befindet sich dieser rückwärts am Hals 16 der
Flasche 17, wenn diese mit dem Korb gekippt wird.
Claims (3)
1. Haltevorrichtung für einen aus Stäben gefertigten
Schutzkorb von Säureballons od. dgl., bestehend aus einem den Flaschenhals umfassenden
Haltebügel und einer Handhabe zum Tragen des Korbes, dadurch gekennzeichnet, daß die Handhabe als Träger des Haltebügels
(15) mit diesem verbunden ist und aus einem Handgriff (23) besteht, welcher zwischen und
an zwei in annähernd parallelen Ebenen angeordneten, je eine haubenartige Schlaufe bildenden
Bügeln (18, 19) befestigt ist, wobei die
Bügel federnd ausgebildet sind und an ihren beiden Enden die Korbstäbe (13) umfassende
Haken (28) haben.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verbindung zwischen dem Haltebügel (15) und den Bügeln (18, 19)
nur an einer Flaschenseite besteht, während auf der gegenüberliegenden Seite zwischen und an
den Bügeln ein Abstandhalter (20) befestigt ist, dessen Länge der des Handgriffes (23) entspricht.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß der Handgriff in bezug auf die lotrechte Achse des Ballons exzentrisch
angeordnet ist.
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Angezogene Druckschriften:
Schweizerische Patentschrift Nr. 256 985 ;
USA.-Patentschriften Nr. 2330982, 2589423.
Schweizerische Patentschrift Nr. 256 985 ;
USA.-Patentschriften Nr. 2330982, 2589423.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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