DEC0007036MA - - Google Patents
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 26. Januar 1953 Bekanntgemacht am 20. Dezember 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung bezieht sich auf ein Schloß für Aktentaschen, Handtaschen od. dgl. mit einem
flachen Sdhloßgehäuse, das einen abgefederten Riegel zum Sperren der in das Gehäuse einzusteckenden
Schließöse enthält.
Bei einem derartigen Schloß, dessen Schließöse als Haken ausgebildet ist und durch einen Randschlitz
in das Schloßgehäuse eingesteckt und durch einen im Schloßgehäuse drehbar gelagerten, abgefederten
Hakenriegel gesperrt wird, hat man bereits vorgeschlagen, im Schloßgeihäuse zusätzlich
eine Feder anzuordnen, die von der Hakenöse beim Einstecken in das Schloßgehäuse gespannt wird
und die Öse beim Entriegeln aus dem Gehäuse auswirft.
Während bei seitlicher Einführung der Schließöse in das Schloßgehäuse ein ausreichender Raum
für die Anordnung der Auswurffeder zur Verfügung steht, bereitet die Unterbringung und' Ausbildung
einer Feder zum Auswerfen der Schließöse aus dem Schloß gehäuse Schwierigkeiten, wenn die
Schließöse in an sieh bekannter Weise das Schloßgehäuse
übergreift und ihre Einstecksehlitze auf der flachen Gehäuseplatte angeordnet sind, so daß
sich das Einstecken und Auswerfen der Schließöse quer zur Hauptfläche des Gehäuses, vollziehen muß.'
Die Erfindung beseitigt diese Schwierigkeiten und kennzeichnet sich dadurch, daß bei dieser bekannten
Ausbildung des Schloßgehäuses die Auswurffeder aus einer flachen Blattfeder besteht, die mit kurzen
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federnden Armen von beiden Enden des Einsteckschlitzes
der Schloßplatte her in den von der Schließzunge des Riegels frei gelassenen Raum des
Einsteckschlitzes ragt.
Vorzugsweise ist die Blattfeder mit ihrem gleichlaufend zu den Federarmen liegenden Hauptteil
zwischen den Platten des Schloßgehäuses festgespannt und an ihren Federarmen aus der Fläche
des Federblattes leicht angebogen, damit sie die
ίο Sdhließö'Se wirksam und kräftig auswerfen kann.
Die Zeichnungen zeigen Beispiele für die Ausführung des Schlosses nach der Erfindung, und
zwar zeigt
Fig. ι ein mit einem Einstecksehlitz versehenes
Aktentaschenschloß in der Schließstellung der Teile in senkrechtem Schnitt,
Fig. 2 die Ansicht dieses Schlosses von hinten, Fig. 3 einen Querschnitt nach Linie A-B von
Fig. i,
Fig. 4 und 5 eine Vorderansicht der außer Eingriff befindlichen Teile,
Fig. 6 einen Grundriß der Auswurffeder,
Fig. 7 die Vorderansicht der Feder und
Fig. 8 die Vorderansicht eines Schloßgehäuses
a5 mit drei Einsteckschlitzen.
Der an einer Taschenklappe anzubringende. Ösenträger i, der die in das Schloßgehäuse einzusteckende
Öse 2 trägt, ist in üblicher Weise aus Blech gefertigt, U-förmig um den Rand der
3U Taschenklappe gebogen und mit Nietlöchern versehen.
Das Schloß 3 weist ein Gehäuse 4 auf, in dem der abgefederte Riegel 5 verschiebbar gelagert
ist. Zum Verstellen des Riegels dient ein ringförmiger Knopf 6, der auf der Außenfläche des Gehäuses
sitzt, seitliche Zungen aufweist, die entsprechende Führungssehlitze des Gehäuses durchsetzen
und mit diesen Zungen an dem Schloßriegel 5 festgelegt ist. Soll das Schloß mit einem Schlüssel
verschließbar sein, so kann es überdies eine drehbar gelagerte Sperre 7 aufweisen, die durch eine
Feder 8 in ihrer Schließ- oder Freigabestellung gehalten wird.
Das Schlo'ßgehäuse 4 besteht aus einer Vorderplatte 40 und einer Rückenplatte 4C, die durch nach
hinten umgebogene Zungen 4rf, \e der Vorderplatte
zusammengehalten sind. Die Vorderplatte weist in üblicher Weise einen Schlitz 4f zum Einstecken der
Öse 2 auf. Der Riegel 5 ragt mit einer Schließzunge 50 in den Schlitz 4f und nimmt zugleich den
Arm 8„ der Feder 8 auf, die den Riegel ständig nach oben in die Schließstellung zu drücken sucht.
Die Feder 8 ist so gestaltet, daß sie zugleich auch die bei 8& drehbar gelagerte Sperrscheibe 7 unter
Druck setzt.
Am oberen Ende des Sehloßgehäuses ist eine
flache Feder 9 angeordnet, die mit leicht angebogenen, federnden Armen ga, gb in den Einsteckschlitz
4f des Schloßgehäuses ragt und mit diesen
beiden Armen die Schließzunge 5a des verschiebbaren
Riegels einfaßt. Die Feder 9 ist so angebracht, daß ihre freien Arme ga, gb von der Öse
einwärts gedruckt werden, wenn die Öse 2 durch die Schließzunge 5a verriegelt ist. Wird der
Riegel 5 mit dem Stellknopf 6 unter Spannen der Feder 8 nach unten zurückgezogen, bis^ er die Öse 2
freigibt, so wird die Öse von den Armen ga, gb der
Feder 9 aus dem Schloßgehäuse herausgedrückt, so daß der Benutzer nicht erst genötigt ist, die Öse
aus dem Schloßgehäuse hervorzuziehen, um die Teile voneinander zu lösen.
Die Feder 9 weist zwei halbkreisförmige Stege gc
auf, die die federnden Arme ga, gb mit dem Hauptteil
der Feder verbinden, mit dem die Feder zwischen den Gehäuseplatten 4a, 4C und den Seitenrändern
10 der Vorderplatte festgelegt ist. Im Bereich der Stege gc ist die Auswurffeder 9 mit kreisförmigen
Ausnehmungen gd versehen, die die Federungskraft
der Arme ga, gb verstärken.
Beim Eindrücken der Öse 2 in den Einsteck sdhlitz des Schloßgehäuses werden die Arme ga, gb
der Auswurf feder nach innen gebogen und liegen mit starker Federungskraft von beiden Seiten her
an der Öse an. Beim Zurückziehen der Schließzunge 5fl wird die Öse daher von beiden Seiten zugleich
unter kräftigem Druck ausgeworfen, so daß keine Verklemmung eintreten kann.
Das Schloß gehäuse nach Fig. 8 ist mit drei Einsteckschlitzen
4f versehen, und der verschiebbare Riegel 3 weist drei Schließzungen Sß auf, die je in
einen der Einsteckschlitze ragen. Jeder der Einsteckschlitze ist mit seitlichen Auswurffedern versehen,
wobei die Federarme ga, gb des obersten
Einsteckschlitzes an einer Flachfeder nach Art von Fig. 6 und 7 angebracht sind, während die Federarme 12, 13 und 14, 15 der darunterliegenden! Einsteckschlitze
an einer anderen Federplatte liegen, die zwischen diesen beiden Einsteckschlitzen in geeigneter
Weise festgelegt ist. '
Claims (4)
1. Schloß für Aktentaschen od. dgl. mit flachem Schloßgehäuse, das einen abgefederten
Riegel zum Sperren und eine Feder zum Auswerfen der in das Gehäuse einzusteckenden
Schließöse enthält, dadurch gekennzeichnet, daß bei das Gehäuse übergreifender, in die flache
Gehäuseplatte einzusteckender Schließöse (2) die Auswurffeder aus einer flachen Blattfeder
(9) besteht, die mit kurzen federnden Armen (9«> 9b bzw. 12 bis 15) von beiden Enden des
Einsteckschlitzes der Schloßplatte her in den von der Schließzunge (5a) des Riegels (5) frei
gelassenen Raum des Einstedkschlitzes ragt.
2. Schloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die als Auswurf feder dienende
■ Blattfeder mit ihrem gleichlaufend zu den Federarmen (9,,, gb bzw. 12 bis 15) liegenden
Hauptteil zwischen den Platten (4a, 4C) des
Schloßgehäuses festgespannt und an ihren Federarmen aus der Fläche des Federblatts
leicht angebogen ist (Fig. 7).
3. Schloß nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die als Auswurffeder
dienende Blattfeder (9) U-förmig ausgebildete Enden mit gerundeten Stegen (9C) aufweist, die
kreisförmige Ausnehmungen (9^) umschließen.
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4. Schloß nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Auswurffeder
durch eine doppel-T-förmige Blattfeder gebildet ist, die mit an den Enden ihrer Querschenkel
sitzenden Federarmen (12 bis 15) in benachbart liegende Einstecksdh.li.tze (4f) der Sdhloßplatte
ragt (Fig. 8).
In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 2 399 302.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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